Verhaltensauffällig :: Gesundheit & Hund

Verhaltensauffällig

von Merve am 05. April 2007 15:43
klaus du hast recht... es ist ausgeartet. da ich meinen teil schon gesagt habe, belasse ich es nun dabei.

auch dir schöne ostern. ich klinke mich nun endgültig aus.

von Schnaps am 05. April 2007 15:46
Zitat :
Original geschrieben von anna7

Jaaaaaaaaaaaa, sie ist schon arm dran, Aber ich habe mir fest vorgenommen, Deinen Tip mal dem Tierarzt zu erzählen. Mal sehen, was er von einer Einschläferung hält! Wieviele Hunde hast Du eigentlich schon einschläfern lassen aufgrund ihres Verhaltens????????? Naja, ich denke, Du als super "Hobbyhundepsychologe" hast Deine Hunde komplett im Griff.
@Anna
Nehme an, du meinst mich.
Habe absolut kein Problem mit meinem Fido. Habe einen top sozialisierten sicheren, belastbaren Hund. Daher ist einschläfern auch kein Thema.
Halte auch nichts von einschläfern sondern bin überzeugt das die meisten Hunde bei entsprechendem Handling problemlose Fidos werden.
Halte aber noch weniger von pfeiffen die am liebsten die Medizinbüchse für den Hund aufmachen und nicht bereit sind den Fehler bei sich zu suchen.
Meiner Meinung nach muss der Hund 20% lernen und der Halter 80%
Der Hund hat seine 20% gebracht. Jetzt bist du dran mit deinen 80%

Mir tut nur dein ständig gestresster Hund leid. Daher habe ich auch geantwortet. Der ständige Stress könnte sogar so weit führen, das dein Hund im Alter zum Angstbeisser wird. Daher währe effizientes Handeln endlich angebracht.

Schnaps

von Jägerin am 05. April 2007 16:20
Hallo Anna

Darf ich meinen Senf auch noch dazugeben?
Ich glaube nicht, dass dir ein Tierarzt hier weiterhelfen kann. Besser du suchst dir einen guten Hundetrainer, der zu dir nachhause kommt.
Klar wäre für mich, dass du deinem Hund Sicherheit geben musst. Und wie es halt so ist, Leine und Halsband tun da schon ihre guten Zwecke. Dein Hund hat wahrscheinlich noch nicht herausgefunden, dass euer Garten ein sicheres Umfeld ist.
Auch wenn dein anderer Hund fröhlich im Garten spielt, (den interessierts anscheinend überhaupt nicht was sein Kollege macht) würde ich das Zitterknäuel in meiner Nähe halten. Auf keinen Fall hochnehmen und noch weniger auf den Hund eingehen. Nur mit deiner Anwesenheit signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Um die Nerven des Hundes nicht zu überreizen würde ich mich auch nicht zu lange im Garten aufhalten.
Versuche vtl. die Hunde für eine Weile im Garten zu füttern. Fressen hat bei Hunden immer einen positiven effekt.
Hunde die zu oft betütelt und verwöhnt werden können halt schon sehr unsichere Wesen werden.

von Yvonne & Ari am 05. April 2007 16:25
Leute!!!! Es ist soooo schönes Wetter!

@ Anna: Der Hinweis mit der Leine ist wirklich nicht so schlecht. Du sollst deine Maus ja nicht im Garten "anketten". Führ sie täglich (bis sie keine Angst mehr hat) 5 Minuten an der Leine durch den Garten. Meiner hat nur an der Leine seine 1000 Ängste überwunden. Im Haus habe ich 2 Jahre alles Mögliche ausprobiert, dass er endlich Treppen läuft - ohne Erfolg. Bis mir der Rat gegeben wurde, Ari an der Leine!!! die Treppen rauf und runter zu führen. Innerhalb von einer Woche ist er dann allein die Treppen gegangen. Vorher hat er sich (wie so oft 8-| ) hingeschmissen und hat gezittert.
LG
Yvonne

von anna7 am 05. April 2007 20:17
Als wir im Dezember neu hier her gezogen waren, war das komplette Grundstück nicht umzäunt. somit sind wir bis einschließlich März immer mit der Leine mit beiden Hunden auf dem Grundstück spazieren gegangen. Somit hat sie das ja auch schon kennengelernt. Naja, ich bedanke mich auf jeden Fall für alle Anregungen, ausgeschlossen Schnaps, der mich dazu auffordern wollte, meine Hündin einzuschläfern (sorry, aber das kann und werde ich nicht einfach auf sich beruhen lassen): Meine Hündin und ich werden das schon packen.

von Jägerin am 05. April 2007 22:19
Hi Anna

Ob das Grundstück nun umzäunt ist oder nicht, der Hund fühlt sich nicht wohl. Nach 4 Monaten Eingewöhnungszeit müsste er sich hier Zuhause fühlen. Die Vorraussetzungen wären eigentlich optimal. Einen 4 Beinigen Partner und zwei Menschen die sich um ihn kümmern. Ich vermute, dass das auch nicht das einzige Problem ist, welches dein Yorkie hat.
Einem unsicheren Hund Sicherheit zu geben setzt viele Dinge voraus. Einem Hund sollte man nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn du z.B. im Garten bist, gibst du dem Hund wohl Sicherheit, beachtest ihn aber überhaupt nicht und vorallem, rede nicht mit ihm. Als "Rudelführer" musst du ein souveränes Auftreten haben!
Bei deinen Beiträgen habe ich des öfteren gelesen: sie will das nicht, sie will jenes nicht........... Dort müsstest du vielleicht ansetzen. Was willst du?

Setze klare Zeichen, dein Hund muss begreifen, dass DU dieses und jenes nicht willst. Lasse dich auch von ihm nicht um den Finger wickeln, Hunde sind schlauer als man denkt.

Gewöhne ihn vlt. an eine Decke/Kissen im Garten. Wie ich schon schrieb, würde ich den Hund ausschliesslich nur noch dort füttern. Mag sein, dass er die ersten Tage nichts nehmen will. Dann soll ers lassen. Irgendwann ist der Hunger grösser und er wirds akzeptieren. Der Hund soll spüren, dass dieser Platz sicher ist für ihn.

So wie ich das Ganze einschätze, wird es dir am Anfang fast das Herz brechen. Spring über deinen Schatten, bleibe hart aber geduldig, es wird sich lohnen.

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