Flegelalter :: Clickertraining

Flegelalter

von Anonymus am 19. April 2007 16:41
Ich denke nicht, dass Du Deinen Mund fusselig reden musst yawning smiley und 2000 Mal sind bestimmt nicht viel. Überleg mal, wie oft Du z. B. den Befeht "Fuß" gibst, das summiert sich ganz schön... aber bevor ich ins Fach Buchhaltung abdrifte - dem Hund muss es auf jeden Fall Spaß machen...

LG, Arno

von Jägerin am 19. April 2007 16:56
Hi Arno

Ich arbeite mit meinem Hund mehr mit Körpersprache. Verbale Befehle sind natürlich umumgänglich, wobei ich schon darauf achte, dass ich diese Befehle so wenig wie möglich gebrauche. Hunde hören im Allgemeinen gut und wissen eigentlich genau um was es geht.

Wenn man manchmal zusieht, wie manche Leute regelrecht auf ihren Hund einquatschen mit den jeweils gleichen Befehlen und der Hund tut nichts dergleichen, ist es oft nicht weil der Hund es nicht versteht sondern weil er es schlicht und einfach ignoriert.


von boxerchris am 19. April 2007 21:26
Danke Arno,
das war endlich eine Antwort, mit der ich was anfangen kann.

Die Frage war nicht "Was taugt der Clicker" oder "Wo finde ich einen Hundeplatz" oder "Wird mein Boxer zum Rüpel werden?" sondern "Wie baue ich MIT DEM CLICKER eine Übung auf....."
Sorry dass ich mich da wohl unverständlich ausgedrückt habe, aber ich dachte, ich bin im Clickerforum und rede mit Clicker-Leuten.
Ich arbeite seit 9 Jahren erfolgreich mit dem Clicker, kenne die Möglichkeiten und Grenzen. Aber manchmal braucht man einfach mal auch als Profi eine neue Idee, besonders wenn der Hund pubertierend ist und einen bis an die Nervenenden herausfordert.

Wenn also noch jemand weitere Ideen hat für ÜBUNGEN, sauber mit dem Clicker aufgebaut, die helfen
- das Leinentraining für den Hund atraktiver zu machen, auch wenn er sich nur mäßig für Leckerchen interessiert
- die Bindung zum Halter zu stärken
- mit Ablenkungen (auffliegende Fasanen, Wildspuren) umzugehen
wäre ich sehr dankbar.
Sonst komme ich schon klar, danke. Hinter meinem Adoptionsvorschlag steht auch übrigens ein Smiley, was ja bedeutet, dass man es nicht ernst meint. Wer gibt schon einen Boxer jemals wieder her? Kann ich mir nicht vorstellen.

Arno, deinen Vorschlag mit der langen Leine werde ich ausprobieren. Habe ich so auch schon mal in einem Buch gelesen, leider wieder vergessen. Wenn die Ablenkungen anfangs nicht zu stark sind, kann es mit Leckerchen oder Bällchen werfen wohl klappen. Was aber, wenn er in der Leine hängt und nur noch dem Fasan nachstarrt? Da sind meine sanfte-Methoden-Weisheiten zuende und mir fällt nur noch die starke Einwirkung mit der Leine ein. Oder warte ich geduldig, bis er merkt, das es mich auch noch gibt um dann zu clickern?

Hat da jemand Ideen?
Chris und Boxerduo

von Anonymus am 20. April 2007 08:28
Oder warte ich geduldig, bis er merkt, das es mich auch noch gibt um dann zu clickern? - Du gibst die Lösung doch schon. Wenn Dein Hund in der Leine hängt und den Rehen/Fasanen/Hasen nachstarrt, bleib so lange stehen, bis seine Spannung nachlässt. Ich habe mit meinem Hund in einem Wildgehege trainiert. Das sah so aus, dass ich mit ihm fast nur rumstand. Sobald er in der Leine hing, bleib ich stehe, drehte mich um ung ging langsam in die andere Richtung. Alles gaaaanz langsam. Bis die Spannung nachlies, er nach mir schaute, Click und Leckerchen bekam.

Zum Spannungsabbau musst Du vor allem Ruhe reinbringen. Das fängt schon an, wenn Dein Hund aus dem Auto kommt und losstürmen will. Stehen bleiben, selbst nicht hektisch sein, selbst kein Ziel haben. Dann wird der Spaziergang eben streckenmäßig nicht lang. Kopfmäßig forderst Du Deinen Hund auf jeden Fall.

Spannungsabbau kannst Du auch zu Hause trainieren. Stell ihm den Futternapf hin (falls Du nicht konsequent aus der Hand fütterst) und lass ihn nicht hin. Lass ihn erst hin wenn Du merkst, dass seine Spannung nachlässt. Dann gib das Kommando "hols" oder "nimm" oder was Du willst eben. Oder beim Spaziergang: leg ein Leckerchen vor ihn und lass ihn nicht hin, erst wenn seine Spannung nachlässt.

Das Schauen nach Dir kannst Du trainieren, indem Du ihn draussen festbindest. Bleib bei ihm stehen, zähl kopfmäßig bis 30, wenn er ind er Spanne nach Dir schaut Click und Leckerchen. Wenn er in der Zeitspanne nicht nach Dir schat, sag "schade" und geh 30 Schritte weg. Bleib dann stehen, schau ihn an. Wenn er schaut Click und auf ihn zugehen, so lange, bis er wegschaut, dann wieder stehenbleiben.

LG, Arno

von Anonymus am 20. April 2007 13:51
Sorry Chris, aber Deine Frage hörte sich nicht nach 9 Jahren Clickererfahrung an... Sie ließ auf sooo allgemeine Probleme und Unerfahrenheit schließen, daß umfassendere Beratung als Tipp angebracht schien. Und die Standartübungen sind doch alle im Archiv (ca. 9 Jahre alt ;-)) Du kannst nicht unbedingt erwarten, daß sie bei jeder Frage neu beschrieben werden.

Viel Erfolg, Heidrun

von Klaus am 20. April 2007 14:06
Zitat :
Du kannst nicht unbedingt erwarten, daß sie bei jeder Frage neu beschrieben werden.
Die Frage war konkret formuliert und ich hab daraus auch keine Unerfahrenheit heraus lesen können.

Gruß Klaus

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