Zwei Herren und ihre Hund machen mich wahnsinnig! :: Hund + Umwelt

Zwei Herren und ihre Hund machen mich wahnsinnig!

von Detschkopp1 am 12. Oktober 2011 18:22
Hallo an alle!

Bevor ich Euch mein Problem schildere, möchte ich Euch die Randbedingungen erklären:
Wir wohnen in einer ländlichen Gegend im nördlichen Niedersachsen. Meine zwei Hunde sind Meggy (acht Jahre alt, Jack-Russell-Spitz-Mix, ca. 15 kg schwer) und Henry (fast drei Jahre alt, Aidi-Sloughi-Mix, ca. 23 kg schwer). Meggy ist kastriert und Henry ist seit ca. fünf Wochen „chemisch / hormonell“ kastriert. Meggy ist "draussen" wirklich neutral gesinnt und Henry ist anderen Hunden gegenüber sozial - bis auf die üblichen "Rüden-Rüpeleien" (große Klappe - nix dahinter).

Unser Grundstück ist ein ausbruchsicher eingezäuntes Eckgrundstück.

Die Umgegend besteht aus Landstrassen, Waldwegen und kleinen Anwohner-Strassen an großen abgezäunten Wohngrundstücken.

Meine „Gassi-Touren“ mache ich überwiegend mit dem Fahrrad – aber ganz gemütlich wegen der kleinen Meggy.

Die weiteren Beteiligten sind zwei Herren. Der eine ist aktives (Listen-)Mitglied der hiesigen Freien Wählergemeinschaft, ca. sechzig Jahre alt, mir namentlich bekannt und hat ein kastrierte Berner-Sennen-Hündin im Alter von ca. acht Jahren – ich nennen ihn hier „Herr A“.
Der andere Herr ist mir namentlich nicht bekannt, im gleichen Alter wie der o.g. Herr und hat einen Airdale-Terrier-Rüden. Weiteres ist mir über ihn nicht bekannt. Ich nenne ihn hier „Herr B“. Hündin A wird ohne Leine“ geführt, Hund B an einer „üblichen“ Lederleine.

Als mein Hund Henry (lebte bis zum sechsten Lebensmonat in einem Hunderudel) ein dreiviertel Jahr bis ein Jahr alt war begegneten wir Herrn A´s Hündin, welche einen größeren Stock bei sich trug. Wie immer setzte sich sich vor Herrchen und auf Stock, als sie uns kommen sah. Henry war noch in der Tobe-/Ausprobier-Phase und wollte nun den Stock dieser Hündin „klauen“. Daraufhin „quietschte“ sie – so kenne ich es auch von anderen Hündinnen. Gebissen oder ähnliches hat Henry sie nicht – dafür verbürge ich mich; es wäre das letzte, das ich zugelassen hätte!

Wir begegneten Herrn A seither nicht mehr, bis zum Winter letzten Jahres. Erstmals sah ich ihn in Begleitung von Herrn B. Beide stellten sich jeweils rechts und links des Weges auf, regungslos und dunkel gekleidet. Seinerzeit lies ich Henry noch ohne Leine auf sie zulaufen, da er hüpfend und in Bögen auf sie zulief. Ich interpretierte es als „ich will spielen, ich tue nix“. Da aber weder von den Herren noch deren Hunden eine Reaktion erfolgte, wurde Henry skeptisch und bellte alle aus. Ich nahm ihn bei Seite und wurde gleich von beiden Herren „angemacht“. Ich solle meinen bissigen Hund gefälligst an die Leine nehmen. Ich sprach beide an, was wir Ihnen getan hätten, aber die Antworten vielen einigermaßen unsachlich aus (Klappe halten, Hund bissig etc.).

Von da an traf ich beide Herren fast ausschließlich beim gemeinsamen Gassi-Gehen. Jedesmal wurde ich von Ihnen „angemacht“, wobei die Kommunikation ausschließlich zwischen ihnen erfolgte. Sie fanden immer irgendetwas auszusetzen.

Wann immer sie an unserem Grundstück vorbei gehen, gehen sie extra dicht am Zaun vorbei, damit sich unsere Hunde noch etwas mehr aufpuschen / aufregen. Einer ihrer Kommentare war dabei an einem Freitagmorgen, gegen zehn Uhr „Das ist ja unerträglich dieses Gebelle; schließlich gibt es ja Leute, die noch Schlafen wollen“.

Da ich mir ausrechne, dass ich mit ihnen weder vernünftig sprechen kann und eine „Widerrede“ zwecklos ist bzw. zu meinem Nachteil ausgelegt wird, spare ich mir inzwischen jeglichen Kommentar. Nur einmal wagte ich es beiden zu sagen, dass ihr Verhalten langsam langweilig wird. Das war, als sie – nur wegen uns – die hiesige Bundesstrasse bei roter Ampel kreuzten, nur um mich wieder mal in die Mangel zu nehmen. An diesem Tag war es das erste Mal, dass Herr A seine Hündin zurück rufen musste, weil diese auf Meggy losgehen wollte; dabei ist Meggy die einzige, die nun wirklich nichts mit dieser ganzen Sache zu tun hat.

Bei einem anderen Mal begegnete ich Herrn A allein im Wald. Er ging zur Seite. Henry hatte ich – wie inzwischen immer, wenn ich die beiden anderen ausmache – an der Leine. Wir passierten Herrn A und Hündin. Wieder musste er sie energisch zurückrufen (sie ist ja ohne Leine), weil sie auf Meggy los wollte. Darauf hin machte ich den Mund auf. Ich sagte: „Wenn ihr Hund so gefährlich ist, dann sollten Sie ihn an die Leine nehmen“! Damit zitierte ich ihn. Seine Reaktion: „Halt die Klappe und fahr weiter!“. Meine Reaktion „Ich wusste noch gar nicht, dass wir uns duzen, Herr…!“. Seine Reaktion „Mach´s Maul zu und zieh Leine!“ Meine Reaktion: „Ganz niedriges Niveau, Herr…!“.

Seither spare ich mir wirklich jegliche "Kommunikation" mit diesem Herrn bzw. diesen Herren.

Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck, dass Herr A etwas zur Besinnung gekommen wäre. Er kommentierte mein Auftauchen nicht mehr. Lediglich der mir immer noch unbekannte Herr B lässt seinen Hund körperlich drohen und kommentiert das Bellen von Henry mit den Worten „Das kommt davon, wenn man seinen Hund immer am Zaun bellen lässt!“.

So weit, so schlecht.

Heute nun kam eine Situation, bei der ich zu Hause vor Wut und Hilflosigkeit fast geheult hätte.
Ich traf wieder auf die beiden, nahm Henry an die Leine. Hündin A und Hund B sahen uns schon kommen und machten „Schulterschluss“. Herr A und Herr B machten den Eindruck, dass sie an den Straßenrand gehen wollten, um mich passieren zu lassen. Wieder wurde Henry von Hund B drohend fixiert. In Höhe der vier begann Henry dann (leider) zu bellen. Ich versuchte, möglichst schnell zu passieren und blickte noch etwas nach hinten. Herr B war direkt hinter uns auf die Straßenmitte gegangen und lies seinem Hund Leine. Ich dachte nur, gleich beisst er zu. Wegen Meggy konnten wir natürlich nicht sooo schnell vorbei. Auf einem Grundstück rief ein Kind. Daraufhin hörte ich Herrn A laut rufen „Was?!“ Ich drehte mich um und hörte, wie er zu Herrn B sagte „Die hat doch was gesagt!“. Ich schüttelte nur ungläubich den Kopf, weil ich wirklich nicht ein Mucks von mir gegeben hatte, Herr A aber der festen Meinung war, die "Geräusche" wären von mir gekommen.

So, nun zur Quint-Essenz: beide Herren sind auf Streit aus. Das hat sich inzwischen auch auf ihre Hunde übertragen. Henry fühlt sich bedroht und bellt. Meggy sieht nur zu, dass sie mit uns Schritt hält.
Was wäre nun, wenn irgendwann Herr A seine Hündin nicht mehr zurück gerufen bekommt und diese sich auf Meggy stürzt? Und was wäre wenn Herr B seinen Hund mal nicht mehr halten kann und dieser Henry beißt?
Fakt ist, dass ich im Falle des Falles immer den Kürzeren ziehen würde, da ich immer allein unterwegs bin.

Allen mir bekannten Hundehaltern sind die beiden eher als harmlos bekannt. Bis auf drei. Einer hat einen Rüden, der von Hund B gebissen wurde. Einer sah, wie der Hund B ein Reh zur Strecke bracht. Einem wurden von Herrn A auf den Kopf zugesagt, dass er (der andere Hundehalter) keine Ahnung hätte und sein Hund „bekloppt“ sei.

Ich drehe durch und weiß mir nicht zu helfen, denn jedes dieser Ereignisse für sich ist eigentlich „nicht der Rede wert“, aber alles zusammen ist schon fast wie die „chinesische Wassertropfen-Folter“.

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun? Habt Ihr Tipps oder wenigstens ein paar beruhigende Worte für mich?
Oder bin ich einfach nur zu feige???

Liebe Grüße
Claudia

P.S.: bitte entschuldigt den vielen Text, aber ich hielt es für sinnvoll, Euch ein Bild von der „Gesamtsituation“ zu machen!

von Anila am 12. Oktober 2011 20:44
Hallo Claudia,

was für eine Scheiß Situation und so, wie du es beschreibst, ist es für mich auch keine Kleinigkeit mehr. Die beiden Idioten scheinen dich aus irgendeinem Grund auf dem Kieker zu haben. Klar überträgt sich das Verhalten der Männer auf ihre Hunde und so, wie du das beschreibst, scheinen die ihre Hunde direkt anzustacheln.

Wie schätzt du sie denn ein? Wollen die dir "einfach nur" Angst machen?
Rechnest du damit, dass sie irgendwann zu weit gehen und die Hunde nicht mehr halten können oder auch gar nicht wollen?

Zitat :
Herr B war direkt hinter uns auf die Straßenmitte gegangen und lies seinem Hund Leine

Das heißt, Ihr wäret normalerweise aneinander vorbei gegangen und dann ist der B umgedreht und noch ein Stück hinter dir her gegangen? Falls ja, dann kann ich darin nur das Motiv erkennen, dass der B dir wirklich Angst einjagen will.

Ich glaube, ich würde mit dem Ordnungsamt Kontakt aufnehmen und denen die Geschichte erzählen und erst einmal hören, was die dazu sagen und dir raten.

Sollte dann wirklich mal was passieren und Henry oder Maggy nur einen Kratzer abbekommen, hätten die Herren vermutlich ein Problem mit dem Ordnungsamt.

Du selbst solltest versuchen, möglichst sicher aufzutreten, wenn du die Männer das nächste Mal triffst. Wer sich so verhält, wie du das beschreibst, ist kein sicherer Mensch. Die fühlen sich sicher durch ihre kräftigen Hunde, freuen sich vermutlich auch über jede Drohgebärde ihrer Hunde und sie scheinen es zu genießen, dich verunsichert zu sehen. Das nächste Mal, wenn du die siehst, straff deinen Rücken, richte dich auf und gucke den Herren mal direkt ins Gesicht. Deinen Hunden zuliebe kannst du noch einen kleinen Bogen gehen.

Was ich erschreckend finde, ist, wie sehr die beiden ja geradezu drauf hoffen, dass du irgendeinen Kommentar gibst. Das klingt für mich, als würden sie auf die kleineste Regung von dir warten, die sie als Provokation auslegen können, auf die sie wiederum reagieren können: Ein Kind ruft was, und schon fühlen sie sich angesprochen "Die hat doch was gesagt...".

Jeder kennt ja Hundehalter, mit denen man nicht klar kommt und auch schon mal eine Auseinandersetzung hatte. Danach guckt normalerweise jeder, dass man sich aus dem Weg gehen kann. Aber diese beiden Männer suchen geradezu deine Nähe und den Streit. Für mich liest sich das wie eine Bedrohung und daher würde ich die Geschichte zumindest dem Ordnungsamt erzählen.

Wie du schon sagst sind alle Ereignisse für sich genommen Kleinigkeiten und es ist schwer nachzuweisen (wenn überhaupt), ob jemand extra dicht an deinem Zaun vorbei geht oder extra die Bundesstraße bei rot kreuzt, um dich in die Mangel nehmen zu können. Aber wenn es so ist, dann finde ich das Verhalten der Männer nicht mehr normal.

Du könntest auch mal aufschreiben, wie weitere Begegnungen verlaufen, damit es objektiver bleibt.

Kann es ansonsten auch sein, dass A damals tatsächlich dachte, dass dein Hund seine Bernerhündin angreifen wollte und du nichts dagegen tun wolltest? Dass du also wirklich aus seiner Sicht einen ganz gefährlichen Hund an der Leine hast?

Viele Grüße
Anila

von Detschkopp1 am 13. Oktober 2011 07:52
Hallo Anila!
Da ich mich mit dem optischen Hervorheben von Zitaten hier noch nicht so auskenne, werde ich meine Antworten farblich unterlegen...


Wie schätzt du sie denn ein? Wollen die dir "einfach nur" Angst machen?
Rechnest du damit, dass sie irgendwann zu weit gehen und die Hunde nicht mehr halten können oder auch gar nicht wollen?

Natürlich wollen sie mir Angst machen – das ist ein großer Spass für sie. Meine Befürchtung ist es ja eben, dass zumindest Hund B irgendwann „austickt“ und nicht mehr zu halten ist! Und das ist ein echt blödes Gefühl!eye popping smiley
Sollte dann wirklich mal was passieren und Henry oder Maggy nur einen Kratzer abbekommen, hätten die Herren vermutlich ein Problem mit dem Ordnungsamt.
Das ist eine gute Idee!hehe

Das nächste Mal, wenn du die siehst, straff deinen Rücken, richte dich auf und gucke den Herren mal direkt ins Gesicht. Deinen Hunden zuliebe kannst du noch einen kleinen Bogen gehen.
Ich versuche ja auch nach aussen hin „unbeeindruckt“ zu wirken. Aber wenn ich dann an ihnen vorbei bin, geht hinterher das große Zittern los und meine Wut steigt. Am liebsten würde ich denen mal so richtig…hot smiley

Was ich erschreckend finde, ist, wie sehr die beiden ja geradezu drauf hoffen, dass du irgendeinen Kommentar gibst. Das klingt für mich, als würden sie auf die kleineste Regung von dir warten, die sie als Provokation auslegen können, auf die sie wiederum reagieren können: Ein Kind ruft was, und schon fühlen sie sich angesprochen "Die hat doch was gesagt...".
Sie wollen es eben auf die Spitze treiben! Was sie damit bezwecken hat sich mir noch nicht erschlossen!!!guckt komisch

Wie du schon sagst sind alle Ereignisse für sich genommen Kleinigkeiten und es ist schwer nachzuweisen (wenn überhaupt), ob jemand extra dicht an deinem Zaun vorbei geht oder extra die Bundesstraße bei rot kreuzt, um dich in die Mangel nehmen zu können. Aber wenn es so ist, dann finde ich das Verhalten der Männer nicht mehr normal.
Ist es ja auch nicht und es wird irgendwann eskalieren! Ich habe schon überlegt, mal meine Digital-Kamera (Video-Funktion) bei mir zu tragen, damit ich sowas mal aufzeichnen kann – sonst glaubt mir (ausser meinem Mann) keiner mehr!zerknirscht

Kann es ansonsten auch sein, dass A damals tatsächlich dachte, dass dein Hund seine Bernerhündin angreifen wollte und du nichts dagegen tun wolltest? Dass du also wirklich aus seiner Sicht einen ganz gefährlichen Hund an der Leine hast?
Herr A strotzt regelrecht vor Selbstbewusstsein. Er ist so der Typ „ich lass mir von niemandem was sagen – sollen die Bürokraten nur kommen!“ – er ist absolut davon überzeugt, dass seine Meinung gilt und sonst nix. Früher, als ich noch meinen Hund Ben hatte, haben wir uns eigentlich immer gut verstanden und auch hier und da ein Pläuschen gehalten. Daher kenne ich ihn und seine Einstellung. Damals, als Henry den Stock „mopsen“ wollte, habe ich ihn ja noch drauf angesprochen, denn schließlich muss ich dafür gerade stehen, wenn mein Hund etwas angestellt hat! Es kam aber keine Diskussion, eher ein „das kann ja wohl nicht angehen“, denn wie kann ein andere Hund es wagen, SEINEM Hund den Stock wegnehmen zu wollen. Ich ging davon aus, dass – wenn etwas Ernsteres passiert wäre – er mich darauf angesprochen hätte. Nun gehe ich aber davon aus, dass er absolut davon überzeugt ist, dass mein Hund gefährlich ist (seine Einstellung s.o.) und davon wird er niemals mehr abrücken. Wie beschrieben kann ich aber auch nicht mehr mit im sprechen, da ich ja nun „unten durch“ bin. Den mir unbekannten Herrn B würde ich eher als „Mitläufer“ betrachten, der sich auch mal von Herrn A anschnautzen lässt, aber seinem Ego tut es sehr gut, andere klein zu machen!böse3

Liebe Alina, ich danke Dir sehr für Deine Tipps und Anregungen. Mir tut es schon sehr gut überhaupt darüber "sprechen" zu können. Das hilft schon!!!! plappernder Smiliey

Ganz liebe Grüße drehender Smiliey
Claudia

von Anila am 13. Oktober 2011 14:21
Hallo Claudia,

die Idee mit der Videokamera finde ich gut und vielleicht sehen die beiden dann auch, dass du nicht vor hast, ihre Drohungen komplett zu ignorieren.

Der A scheint ein Rechthaber schlimmster Sorte zu sein. Souverän zumindest ist der nicht, von sich überzeugt möglicherweise schon. Für mich ist es echt schon pathologisch, wenn jemand sich überhaupt nicht mehr einkriegt, selbst, wenn der Andere sich vielleicht irgendwann mal verkehrt verhalten hat. Vielleicht möchte er, dass du vor ihm zu Kreuze kriegst und dich 1000 Mal entschuldigst dafür, dass Henry seiner Hündin mal den Stock klauen wollte?

Ich finde, dass das normales Hundeverhalten ist. Es kann natürlich ins Auge gehen, wenn ein Welpe daher kommt und einer gestandenen Hündin den Stock klauen will. Vielleicht hat er sie auch gezwickt im Übermut, aber auch das kommt unter Hunden immer wieder vor. Vielleicht ist die Hündin etwas unsicher und hat sich von deinem Henry damals auch etwas Angst einjagen lassen, was der dann gleich ausgenutzt hat? Wäre auch denkbar.

Ich denke, selbst wenn Henry damals doller zugezwackt hätte, dann wäre es für alle Beteiligten viel hilfreicher, draus zu lernen und die Begegnungen anders zu gestalten, ansonsten doch aber wieder zur Normalität über zu gehen. Aber da scheint A völlig unbeweglich zu sein. Bei jemandem, der weniger starrsinnig ist, würde ich vorschlagen, sich mal alleine mit dem zu untehalten. Aber ich glaube, bei dem hier macht das wirklich keinen Sinn.

Es gibt ja auch Menschen, die dermaßen engstirnig sind und die einfach nicht in der Lage sind, mal nach rechts oder links zu gucken. So einer scheint der A zu sein. Gefangen in seinem eigenen Tunnelblick. Das beste wäre wirklich, wenn du es schaffst, diesen Idioten gleich wieder zu vergessen, wenn du an dem vorbei bist. Vermutlich wird er sich nicht ändern, vermutlich gibt es ihm was, dich anzumachen. Aber mir würde es auch schwer fallen, mir immer eine Antwort zu verkneifen, wenn ich bei jeder Begegnung an den Kopf geknallt bekäme, dass ich alles falsch machen würde.

Wie häufig begegnest du denen?

Viele Grüße
Anila

von Detschkopp1 am 14. Oktober 2011 12:49
Hallo Anila!
Grundsätzlich hast Du mit Deiner Einschätzung – Herrn A betreffend – ins Schwarze getroffen.winking smiley

Vielleicht ist die Hündin etwas unsicher und hat sich von deinem Henry damals auch etwas Angst einjagen lassen, was der dann gleich ausgenutzt hat? Wäre auch denkbar.

Diese Hündin ist (so meine ich) nicht unsicher. Eher das Gegenteil. Allerdings interpretiert Herr A ihr Verhalten, damit, dass er der Boss ist. Ansonsten würde sie ihm ja nicht am Bein kleben und sich sofort zwischen ihn und eine andere Person drängen, mit der er spricht. Und weil sie ja so treu ist, lässt sie ihn auch nie aus den Augen…Betrunken

Wie häufig begegnest du denen?

Das ist eines der Probleme. Ich treffe sie sehr unregelmäßig. Mal Tage und Wochen nicht und dann gleich wieder ein paar Mal hintereinandern. So auch gestern, als sie an unserem Grundstück vorbeikamen. Henry lief gleich an den Zaun, ließ sich aber gleich abrufen; ich hatte nämlich vorher noch so einiges mit ihm „geklärt“ (dass ich für´s Rudel verantwortlich bin und auch das Sagen habe, muss ich ihm ab und an in Erinnerung rufen – natürlich „canidisch“Hund tätscheln). Kommentare haben sie sich gespart (obwohl ich mich sehr demonstrativ im Garten hingestellt habe), denn „leider“ waren noch andere Menschen in der Nähe.spinning smiley sticking its tongue out

Ausserdem gehen mir so ein paar Ideen durch den Kopf: eigentlich bin ich für A und B im Verhalten sehr berechenbar (nichts sagen, schnell vorbei). Da ich gestern aber bestätigt bekam, dass die beiden feige sind, bestärkt mich darin, die Aktion „Foto und Video“ zu starten. Ausserdem werde ich versuchen, nicht mehr an ihnen vorbei zu huschen; ich habe vor, vom Fahrrad zu steigen und in aller Seelenruhe an ihnen vorbei zu schlendern. Mal sehen, was dann passiert… nerdy

Dass ich diese ganzen Gedanken fassen kann, liegt wirklich daran, dass ich mich hier mit Dir austauschen kann. Da wird mein Kopf wieder „entnebelt“. smiling bouncing smiley

Ich halte Dich auch hier auf dem Laufenden!

Tausend Dank!!!!Super lachen
Claudia

von Anila am 14. Oktober 2011 23:00
Hallo Claudia,

ja - erzähl mal, wie es weiter geht.

Mir geht es auch oft so, dass schon mal die ersten Kilo Last weg sind, wenn man sich wenigstens mal aussprechen konnte. Und manche Begegnungen lassen einen ja in der Tat hilflos und wütend zurück.

Viele Grüße
Anila

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