Vom Leben und zum Glück nicht sterbens meines Donnerchens :: Hundegeschichten

Vom Leben und zum Glück nicht sterbens meines Donnerchens

von Annegret am 12. September 2009 15:21
Vielen Danksmiling smiley Ich denke das kann sehr gut sein denn ich wurde auch schon öfter gefragt, ob er ein Wolfsspitz ist..
+ ich habe noch ein paar Fotos von ihm in die Hundefotos-kategorie reingestellt- auf dem letzten sieht er so aus wie jetzt.
lg

von Sciuba am 14. September 2009 10:15
Guten Morgen Annegret,

also, ich muss dir Recht geben: woher solltest du das wissen vorher und woher solltest du wissen, dass es Polen sind. Und wie immer laufe ich nicht ganz konform mit dem Rest des Forums: ich hätte da den ersten Gedanken, welch ein Glück, dass er in so gute Hände gefallen ist und wie schade, dass du nicht auch den anderen genommen hast. Ich denke da eher an retten. Dann kann man die Leute ja immer noch anzeigen. Wenn die die Hunde nicht los werden, bringen sie sie eh um.
Meinen Hund habe ich auch nicht von einem Züchter. Er ist von einem Schäfer, der die Hunde zum Hüten hat. Und einer von dem letzten Wurf war noch übrig. Den habe ich dann bekommen. Er war vorher aber noch bei wem anderes, der ihn mir aus den Bergen geholt hat. Und gezahlt habe ich nichts für ihn. Der Schäfer hat ihn verschenkt, ich habe dem Bekannten lediglich das Benzingeld gegeben, weil er doch schon ziemlich viel 'rumgetütelt' hatte wg mir und Sciuba. Ich hätte gar keinen von einem Züchter haben wollen... aber das ist auch Rassebedingt, denke ich. Das mit in der Freiheit geboren und gleich die Regeln des Lebens von freien Hunden zu lernen, passte total zu meinem Sein grinning smiley Aber das ist eine andere Geschichte.
Und wie du siehst, hast du einen Prachthund daraus gemacht! Genauso wie ich grinning smiley

Liebe Grüße und eine schöne Woche

Heidi

von Annegret am 14. September 2009 11:23
Ja, an den anderen denk ich auch öfter... sad smiley Hoffentlich haben sie den nicht umgebrachtconfused smiley !? Aber als ich dann beim TA war mit Donni da haben die mich dann erstmal angezetert ; dass das ja wohl allgemein bekannt sein und das man NIEMALS Hunde von Polen aus Mitleid kaufen solle.. "Aber nun haben ihn ja schon" (nach dem Motto am besten wärs wenn sie ihn zurückbringen!!)Na, super!
Aber ich denke auch, dass er sonst gestorben wär...confused smiley
Dein Schnuffi ist wirklich ein Süßer/e?smiling smiley
Schön, dass er ein feines Zuhause gefunden hat...smiling smiley
Lg
Annegret

von Liesel am 15. September 2009 10:21
Hallo Annegret,

das Gezetere des TA kann ich nicht nachvollziehen, ich finde es sogar unverschämt, solche Vorurteile zu schüren.

Es ist richtig, dass man die Geschäftemacherei dubioser Vermehrer und unseriöser Züchter nicht durch Welpenkauf unterstützen sollte, aber diese Leute sind doch nicht nur in bestimmten Nationen zu finden, auch in Deutschland wimmelt es von ihnen, ganz zu schweigen dass deutsche Tierhändler die Hauptimporteure dieser armen Kreaturen sind. Denen sollte man das Wasser abdrehen!

In Polen gibt es sehr viele Menschen, die seriös züchten. Dort ist ebenfalls die FCI als Dachverband vertreten. Die Menschen dort sind tierlieb, auch denen kann mal ein "Unfallwurf" passieren. Die Verkäufer deines Hundes waren sicher weder seriös noch tierlieb, sondern kriminelle Betrüger und Tierquäler, aber auf sie kommen zig andere.

Meine älteste Freundin hat eine Hündin im Alter von 10 Wochen aufgenommen, die aus Tschechien von einem deutschen Hundehändler aufgekauft wurde und hier in Deutschland durch 2 weitere ungeeignete Hände gegangen ist, bevor sie bei ihr landete. Diese Hündin ist trotz ihrer frühkindlichen Odyssee eine triebstarke, instinktsichere, wesensfeste Bereicherung ihren Lebens geworden. Sie war auch nie ernsthaft krank, nur anfangs stark verwurmt. Wie kann sich der Hund denn so entwickelt haben? Alles an ihr spricht dafür, dass sie damals in Tschechien liebevoll aufgezogen und geprägt wurde und aus gesunden, liebevoll gehaltenen Eltern stammt. Damit wurde der Grundstein für ihr heutiges, umwelt- und instinktsicheres Wesen gelegt! Auch gegen Tschechen gilt dieses Vorurteil, dass man bei ihnen keine Hunde kaufen sollte.

Dein einziger Fehler war der Kauf zwischen Tür und Angel. Man sollte sich den Wurf grundsätzlich in seiner ersten Umgebung, der Kinderstube anschauen. Ein Hundehalter, der sich Mühe gibt mit seinem Unfallwurf, wird dir sicher ebenso bereitwillig alles zeigen und erklären wie ein Züchter mit einer seriösen Zuchtstätte. Aber ich denke, das hast du dir sowieso schon für den nächsten Hundekauf fest vorgenommen.

Lass dir keine dummen Vorurteile einreden, und um dir schon mal eines auszureden, hier eine kleine Info: als der Ostblock seine Grenzen nach Westen öffnete, fuhren immer mehr westdeutsche Züchter von Gebrauchshunderassen gen Osten, um ihre Zuchthündinnen belegen zu lassen, weil die osteuropäischen Blutlinien bekannt waren für gesunde, triebstarke, leistungsfähige Hunde. Noch heute wird in Verkaufsanzeigen von DSH, Riesenschnauzern und Co mit xx% Ostblut geworben! Also, kann da alles schlecht sein, was jenseits der Oder-Neisse-Grenze entstammt oder hat man dort vielleicht auch das Gespür für Tiere und deren Zucht?

LG, Liesel

von Annegret am 15. September 2009 10:40
Ja, für den nächsten weiß ich bescheitsmiling smiley
Also in Ordnung fand ich das auch nicht..Ich hatte schon den Eindruck, dass die Donner gar nicht behandeln wollensad smiley aber haben sie dann ja doch.. im erszen Lebensjahr von Donni war ich da ja schon fast Stammgast..
Danke dir,
lg Annegret

von Frieda am 16. September 2009 21:37
Huhu,

hinterher und mit etwas Abstand ist man immer schlauer.

Mir erging es beim Hundekauf zwar nicht so extrem wie bei dir. Aber auch sehr dubios, so im nachhinein betrachtet.

Mein Vater hatte den Züchter übers Internet gefunden, er wohnte bei uns in der Nähe und hatte gerade einen Wurf zur Abgabe. Welpen waren auch relativ preiswert (oh erstes Indiz), gab aber Papiere und entwurmt und geimpft waren sie auch.
Wir also hingefahren zum anschauen. Kamen da irgendwo mitten in den Wald in nen eingezäuntes Grundstück. Drin einige Zwinger. In dem einen 3-4 blonde Labbis im Erwachsenenalter. In den anderen Zwingern jeweils: Möpse, Golden, Labbiwelpen ohne Mutter, Decke oder sonstwas. (Viele weitere schlechte Indizien.) Gut, aber wie man so naiv ist, stürzt man sich auf die kleinen Welpen, für uns war ja klar es soll nen Labbi werden und für meinen Dad, dass es der Rüde wird und auf gings. Vertrag unterschrieben und Welpe sollte dann eine Woche später (da sie dann 8 Wochen alt sein würden, wobei ich das heute auch bezweifle).

Gut mein Hund war in guter Verfassung, aber seine Probleme mit anderen Hunden führe ich auf diese Haltungsbedingungen zurück. Heute würde ich von diesem Mann auch keinen Hund mehr kaufen. Aber damals, wusste ich von alledem nichts (ich war 14!). Bei uns ist es gut gegangen. Nach viel Arbeit ist mein Hund nun ein super Hund, sehr sozial, gut erzogen, freundlich, nett... Aber es hätte auch leicht anders kommen können...

LG Frieda

P.S.: Zeigt uns mal wieder Aufklärung ist wichtig!

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