Beagle und bellen :: Clickertraining

Beagle und bellen

von Anonymus am 01. März 2008 09:48
Hallo Klaus,
du fragst wie wir auf Beagle kommen. Also ehrlich gesagt und jetzt steinigt mich nicht gleich!!! Mein Mann findet die einfach süß...... dann haben wir auch gehört/gelesen das sie sehr lieb sind und gut in eine Familie passen(wir haben eine kleine Tochter) , wir haben einen Garten wo er so lange er möchte (zwischen dem Gassigehen) raus kann und er paßt auch von der Größe/Fell (glatt) ect. also alles in allem haben wir gedacht ok der paßt halt zu uns. Leider kennen wir keinen Beagle oder Beaglebesitzer mit denen man reden könnt auch hatten wir beide noch nie einen Hund, ich hatte in meiner Kindheit Katzen, von daher würde es mich vielleicht nicht so stören wenn er seine eigenen Wege geht, oder??
Wo wir einen herholen wollen wissen wir noch nicht genau, wir dachten evtl. an einen jungen (ein paar Monate alten) Laborbeagle.
Also du bzw. Ihr könnt gerne Eure Einschätzung zu unseren Überlegungen geben.
LG
Eva

von Astrid am 01. März 2008 12:06
Hallo Eva

Habe gerade mitbekommen, dass Heute um 18.00 Uhr auf Hund-Katze-Maus auf VOX ein Rasseportrait über den Beagle ausgestrahlt wird. Schau doch da mal rein.

von Chiyo am 01. März 2008 15:35
Zitat :
Original geschrieben von Eva
er paßt auch von der Größe/Fell (glatt) ect.
Dazu eine klitzekleine Anmerkung von mir:

Wenn ihr glattes Fell mögt, weil es Euch gefällt - okay.

Wenn ihr glattes Fell mögt, weil Ihr es praktisch findet: Man sollte daran denken, daß die kurzen harten weißen Haare sehr schlecht aus Kleidung, Polstermöbeln und Teppichen zu entfernen sind, weil sie sich überall reinpieksen. Die Zeit, die man bei der Fellpflege einspart, geht fürs Putzen wieder drauf. :-o (Katzen haaren auch sehr stark, aber ihre Haare sind weich - das ist weniger problematisch.)

Ich habe die Beaglehündin einmal über den Rücken gestreichelt, hatte leicht feuchte Hände (30 Grad) und anschließend waren meine Hände voll mit den Haaren. Sowas kannte ich bislang nur von den Katzen beim Tierarztbesuch. :-o

von Klaus am 01. März 2008 22:27
Warum sollte Dich hier einer steinigen, dein Mann hat doch recht damit smiling smiley Die Sache mit dem Freilauf ist halt schwierig. Es ist zu schaffen, aber es ist nicht einfach. Das gilt bei den Laborbeagles genauso, manche meinen ja, diese hätten keinen Jagdtrieb. Das ist ein Irrtum.
Bei den Laborbeagles würd ich auch drauf achten, was man Dir für einen Vertrag vorlegt, da gibt's ein paar Details, auf die man achten sollte.
Kannst Dir ja mal die Infos bei www.laborbeaglehilfe.de durchlesen. Eine Freundin von mir ist dort im Vermittlungsteam und wird dir sicher gerne Auskunft geben.

Achja und das mit den weissen Haaren stimmt auch. Wenn Du gerne schwarze oder dunkelblaue Sachen trägst, bist du ständig am zupfen und abklopfen (was nicht wirklich viel nützt). Also besser helle Sachen kaufen.

lg Klaus

von Anonymus am 02. März 2008 10:15
Hallo!
Eine Freundin von mir hat eine Beaglehündin namens Sally, die sie wirklich sehr gut erzogen hat. Sie hat allerdings auch extrem viel Zeit und Nerven investiert, damit ihr Beagle auch frei laufen kann. Trotzdem ist es schon ein paar Mal passiert, dass die Hündin ihr abgehauen ist, da eine frische Kaninchenspur oder ähnliches von Frauchen zu spät erkannt wurde. Bellen tut Sally eigentlich nicht, allerdings hat sie als Welpe viel kaputt gemacht, wenn sie allein bleiben musste. Mittlerweile klappt das aber gut. Meine persönlichen Erfahrungen mit Beaglen, die ich in der Hundeschulen kennengelernt habe, sind eher negativ. Bis auf diese eine Beaglehündin, konnten die anderen außerhalb des Hundeplatzes nicht freilaufen (das wäre für mich die Horrorvorstellung einer Hundehaltung). Die weissen Haare lassen sich aus Polstern, Autositzen, Teppichen etc. nur mit größter Mühe entfernen. Arbeiten mit einem Beagle in Form von Unterordnung ist sehr schwierig, die meisten haben überhaupt keine Lust dazu. Sally ist allerdings recht gut im Agility, das macht ihr auch Spaß. Sportliche Ambitionen wie Fahrradfahren, Joggen etc. sind nichts für Sally, das hasst sie wie die Pest. Sie mag lieber das gemütliche Spazierengehen mit Schnüffeln überall. Natürlich haben Beagles auch positive Seiten, vor allem die Freundlichkeit gegenüber Menschen und anderen Hunden ist von Vorteil. Einem Anfänger würde ich von einem Beagle allerdings eher abraten, da die meisten an dem Dickkopf scheitern.Meine Freundin würde sich im übrigen auch keinen Beagle mehr zulegen (obwohl Sally wirklich ein Traumbeagle ist), das hat sie mir selbst mal gesagt. Beim Laborbeagle möchte ich noch anmerken, dass diese außer ihrer gekachelten Box im Labor nichts kennengelernt haben. Außerdem wird die Zucht in solchen Laboren nur auf Masse ausgerichtet, das Verhalten und die Gesundheit spielen da keine große Rolle. Ein solcher Laborbeagle ist eine noch größere Herausforderung, die ich für einen Anfänger als nicht empfehlenswert finde. Es gibt mehrere hundert Hunderassen, sicher findet sich für euch da eine Rasse, die von ihren Ansprüchen und Rassemerkmalen besser zu euch passt.
Gruß Birgit

von Frieda am 02. März 2008 15:25
Huhu,

ich habe mittlerweile einige Beagle kennen gelernt. Man sieht sie ja doch hin und wieder an der Leine durch die Gegend jagen^^. Ich muss sagen, äußerlich sind sie wunderschön, freundlich zu allem und jeden (außer vielleicht Hasen, Vögeln, Katzen,...), aber der Jagdtrieb... Bei mir im Dorf leben mittlerweile 4 Beagle. Keiner von denen kann wirklich von der Leine. Der eine macht immer Alleinausflüge, der andere wird an der Schleppleine und die anderen beiden an der Flexi ausgeführt. Die Besitzer haben es aufgegeben sie von der Leine zulassen. Das Bellen, naja ich würde sagen, wenn du einen Beagle einmal bellen gehört hast, weisst du immer wenn ein Hund bellt, ob es ein Beagle ist. Das ist einfach ein typisches Bellen.
Der eine Beagle den ich näher kenne bellt relativ viel kommt aber von der schlechten Führung des Hundes. Auf großen Wiesen kann er auch von der Leine, aber nur, wenn Hundekumpel dabei sind, die ihn von Fährten ablenken. Ansonsten ist er wirklich lieb, aber ein schrecklicher Dickkopf. Wenn der sich einmal was in Kopf gesetzt hat ist er nur schwer davon abzubekommen.

Also ich würde als Hundeanfänger einen Beagle nicht wählen. Es sind schöne Tiere, aber es gibt durchaus passendere, die einfacher auf den richtigen Weg zu bringen sind.

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