Rottweiler: nix ausführen,sagt TH-Frau! :: Was sonst nirgends passt

Rottweiler: nix ausführen,sagt TH-Frau!

von Elke(YCH) am 22. September 1999 21:22


: Hallo

Hallo Ariane,

Vielen Dank für deine Meldung (auch den mittlerweile anderen sei gedankt)

Ich muß hier ganz, ganz, ganz arg betonen: ICH HABE MICH GERADE NICHT BESCHWERT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das ist doch der Hammer! Beim letzten Zurückbringen habe ich gesagt: "perfektes Laufverhalten, keinerlei Probleme, nur gerade eben, direkt an der Tür, das haben Sie sohl (durch die Glastür auch gesehen), da hat sie 3mal nach mir geschnappt!"

Ich habe danach mit dem Tierarzt telefoniert (seine sehr freundliche Helferin war an dem Tag dagewesen, und hat mir, als ich 1/2 Stunde ohne Grund!!!! warten mußte, dessen Tel.nr, gegeben).
Die Leiterin sagte am Tel: nein, weil er sie gebsissen hat, gibt´s keine Aktenöffnung. Und: Sie wollten doch mit dem Fahrrad mit ihr fahjren. das ist nix. Ich: nein, nein, das habe ich jetzt schon gesehen, daß das nicht geht.

Ich war auch da nur in der Situation, das Abprallen, sofern ich es überblickte, mit meiner Sicht zu korrigieren oder mildern.

Jetzt komme ich dorthin, die Pflegerin verkriecht sich 10min (vor meinen Augen). Kommt raus und sagt: Ich geb´sie Ihnen nicht
Ich: warum?
Sie haben Sich doch beschwert,....aber ich soll sie nehme..

Ich: hat sie Sie auch gebissen? Sie: Sie habne doch gesagt, sie hat Sie gebissen. Die Frau Frau ... hat Ihnen doch gesagt......
Das war´s.
Ich weiß wieder nicht, ob die Rottidame gebissen hat. Ähnliche Verwirrungen gibt es auch in bezug auf die zwei Haushalte vorher, wo sie war.
Ich schreibe hier seitenlange Fragen rein, bin verunsichert, Ihr wundert Euch.
ich habe Euch jetzt gesagt, was meine Erfahrungen sind.

Ich weiß derzeit eines:

ich dulde das nicht. Wer hier das Nachsehen hat, ist der Hund!
Ich unterstelle eben einfachstem Personal (wie in meinem Falle vorhanden) nicht, daß die Tierliebe-Idee jedes Handeln durchseelt, sondern, daß hier ganz andere Faktoren tragend sind.
Wer kennt das nicht: frustrierte leute nutzen die wenigten Freiheitsgrade, die sie haben, aus, um andere zu befehlen oder Macht auszuüben.
Man will mir doch nicht sagen, daß bei so einem Verhalten der "Prüfgedanke" zugrundeliegt. Frustration, Scheißegal, kein Bock, das ist es.....

Das ganze prüfwesen, das übrigens bei mir nicht eingesetzt hat; ich bin nix gefragt worden, ist sicherlich häufig auch dem o.g. Antrieb geschuldet. Selbst wenn ein Hund nach 1/4 Jahr zurückkommt: die Chance ihm zu nehmen, durch solches Verhalten, das ist das, was mich mittlerweile rasend macht
Das hat mit Tierliebe oder "Berufsethik" nix am Hut, gar nix!!!!!

Elke


PS: wenn ich auf andere leute gestoßen wäre, die von anbeginn sich 1min.Zeit genommen hätten, mir satt ausweichend, bockig zu begegnen, mir gesagt hätten:

bei der Rotti handelt es sich um.... haben Sie schon mal einen Hund ausgeführt?.....wir sagen Ihnen filgendes: Sie hat.....Erfahrung,..........es ist gut, wenn Sie beachrten...............

wie es bei mir gelaufen ist, habe ich Euch beschrieben. Was bitte, soll ich denn jetzt von dem Hund glauben? Glauben, daß er wieder und sogar die Pflegerin gewschnappt hat? oder hat er nicht? Ich denke, ich könnte mir einiges an Fragen hier ersparen, wenn das TH-Personal anders reagieren und agieren würde.



von K. Keck(YCH) am 23. September 1999 08:14

Hallo Elke,

hast Du denn schon versucht, ein Gespräch mit der Vorstandschaft zu führen??
Wichtig wäre dabei wirklich einen sachlichen, ruhigen Ton zu anzuschlage. Deine Mails
sind sehr, sehr emotional. Versteh mich nicht falsch, wenn es um einen Hund geht,
sind immer Gefühle im Spiel und es ist auch verständlich, wenn man so reagiert,
aber eben eher hinderlich als nützlich.Vielleicht kommt Deine negative Stimmung auch beim
Tierheimpersonal rüber und verursacht diese Reaktionen. Du merkst vielleicht gar
nicht, wie DU auf die ANDEREN wirkst???!!! Vielleicht machst Du auch einen aggressiven
Eindruck?? Bitte nochmal: Das soll kein Vorwurf sein und auch keine Beschuldigung, nur
eine Anregung, das eigene Verhalten mal zu überdenken. Deine Beschreibung über
das Verhaltens des Personals ist zumindest sehr emotional und vor allem interpretierend.
"Mit Absicht 30 Minuten warten lassen" und "sich vor mir versteckt" sieht aus der
Sicht des Tierheims vielleicht ganz anders aus???

Nochmal mein Rat (wie schon in meinem anderen Beitrag): Strebe ein sachliches,
ruhiges Gespräch mit der Vorstandschaft an und führe es auch ruhig und überlegt.

Mir ist auch klar, daß man oft nicht "cool" und sachlich bleiben kann, aber dann
muß man das auch der Gegenseite zugestehen mit all den Konsequenzen.

Viele Grüße

K. Keck

von Iris und ERIC(YCH) am 23. September 1999 21:06

Hallo Elke!
Würdest Du bitte einmal darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht einen triftigen Grund dafür gibt,
warum dir das Tierheim die Rottweilerhündin nicht wieder zum Ausgehen mitgeben wollte?!

Du hast im Forum mehrere Antworten bekommen, die Dich zum Nachdenken hätten anregen können.
Viele Forenteilnehmer haben sich sehr viel Mühe gegeben, Dir zu helfen und auf Dich einzugehen.
Auch ich habe Deine und alle anderen Meldungen sehr sorgfältig gelesen.

Wie ja wohl eindeutig feststeht,
hast Du 1. etwas Angst vor weiteren Bissen,
hast Du 2. noch wenig Ahnung von Hunden,
dem Du allerdings abhelfen könntest.
Wie um alles in der Welt soll Dir das Tierheim eine (vielleicht!) schwierige Hündin mitgeben,
wenn die Gefahr besteht, daß Du noch einmal gebissen wirst????????
Wer soll denn die Verantwortung tragen für Dich?
Bist Du über das Tierheim versichert, so macht die Versicherung garantiert dem Tierheim Schwierigkeiten,
wenn man einer unerfahrenen Frau einen Hund mitgibt, der Dich vielleicht beißen könnte.

Sei doch mal ehrlich zu Dir selber und fange vielleicht mit einem "einfacheren" Hund an.
Das Tierheim ist Dir sicher behilflich, wenn sie ehrliches Bemühen erkennen.
Das Risiko mit der Rotti-Hündin war ihnen sicher zu hoch.

Mögen die Tierheimmitarbeiter manchmal vielleicht gestresst sein und vielleicht auch einmal kurz angebunden,
sie haben garantiert mehr Erfahrung als Du und auch als viele von uns.

Auf Deine vielen Vorwürfe dem Tierheim gegenüber möchte ich nicht eingehen,
da ich Dein Verhalten nicht für besonders fair halte.
Die Drohung mit der Presse ist meiner Meinung nach in diesem Fall völlig fehl am Platze.
Allerdings soll es ja noch Zeitungen geben, die journalistisch sauber arbeiten und recherchieren,
so daß man Deinen "Fall" von beiden Seiten gesehen darstellen könnte.
Da könnte dann "Dein Schuss nach hinten losgehen!"
Ich würde die Finger davon lassen! (Siehe oben!)

Mit freundlichen Grüßen, auch wenn Dir meine Meinung nicht passen sollte,
Iris und ERIC.

von Elke(YCH) am 23. September 1999 23:21

Hallo Iris und ERIC,

nun, ich antworte Euch nochmals, weil ich mir denke, daß man das Problem durchaus strukturell betrachten muß. Meiner Eitelkeit schadet es wenig, wenn ich von einer Pflegerin wie der besagten komisch behandelt werde.
Daß aber solches Verhalten in fast zu systematisierender Form in Then bundesweit vorgefunden wird, das gibt solchen Angelegenheiten einen anderen Anstrich.
Heute war ich wieder im TH: wieder hat die rau vor nmeinen Augen nicht geöffnet. nach 5min. kam ein anderer gast, der einen termin hatte, um einen Hund zu bezahlen. Sie mußte aufmachen. danach kamen mehrfach Leute und klingelten. Die Dame hat sich einfach weggedreht und nicht aufgemacht. Ohne Grund. Klingeln, wegdrehen, auf dem Stuhl hockend. Ich habe nach einer weile einfach - mit kurzer Pause - jedem aufgemacht, der reinkam. Jeder fragte, da er ja geklingelt hatte: ist niemand da?
ich verschone Euch jetzt von solchen Detailerzählungen. das Problem ist hier ein allgemeines. Das ist in keiner Weise in Kategorien von Tierliebe oder - vorsicht zu bterachten, sondern entspricht dem, was man andernorts auch erlebt, unabhängig von Tieren.
Kommt der Machtaspekt hinzu, so können die Schlüsselfiguren vor Ort darüber gbestimmen, ob ein Hund raus darf oder nicht; letztlich auch, ob er vermittelt wird und : wieviele pro Besucher vermittelt werden.
Daß es nichts bringt, hier im Einzelfall eine andere Behandlung einzufordern, ist mir klar. Da ich sehe, daß es sich möglicherweise und wahrscheinlich um strukturelle Probleme handelt, so daß dies eben auch nicht nur das "ganze" Tierheim vor Ort betrifft.

Man muß sich das klarmachen: auch wenn ich jetzt als konkretes Bsp. keine Hunderfahrung habe, aber das Th betrete mit dem Wunsch, mir Hunde anzuschauen und danach 4 mal vorbeikomme zum Zwecke des Ausführens, dann bin ich ein legitimer (und als teilquote) typischer Th-Gänger. Und es darf nicht zu dem kommen, was ich der Reihenfolge nach erzählte. da ist ja noch eine andere Komponente dabei, die man unter der Sorgfalt, die Ihr ansprecht, subsumieren muß: es spricht einiges dafür, daß der Hund in zwei Haushalten gebissen hat. daß man mich ohne Vorwarnung mit dem laufen läßt, ohzne Hinweis, im Wissen, daß ich Neuling bin, daß man mir das Tier bei stärkstem Sonnenschein (14. Uhr) mitgibt, beim 3. Besuch ich aber zufällig erfahre, daß der hund einen Herzschaden hat,........
daß sind alles Dinge, über die man sich berechtigt ärgern kann. Ich bitte Euch, mal die Systematik an "Fehlern" hier herauszulesen. Es gibt hier nicht die Linie: das beste für´s Tier und : Achtung für die gesundheit und den Schutz des Th-gastes; was ich erlebe, ist die reine Willkür!
Das ist das Problem!

Mein größtes Pech war in der tat, daß ich immer zu Tagen kam, wo nur die Pflegerin da war. Aber: ich habe einen realistischen Eintritt gehabt, es war eben so.

Ich kann die Kommentare von manchen in Teilen nicht verstehen, die einerseits die Willkür selber beschreiben und dann abfedern wollen.
Daß es Grenzen in der veränderung dieser Umstände gibt, ist mir klar, zumal ich mir organisationtheoretisch unpraktisch - der Ursachen bzw. sytemerhaltenden Bedingungen im klaren bin.

Es hilft aber nix, wenn man hier die Augen verschließt.
ich habe als TH-neuling den allerdunkelsten Eintritt erlebt: so abturnend und "fehlerhaft" (s.o., ich könnte ja fragen, warum man mich auf Beistradition nicht aufmerksam machte!; siehe die Herzschäden des Hundes), daß ich, wäre ich weniger robust in solchen Fragen, doch eine unmittelbare Lehre ziehen müßte: diesen Hort des schreckens (inkl. Ton, Blick, Warterei, Ignoranz etc.) nicht wieder aufzusuchen.
Daß die Mehrzahl der Th-Themaantworter ähnliche lehren gezogen haben, dies

ist Grund und Anlaß, diesen von mir aufgezeigten Fall nicht zu personalisieren. Ich denke auch sonst stets strukturell und fahre bzgl. der Erkenntnis nicht schlecht damit


Meine Lehre: die abgeschobenen Hunde dürfen nicht systematisch chancenreich Bedingungen vorfinden, die ihren Wiederaustritt (bzw. Lebenserleichterung i.S. von Ausführen) noch mehr erschweren als nötig! Und dies sehe ich nach den allg. Schilderungen in den THen derzeit nicht gegeben

Gruß

Elke
Heute wurde mir der Hund wieder vorenthalten, die Pflegerin mußte mich irgendwann mal zur Kenntnis nehmen. ich fragte: "hat er Sie denn geschnappt?" Ausweichen. Ich fragte nochmals: "nein, aber Sie hat er doch geschnappt" ...... Willkür total

von Elke(YCH) am 23. September 1999 23:29


: Hallo Iris und ERIC,

PS: heute war auch wieder die äußerst nette Tierarzthelferin da. Diese riet mir auch von dem Hund ab. Zwei jüngst vermittelte Rottweiler aus dem TH haben Leute verletzt, was das Th ja sofort erfährt. Einer hat nach 1 Woche zweimal zu unt. Zeiten gebissen, das letzte Mal jemandem das gesicht blutig gebissen. Letzten Montag.
Ich kann mir vorstellen, daß diese Info die Th-Leute wirklich mehr zur Vorsicht mahnt: nur, die Art der vermittlung dieses Zus.hangs ist skandalös, zumal eben anfangs ja die Beisgefahr eines Rottweilers zu keiner zeit erwähnt wurde. Es würde mir mehr bringen (und diesbezüglich auch meiner Würde als Interessierte mehr gerecht), wenn man sagen würde: wir sind mittlerweile noch vorsichtiger geworden.. und da Sie ja Anfängerin sind und das Tier Sie schon gebissen hat......
nein, der Kommnetar hier: "Sie hat er geschnappt und ich soll Ihn jetzt nehmen und rausholen?"

von Tharin(YCH) am 24. September 1999 22:18

Hallo!

: ...
: Ich wollte einen 2 jährigen Dalmatiner der Probleme mit der Haut
: hatte und wurde von einer 14jährigen beraten?!?! Hinter Ihr standen
: 4 Jungs ca. 15 Jahre, die sich nicht für den Hund sondern für das
: Mädchen interessierten.
: ...

Und wo ist dein Problem? Bei dem Alter?
Wieso sollte eine 14jaehrige dich nicht bestens beraten, wenn sie sich
nun mal mit dem Hund beschaeftigt? Beim TH, in welches ich oefter gehe,
ist im Moment auch ein Hund von ca. 5 Monate alt, und das
Maedchen, das sich mit dem Hund am meisten beschaeftigt, wuerde ich noch
nicht mal unbedingt auf 14 schaetzen. Sie kennst den Hund aber dennoch
nun mal am besten.
Sind die Jungs dein Problem, wuesste ich gerne, was das mit dem TH zu
tun hat? Sollen sie sie des Gelaendes verweisen oder was?

Oder ist dein Text so zu verstehen, dass das Maedchen auch mehr Interesse
an den Jungs als an einer Vermittlung des Hundes hatte?

Tharin

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