Angst in fremde Räume zu gehen! :: Hundeerziehung + Soziales

Angst in fremde Räume zu gehen!

von Michael Muessig(YCH) am 15. Juli 1998 22:03

Hallo Hundefreunde,
ich habe einen 3 Jahre alten Sheltie-Rüden und sehr viel Spaß mit ihm.
Auch mit der Erziehung habe ich keinerlei Probleme mit ihm.
Doch sobald er in einen unbekannten Raum soll(Gasthaus, Haus von Bekannten,
, sogar teilweise Unterführungen) fängt er an zu bocken. Am Anfang wollte
er noch nicht einmal in unser eigenes Haus rein bzw. raus. Dieses Verhalten
hat er schon seit ein Welpe ist und ich ihn habe. Selbst mit Aufmunterung
läßt er sich nicht dazu bewegen. Er läuft z.B. bis heute nicht unsere
Treppe zum ersten Stock hinunter(hinauf laufen tut er aber).
Ich hoffe jemand weiß zu diesem Problem einen Rat.
Vielen Dank im voraus!

von Dany(YCH) am 17. Juli 1998 12:17

:Hallo Hundefreunde,
:ich habe einen 3 Jahre alten Sheltie-Rüden und sehr viel Spaß mit ihm.
:Auch mit der Erziehung habe ich keinerlei Probleme mit ihm.
grinning smileyoch sobald er in einen unbekannten Raum soll(Gasthaus, Haus von Bekannten,
:, sogar teilweise Unterführungen) fängt er an zu bocken.
:
Hallo Michael,
ich versuche es mal mit einer Antwort. Mir scheint, Dein Hund hat Probleme mit der Enge des Raums und insbesonders mit der Decke von oben. Da ist eben kein Himmel, sondern Beton. Deswegen laeuft er auch die Treppen runter (da schaut er ja nach unten), aber ungern rauf. Waere zumindest eine Interpretationsmoeglichkeit. Was tun? Tja, Hauser muessen was Tolles werden fuer Deinen Hund. Was macht er denn besonders gern? Fressen, Spielen? Das wuerde ich dann immer bei geoeffneter Haustuer machen - raus, rein, raus, rein. Beispielsweise kannst Du Huehnchenfleischstuecke werfen und fressen lassen. Geht er denn in einen kleinen Tunnel? Decke ueber einen Stuhl schmeissen und Hund durchlocken. Nicht aufgeben, das Ueben ist zwar nicht einfach, aber meistens klappt es doch irgendwann! Dany
:

von Horst(YCH) am 17. Juli 1998 19:42

:Hallo Hundefreunde,
:ich habe einen 3 Jahre alten Sheltie-Rüden und sehr viel Spaß mit ihm.
:Auch mit der Erziehung habe ich keinerlei Probleme mit ihm.
grinning smileyoch sobald er in einen unbekannten Raum soll(Gasthaus, Haus von Bekannten,
:, sogar teilweise Unterführungen) fängt er an zu bocken. Am Anfang wollte
:er noch nicht einmal in unser eigenes Haus rein bzw. raus.
:Treppe zum ersten Stock hinunter(hinauf laufen tut er aber).
:Ich hoffe jemand weiß zu diesem Problem einen Rat.
:Vielen Dank im voraus!
:Hallo, Dein Hund hat das geschilderte Problem aus vermutlich aus seiner
Prägephase mitgenommen. Vermutlich wurde er nur im Freien gehalten
und hat erst als er zu Dir kam in ein Haus gemußt. Dort in seinem neuem
Zuhause hat er sich aus diesem Grunde auch nicht wohl gefühlt. Da er sich
aber bewegen mußte, wurde er vermutlich auch getragen und zwar die Treppen
rauf und runter.Als er sich dann im Haus soweit auskannte und befreit die
Treppe rauf lief, mußte er auch wieder runter, weil er es nicht konnte,
wurde er runter getragen.Er hat sich also etwas angewöhnt, was seinem Naturell
entspricht. Ich hoffe, Du trägst ihn nicht auch noch durch den Tunnel seit drei Jahren.
Davon ausgehend, daß Dein Hund wenigstens in gute Stimmung durch Spiel oder Leckereien
versetzt wird, schlage ich vor, daß Du dich mit ihm auf den oberen Treppenabsatz setzt.
Nach zwei - drei Minuten rutscht Du eine Treppe tiefer und versuchst ihn mitzuziehen,
sperrt er sich fängt das Spiel von vorne an, hierbei kannst Du auch seine Vorderbeine
mit auf die erste Stufe nehmen oder ihn unter den Arm mit nehmen. So bekommt er das
Gefühl für die Treppe und das ihm nicht passiert. Wenn Ihr glücklich unten angekommen seit,
dann noch mal rauf und runter. Viel loben und belohnen. Bedenken mußt Du aber, was Du in
3 Jahren versäumt, kann auch etwas dauern, bis der erfolg da ist. Zum Tunnel und anderen Häusern
schlage ich vor, ihn in positive Stimmung versetzen, erst vor dem Eingang spielen und dann einen
Gegenstand mit dem er gerne spielt, erst nah und dann immer weiter rein werfen. Hast du einen
positiven Erfolg gehabt, ihn loben und aufhören. Am nächsten Tag oder
am Nachmittag wiederholen. Kurze Übungszeiten mehrmals bringen mehr und Lob und Leckereien
nicht vergessen.
Mit frdl. Grüßen und viel Erfolg
Horst

von Horst(YCH) am 17. Juli 1998 20:08

::Hallo Hundefreunde,
::ich habe einen 3 Jahre alten Sheltie-Rüden und sehr viel Spaß mit ihm.
::Auch mit der Erziehung habe ich keinerlei Probleme mit ihm.
:grinning smileyoch sobald er in einen unbekannten Raum soll(Gasthaus, Haus von Bekannten,
::, sogar teilweise Unterführungen) fängt er an zu bocken. Am Anfang wollte
::er noch nicht einmal in unser eigenes Haus rein bzw. raus.
::Treppe zum ersten Stock hinunter(hinauf laufen tut er aber).
::Ich hoffe jemand weiß zu diesem Problem einen Rat.
::Vielen Dank im voraus!
::Hallo, Dein Hund hat das geschilderte Problem vermutlich aus seiner
: Prägephase mitgenommen. Vermutlich wurde er nur im Freien gehalten
:und hat erst als er zu Dir kam in ein Haus gemußt. Dort in seinem neuem
:Zuhause hat er sich aus diesem Grunde auch nicht wohl gefühlt. Da er sich
:aber bewegen mußte, wurde er vermutlich auch getragen und zwar die Treppen
:rauf und runter.Als er sich dann im Haus soweit auskannte und befreit die
:Treppe rauf lief, mußte er auch wieder runter, weil er es nicht konnte,
:wurde er runter getragen.Er hat sich also etwas angewöhnt, was seinem Naturell
:entspricht. Ich hoffe, Du trägst ihn nicht auch noch durch den Tunnel seit drei Jahren.
grinning smileyavon ausgehend, daß Dein Hund wenigstens in gute Stimmung durch Spiel oder Leckereien
:versetzt wird, schlage ich vor, daß Du dich mit ihm auf den oberen Treppenabsatz setzt.
:Nach zwei - drei Minuten rutscht Du eine Treppe tiefer und versuchst ihn mitzuziehen,
:sperrt er sich fängt das Spiel von vorne an, hierbei kannst Du auch seine Vorderbeine
:mit auf die erste Stufe nehmen oder ihn unter den Arm mit nehmen. So bekommt er das
:Gefühl für die Treppe und das ihm nicht passiert. Wenn Ihr glücklich unten angekommen seit,
:dann noch mal rauf und runter. Viel loben und belohnen. Bedenken mußt Du aber, was Du in
:3 Jahren versäumt hast, kann es auch etwas dauern, bis der Erfolg da ist. Zum Tunnel und anderen Häusern
:schlage ich vor, ihn in positive Stimmung versetzen, erst vor dem Eingang spielen und dann einen
:Gegenstand mit dem er gerne spielt, erst nah und dann immer weiter rein werfen. Hast du einen
:positiven Erfolg gehabt, ihn loben und aufhören. Am nächsten Tag oder
:am Nachmittag wiederholen. Kurze Übungszeiten mehrmals bringen mehr und Lob und Leckereien
:nicht vergessen.
:Mit frdl. Grüßen und viel Erfolg
:Horst

von Conni(YCH) am 20. Juli 1998 20:10


:Hallo Hundefreunde,
:ich habe einen 3 Jahre alten Sheltie-Rüden und sehr viel Spaß mit ihm.
:Auch mit der Erziehung habe ich keinerlei Probleme mit ihm.
grinning smileyoch sobald er in einen unbekannten Raum soll(Gasthaus, Haus von Bekannten,
:, sogar teilweise Unterführungen) fängt er an zu bocken. Am Anfang wollte
:er noch nicht einmal in unser eigenes Haus rein bzw. raus. Dieses Verhalten
:hat er schon seit ein Welpe ist und ich ihn habe. Selbst mit Aufmunterung
:läßt er sich nicht dazu bewegen. Er läuft z.B. bis heute nicht unsere
:Treppe zum ersten Stock hinunter(hinauf laufen tut er aber).
:Ich hoffe jemand weiß zu diesem Problem einen Rat.
:Vielen Dank im voraus!
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