helft mir bitte! :- :: Mein erster Hund

helft mir bitte! :-

von Baffy(YCH) am 26. August 2003 15:29

Hallo!

Tja, meine Hündin ist seit einem halben Jahr schon tot, und ich wünsche mir nichts sehnlicher als einen neuen Hund!!! Ich bin jetzt 21 Jahre alt, wohne aber noch zu Hause.
Ich habe wirklich lange versucht meine Eltern wieder zu überzeugen einen neuen Hund zu holen, doch mittlerweile verstehe ich warum es nicht geht.
Ich werde in einigen Jahren ausziehen und was ist dann mit dem Hund? Was ist wenn meine Eltern zwar erlauben, dass ICH jetzt wieder einen hund habe, sie ihn aber nicht nehmen wollen, wenn ich ausziehe? Muss der Hund dann ins Tierheim??? Sicher, man kann dann probieren einen Hund mit zu nehmen, doch gerade am Anfang muss man wirklich einen 8 Stunden tag hinlegen und mitunter hat man auch nur eine kleine 2 oder 3 Zimmer wohnung in der ein hund wirklich nicht hineinpasst!

Ich würde dir wirklich nur einen Hund anzuschaffen, wenn deine Eltern voll hinter dir stehen, gerade da du immer noch minderjährig ist. Du solltest bedenken, dass deine Eltern nach einer gewissen Zeit, spätestens wenn du wegen einer Lehre ausziehen musst, sich um den Hund kümmern müssen! Also wird es dann auch eher der Hund deiner Eltern sein. Bedenke das bitte.

Ich habe mich jetzt dahin arrangiert, dass ich Tierheimhunde spazieren führe, was wirklich sehr viel Spaß macht und dir eine Menge Hundeerfahrung einbringt.
Wenn es deine Eltern wollen, könnt ihr euch einen Pflegehund vom Tierheim oder einer Organisation holen (aber bitte darauf achten, dass die Organisation oder TH den Hund nach euren Lebensumständen usw. aussucht, sonst geht das schief).
Eine weitere Möglichkeit wäre es auch, wie ihr es eben auch schon gemacht habt, einen Ferienhund zu nehmen oder du suchst dir einen Gassigehhund. Manchmal suchen Menschen jemanden der mit ihrem Hund spazieren geht.

Also zum Schluss kann ich dir wirklich nur raten einen Hund zu holen, wenn deine Eltern 100 % dafür sind oder eben noch weitere Jahre auf den 4 Beiner zu warten, wenn deine Lebensumstände für einen Hund sprechen.

Viele Grüße
Nora

von Baffy(YCH) am 26. August 2003 15:31

Hallo Sandra!#

Also bei euch im Tierheim dürfen Anfänger keine Pflegestellen übernehmen?
Sorry, da habe ich wohl wirklich was falsch verstanden. Nix für ungut.
Trotzdem finde ich es sehr gut, wenn man als Anfänger eine Pflegestelle übernimmt, gerade da man meistens besser "unter Aufsicht" steht und einem bei Problemen eher geholfen wird als sonst. Das ist zumindest das, was ich erlebt habe.

Viele Grüße
Nora

von Nina mit TC(YCH) am 26. August 2003 19:01

Hallo!

Meiner Ansicht nach kann man nicht generell sagen, es funktioniert oder es funktioniert nicht. Es spielen eben so viele Faktoren eine Rolle, wie Schule, Eltern, weiterer Lebensweg ...
Wir hatten daheim schon immer Hunde, als ich neun war bekamen wir Tina (die eigentlich schon von Anfang an so ziemlich "mein" Hund war, allerdings als Familienhund aus dem TH geholt) und mit 15 bekam ich dann endlich meinen ersten "richtigen" Hund, Ché, damals 10 Monate alt, Border Mix.
Bei mir ist es so: da meine Mama als Kindergärtnerin arbeitet, ist sie nie länger als bis 12 außer Haus und die vier Stunden sind für die Hunde kein Problem - Papa kann die Hunde jederzeit in die Firma mitnehmen (ist selbstständig) und Oma springt auch gerne zum Aufpassen ein. Nachmittags gibt es dann natürlich volles Programm MIT den Hunden, Agility und so weiter. Eines muss dir klar sein: ein Hund ist eine wahnsinnige Verantwortung, du musst immer im Voraus planen, Urlaub ohne Hund mache ich sicherlich nicht mehr, Sportwoche mit der Schule habe ich auch nicht mitgemacht. Es ist toll, einen eigenen Hund zu haben, aber was ist, wenn du eine Lehre machst? Wie willst du es finanziell schaffen? Ich habe zwar wahnsinniges Glück, dass meine Eltern mir viel dazuzahlen, aber es fängt schon bei den Meldegebühren bei Turnieren an, die bei zwei Hunden bei 30 Euros und mehr liegen. Und das ein paar Mal im Monat wäre ohne Eltern nicht möglich. Was ist mit Ferialjobs? Ich habe bei meinem Papa gearbeitet, also auch kein Problem. Aber es wird schwer sein, einen Job zu bekommen, wo du den Hund ohne weiteres mitnehmen kannst als Ferialarbeiterin. Oder was ist, wenn der Hund eine OP braucht? Letztes Jahr machten allein die Operationen von Ché 800 Euro aus, Impfungen und sonstige Wehwechen ausgeschlossen. Es gibt viele Fürs für einen Hund, aber auch genügend Gründe, noch zu warten - doch das solltest du selbst (auch im Sinne des Hundes) abwiegen smiling smiley

Lg Nina mit Tina und Ché

von josh(YCH) am 27. August 2003 08:54

:Hi Nora,
ich bin selber Pflegestelle und verteile auch Hunde auf Pflegestellen. Und ich beziehe hier ihm Forum öfter Prügel (winking smiley nicht wirklich schlimme), weil ich immer wieder Anfängern zum älteren Tierheimhund statt zum Welpen rate. Allerdings finde ich es absolut unverantwortlich, einen problematischen Hund in Anfängerhände zu geben. Wenn Du einen Fall kennst, in dem das gut ging, dann war da a) sehr viel Glück im Spiel und b) ist das eine Ausnahme, die die Regel bestätigt: Hund sollte zum neuen Menschen passen. Und ein schwieriger Hund paßt nun mal i.a. nicht zu einem Anfänger. Das ist aber natürlich überhaupt kein Grund, nicht ins TH zu gehen, es gibt ja dort auch oft völlig unkomplizierte Tiere (eben sogenannte "Anfängerhunde"winking smiley. Scheidungswaisen, Allergie- und Umzugsopfer, die keine üblen Erfahrungen bzw. diese gut weggesteckt haben, bereits eine Grundausbildung haben, stubenrein und im Wesen gefestigt usw. sind.

Auf Pflegestellen gehen bei den meisten Tierschutzorganisationen dagegen eher Hunde, die spezielle Betreuung benötigen, weil sie eben ein Problem darstellen (der Hund hat ja mit seinem Verhalten meist weniger ein Problem, er hält es für richtig), dem man im Zwinger im TH nicht so richtig gerecht werden kann. Anders ist das nur bei Organisationen, die ausschließlich mit Pflegestellen arbeiten. Da kommt es dann auf den Fall an. Allerdings brauen die wohl für einen anfängertauglichen Hund nicht unbedingt lange eine Pflegestelle - erfahrungsgemäß gehen solche Hunde ja eher schnell weg (gottseidank).

Lieben Gruß
josh

von Nora(YCH) am 27. August 2003 11:08

Hallo Josh!

Klar, ist es nicht richtig einen Problemhund an einen Anfänger zu geben, geht sicherlich nicht immer gut, aber es kann gut gehen, aber das bedarf dann schon sehr harter Arbeit der neuen Besitzer.
Also ich kenne es nur so, dass im Tierheim eh nur Leute Pflegestellen werden können, wenn man schon längere Zeit als aktives mitglied im Tierschutzverein seine Hundeerfahrung beweisen kann. Als neues mitglied kann man eh keine Pflegestelle übernehmen.
Wenn ich als Pflegestelle arbeiten würde, würde ich mich eh an eine spezielle Organisation wenden, die z.b. Tiere aus dem Süden holt.

Wobei man auch sagen muss, dass es solche und solche Anfänger gibt. Manche Anfänger kommen ins Tierheim und haben quasi noch nie einen HUnd angefasst und die anderen Anfänger haben sich viel Wissen angeeignet, auch wenn es überwiegend theoretisch ist.
Die 2. Anfänger wären durchaus in der Lage auch einen Problemhund, natürlich mit erfahrener Unterstützung zu halten.

Ich denke man kann es wohl nicht so einfach sagen, kein Problemhund an Anfänger. Es kommt sicherlich auf die jeweiligen menschen an und man muss vor allem schauen, was es für ein Problemhund ist. Ein Hund der aggressiv gegenüber allen Hunden ist, gilt ja auch schon als Problemhund gelten, könnte von einem Anfänger auch gehalten werden.

Naja, ich denke darüber könnte man noch ewig schreiben. Ich denke, dass es auf den jeweiligen Menschen drauf ankommt.

Viele Grüße
Nora

von Petra(YCH) am 31. August 2003 10:57


: mitunter hat man auch nur eine kleine 2 oder 3 Zimmer wohnung in der ein hund wirklich nicht hineinpasst!
:

Hallo Nora,

ich weiß ja nicht, welche rassen du bevorzugst, aber ich selbst hab einen malteser und wohne auch "nur" in einer dreizimmerwohnung. es kommt doch immer auf die rasse an, die ich mir anschaffen möchte. ich würde natürlich in meiner wohnung in der zweiten etage keine dogge halten, aber für einen malteser, chihuahua, yorkie usw. ist die wohnung allemal groß genug. die kleinhunderassen fühlen sich allesamt auch in einem appartement wohl, sofern sie genügend auslauf und beschäftigung haben.

lg
Petra

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