Umfrage: Warum will ich einen Hund? :: Was sonst nirgends passt

Umfrage: Warum will ich einen Hund?

von Liesel am 20. Dezember 2009 15:58
Zitat Sciuba:
Aus welchen Grund habt ihr euch einen Hund zugelegt? Weil ihr Hunde mögt? Um ein Tier zu haben? Oder weil er eine Aufgabe zu erfüllen hat? Passt er gerade gut, weil ihr ein Haus und Garten habt, gut auch für die Kinder? Weil ihr schon immer Hunde züchten wolltet?

Hallo Heidi!

1. Mein Garten sah viel zu ordentlich aus.
2. Ich mag diese klinisch reinen Zustände in den Haushälten nicht.
3. Meine Waschmaschine war unterfordert wegen Nichtauslastung.
4. Ich wollte Arbeitsplätze in der Heimtierindustrie schaffen.
5. Das Ehegelübde meines Mannes musste durch Belastungsprobe auf seine Ernsthaftigkeit geprüft werden.
6. Nach Einführung der Quellensteuer wollte ich meine Ersparnisse lieber ausgeben.

Nein, mal ernsthaft. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und habe am Zusammenleben mit ihnen einfach Spaß gehabt, und es stand immer für mich fest, dass meine Kinder die Möglichkeit haben sollen, ebenfalls in diesen Genuss zu kommen.


Neben dem Stall, in dem mein erstes Pflegepferd stand, war ein Hundeübungsplatz der Polizei, so habe ich früh den Hundesport kennengelernt und war fasziniert davon, was die Gebrauchsrassen zu leisten vermögen. Nach meiner Hochzeit konnte ich mir Reitsport oder gar ein eigenes Pferd lange Zeit nicht leisten, also stieg ich um auf die andere Alternative, mit einem Tier Natur zu erleben und Sport zu treiben, und so kam ich zum Schutzhundesport.

Der Deutsche Schäferhund ist es geworden, weil das in meiner Kindheit durch den Hund meines Opas geprägt wurde, vermute ich mal. Mein erster eigener Hund war ein Zwergteckel.

LG, Liesel

von Sciuba am 20. Dezember 2009 17:07
Hallo Liesel,

klasse deine Antwort im Punkteverfahren! Habe mich warm gelacht... Ja, das sind auch gute Gründe - beides, die unter den Punkten und die ernsten grinning smiley

Ein Freund hat mal gesagt: Menschen, die Tiere lieben, lieben auch Kinder. Ob das immer hin haut, weiss ich nicht, aber ganz gewiss sind Menschen, die mit Tieren und der Natur aufwachsen wesentlich toleranter und sind meines Erachtens auch ausgeglichener. Allerdings haut auch das nicht immer hin - bestes Beispiel ist meine Mutter. Also nur so allgemein gesprochen.

Ich denke mal, bei den meisten ist es so, dass sie irgendwie von klein auf mit Tieren zusammen waren und daher später dann 'auf den Hund' kommen.

Wenn hier noch mindestens 10 Antworten kommen, dann werte ich das mal aus. Wäre interessant... Keiner hat allerdings bis jetzt etwas von 'Zweckhund' gesagt. Alle Hunde haben eher eine Freizeit-Füll-Aufgabe. Auch sehr interessant..

Liebe Grüsse und noch einen schönen Advent!

Heidi

von Morchel am 27. Dezember 2009 18:38
Hallo Sciuba
Also ich kannte (und kenne) "Zweckhunde": Der eine wurde angeschafft, weil der Schulpsychologe den Eltern zu einem Hund riet, das wäre gut für die Psyche der Tochter.
Resultat war, dass die Tochter 1mal pro Woche ins Agility ging, die Mutter aber für den Rest wie Fütterung, Auslauf auch im Regen usw. zuständig war. Die Tochter wurde flügge und zog aus, der Hund blieb bei den Eltern, die aber für jede Anschaffung und für jeden Tierarztbesuch die Erlaubnis der Tochter einholten..... Was haben wir uns aufgeregt darüber.....
Der andere Hund war mein ehemaliger Pflegelabi, er wurde angeschafft, weil sein Herrchen an Alzheimer litt, und man sagt, dass Alzheimerpatienten mit Hund länger aktiv und mobil sind.....
Als der Zustand des Herrchens so schlecht wurde, dass er in ein Spezialheim musste, wurde eben eine Pflegestelle für die Nachmittage gesucht, weil Frauchen ja arbeiten musste.
Ich bekam einen grossen lieben 4-jährigen Larador in Pflege, der in jeder Beziehung naturbelassen war.
Wer hätte ihn denn erziehen sollen, sein Herrchen ? Der konnte schon beim Einzug des Welpen nicht mehr sprechen.....
Es war für mich eine ziemliche Herausforderung ..... zum Glück mit Happy-End
Und dann haben wir hier noch das Gefängnis, und da gibt es einige Zweckhunde (Diensthunde). Um die machen wir alle einen grossen Bogen, die haben wirklich alle einen an der Waffel......
Jedenfalls sieht man die ausserhalb des Zauns nie ohne Leine, (zum Glück) , sie kläffen alle wie blöd und fletschen bei allen Hunden mit den Zähnen. Egal auf welcher Seite des Zauns sie sich befinden.

Ehrlich, da sind mir doch Hunde wie wir sie haben, nämlich Model "ins Leben geschneit, nun machen wir das Beste draus !" sehr viel lieber !
LG Morchel

von Hoaner am 19. August 2014 13:54
Wir waren zufällig im Tierheim und da hab ich diesen Border Collier angeschaut, der es mir sehr angetan hat. 1000 Euro weg, aber dafür ein neues Familienmitglied bekommen!

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