Desensibilisierung bei Allergien :: Gesundheit & Hund

Desensibilisierung bei Allergien

von Elke und Y.(YCH) am 24. Juni 2002 23:07

Hallo Christiane,

leider weiss ich nicht, welche Art von Nahrungsmitteln die Hündin unserer Nachbarn zu Fressen bekommt.

Sehr interessant für mich ist, dass Du schreibst, Hunde die auf Hausstaubmilbenkot reagieren, haben auch eine allergische Reaktion gegen Futtermilbenkot. Wahrscheinlich reagieren solche Hunde auf alle Arten von Milben (bzw. deren Kot), oder?

Und noch eine Frage: Ist denn in JEDER TÜTE Trockenfutter Futtermilbenkot enthalten, der diese starken Atemprobleme auslösen kann?

Ich hatte mehrfach nachgefragt, die Hündin reagiert (nach dem Ergebnis des Allergietests) nur auf Hausstaubmilben. Werden denn bei Allergietests nur bestimmte Milbenarten ausgetestet?

Nun, ich werde Deine Tipps auf jeden Fall weiter leiten, da unsere Nachbarn leider in Hundeforen nicht so "bewandert" sind.

Dankeschön für Deine Antwort.

Viele Grüsse sendet

Elke

von Christiane & Kira(YCH) am 25. Juni 2002 10:11

Hallo Elke,
:
: leider weiss ich nicht, welche Art von Nahrungsmitteln die Hündin unserer Nachbarn zu Fressen bekommt.

... das lässt sich ja rausfinden :-)
:
: Sehr interessant für mich ist, dass Du schreibst, Hunde die auf Hausstaubmilbenkot reagieren, haben auch eine allergische Reaktion gegen Futtermilbenkot. Wahrscheinlich reagieren solche Hunde auf alle Arten von Milben (bzw. deren Kot), oder?

... ob auf jede Art von Milben, weiss ich nicht (aber gut möglich) ... aber die Verbindung Futter- und Hausstaubmilben tritt so gut wie immer gemeinsam auf.

: Und noch eine Frage: Ist denn in JEDER TÜTE Trockenfutter Futtermilbenkot enthalten, der diese starken Atemprobleme auslösen kann?

... in der Regel JA. Selbst wenn der verschlossene Futtersack milbenfrei ist, sobald Du den Sack öffnest hast Du früher oder später diese Biester drin ... das lässt sich leider nicht vermeiden :-( Dasselbe gilt für alle anderen Arten von trockenen Nahrungsmitteln (auch aus dem menschlichen Bereich) wie z.B. alle Arten von Flocken, Hundekekse etc.
:
: Ich hatte mehrfach nachgefragt, die Hündin reagiert (nach dem Ergebnis des Allergietests) nur auf Hausstaubmilben. Werden denn bei Allergietests nur bestimmte Milbenarten ausgetestet?

... Nein, aber es ist eigentlich allgemein bekannt, dass die Allergietests bei Hunden nicht sehr zuverlässig sind ... leider :-(
:
: Nun, ich werde Deine Tipps auf jeden Fall weiter leiten, da unsere Nachbarn leider in Hundeforen nicht so "bewandert" sind.

... mach das ... hoffentlich kann der Armen geholfen werden

Viele Grüsse & gute Besserung
Christiane & Kira

von Elke und Y.(YCH) am 25. Juni 2002 18:13

Hallo Christiane,

:: leider weiss ich nicht, welche Art von Nahrungsmitteln die Hündin unserer Nachbarn zu Fressen bekommt.
::: ... das lässt sich ja rausfinden :-)

Ja, ich werde demnächst nachfragen. Doch ich nehme mal an, dass der behandelnde TA bei den Besitzern bereits Aufklärungsarbeit geleistet hat und sie kein Trockenfutter verfüttern.

:: Und noch eine Frage: Ist denn in JEDER TÜTE Trockenfutter Futtermilbenkot enthalten, der diese starken Atemprobleme auslösen kann?
::: ... in der Regel JA. Selbst wenn der verschlossene Futtersack milbenfrei ist, sobald Du den Sack öffnest hast Du früher oder später diese Biester drin ... das lässt sich leider nicht vermeiden :-(.

Ich selbst kaufe für meine Hündin 2-kg-Tüten (kunststoffbeschichtete Verpackung). Das Futter ist hochwertig und vollkommen milbenfrei, da bin ich mir sicher. Nach dem Öffnen der Tüte wird alles in Tupperdosen verpackt. Da bleibt es auch milbenfrei. Allerdings gebe ich Dir recht, wenn ich an die grossen Futtersäcke aus dünnem Packpapier denke. Dort könnten sich meiner Meinung nach Futtermilben schon wohlfühlen ...

::: ... aber es ist eigentlich allgemein bekannt, dass die Allergietests bei Hunden nicht sehr zuverlässig sind ... leider :-(

Auch in dieser Hinsicht muss ich Dir recht geben. Ich hatte vor einiger Zeit ein langes Gespräch mit meiner TÄ, in der sie mir erklärte, dass Allergietests nicht immer 100 %ig aussagekräftig sind, da manche Hunde auf viel mehr Substanzen allergisch reagieren können, als die Tests manchmal anzeigen.

::: ... hoffentlich kann der Armen geholfen werden

Ich hoffe, dass die Desensibilisierungsbehandlung nach einiger Zeit Linderung oder sogar Heilung bringt.

::: ... & gute Besserung

Dankeschön, werde ich weiterleiten yawning smiley)

Viele Grüsse sendet

Elke

von Gordana(YCH) am 25. Juni 2002 19:11

: Liebe Elke

Mein Hund (bearded Collie - 2 Jahre alt) wird seit Dezember 2000
(also länger als 16 Monate ) desensibilisiert . Erfolg N U L L.

Mein Tierarzt hat mir jetzt geraten mit der weiteren Desensibilisierung aufzuhören,weil es nichts bringt.Ein anderer Tierarzt sagte mir da es
diese Behandlung nicht mehr verschreibet , da es bei seinen Hundenpatienten nichts gebracht hat. Im Prinzip sagt man , daß diese Therapie bei 50 % der Tiere einschlägt. Mein Hund scheint leider zu der
anderen Gruppe zu gehören.Mein Hund hat Hausstaub-und Futtermilbenallergie. Bei Futtermilbenallergie soll man dem Hund keinen
Trockenfutter geben, aber auch kein Reiss und Getreide. Futtermilben gibt es nicht nur im trockenfutter sondern auch im reiss oder Weizen oder im Brot das wir essen.

Ich habe meinen Hund 6 Wochen nur mit Lammfleisch, Kartoffeln und Möhren
gefüttert. Auch kein Erfolg. Ich habe mir viel Gedanken darüber gemacht,
ob es wirklich bei einem Hunden an den Staub und Futtermilben liegen kann.Ich glaube es nicht. Es ist sicher so, dass man im Blut das feststellt, nur ich glaube eher, daß es irgndwelche Gräser oder Blüten sind die diese Tiere so quellen.Im Allergietest kann man nicht alle Gräser einbeziehen.Ich habe gemerkt daß mein Hund im Winter weniger Beschwerden hat, als im Frühling. Ich gebe meinem Hund Cortisonpräparate
(nach Bedarf), das macht man immer zusammen mit der Desensibilisierung.

Ich wünsche Euren Hundis daß sie zu den 50% gehören, bei denen es hilft.

Liebe Grüsse

Gordana und Othello




von Elke und Y.(YCH) am 26. Juni 2002 17:44

Liebe Gordana,

es tut mir sehr leid, dass die Desensibilisierung bei Deinem Hund keinen Erfolg zeigt. Nach so langer Zeit würde ich an Deiner Stelle die Behandlung ebenfalls abbrechen und nach anderen Hilfemöglichkeiten suchen.

Auch der Tierarzt unserer Nachbarn hatte diese darauf aufmerksam gemacht, dass eine Desensibilisierung nur in 70 - 80 % der Fälle, die er bislang behandelt hatte, erfolgreich war. Ich hoffe, dass die Hündin unserer Nachbarn dazu gehört, da sie wirklich sehr stark angeschwollene Atemwege hat und kaum Luft bekommt. Auch die Niesanfälle sind sehr schlimm und kräfteraubend.

Ja, ich denke auch, dass Dein Hund noch zusätzlich auf andere Substanzen als nur Hausstaubmilbenkot mit allergischen Reaktionen reagiert. Hatte er während der ganzen 16 Monate Juckreiz und/oder Atembeschwerden? Hilft Othello denn die kurzfristige Gabe von einem Cortisonpräparat? Verursacht das Cortison bei Deinem Hund erkennbare Nebenwirkungen? Hattest Du Deinen Tierarzt einmal gefragt, ob die Einname von Cortison auf längere Sicht bei Deinem Hund Folgeschäden verursachen könnte? Ich frage deswegen, weil Othello ja noch relativ jung ist.

Hat Dein Tierarzt Dir noch andere Möglichkeiten zur Behandlung Deines Hundes anbieten können? Falls ja, welche?

Ich wünsche Deinem Othello recht schnelle und gute Besserung!

Viele Grüsse sendet

Elke

von Gordana(YCH) am 26. Juni 2002 19:30

Liebe Elke,

du hast geschrieben , daß der betreffende Tierarzt eine Desensibilisierung in Form einer Eigenbluttherapie macht.
Mein Hund bekommt ein Serum (eine Art Impstoff), daß ICH ihm
einmal in der Woche gebe.Das wird nur unter die Haut gespritzt,
deshalb kan das jeder machen.Bei Othello Therapie ist es bekannt daß
diese nur bei etwa 50% der Fälle hilft. Ich muß dazu sagen, daß
Othello keine Atembeschwerden hat. Seine einzige Beschwerde besteht
im schrecklichem Kratzen, welches wiedrum zyklisch auftritt,
so daß ich ihm n u r von Zeit zur Zeit ein cortisonhaltiges
Medikament gebe. Das hilft ihm schon für eine bestimmte Zeit.
Dieses heißt "ECKZECKAN! und enthält wenig Cortison. Keiner
kann mir sagen ob es ihm auf längere Sicht schaden wird. Ich habe mich auch beim Hersteller informiert, nur bei Medikamenten für Tiere scheint es "keinerlei Nebenwirkungen" zu geben.Mein Tierarzt sagte mir, daß ich
in der Apotheke antiallergische Mittel ohne Cortison kaufen kann,
die bei Blütenallergie den Menschen helfen. Da die Hündin deiner Nachbarn Schwierigkeiten mit dem Atmen hat, würde ich schon mit diesen
Medikamenten versuchen,da diese nach Aussage meines Tierarztes total harmlos sind.

Sollte es meinem lieben Hundi schlechter werden, würde ich schon in eine
UNI-Klinik zu Spezialisten gehen.

Mein Tierarzt rät mir, wieder eine Blutuntersuchung machen zu lassen,
um zu sehen ob es noch irgendwelche Allergien gibt.

Liebe Elke, mich würde interessieren ob diese Eigenbluttherpaie bei der
Hündin Erfolg hat. Ich persönlich bin skeptisch gegenüber Eigneblut-
therapie weil man diese vor einigen Jahren mit mir gemacht hat, aber
ohne jeglichen Erfolg. Vielleicht hilft das dem Hund.

Liebe Grüsse


Gordana + Othello

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