Verhalten zu Kastraten :: Hundeerziehung + Soziales

Verhalten zu Kastraten

von Katja + Indy(YCH) am 08. Juli 2001 10:19

HAllo Gabrielle!

: Ian Dunbar sagt, dass kastrierte Rueden wie eine Huendin riechen.

Amüsierte Frage: Hat er das selbst erschnüffelt? Mag sein, daß er das sagt, aber die tägliche Beobachtung meines (und anderer) Kastraten in Interaktion mit anderen Rüden spricht eine andere Sprache :-)

Viele Grüße,
Katja

von Silvia W.(YCH) am 08. Juli 2001 11:23

: Hallo, zusammen!
: Ich hab ja nun schon Indys Problem gelesen, ist mir aber kein Trost.
: Z.Zt. lebt Loop bei uns, unkastrierter Irish Setter, der vermittelt werden muß. Da er ´weder erzogen ist noch so lange in Deutschland lebt, dass er Befehle lernen konnte, ist alles etwas schwierig.
: An der Leine geht er aggressiv auf jeden Rüden los. Man kann ihn kaum halten. Ableinen geht aber anfangs ja auch nicht.
: Nun haben sich Interessenten gemeldet, die aber einen kastrierten Westi-Rüden in Urlaubspflege kriegen (und wohl auch öfter).
: Bisher haben wir noch nicht wissentlich einen Kastraten getroffen.
:
Ich dank Euch!
Mit dem Westi werden wir es nie erfahren, die Interessenten haben abgesagt.
Gibt mir Gelegenheit, mehr mit Loop zu üben. Aber ich kann auch nicht in einigen Tagen nachholen, was er in 4 Jahren nicht gelernt hat.
Mal sehen, ob ich hier einen "Übungshund" finde. (Obwohl ich ja lieber zu Wilma und Arno fahren würde. Na, viel später mal!!! Ne, Wilma?)

Ich bleib am Ball (Loop leider nicht)

Silvia


:

von Wilma u. Arno(YCH) am 08. Juli 2001 11:33

Hallo silvia,

ja für solche Treffen sollte es ZUschüsse geben. Vor allem die Konstellation INdy-Loop-Arno wäre sehr interessant. Nach dem Motto einer kam durch.
Aber ernsthaft, vielleicht sähe es ja bei Loop wie bei vielen Rüden anders aus, wenn er auf neutralem Gelände frei Kontakt aufnehmen könnte ? Aber dazu müßte das auch erst mal gut eingezäunt sein.
Schon schwierig.
Viele Grüße
Wilma u. Arno (der andere Macken durch seine sozialen Fähigkeiten ausgleicht)

von Gabrielle(YCH) am 09. Juli 2001 05:30

Hallo Katja


: Amüsierte Frage: Hat er das selbst erschnüffelt?
Gute Frage!

: Mag sein, daß er das sagt, aber die tägliche Beobachtung meines (und anderer) Kastraten in Interaktion mit anderen Rüden spricht eine andere Sprache

Das wuerde dann aber ja auch bedeuten, dass eine Kastration keinen Einfluss auf das Verhalten des Rueden hat, oder wie siehst du das?

Liebe Gruesse
Gabrielle


von Katja + Indy(YCH) am 09. Juli 2001 20:33

Hallo Gabrielle!

: Das wuerde dann aber ja auch bedeuten, dass eine Kastration keinen Einfluss auf das Verhalten des Rueden hat, oder wie siehst du das?

Zum einen ist der Geruch ist ja nicht identisch mit dem Verhalten. Zum anderen denke ich ist es immer vom einzelnen Hund abhängig, ob eine Verhaltensveränderung eintritt. Wenn einer 8 Jahre lang gestänkert und gestreunt hat, wird eine Kastration an diesen eingefahrenen Verhaltensweisen eher nichts ändern. Bei unserem Monster ist es (meine Interpretation) nach der Kastration im Alter von 3 Jahren so, daß er offenbar einfach nicht mehr so nach Testosteron riecht und nach Streit riecht :-) Er sieht sich durchaus als Rüde (und daß ihn mal einer versehentlich "anbaggert", kommt vielleicht dreimal im Jahr vor), benimmt sich wie ein Rüde - läßt sich aber im Unterschied zu früher von einer läufigen Hündin abrufen, nimmt sie aber durchaus als attraktives Mädel wahr.
Ich denke, unsere Hunde sind schon "sexuell überzüchtet" (wenn ein Wolfsrudel sich so benehmen würde, wenn im Nebenrudel oder eigenen Rudel eine Hündin läufig ist, wären die alle am Verhungern!), damit die Zucht nach Menschenideen möglich ist. Und die Rüden, denen das Testosteron zu den Ohren herauskommt, die suchen nicht nur häufiger Streit, die kriegen auch schneller Druck von anderen Rüden. Fällt dieser Testosteronüberschuß weg, sind sie normal, sozusagen :-) Das macht dann in jedem Fall eine Verhaltensänderung. Ähnlich, wenn man einen Hund sehr früh kastriert (da soll es dann wohl auch mehr geben, die von anderen Hunden als Hündin "erkannt" werden) und er nicht erwachsen wird.
Aber ich kenne auch einige Hunde, die in höherem Alter kastriert wurden (und auch einige, die statt Erziehung kastriert wurden), bei denen es zu keiner Verhaltensänderung gekommen ist.

Viele Grüße,
Katja

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