Schock! Hund wurde mißhandelt! :: Hundegeschichten

Schock! Hund wurde mißhandelt!

von Annabelle(YCH) am 22. August 2003 16:17
Hallo Yorkies

Entschuldigt, falls ich ein Durcheinander schreibe, aber ich bin immer noch geschockt. Ich muss es nun einfach jemandem hundekundigen erzählen, was ich heute Grausames erlebt habe (ohjeh, mir kommen schon wieder die Tränen).

Ich war also am Kiosk und studierte gerade, was ich den Kids als Überraschung mitbringen könnte, als ich ein scharfes "Fuss" höre. Ich blicke mich um und sehe einen Junkie (naja, er sah auf jeden Fall total ungepflegt aus) mit seinem American Staffordshire gehen. D.h. der Mann machte einen gaaaaanz kleinen Schritt, und sobald der Hund sich etwas zu weit nach vorne lehnte, riss er ihn rabiat zurück und schimpfte mit ihm. Ok, das ist zwar sehr unschön aber noch nicht so herzzerreissend wie das Folgende.
Zuerst lief der Mann also so weiter und dann hörte ich es jaulen. Ich blickte sofort wieder auf und es lief mir ein kalter Schauer den Rücken runter. Der Mann praktizierte seinen ganz persönlichen Schnauzengriff und zwar presste er mit beiden Händen die Schnauze des Hundes zu, welcher nur noch herzzerreisend aufjaulte.
Kaum 20 Sekunden später höre ich es knurren. So, nun wollte ich aber endültig wissen, was los ist. Ich ging etwas näher und das Bild das sich mir bot war schrecklich! Einfach nur grausam! Der Mann legte sich voll auf den Hund drauf! Zuerst knurrte ihn der Hund ja noch an, dann drehte er ihn auf den Rücken und drückte ihm die Kehle zu. Der Hund zog die Rute ein und war wie gelähmt. Danach rief jemand dem Mann zu, er solle endlich mal von seinem Hund runter, worauf dieser nur aggressiv zurückmaulte, sie solle ihre "Fresse" halten, sie habe ja keine Ahnung.
Ich konnte meine Tränen nicht mehr halten und das sah der Mann wohl auch. Naja auf jeden Fall stieg er dann endlich mal wieder vom Brustkorb des Hundes ab und setzte sich neben ihn. Der Hund durfte aber noch nicht aufstehen. Viele Leute blieben stehen, der Hund sah aus wie tot. Der Mann lachte nur und sagte: Der lebt schon noch und wackelte etwas an den schlappen Vorderpfoten. Von meiner Position aus sah ich, wie verzweifelt der Hund umherschaute.
Dann redete mich ein Taxifahrer, der daneben stand an und so kamen wir etwas ins Gespräch. Er sagte, dass jemand die Polizei verständigte, aber es kam leider keine Polizei.
Auf jeden Fall kam dann der Junkie zu uns und schnauzte mich nur blöd an, ich hätte ja eh keine Ahnung von Hunden, sein Rüde sei dominant und wenn er sich so benehme bestrafe er ihn wie ein Hund es tun würde. Ich sagte ihm, dass ich selber zwei Rottis zuhause habe und dass ich bei denen weder jemals so ein Verhalten gesehen, noch jemals Gewalt angewendet habe. Er meinte dann, ich verhätschele meine Hunde, aber bei seinem Hund könner man sich das nicht leisten, er hätte ihn schon seit Welpe an und kenne ihn.
Mir kullerten nur noch so die Tränen und dann endlich bewegte er seinen Hund zum Aufstehen (der lag also etwa 5 Minuten lang auf dem Rücken mit gespreizten Hinterläufen und eingezogener Rute und bewegte sich überhaupt nicht mehr!!). Aber wie? Er riss ihn mit der Leine hoch und schimpfte erneut mit dem Hund.
Ich sag euch, eines Tages packt dieser Hund seinen Meister ernsthaft und er hat es auch nicht anders verdient, würde ich meinen! Ich bin soooo sauer, ich wollte anschliessend auch gleich zur Polizei, aber wie immer wenn man sie braucht, hat sie natürlich zu am Nachmittag.

Was meint ihr, soll ich nochmals zur Polizei gehen und das Ganze melden? Oder soll ich dem Tierschutz anrufen? Ich hoffe ihr könnt mich ein wenig verstehen, ich fühle mich jetzt schon den ganzen Tag belämmert und bin kaum mehr bei der Sache. Wenn ich jemandem mit einem Hund begegne, hoffe ich ständig, dass er ihn nicht wieder traktiert oder sonst wie rumrupft.
Wie kann man nur so grausam sein? Ich bin geschockt, empört, sauer,....!

Wütende Grüsse
Annabelle

Schock!

von Bobby(YCH) am 22. August 2003 23:37

Hallo Annabelle,
habe gerade Dein erschreckendes Erlebnis gelesen.
Ich weiß ja nicht, in welchem Bundesland Du lebst und ob Du den schrecklichen Menschen kennst oder ihm öfter begegnest. Ich würde hier zum Ordnungsamt gehen, wenn die meinen,nicht dafür zuständig zu sein, dann den Tierschutz informieren. Nur, dann mußt Du wissen, wer dieser
Mann ist, damit sie auch was unternehmen können.
Also, ich würde versuchen, dem armen Hund irgendwie zu helfen.
LG Maria

von Eva & Jacky(YCH) am 23. August 2003 12:12

Hallo Annabelle,

als ich gerade den Bericht gelesen habe.... ich bin wirklich geschockt.

Ich weiß dass es für Dich eine Menge an Arbeit bedeuten würde dem Hund zu helfen, aber diese ist sicherlich sinnvoll!!! Der Hund wird es Dir danken und viele die es hier lesen sicherlich anerkennen.
Nach dem Du schreibst dass Eure Polizei-Station nachmittags zu hat, nehme ich an, dass Euer Ort nicht so groß ist. Dann ist es vielleicht nicht so schwierig den Typ "zu finden" der einen American Staffordshire -hoffentlich- angemeldet hat. Der Taxifahrer kann Dir sicherlich auch helfen. Er "sieht" mehr.
Ich wünsche Dir viel Tatendrang.

Grüßle
Eva

von Krissy(YCH) am 23. August 2003 18:10

Hallo Annabelle,

also ich würde auf jeden Fall was unternehmen, Kennst du den Mann? Weist du wo er wohnt? Auf jeden Fall würde ich mich erstmal schlau machen was man da machen kann. Ich kann sowas auch nicht verstehen. Wie kann ein Mensch sich nur so verhalten? Mir wäre das viel zu peinlich auf offener Straße, somal meine Hunde sowieso nicht geschlagen werden. Es geht auch ohne Schläge!!! Das was der Mann macht ist Tierquälerei. Oh Mann, ich bin jetzt schon wieder so sauer, auch wenn ich garnicht dabei war. Das was man liest reicht schon.

Ich hoffe das der Hund sich mal wehrt. Aber der ist warscheinlich total eingeschüchtert und wünscht sich bestimmt er wäre tot. Klingt jetzt überheblich, aber das ist meine Denkweise.

Also Annabelle, geh am besten nochmal zur Polizei und erkundige dich wenigstens was du machen kannst.

Geschockte Grüße
Krissy

von Ines(YCH) am 02. September 2003 18:31

: Hallo Annabelle

--- Habe Deinen text leider erst heute gelesen!!! Ich finde es grausam, was Du da erlebt hast. Und für mich gäb es keine Frage. ich würde alles Mögliche unternehmen, um alle Hebel in bewegung zu setzen. Ich finde es einfach unmöglich, wie manche menschen mit ihren armen Hunden umgehen. Hab beim Lesen Deines Textes schon eine Gänsehaut bekommen. ---

:
::: Ich sag euch, eines Tages packt dieser Hund seinen Meister ernsthaft und er hat es auch nicht anders verdient, würde ich meinen! :::

--- ich hoffe nur, im Interesse des Hundes, das dieser es NICHT tun wird. Denn dann wird er am Schluß wahrscheinlich noch getötet. oh Gott. Also ..., um dem evtl. vorzubeugen, würde ich wirklich alles möglich einschalten. Der Vorfall liegt ja nun schon 12 Tage zurück. Gibt es neuigkeiten?
Mitfühlende und traurige Grüße von Ines und Balu
: :
: Wütende Grüsse
: Annabelle
:

von Fljuri am 01. November 2009 02:12
Das ist ja eine echt grausame Geschichte... Da fängt einem an das Herz zu bluten...

Ich weiss noch vor 2 Jahren in meiner voherigen Mietwohnung....
Der Vermieter kündigte unseren Nachbarn und zog selbst mit seiner Freundin in diese Haus.
Der Vermieter und wir hatten eine gemeinsamen Hof. Ja und plötzlich tauchten an einem Tag 3 ausgewachsene Schäferhunde auf. Also schön und gut mich haben die ja nicht gestört, die waren eig. immer total lieb und ruhig. Kamen auch manchmal an unsere Tür, haben sich ein paar Streicheleinheiten abgeholt. Der Vermieter hielt die Hunde in unserem Hof. Und eines Morgens werde ich von einem herzzereissenden Gejaule wach. Es war gegen 7.oo Uhr. Meine Schwester war damals auch noch bei uns. Und als ich aus dem Fenster schaute dachte ich, ich sehe nicht richtig. Da drosch dieser *pieeep* mit voller Wucht auf seinen Hund ein. Der Hund hatte schon totale Panik aber ihm war es egal. Er brüllte ihn an und schlug immer weiter ... Ich war so geschockt, konnte mich garnicht bewegen. Dann öffnete meine Schwester das Fenster und rief meinem Vermieter ein paar unschöne Dinge zu die ich hier nicht weiter erläutern möchte. Er brüllte nur zurück wir hätten uns da nicht einzumischen, wir haben ja keine Ahnung usw... Ab den Tag wurde es nur noch schlimmer. Dieses grausame Schauspiel wiederholte sich jeden Morgen. Dann fing er an die Hunde in der Nacht in der Garage einzusperren, wo man sie die ganze Nacht wimmern hörte. Dort schlug er sie manchmal auch. Die Garage war ein Müllhaufen. Geschlafen haben sie zwischen gelben Säcken und alten Möbeln die dort standen. Gesäubert hat er die Garage nie. Alles voller Kot und Urin. Man roch es sogar von draussen. Ich konnte nicht schlafen, wusste nicht was zu tun ist. Er hatte uns gedroht uns zu kündigen wenn wir uns da einmischen, ich war damals im 2 Monat schwanger. 3 Wochen später hatte mein Mann die Schnauze voll. Wir hätten schon viel früher etwas unternehemn müssen. Und nun taten wir es. Wir sprachen mit der Polizei und dem Ordungsamt. Das waren die ersten beiden Stellen die uns einfielen. Und es kam wirklich jemand um ihn zu kontrolliern. Aber was geschah dann???? NICHTS, ABSOLUT NICHTS. Er durfte seine Hunde behalten es wäre alles in Ordnung usw...Ich konnte es garnicht fassen. Die Hunde hatten offenen Stellen und das Weibchen kratze sich sogar das Fell weg. Dann berieten wir uns mit den Nachbarn, und gingen alle gemeinsam zur Polizei. Und endlich passierte etwas. Eines Tages hat man sie abgeholt. Klar gab es einen Heiden tam tam, aber mir ist so ein Stein vom Herzen gefallen. Ca. 2 Wochen später erfuhren wir durch Zufall das das Weibchen in der Zeit sogar in freudiger Erwartung war. Sie bekam 12 Junge wovon 3 tot geboren sind. Diese geschichte hat mich ne lange Zeit ziemlich mitgenommen. Weil auch ich mich schuldig gefühlt habe, da ich nicht direkt sofort etwas unternommen habe. Heute würde ich es anders machen und bei den ersten Anzeichen sofort tätig werden. Ich hoffe das die ein Anstoss an alle ist die soetwas sehen. Tut etwas und schaut nicht weg!!!

Fljuri

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