Schäferhund aus reiner DDR Zucht :: Hunderassen

Schäferhund aus reiner DDR Zucht

von Andreas(YCH) am 18. Juni 2002 18:31

Hallo,

stop! :-) Ich war nicht der Frager.
Ich wäre der letzte, der sich einen DSH holen würde :-).

Gruß
Andreas

von linda(YCH) am 18. Juni 2002 18:41

Uups,... da habe ich wohl auf den falschen "Antwort" Knopf gedrückt *grins*

von Sabine_sn am 24. Mai 2011 16:21
Hallo Antje

ich weiß nicht woher Sie ihre Information haben. Auf jednen Fall möchte ich Ihnen aber unterstellen dass sie gebürtiger Wessi sind.
Ich selbst habe einen Altdeutschen Schäferhund echt DDR. Ich muss sagen es sind Welten die Linien unterscheiden und möchte NIE einen anderen haben.

Mit der Teilung Deutschlands in Ost und West ging auch eine Teilung der Hundezucht vonstatten. Keine Rasse ist dafür so bekannt wie der Deutsche Schäferhund. Während im Westen weiterhin nach dem typischen Schönheitsideal (schwarz-gelb, abfallender Rücken) gezüchtet wurde, waren im Osten vor allem dunkle Hunde mit den typischen Diensthundeigenschaften gefragt. So entwickelte sich im Laufe der Zeit auf jeder Seite seine eigene Form.

Nach der Wende wurden die beiden Linien wieder vereint, so dass heute kaum mehr reine DDR-Linien vorhanden sind. Die grauen Schäferhunde mit DDR-Ahnen sind heute vor allem in der Leistungshundezucht begehrt und zu finden.

Außerdem werden die Grauen mittlerweile gezielt in der Hochzucht eingesetzt, um die Farbgebung und das Gebäude der Hunde zu verbessern, da der Ostdeutsche seit jeher als weniger anfällig für Hüftdysplasie (HD) gilt

Vereinzelt werden Stimmen laut, die Ostlinie des Schäferhundes rein zu halten und als eigene Rasse anzuerkennen, diese werden jedoch vom SV nicht unterstützt. So gibt es diverse Vereine zur Erhaltung des ostdeutschen Schäferhundes.

Ob eine Umsetzung dieser Forderung überhaupt noch möglich wäre, ist fraglich, da der Genpool mittlerweile vermutlich zu gering ist.

In ihrer Arroganz die besseren Deutschen zu sein, machen die Wessis alles kaputt. Nicht nur ehemalige DDR Betriebe, Einrichtungen fürs Volk wie den Palast der Republik, Jugendclubs, Kinderheime . . . . . Selbst Tiere werden verbogen.
Nur nichts übernehmen was in der DDR besser war.



Deutscher Schäferhund - West


mein Rex - Altdeutscher Schäferhund - DDR

liebe Grüße
Sabine

von Liesel am 12. Juni 2011 16:49
Hallo Sabine,

dein Posting strotzt nur so vor Frustration, gezüchteten Vorurteilen und politischen Parolen. Alles im Osten war besser, ja nee is klar wie Atze sagen würde. Darf ich mal daran erinnern, von welcher Seite die Mauern eingerissen wurden? Ihr wolltet raus, nicht die bösen Wessis rein.

Ich schock dich mal richtig: etliche ostdeutsche Züchter haben in Nacht- und Nebelaktionen ihre Hündinnen von Westrüden decken lassen. Warum haben sie sich in solche Gefahr begeben wenn sie doch die besseren Hunde gezüchtet haben? Gesünder sind die ehemals ostdeutschen Linien übrigens nicht, sie sind reichlich mit Rücken- und Ellbogenproblemen behaftet und die HD-Belastung ist nicht niedriger als bei den Westlinien, wenn man nicht Apfel mit Birne vergleicht, denn auch im Westen gibt es die Leistungslinienzucht mit grauen Hunden. Also waren schon vor dem Mauerfall eure tollen Zuchten wessiverseucht.

Dein toller Rex ist bestimmt keine Werbung für den Deutschen Schäferhund. Zu dürftig im Fell, zu gestreckt, zu wenig Gepräge und was du als geraden Rücken siehst, ist vorn Senkrücken und hinten aufgewölbt. Sorry, wenn der aus einer rein ostdeutschen Zucht stammt, haben die sich ebenso wenig an die Vorgaben des Rassegründers gehalten wie die Viernheimer Hochzuchtmafia im West-SV. Jeder soll natürlich zu seinem Hund stehen und ihn lieben wie er ist, aber bring ihn nicht als Beispiel für Ost-Zucht, die Hunde sahen anders aus. Nimm als Beispiele doch bekannte Ost-Leistungsvererber, die sind überall im www zu finden und wer auch nur die Spur einer Ahnung vom DSH hat, weiß sogar schon wo er die findet.

Einen Altdeutschen Schäferhund hat es nie gegeben, dieser Begriff wurde mal fälschlich für die Langstockhaar-Variante des DSH eingeführt. Es gibt altdeutsche Hütehunde: Würtemberger, Schafpudel, Harzer Fuchs und Gelbbacke, deren Erhalt wir zugegebenermaßen den ostdeutschen Schäfern verdanken. Aus einigen dieser Zuchtschläge ist mal der DSH mitentstanden, die gibt es nämlich schon viel länger.

Auf die Eingangsfrage werde ich nicht mehr antworten, denn ich als Besser-Wessi antworte nicht auf 9 Jahre alte Fragen.

Gruß, Liesel
(die alte Klugscheißerin gibt ihren Forenkollegen mal die Namen der Ost-Leistungsvererber, die man als Schäferhundler Ost/West kennen sollte: Mingo vom Rummelplatz, Markant aus Westsachsen, Lord vom Gleisdreieck)

von Yvonne & Ari am 16. Juni 2011 15:10
Liesel, ich schreibe jetzt mal ganz vorsichtig.... Du weißt, ich habe null Ahnung von Zucht.... Aber wir "Blödis" im Osten haben damals wirklich gedacht, alles aus dem Westen muss einfach besser sein. So sind auch viele tolle Collie-Linien verschwunden.... Ein offenes Miteinander hätte wohl mehr Erfolg gehabt.....
Liebe Grüße Yvonne

von Liesel am 17. Juni 2011 16:54
"The grass is always greener on the other side of the fence"

Dass das Kinderbetreuungssystem der DDR besser war als das der BRD ist unbestritten, zumindest bei jedem Elternteil Deutschlands. Das hätte man übernehmen sollen, nur dass es im Prinzip aus dem Westen finanziert wurde weiß kaum jemand. Das System der DDR hätte dem 89er Aufstand widerstehen können, wenn der Staat nicht bankrott gewesen wäre. Soviel dazu, hier geht es um Hunde und nicht um Politik.

Das Wertmessziffernsystem in der Gebrauchshundezucht war ebenfalls besser, da sind sich die meisten Züchter einig. Die HD-Auslese war strenger, hat aber prinzipiell keine gesünderen Hunde hervorgebracht, wie jede Zuchtauslese nach Phänotyp, aber es sind keine grenzwertigen Hunde in die Zucht gegangen. Sicher hätte man davon auch etwas lernen und übernehmen können, aber es wird auch vieles schöner und besser geredet auf der Welle der (N)Ostalgie.

Speziell im Fall des DSH kommt immer wieder ans Tageslicht, dass die in der Ostzucht propagierte und praktizierte Erhaltung der Arbeitsveranlagung durch genetische Vielfalt nicht das Nonplusultra ist sondern ebenso wie Linienzucht ihre Grenzen hat. So ist z.B. bei vielen Verpaarungen von Ost- und Westlinien die Ausfallquote durch HD höher als bei inzuchtgeprägten Westverpaarungen, darüber sollte man sich Gedanken machen. Das hätte auch bei gedankenlosen Verpaarungen von anderen Rassen aus beiden Linien passieren können, vielleicht ist es das sogar.

Der Ton macht die Musik, und wer hier gegen sein eigenes Volk hetzt erinnert mich daran, wie totalitäre Regimes in der jüngsten deutschen Geschichte so lange existieren konnten: durch geschürte Vorurteile, Hass, Unwissenheit. Gottseidank war das der erste "Besser-Ossi", der mir seit 1989 begegnet ist, und ein einzelner so "beschränkter" Mensch kann meine Meinung darüber, dass die Wiedervereinigung das einzig Richtige war, nicht ändern.

LG Liesel

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