Hilf1! Leckerli verteidigen gegen Hunde :: Clickertraining

Hilf1! Leckerli verteidigen gegen Hunde

von ChristineHd(YCH) am 09. Februar 2001 16:33

Hallo Sabine,
ja, jetzt hab ich dich verstanden und mit den aversiven und so: Wenn der mensch einmal zählen würde, wie oft er an nur einem Tag zu seinem Hund nein sagt...
cu
ChristineHd

von Stephanie+Frechdachs(YCH) am 09. Februar 2001 16:53

: Hallo Christine,

Toll was von Dir zu hören.
:

wenn hund nicht so funktioniert, wie mensch sich Rangordnung als Mensch vorstellt, dann also wird immer gleich und sofort die liebe Dominanz ins spiel gebracht. "Rangordnungsproblem" ist in der Hundeausbildung glaube ich das am häufigsten gebrauchte/mißbrauchte Wort, während man den Begriff "Individuum Hund" leider nur selten hört.
:

MMh, ich verstehe das, wie in meinem Posting (Kronenleuchter) schon geschrieben ganz anders.
So : hund Kläfft knurrt wedelt heftig ist Eifersüchtig, Futterneid. Das ist für mich auch Unsicherheit, also bedeutet das, wenn sie unsicher ist, hat sie kein Vertrauen in mich . Kein Vertrauen in meine Führung.
Ergo, bin ich zu unsicher oder mache ich Fehler. Was Robert denke ich meint, ist eine klare Linie. Klare Linie gibt Sicherheit. Und wie ich ja damals schon geschrieben habe glaube ich, es sind viele viele Kleinigkeiten. Schau mal, heute war ich mit meiner und einem Dalmi weg. Ich rief meine, sie kam und Dalmi auch.Ich habe geclickt (es war eine Unterbrechung der Jagt)+ Griff zu viel viel Wurst. Dalmi stand neben uns, meine hat ihn nicht mal angeschaut. Weil ich es immer so gemacht habe, wenn sie etwas tut , hat sie die Belohnung verdient und kein anderer. Da sie nichts gemacht hat, sehe ich es als Vertrauen an. Muß ich also sonst etwas nicht richtig machen. Und wenn man sich meine Wankelmütigen Postings ansieht ist das kein Wunder. Ist aber eben sehr sehr schwer umzuschalten von Traditionell auf Positiv.
So Verstehe ich das.

liebe grüße

Stephanie+Frechdachs

von ChristineHd(YCH) am 09. Februar 2001 17:19

Hallo Steffi,
ja, aber wie ich ja auch schon damals sagte, es zählt die Gesamtheit.
Mir fällt auf, daß du dich recht schnell durch Antworten verunsichern läßt und ganz gerne allen glaubst, die was von Dominanz schreiben. Nicht böse sein.
Auch nicht aufhören mit fragen stellen. Aber: Vielleicht hast du aber in all deinem Nachdenken gar keinen Platz mehr für nachfühlen. Nicht alles braucht sofort eine Antwort und eine Lösung. Nicht alles muß sofort erklärbar sein.
Entweder durch deine Hundeschule vorher oder aus anderen Gründen scheinst du wirklich zu glauben, Hunde müssen perfekt sein und der halter auch. Ich merke das, wenn du unter deine Fragen "peinlich" und ähnliches schreibst.
Ich habe jetzt über 20 Jahre mit Hunden zu tun. Perfekt sind weder meine Hunde noch ich. Gott sei Dank, denn wir sind lebewesen.

Und als Beispiel, daß ich auch manchmal große Fragezeichen habe: Mein Husky hat bis vor kurzem jeden Rüden gedrückt, hat nie mit ihnen gespielt, war immer eher aggressiv. Als ich Bambuli ca. 3 Monate hatte, wollte er mit ihr spielen. Sie bekam Panik und lief davon. Er unterbrach sein verhalten sofort und hat sie nie wieder irgendwie belästigt. Aber was macht er jetzt? Er spielt mit Rüden! Nach 10 jahren! Meine menschliche Erklärung: Er will ihr zeigen, wie es geht. Ob ich damit richtig liege, weiß ich nicht. Es ist, wie es ist. Man muß nicht für alles eine Antwort haben. Nur Achtung vor dem hochsozialen Lebewesen Hund, dessen Seele sehr viel mehr verbirgt als schlichte Dominanz, Unterordnung, Hierarchie. Es sind die feinen zwischentöne, die den Hund ausmachen und das Zusammenleben mit ihm. Nicht starre Regeln.
So, wieder was zum Nachdenken und schön, daß du dich auch mal wieder meldest.
Liebe Grüße
ChristineHd

von Stephanie+Frechdachs(YCH) am 09. Februar 2001 17:50

: Hallo,

: daß du dich recht schnell durch Antworten verunsichern läßt und ganz gerne allen glaubst, die was von Dominanz schreiben.


Ja, weil in sie in der Hundeschulenzeit nicht bei anderen Hunden aufgeritten ist, nicht versucht hat den Weg zu bestimmen, auf mein Schluss reagiert hat, nicht so oft gemeldet hat wenn was war, sicherer gelaufen ist. Besser im Bleib geblieben ist. Das ist der Punkt, das kriege ich nicht hin, verstehst Du. Man hat uns doch extra gesagt, will der Hund den Weg bestimmen, sieht er sich als Führer, keine Reaktion auf Schluss nimmt er sie nicht ernst genug der Hund. Weißt DU ich habe einfach nur Angst, das alles verloren geht und wir wieder von vorne anfangen müssen.Angst die Kontrolle zu verlieren. Und es passiert etwas, sie wird überfahren oder so , aus ungehorsam.

Aber: Vielleicht hast du aber in all deinem Nachdenken gar keinen Platz mehr für nachfühlen.

Ja, Du hast recht, mein Gefühl sagt etwas anderes es sagt, Dein Hund braucht Freiheit, viel Zuspruch und viel viel Lob und Zusprache, eine sensieble Führung.Viel Viel Geduld und so, aber mit zu viel Gefühldarf man ja nicht rangehen, da der Hund es sonst ausnutzt.
:
Entweder durch deine Hundeschule vorher

Kann sein, denn habe gelernt Hund merkt alles und nutzt jede Lücke des Menschen aus um aufzusteigen , mehr Fehler sind mehr Chancen aufzusteigen :Folge Hund wird unkontrolierbar.
Ich begreigfe den Unterschied nicht, denn Hunde verteilen doch auch keine Leckerli untereinander, da denkt doch auch jeder nur an sich, es wird geknurrt gebellt gedroht. Da gibt es doch auch Regeln und Rangordnungen, dann muß es doch beim Menschen auch so sein. Kann doch dann nicht so verkehrt sein.
:
: Liebe Grüße
: Steffi

von Merlino(YCH) am 09. Februar 2001 17:55

: Es ist, wie es ist. Man muß nicht für alles eine Antwort haben. Nur Achtung vor dem hochsozialen Lebewesen Hund, dessen Seele sehr viel mehr verbirgt als schlichte Dominanz, Unterordnung, Hierarchie. Es sind die feinen zwischentöne, die den Hund ausmachen und das Zusammenleben mit ihm. Nicht starre Regeln.

hallo, Christine!

wunderbar geschrieben!!!

viele Grüße
Merlino

von ChristineHd(YCH) am 09. Februar 2001 18:18

Danke.
Gruß
Christine

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