Hallo Julia,
oh ja - die Rückschritte kenne ich auch. Und das ist frustrierend und man zweifelt dann, ob man überhaupt auf dem richtigen Weg ist und tendiert dazu, mal gleich was anderes auszuprobieren
Ist wohl menschlich.
Ich finde das Herumgebrülle auch peinlich. Eine Zeitlang hatte ich immer von weitem schon gebrüllt: "HABEN SIE EINEN RUEDEN?" - und falls mir ein "JA" zurück gebrüllt wurde, habe ich die nächste Frage gebrüllt: "IST DER INTAKT?" Oft kam dann ein: "HÄ???"
Inzwischen sehe ich Durian zum Glück an, was für einen Hundetyp wir seiner Ansicht nach wohl vor uns haben und ich brauche nicht mehr zu brüllen.
Na ja, aber ob man seinen Hund nun anleint oder ableint oder ob man sich brüllend mit anderen Haltern verständigen will oder was auch immer - die Halter, die man in solchen Momenten, wo gerade nix klappt, trifft, das sind meist ausgerechnet jene, die genau DAS, was du tust, zum einen verkehrt finden, und die andererseits ihren Hund offenbar in dieser Situation gut im Griff haben und die daher vor allen Dingen eines jetzt nur zu gerne tun würden: Erklären, wie sie alles viel, viel besser machen würden.
Augen zu, Ohren zu und durch - du schaffst das bestimmt.
Viele Grüße
Anila