Desensibilisierung bei Allergien :: Gesundheit & Hund

Desensibilisierung bei Allergien

von Elke und Y.(YCH) am 27. Juni 2002 18:53

Liebe Gordana,

bislang las ich hier im Forum immer wieder, dass Hausstaubmilbenallergien bei den betroffenen Hunden mit starkem Juckreiz einhergehen. Seltsamerweise kratzt sich die Hündin nach Aussage der Besitzer kaum. Problematisch sind bei ihr die angeschwollenen Schleimhäute, die ihr das Atmen erschweren.

Cortisonhaltige Präparate bekommt die Hündin im Moment noch nicht.

Leider habe ich überhaupt keine Informationen über das von Dir gegebene "Eckzeckan" im Internet gefunden. Welche Firma produziert denn diese Tabletten? Und wie ist die Zusammensetzung? Kommt dieses Präparat aus der Humanmedizin oder ist es ein Medikament aus dem veterinärmedizinischen Bereich? Wie viele Tabletten gibst Du Deinem Othello und in welchen Abständen?

Ich selbst bin auch gespannt darauf, wie die Therapie bei unserer Nachbarhündin anschlägt. Doch muss ich noch einmal genauer nachfragen, was exakt gemacht wurde. Sowie ich Neuigkeiten höre, werde ich Dir wieder berichten.

Wann war denn die letzte Blutuntersuchung bei Deinem Othello? Wurde ein Allergietest oder ein grosses Blutbild gemacht? Gab es bei früheren Blutuntersuchungen Auffälligkeiten? Vermutest Du, dass er zwischenzeitlich auf weitere Substanzen (ausser auf die Hausstaub- und Futtermilben) mit allergischen Reaktionen reagiert?

Viele Grüsse sendet

Elke

von Gordana(YCH) am 27. Juni 2002 20:56



Liebe Elke,

"Eczekan" wird von der Firma CEVA TIERGESUNDHEIT GMBH,KANZLERSTR.4
40472 hergestellt. Das sind 16 Würfel (wie Zuckerwürfel). Ich gebe dem Othello 3-4 Würfel alle 2 Wochen, je nach seinem Befinden. Blutuntersuchung wurde nur einmal vor 18 Monaten gemacht und da wurde
Allergie (Hausstaub-und Futtermilbenallergie festgestellt)Seitdem bekommt er das Serum (dieses Serum wird nicht vom Tierarzt hergestellt,
da es nur ein Labor in Europa gibt (ich glaube in Italien) das dieses
nach Lizenz herstellen darf. Ich bestelle es alle 3-4 Monate bei meinem
Tierarzt und dan gebe ich selber die Spritzen. Diese Eigenblutherapie
wird von Heilpraktikern und auch von Ärzten gegen alle allergische
Hautkrankheiten angewandt,so daß viele Tierärzte den Erfolg bezweifeln, da es zu allgemein ist.

Die nächste Blutuntersuchung werde ich mit Othello im November machen lassen, es könnte sein , daß er jetzt gegen etwas ganz anderes allergisch sei.

Ich würde deinen Nachbarn empfehlen, dem Hund doch irgendwelche Medikamente. Vielleicht hat der Hund Asthma, dan müsste er wie die Menschen Cortison nehmen.


Ich werde Dich am laufenden halten. Du kannst mich auch privat anmeilen.


Liebe Grüsse

Gordana und Othello

von Elke und Y.(YCH) am 28. Juni 2002 15:38

Liebe Gordana,

habe eine Beschreibung des Medikaments "Eczekan" im www gefunden. :-)

Ja, es wäre sicherlich sinnvoll für Deinen Othello, wenn Du noch einmal einen Allergietest durchführen lässt. Es ist ja schon viel Zeit vergangen, seit dem letzten Test. Ich drücke Dir die Daumen, dass dann dabei das richtige Allergen herausgefunden wird.

Ich hatte meinen Nachbarn auch gefragt, warum seine Hündin kein Cortison bekommt. Er ist jedoch der Meinung, dass solche Medikamente erst in Notfallsituationen eingesetzt werden sollten.

Auch ich wäre daran interessiert zu erfahren, wie gross der Behandlungserfolg bei Deinem Othello sein wird. Ich werde Dich zu einem späteren Zeitpunkt einmal privat anmailen.

Viele Grüsse sendet

Elke

von Shirley Bassey am 09. November 2013 23:55
Hallo,

Bin neu hier, als über das Thema wegen der Allergien. Mein Hund hat hochgradige Allergie auf Spitzwegerich und diverse Grasmilben.
Seit Juni habe ich mein Hund namens Shena angefangen zur Desensibliesierung, wöchentlich bekommt sie eine Spritze und Spezialfutter von Royal Canin. Vor 2 Wochen muss sie nur Spezialfutter, trockene von Royal Canin und Nassfutter von Hills. Beide über Tierazrt bestellbar.

Heute kratzt sie sich weniger, aber es kommt wieder, sobald es schlimmeres ist, lassen wir sie Body an, damit sie Ruhe hat, es nicht dauerhaft zu schlecken im Baucbereich. Mal auch die Pfoten. Jetzt schauen wir bis in vier Wochen, wenn es nicht besser wird, würde Tierarzt Cortison geben. Ich würde es nicht trauen..weil es zu chemisch ist. Und es hat sicher viele nebenwirkungen, da möchte ich ihr nicht zumuten.

Ich habe mir überlegt, dass es Homöopathie auch helfen solle gegen Juckreiz. Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht?
Mir ist lieber natürlicher.

Was man machen könnte, könnte ich diese Desensibliesierungstherapie abbrechen und aufs natürliche Hundefutter geben, dass es sogar getreidefrei ist usw. . Man kann bei www. Essentiel.ch anschauen.

Kennt jemand die Produkte von Essentiel?

Ich wäre euch sehr dankbar für die verschiedene Meinungen.

Grüsse von Shirley mit Shena ( Parson Russelmisching, 4jährig)

von Kaan am 18. Juli 2014 15:01
Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung ist durchaus sinnvoll bei Tierhaarallergikern! Allerdings liegen viele Medikamente dazu noch in der Testphase und Nebenwirkungen sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In kleinen Schritten würde ich aber gegen die Gefahren vorgehen, die durch die Milben entstehen. Viele Ärzte raten zur zwingenden Nutzung von Staubsaugern mit speziellen Filtersystemen (HEPA, Bionic Filter usw.). Ob der Staubsauger Beutel beinhaltet oder nicht, ist aber je nach Modell unterschiedlich. Die BSH bietet beispielsweise beutellose Staubsauger mit Beuteln vom Typ GXXL an, die neben Filtern noch doppelschichtige Borsten in den Düsen integrieren (vgl. die Produktinfos der Zoo’o Staubsauger hier auf http://www.bosch-home.com/de/staubsauger-ohne-beutel.html ). Solche Geräte sorgen dafür, dass die Milben auf den Faser komplett vernichtet werden.

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