Buddeln abgewöhnen :: Clickertraining

Buddeln abgewöhnen

von Stephan und Bambi(YCH) am 09. Juli 2001 13:52

Ebenfalls Hallo

Sorry! Ich reagiere auf das abgwöhnen von Dingen die einem Hund spaß bereiten etwas heftig, da ich immer die bedauernswerten Kreaturen sehe die von ihren Herrchen/Frauchen an jeder Schnüffelstelle weggezerrt werden, nur zwischen Sportschau und Tagesschau frische Luft schnappen können und nie spielen dürfen. Die sind in ihrem Leben nie mit H/F über eine wiese getollt oder haben irgendwelche Spiele gespielt.

Ich treffe auf meinen Gängen öfters ein Ehepaar das einen Bordercollie aus Spaniens Tötungsfarmen hat. Der Hund war in Spanien ein Streuner und ist halt entsprechend Selbstständig und hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Das die den nicht von der Leine lassen versteh ich noch, aber ausser langweiligen Spaziergängen machen die nichts mit dem Hund. Auch auf meinen zaghaften Vorschlag den Hund an eine Schleppleine zu nehmen damit er mit den anderen Hunden spielen kann sind sie nicht eingegangen. Stattdessen ist der Hund immer an einer Flex, und so läßt halt keiner den Hund mitspielen weil ein immenses Verletzungsrisiko bei der Flex besteht.
Das ist doch Sch....!

Ich bin trotz allem "Hund-Hund-
sein-lassen" der Meinung, dass der Hund wenn es drauf ankommt, das zu tun hat, was ich ihm sage, und wenn es nun mal das Buddeln aufhören bzw. gar nicht erst anfangen ist, hat er auch das zu tun.

Nun der Meinung bin ich ebenfalls. Nur habe ich festgestellt, wenn ich meinem Hund ein guter "Boss" bin, nach einiger Zeit ein einfaches Nein ausreicht um ihn von dem meisten tun abzubringen. Ich habe zwar noch probleme mit nächtlichen Spaziergängen(paranoid wachsam) und Hundenbegegnungen(totaler Freund, totaler Feind) an der Leine, aber ansonsten läuft es im Prinzip auf diese Art gut. Einiges an täglichem Clickertraining habe ich in diese täglichen Expeditionen eingebaut, da mein Hundi (*g*) in der Wohnung lieber schläft als irgendwelche Dinge zu tun. Aber draussen ist er hochmotiviert.

Und ich bin, seit dem ich mehr auf die Hundebedürfnisse eingehe, viel lockerer geworden und außerdem für einen 42jährigen Programmierer der 15 Jahre fast auschliesslich vor dem PC gesessen hat in einer guten körperlichen Verfassung. :-))))!

Gruß und fröhliches Buddeln, schnüffeln(auch wen du nix richst) und supergroße Hundeaugen wen du irgendwo eine riesige leckere Leberwurst ausgräbst.

Stephan und Bambi (die das tut was sie immer tut wenn wir zuhause sind: schlafen)

von Werner(YCH) am 09. Juli 2001 18:25

: FREIES SCHNÜFFELN UND GRABEN FÜR FREIE HUNDE

Wieder typische diese Aussage, kein Wunder werden die Hundebesitzer immer mehr verhasst und die Rassenliste immer grösser.
Schon mal daran gedacht, dass es kein Bauer gern hat, dass seiene Wiesen und Äcker von Hunden umgepflügt werden, deren Besitzer zu faul sind, ihre Hunde auf andere Weise zu beschäftigen?
Ich wünsche dir ja nichts schlechtes, aber hoffendlich macht dein Buddelhund nie die Erfahrung, innerhalb von einem Jahr zwei Mal einen Kreuzbandriss zu bekommen, nur weil er beim Rennen und Toben in solch ein Buddelloch getreten ist!

DIE EIGENE FREIHEIT HÖRT DORT AUF, WO SIE ANDERE SCHÄDIGT!!!

von Stephan und Bambi(YCH) am 09. Juli 2001 20:52

Hallo Werner,

sicherlich hast du recht. Nur muß man feststellen, daß das Buddeln von Löchern nicht dazu führt das Hunde auf die Rasselisten kommen ;-)).
Die kommen deswegen auf die Rasselisten weil populistische Politiker sich den anschein harten durchgreifens geben wollen, um wieder gewählt zu werden. Und weil die Massenmedien sich größere Verkaufszahlen durch Bilder von zähnefletschenden geifernden und durchgeknallten Hunden versprechen. Weil da gruselts uns alle! Gelle!

Zweitens ist mir durchaus klar, das man den Hund nicht überall buddeln lassen kann. Deswegen bevorzuge ich tiefes Unterholz für meine Buddelaktionen. Dort habe ich noch keinen anderen Hund gesehn ;-)).
Ich hatte es in meiner Mail erwähnt auf die du geantwortet hast ;-) das ich dies gemacht habe um das Buddeln des Hundes kontrollieren zu können. Was mir durch das mitgraben, sprich bessere und größere Löcher mit mächtig viel Fressen (doppelte Tagesration Fleich) drin durchaus gelungen ist.
Ob ich faul bin meinen Hund anderweitig zu beschäftigen sei mal dahingestellt. Aber ein großes Loch zweimal zu graben ist doch eigentlich recht anstrengend. Und das zuschütten hinterher ebenfalls. Ich hatte dies in meiner vorhergehenden Antwort nicht erwähnt da ich das zuschütten der Löcher eigentlich für selbstverständlich hielt. Fazit nach meinen Buddelorgien: Wenn ich jetzt nicht grabe, gräbt mein Hund inzwischen auch nicht mehr. Muß ich mehr sagen! Muß nix sagen, nix tun, nix verbieten!

Zudem sehe ich eine größere Gefahr in dem ganzen Müll den meine hundelosen und ach so aufrechten und ordentlichen Mitbürger überall verteilen. Beliebtester Müll sind zur Zeit Glasscherben, Flachen Kondome, Fahräder, Holz mit Nägeln (waren wir mehrmals opfer) etc . Ist keine Entschuldigung für anderweitige Beschädigungen, aber wir sitzen alle in Glashäusern. Aber ich versuche meinen Hund dadurch zu erziehen, das er auch einen Teil seiner Bedürfnisse dort wo es geht befriedigt. Wenn ich all die gestörten Kreaturen sehe die von H/F z.b. am Buddeln gehindert werden weil die keine Zeit haben dorthin zugehen wo es möglich ist oder nicht schnüffeln oder Spielen dürfen und deswegen vielleicht irgendwann mal ausflippen, kann ich nur sagen: Nein Danke.
Also deswegen:
Freies Buddeln und Schnuffeln für freie Hunde DORT WO ES MÖGLICH IST!
(ergänzt auf wunsch von Werner)

Gruß und schönen Abend
Von Stephan (der manchmal im Eifer Dinge vergißt) und Bambi (die vom Grabtalent des Rudelführers beindruckt ist)

von Alexa(YCH) am 10. Juli 2001 13:18

Hallo Stephan und Bambi,

das liest sich so, als würde Eure Rudelbindung wachsen, mensch, schön!

Na, und das mit dem Löcher wieder zubuddeln hatte ich auch vergessen, zu schreiben, es ist für mich selbstverständlich.
Die meisten Hunde, die ich kenne, haben sich an Hasenlöchern verletzt, die tiefer gehen und steiler sind ala Hundebuddellöcher, und über den allgegenwärtigen Zivilisationsmüll kann Mensch sich wohl wirklich mehr aufregen, denn der ist wesentlich gefährlicher, nicht nur für Hunde, sondern auch für Wildtiere (Robin und ich haben immer eine Tüte dabei, und wenn wier über Glasscherben, Dosen usw. stolpern, entsorgen wir die, damit wir nicht nochmal dort gefährdet sind, und andere auch nicht. Leider wächst das Zeug ja nach wie Unkraut).

Euch beiden weiterhin viel Buddelspaß, wir fahren bald für 14 Tage an die Nordsee, da kann Robin dann buddeln, soviel er will, solange er keine fremden Handtücher einbuddelt, und ich buddel dann tapfer alles wieder zu, während er seine Beute genießt:-)

Tschüß

Alexa und Robin

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