Wie auf verbale Bedrohung reagieren? :: Ungereimtes

Wie auf verbale Bedrohung reagieren?

von Gisela(YCH) am 02. September 2003 21:32

Hallo Antje

Danke für Deine Antwort.
Der Landwirt hat uns die ganze Zeit über beobachtet und sah, dass die Hunde nur herumtollten. Leider ist ein Gespräch sinnlos, die Landwirte bei uns sind total verbohrt, wenn sie einmal so reagiert haben. Sicher verstehe ich die Situation der Bauern, ich hatte auch Landwirte in der Familie. Bei uns gibt es die Robidogs. Hundekot wird von mir prinzipiell eingesammelt und entsorgt, auf bebautem Land lasse ich Amdo nicht versäubern. Ich hoffe mal, er hatte nur einen schlechten Tag und wir waren der Blitzableiter. In der nächsten Zeit werde ich mich mal umhören, was für Erfahrungen andere Hundehalter in dieser Gemeinde gemacht haben. Falls wirklich ein Hund zu Schaden gekommen ist, oder mehrere Hundehalter bedroht wurden, schrecke ich auch vor einer Anzeige nicht zurück...

VG
Gisela

von Gisela(YCH) am 02. September 2003 21:51

Hallo Marita

Klar habe ich auch Verständnis für die Landwirte. Wenn der Hundekot sich auf den Kulturen 'stapelt', Hunde Weidevieh in Schrecken versetzen, Kulturen zertrampeln oder Menschen bedrohen, habe ich vollstes Verständnis,wenn sich jemand (zu Recht) beschwert. Ich habe nur absolut kein Verständnis, wenn Hunde auf derzeit ungenutztem Land friedlich! spielen, oder ich dort mit ihm arbeiten möchte, mir dies verboten wird und ich auch noch massivst bedroht werde. Da hört bei mir jegliche Toleranz und auch alles Verständnis auf. Ich lebe in einer dicht besiedelten Gegend und wir haben auch sehr hohe Hundesteuern, die nicht zweckgebunden genutzt werden. Ausserdem appelliere ich auch an den gesunden Menschenverstand auf beiden Seiten - Hundehalter und Landwirte. Ansonsten sehe ich nur die Lösung, dass die Gemeinden genügend grosse Freilaufflächen für die Hunde ausscheiden und dies durch die Hundesteuern bezahlt wird. Sonst müssten auch alle Jogger aufs Laufband geschnallt werden, Mountainbiker müssten auf dem Hometrainer trainieren und Pferde dürften nur noch auf dem Abreiteplatz bewegt werden. Das ist genauso hirnrissig, wie einem Hund keinen Freilauf zu gewähren.

Wenn ich einen genügend grossen Garten hätte, würde es mich überhaupt nicht stören, wenn fremde Hunde dort friedlich spielen würden, oder jemand in meinem Garten mit seinem Hund arbeiten würde. Nur versäubern dürften sich Hunde dort nicht. Dieses Argument zieht bei mir nicht.

VG
Gisela

von hermann(YCH) am 02. September 2003 22:09

Ich habe nur absolut kein Verständnis, wenn Hunde auf derzeit ungenutztem Land friedlich! spielen,

wenn dem bauern das land gehört, hat er auch das recht, dich zu verjagen!
und wir haben auch sehr hohe Hundesteuern, die nicht zweckgebunden genutzt werden.
was interessiert den besitzer der flächen, wieviel hundesteuern du bezahlst???

Das ist genauso hirnrissig, wie einem Hund keinen Freilauf zu gewähren.

freilauf auf wegen ja, auf feldern und im wald NEIN!

Wenn ich einen genügend grossen Garten hätte, würde es mich überhaupt nicht stören, wenn fremde Hunde dort friedlich spielen würden,

ich habe 3000m² garten und ich würde mich bedanken, wenn andere ihre hunde auf meinem grundstück spielen lassen würden.

ich habe sehr wohl verständnis für den landwirt
die kultur in der alles allen gehörte ist untergegangen..


von chris(YCH) am 02. September 2003 22:56

Hi Gisela

Hier in Bayern wird das auf folgende Art geregelt:


Bayerisches Naturschutzgesetz (BayNatSchG)

Art. 22 Betretungsrecht; Gemeingebrauch an Gewässern

(1) Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Bergweide, Fels, Ödungen, Brachflächen, Auen, Uferstreifen und landwirtschaftlich genutzte Flächen, können von jedermann unentgeltlich betreten werden.

Art. 25 Land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen

(1) Landwirtschaftlich genutzte Flächen (einschließlich Sonderkulturen) und gärtnerisch genutzte Flächen dürfen während der Nutzzeit nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. 2Als Nutzzeit gilt die Zeit zwischen Saat oder Bestellung und Ernte, bei Grünland die Zeit des Aufwuchses.

...


alles andere finde ich auch sehr seltsam. Ich kann auch die anderen Antworten auf deine Frage nicht nachvollziehen. Ebenso wenig wie das Verhalten des Landwirtes.(oder doch - typisch deutsche Schrebergärtner und Sandburgenbauer Mentalität) Wo sind wir denn hier. Wenn er will das niemand seinen Privatbesitz betritt dann soll er es doch mit einem Zaun umgeben und am besten noch mit einem Dach, damit auch kein Vogel sich dorthin "versäubert".
Bei einem abgeernteten Feld und auch auf einer kurz gemähten Wiese ist es übrigens auch kein Problem wenn ein Hund dort mal hinsch... hinversäubert.
Ich würde an deiner Stelle den Vorfall ignorieren. Bauern die bellen beissen nicht.

Grüße, chris

Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht das wenn meine Frau mit Hund spazieren geht wird sie oft von Landwirten oder anderen Personen angeschimpft. Gehe ich mit dem Hund werde ich trotz z.B. im Wald freilaufendem Hund sogar vom Jagtpächter und erst recht von den Landwirten freundlich gegrüßt.

von Cindy(YCH) am 02. September 2003 22:57

Hi Gisela,

: Ich habe nur absolut kein Verständnis, wenn Hunde auf derzeit ungenutztem Land friedlich! spielen, oder ich dort mit ihm arbeiten möchte, mir dies verboten wird und ich auch noch massivst bedroht werde.

Dem Landwirt gehören die Felder. Also kann er sehr wohl verbieten, dass andere LEute ihre Hunde einfach drüber rennen lassen. Ich wäre auch alles andere als begeistert, wenn bei uns auf dem Grundstück andere Hunde einfach so drüberrennen.

:Ich lebe in einer dicht besiedelten Gegend und wir haben auch sehr hohe Hundesteuern, die nicht zweckgebunden genutzt werden.

WAs gehen den Landwirt die Hundesteuern an?

confused smileyonst müssten auch alle Jogger aufs Laufband geschnallt werden, Mountainbiker müssten auf dem Hometrainer trainieren und Pferde dürften nur noch auf dem Abreiteplatz bewegt werden.
:

Die bleiben aber in aller Regel auf den Wegen und rennen nicht einfach so ins Feld.

: Wenn ich einen genügend grossen Garten hätte, würde es mich überhaupt nicht stören, wenn fremde Hunde dort friedlich spielen würden, oder jemand in meinem Garten mit seinem Hund arbeiten würde. :
:

Nur weil es Dich nicht stören würde, heisst das noch lange nicht, dass es andere nicht stört. Und derjenige, dem das Land gehört, kann auch sagen, was und wer darauf herumrennen darf.

Gruss Cindy

von chris(YCH) am 02. September 2003 23:04


: Dem Landwirt gehören die Felder. Also kann er sehr wohl verbieten, dass andere LEute ihre Hunde einfach drüber rennen lassen. Ich wäre auch alles andere als begeistert, wenn bei uns auf dem Grundstück andere Hunde einfach so drüberrennen.
...
: Nur weil es Dich nicht stören würde, heisst das noch lange nicht, dass es andere nicht stört. Und derjenige, dem das Land gehört, kann auch sagen, was und wer darauf herumrennen darf.


Hi Cindy
Dem Landwirt gehören zwar die Felder, aber das Betreten der Felder (außerhalb der Nutzzeit) kann er niemandem verbieten (zumindest in Bayern, aber in den anderen Bundesländern bestimmt genau so). Das ist auch etwas anderes, als wenn bei euch im Vorgarten jemand herumrennen will.
Grüße, chris



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