mein hund lernt schneller als ich.:- :: Clickertraining

mein hund lernt schneller als ich.:-

von steffi(YCH) am 11. April 2000 13:08


hallo leute
vor drei tagen hab ich angefangen mit meinem kaspar (dsh-mix, 2 jahre) zu clickern. so richtig dran geglaubt hab ich ja nicht, aber kaspar änderte meine meinung innerhalb von 5 minuten. das konditionieren dauerte ungefähr 2 minuten aber ich dachte ich geh besser auf nummer sicher und hänge noch 2 sessions a´5 minuten dran. soweit sogut. am nächsten tag hab ich mir einen touch-dtick gebastelt. nach ein paar minuten kam ich mir vor wie der grosse houdini der den magischen hund mit seinem zauberstab steuert. ich kann kaspar jetzt überall hin steuern, er springt an der wand hoch, auf die couch, auf stühle und an den rücken von meinem freund der dadurch unfreiwillig den monitor küsste;-)))). so, und jetzt häng ich. ich dachte ich könnt ihn vielleicht beibringen sachen in der wohnung zu bringen und wollte mit der leine anfangen., also erst mit dem stick auf die leine, bei berührung c&b.er hat auch schnell kapiert nicht mehr den stick sondern die leine zu berühren aber er nimmt sie nicht. hab ich ihn jetzt überfordert? oder bin ich völlig auf dem holzweg mit dem stick? da kaspar ja sonst alles sehr schnell kapiert hat muss es ja an mir liegen. mein problem ist einfach dass ich es nicht schaffe die übungen in passende kleine häppchen zu unterteilen. kann mir bitte jemand weiterhelfen?
ich hab auch angefangen ihn draussen beim spaziergang zu clickern wenn er freiwillig zu mir kommt. ist das so richtig ??ich dachte ich könnte damit etwas gegen seinen jagerei und sein streunen tun. ich hab auch das gefühl das er jetzt viel mehr in meinem umkreis bleibt als vorher.

viele grüsse
steffi

von Sabine Winkler(YCH) am 11. April 2000 22:53

Hi Steffi,

: vor drei tagen hab ich angefangen mit meinem kaspar (dsh-mix, 2 jahre) zu clickern. ... ich kann kaspar jetzt überall hin steuern

Super!

: so, und jetzt häng ich. ich dachte ich könnt ihn vielleicht beibringen sachen in der wohnung zu bringen und wollte mit der leine anfangen., also erst mit dem stick auf die leine, bei berührung c&b.er hat auch schnell kapiert nicht mehr den stick sondern die leine zu berühren aber er nimmt sie nicht. hab ich ihn jetzt überfordert? oder bin ich völlig auf dem holzweg mit dem stick?

Es ist schon richtig, was Du machst, denke ich. Nur brauchst Du hier etwas mehr Geduld. Das Stupsen des Sticks kam Kaspar offenbar sehr entgegen. Das Aufheben von Gegenständen ist schon weitaus schwieriger (für die meisten Hunde). Es läßt sich aber sehr gut aus dem Anstupsen erreichen und das hast Du ja schon.

Gesetzt den Fall, Kaspar stupst die Leine regelmäßig und ohne großes zögern an, sobald Du sie hinlegst. Dann gehe auf 2:1 Belohnung über (nur noch jedes zweite Mal clicken, bei dem er dran stupst). Die allermeisten Hunde werden nun etwas aufgeregt (genervt, könnte man sagen...) und dadurch auf eifriger. Durch diesen kleinen Frust der plötzlich ausbleibenden Belohnungen wird es sehr wahrscheinlicher, daß Kaspar auch einmal ein bißchen seine Zähne an der Leine einsetzt. Setze oder stelle Dich unbedingt so hin, daß Du seine Schnauze und die Leine gut im Blick hast. Gucke nur auf seine Schnauze und versuche zu clicken, sobald er auch nur ein bißchen die Zähne dran hat / die Schnauze auf hat (fürs erste).

Noch ein Tip: ich persönlich würde vielleicht das Apportieren nicht gerade mit einer Leine anfangen, und zwar aus dem Grunde, daß sie evtl. etwas schwer zu transportieren ist (Hund könnte später drauftreten) und weil Du dabei weniger gut erkennen kannst, ob Kaspar sie ein klein bißchen anhebt, als bei einem starren und harten Gegenstand wie etwa einem Apportierholz o.ä. Liegt so ein Holz auf dem Boden, kann man es klappern hören, wenn der Hund es leicht "angefaßt" hat. Hat er das Prinzip des Apportierens erst einmal kapiert, wird es leicht sein, das auf andere Gegenstände zu übertragen.

: ich hab auch angefangen ihn draussen beim spaziergang zu clickern wenn er freiwillig zu mir kommt. ist das so richtig ??ich dachte ich könnte damit etwas gegen seinen jagerei und sein streunen tun. ich hab auch das gefühl das er jetzt viel mehr in meinem umkreis bleibt als vorher.

Das klingt gut und ist sicher richtig! Wenn Du Glück hast, findet er das Clickerratespiel mit Dir wirklich interessanter als weglaufen (obwohl "nicht mehr jagen" schon ein dicker Brocken ist, siehe mal im Archiv nach, da gibt's bestimmt so viele Einträge zum Thema, daß Dir der Kopf schwirrt!).

Erst mal Tschüß und weiter so viel Erfolg,

Sabine (und Yeska & Antis, zwei Weiße Schäferhunde, 8 Jahre)

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