Private Staffeln :: Rettungshunde

Private Staffeln

von Andreas(YCH) am 10. Februar 2002 16:38

Hallo,

: : Bitte nicht falch verstehen. Dies soll nicht bedeuten, daß ich den BRH als qualitativ höherwertiger als andere Organisationen sehe oder darauf bestehe als erstes alarmiert zu werden. Dies sollte nur heißen, daß eine BRH-Staffel mancherorts die regional einzige Staffel im KatSchutz ist und dann logischerweise offiziell als Erste alarmiert wird. Dann befindet sich die Staffel als offizielles KatSchutzOrgan u.a. auch mit THW, DRK, JUH, Feuerweher, Polizei im Einsatz.


nun, bei uns in der Gegend sind einige DRK-Staffeln anerkannte Katschutzeinheiten, andere wiederum nicht, genausowenig wie das BRH oder JUH oder ASB, aber es werden offiziell alle gleichzeitig alarmiert.
Wir sind moderner :-))).

:
: Auch wenn es keine verläßliche Aussage zur Qualität ist, so möchte ich bemerken, daß der BRH der Verband ist, der sich bereits am längsten und ausschließlich mit RH-Arbeit befaßt. Vorhandene Erfahrung kann man da nicht von der Hand weisen.

Das glauben dir aber manch andere nicht :-).

Gruß
Andreas

von Jens am 19. Oktober 2011 11:05
Hallo ich habe eure Beiträge mit großen Interesse verfolgt und mus jetzt auch mal was dazu sagen. Ich habe Hauptamtlich und Ehrenamtlich im DRK gearbeitet und habe die Erfahrung gemacht das alle großen Hilfsorganisationen als erstes nur an sich denken und alle Leistungen die sie erbringen finanziell abrechnen. Sei es beim Rettungsverband für Rettungs und Krankentransport oder beim Land bzw. Bund für den Katastrofenschutz.Sie gehen vorallem gegen Private Konkurenz über Leichen. Das habe ich erlebt, da wurde ein Privater Krankentransporteur der auch die Zulassung hatte sein Personal besser ausgebildet hatte als wir und einen modernen Fahrzeugpark führte von heute auf morgen tot gemacht in dem er seine Zulassung verlohr ohne Grund. Obwohl er auch preiswerter gewesen währe. Da werden alte Kameraden so lange gemoppt bis sie von sich aus kündigen weil die neuen einfach billiger sind. also hört mir blos auf mit den großen Hilfsorganisationen! Und auch eure Rettungs Einsätze werden bezahlt und was bekommt ihr!

mfg Jens

von Liesel am 19. Oktober 2011 11:45
Hallo Jens,

ich weiß nicht ob von denen hier noch jemand schreibt, dieser Thread wurde aus dem Ursprungsforum übernommen. Allerdings ist das Thema jederzeit eine Diskussion wert.

Ob es darum geht, seinen Hund zum Rettungshund auszubilden oder Blut zu spenden, der Verwaltungsapparat einer Hilfsorganisation entspricht dem eines Konzerns. Die karitative Botschaft hinter der Hilfsorganisation ist nichts anderes als der Werbeslogan des Konzerns. Von wegen non-profit.

Krankenhäuser müssen Blutkonserven teuer bezahlen, deshalb ist jede Klinik froh über Patienten, die vor einer langfristig planbaren OP (z.B. Gelenkprothetik) ihr Eigenblut spenden. Doch wieviel zahlen DRK und Co für das Blut? Nichts! Die Spender sind Freiwillige, die Mitarbeiter an den Spendezentralen zum größten Teil auch. Aufbereitung und Verpackung machen nur einen Bruchteil des Preises einer Konserve aus. Sicher haben die Organisationen Großes geleistet und es erfordert bezahltes Personal, um das alles zu verwalten und Einsätze zu koordinieren. Es nähme ja auch niemand daran Anstoß, wenn die Profite sich in Grenzen hielten.

Wenn ich ein paar Euro habe um Gutes zu tun, weiß ich wie. Ich gehe zum örtlichen Tierheim mit Sachspenden, oder zur Adventszeit gibt es im Centro Oberhausen (22 km von mir) immer einen riesigen Weihnachtsbaum mit Wunschzetteln armer Heimkinder. Da kann man sich einen abnehmen und den Wunsch erfüllen. So weiß man wenigstens, dass jede Hilfe genau dort landet, wo sie gebraucht wird. Geld versickert sowieso immer in irgendwelchen Verwaltungsapparaten.

Hast du persönlich schlechte Erfahrungen gemacht oder sind das Erlebnisse deines Umfelds?

LG Liesel
So würde ich es auch handhaben, wenn ich Rettungshunde ausbildete. Man muss sich wegen der Prüfungsordnung einem Dachverband anschließen, ok, aber das geht auch in einem non-profit-Hundesportverband wie z.B. der IRO. Vor Ort kann man eine eigene Staffel gründen, sich der IRO anschließen und unter ihrer Flagge die Prüfungen ablegen. Die Staffel kann bei genügend Masse den Kommunalverbänden angeboten werden. Sich für internationale Einsätze zu etablieren ist dabei sicher fast unmöglich, aber wenn man dem Profitdenken der großen Hilfsorganisationen entgegentreten will, muss man seinen eigenen Ehrgeiz eben dem Idealismus hinten anstellen.

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