Chemische Kastration beim Rüden :: Gesundheit & Hund

Chemische Kastration beim Rüden

von Frieda am 23. Januar 2010 18:23
Huhu,

da Vasco mich momentan wirklich in den Wahnsinn treibt und so schnell wohl auch kein Ende bei seiner Rumzickerei in Sicht ist, zumal wir bald dauerhauft in München sein werden, denke ich nun doch noch über eine Kastration nach. Da er sowieso schon eine vergrößerte Prostata hat und immerzu Entzündungen am Penis, wäre es wohl auch medizinisch durchaus sinnvoll.
Nun möchte ich aber diesen endgültigen Schritt nicht einfach so machen und habe darüber nachgedacht ihm so nen Chip implantieren zu lassen, der eben eine chemische Kastration bewirkt. Bisher habe ich mit meinem TA noch nicht darüber gesprochen, möchte erstmal Erfahrungsberichte und Meinungen. Erhoffe mir einfach, die Veränderung meines Hundes durch eine Kastration erstmal sehen zu können und so besser einschätzen zu können ob es sich lohnt oder ob ich mit diesem sturen, notgeilen Bock weiter leben muss.
Also, habt ihr selber damit Erfahrungen gesammelt? Würdet ihr es wagen? Wie denkt ihr darüber?
Da ich wirklich am verzweifeln bin, werde ich wohl, wenn ich daheim bin mit meinem TA darüber sprechen.

Liebe Grüße
Frieda

von Yvonne & Ari am 24. Januar 2010 18:05
Hi Frieda,
wenn es bei Vasco bereits so schlimm ist (vergrößerte Prostata usw.) würde ich erst gar nicht mit Chemie herumexperimentieren. Auch wenn sich sein Verhalten vielleicht nicht groß ändern wird, ist eine Kastration für seine Gesundheit nicht verkehrt......
Liebe Grüße Yvonne

von Frieda am 24. Januar 2010 20:18
Huhu,

naja sofort kastrieren möchte ich ihn nicht. Habe einfach zu große Bedenken, dass es eher negative Auswirkungen hat. Er ist jetzt schon häufig Prügelknabe für andere Rüden, wenn sich das dann verschlimmern würde, wär es für ihn ja auch nicht angenehm. Bin mir einfach unsicher und will deswegen nicht gleich zur endgültigen Lösung greifen.
Sollte er sich mit dem Chip positiv entwickeln, wäre die Kastration natürlich beschlossene Sache, aber so... Da er bisher keine Probleme hinsichtlich der Prostata hat, muss die Kastration ja auch nicht unbedingt sein. Möchte da eben nicht einen Fehler machen, der dann nicht mehr zurück zu nehmen ist.

LG Frieda

von Yvonne & Ari am 25. Januar 2010 09:51
Da habe ich dich wohl falsch verstanden. Ich hatte herausgelesen, dass Vasco bereits eine vergrößerte Prostata hat. Und dies KANN, wenn es dauerhaft ist, zu Krebs führen.

Ich sag´s ja immer. Bei diesem Thema denkt jeder anders. Ich bin nun wieder völlig gegen eine vorherige chemische Kastration. drehender Smiliey Vielleicht hilft dir ja dieser Link weiter: Klick[/url]
Liebe Grüße Yvonne

von Frieda am 25. Januar 2010 11:45
Huhu,

naja vergrößert ist sie und das es ein Risiko darstellt weiß ich, aber meiner Meinung nach ist einfach so kastrieren wirklich nicht sinnvoll. Habe einfach Angst vor negativen Auswirkungen, vielleicht ist das auch total unbegründet, aber bei meinem Glück momentan wird er danach aggressiv, fett, dumm und faul... Das möchte ich eben vorher abklären.
Nun muss ich endlich mal nach Hause komme, was sich aber leider nun noch eine Woche nach hinten verschiebt. Bah, wie mich das ankotzt.

LG Frieda

von Liesel am 26. Januar 2010 08:51
Hallöle,

dass du wohlüberlegt einen Eingriff an deinem Hund erwägst, ist lobenswert, aber auch ich schließe mich Yvonne an. Die Prostata IST bereits vergrößert, und viel schneller als Krebs können durch Restharnbildung Blasen- und Nierenprobleme auftauchen.

Dass er aggressiv wird durch eine Kastration, halte ich für unwahrscheinlich, denn eigentlich ist gerade Testosteron ein Aggressionshormon. Dumm wird er sicher auch nicht, fauler schon eher und dadurch möglicherweise auch dicker. Allerdings kann ich mir auch da nicht vorstellen, dass ein bislang temperamentvoller, selbstbewusster Hund sich nach so vielen Jahren grundlegend ändert.

Ich weiß dass du im Sinne deines Hundes entscheiden möchtest, doch alles sieht danach aus, dass du nicht dir selbst, sondern tatsächlich deinem Hund das Leben erleichterst und vielleicht sogar verlängerst, denn die ersten gesundheitlichen Einschränkungen sprechen eine eindeutige Sprache.

LG, Liesel

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