Apportieren- Vorsitz und dann? :: Clickertraining

Apportieren- Vorsitz und dann?

von Gundi(YCH) am 01. Juni 2003 10:24

Hallo Wiebke,

: Tät ich auch: probier mal! Das tut weh!!

Daran habe ich nicht gedacht!

: Übrigens: wenn Du mit dem Clicker arbeitest...

So ganz, wie ihr mit dem Clicker arbeitet, mache ich es nicht. Ich habe das Lernen durch Nachahmung noch mit eingebaut, als Experiment. Den Clicker benütze ich, um die Perfektion hinzubekommen.
Beispiel: Sie hat sich das "Sitz" von meinem Grossen abgeguckt, nur war es am Anfang schief, C&B gab es dann nur für gerades Sitzen.

: Alles, was gleichbleiben sollte zwischen den Übungseinheiten ist die Wedelfrequenz des Hundes...

Damit haben wir keine Probleme. Sie findet Lernen ganz toll, nach ihrer Wedelfrequenz und ihren Augen zu urteilen.

:... und bekam langsameres Zurückkommen und teilweise auch Bögen...
Diese Erfahrung machte ich mit meinem 1. Hund(Crossover) und als ich meine Vermutungen dem Ausbilder mitteilte, sagte der doch glatt zu mir, das läge an meinem Hund, der wäre so lahm!

... Man darf eben immer was ´lernen - und Clickern schärft ja wohl unseren Blick für das, was gerade so abläuft auch ziemlich, was meinst Du?

Ein wenig Ahnung von Beschwichtigungsignalen sollte man aber auch haben!
Was mir oft beim Vorsitz von anderen Hunden auffällt, das sie sich viel zu weit vor dem HF hinsetzen. Warum, weil der HF sich vorbeugt und die Hunde das als Dominanzgeste betrachten. Dazu noch der starre Blick und der Vorsitz ist "perfekt".

Dann will ich mich mal aufmachen und das "Fest" üben.

Tschüssi
Gundi








von Wiebke(YCH) am 01. Juni 2003 10:50

Hi Gundi,

: So ganz, wie ihr mit dem Clicker arbeitet, mache ich es nicht. Ich habe das Lernen durch Nachahmung noch mit eingebaut, als Experiment. Den Clicker benütze ich, um die Perfektion hinzubekommen.
: Beispiel: Sie hat sich das "Sitz" von meinem Grossen abgeguckt, nur war es am Anfang schief, C&B gab es dann nur für gerades Sitzen.
Klar! Wenn man dadurch einen guten 'Anstart' bekommt, formt man von dort aus, da braucht man ja wirklich nicht von vorne beginnen!

Was bekommt man beim Clickern angeboten? Angeborenes Verhalten oder Teile davon und natürlich auch alles bereits früher Erlernte - alles, was der Hund eben an Verhaltensrepertoire zur Verfügung hat. Daraus sucht man sich das Passende aus und formt von da aus weiter...
'Umwege' und 'von vorne anfangen' braucht man da ganz selten - meist nur, wenn was gründlich schief gegangen sein sollte.

: Ein wenig Ahnung von Beschwichtigungsignalen sollte man aber auch haben!
Durchaus! Ist was, das man sich auf die einsame Insel (mit Hund) mitnehmen sollte, was einem im täglichen Leben sehr hilft!! Da stimme ich Dir zu!!

bis dann

Wiebke

von Gundi(YCH) am 01. Juni 2003 12:03

Hallo Wiebke,

: 'Umwege' und 'von vorne anfangen' braucht man da ganz selten - meist nur, wenn was gründlich schief gegangen sein sollte.

Bei meinem Cross-over Hund, klappt übrigens der Clicker nicht ganz. Er findet den Clicker zwar ganz toll, aber wenn dann irgendetwas eine Ähnlichkeit mit Unterordnung hat, geht nichts mehr.
Für andere Tricks ist er voll zu haben, toter Hund, Tür aufmachen und solche Dinge.
Die negativen Erfahrungen mit Leinenruck haben sich so bei ihm eingeprägt, das nichts mehr geht.

Grüsse
Gundi


von Wiebke(YCH) am 01. Juni 2003 13:44

Hi Gundi,
hast Du schon mal probiert, dass in einem völlig anderen Umfeld und ohne Leine und Halsband aufzubauen?
Wenn er schon Tricks freudig mit dem Clicker gelernt hat, fände ich die Wahrscheinlichkeit groß, dass das klappen könnte.
Man muss ja nicht gerade mit Fußgehen (Leinenruckvergällt) anfangen.
Wenn man z.B. rückwärtsgehend nachkommen C&T, daraus 'anschauen' und das sich darauf gerne wie von selbst anbietende Vorsitzen entwickelt...
Targettraining macht, das den Hund in dogdancing (verzeihung für die Verwendung des geheiligten Wortes) mässige Figuren führt, die oft rechts(!) und ab und zu auch mal links im Stehen neben einem enden...
die ebenfalls den Hund dicht um einen herumführen - anfänglich in die Gegenrichtung des Uhrzeigersinns, dann im Uhrzeigersinn...
Wenn man über 1101 Dinge mit einem Karton, also einem völlig neuen Ansatz ein Hinlegen entwickelt, daran weiterübt, Tempo hineinübt...
Wenn man... kannst Du Dir sicher noch viele Trickansätze ausdenken.

Schwierig für uns ist da immer, unseren Kopf von Ansätzen freizumachen, wie 'eigentlich sollte er das können...' und auch jede Art von gewohnter Körpersprachhilfe komplett weg zu lassen. Die würde zwar helfen, aber im Hund auch allzuleicht die 'alte' damit gekoppelte 'andere Motivation' aktivieren. Und Meidemotivation (die durchaus motivuerend wirken kann, wenn der Hund einmal so glücklich ist, dass er begriffen hat, was ihm Sicherheit bringt in der Situation) versus freudige Motivation tut nun mal beiden davon nicht gut, hinterlässt einen verunsicherten und eben nicht so freudigen Hund.

Bin gespannt, ob es Dir nicht doch noch gelingt - mit vielen anderen Tricks in rascher Abwechslung!

Wiebke


von Gundi(YCH) am 01. Juni 2003 14:28

Hallo Wiebke,

: hast Du schon mal probiert, dass in einem völlig anderen Umfeld und ohne Leine und Halsband aufzubauen?

Genau, das habe ich ein halbes Jahr gemacht, nach meiner VPG1. Ich übte alles in einzelne Teile und er hatte auch Spass dran, dann legte ich ohne jemals das Schema wieder gelaufen zu sein, die VPG2 ab. Die ersten Meter gingen ja noch, doch dann war es aus, lustlos trottelte er hinter mir her. Der Richter wollte schon abbrechen, weil er dachte der Hund wäre krank. Gerade so mit 74 Punkten habe ich es noch geschafft.
Auf der Wiese draussen, tobte er dann in alter Weise wieder herum.
Was natürlich auch eine wichtige Rolle spielt, das selbst der Clicker nicht seine Wirkung hat, ist das er fast keinen Spieltrieb hat und so nur sehr schwer zu motivieren ist.
So lasse ich ihn einfach Hund sein und drücke ihm nicht meinen Willen auf und konzentriere mich voll auf meine Kleine, die richtig Spass am Lernen zeigt.

Tschüssi
Gundi





von Robi(YCH) am 02. Juni 2003 12:10

Kann es sein, das das Knautschen vom Konflikt Holz/Ball kommt?

Hallo Gundi

eigentlich nicht, denn der Ball sollte Spannung erzeugen und
dann müsste eigentlich der Hund in Erwartungshaltung ohne zu
knautschen vor dir stehen.
Auf Zerrspiel würde ich verzichten.
Gehe wieder einen Schritt zurück und übe das Halten alleine.
Das ganze getrennt aufbauen.
Viel Glück Robi

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