mein hund hat angst vor mir :: Clickertraining

mein hund hat angst vor mir

von Pat1(YCH) am 16. Januar 2003 12:15


: : ich hab mich hingesetzt und abgewartet. bei uns zuhause in der haustür. wenn sie rein wollte hätte sie an mir vorbei gemusst. sie war so hin- und hergerissen, daß sie angefangen hat zu bellen.

hei
sehe ich auch so,daß das der falsche weg ist.ich unterstütze martins vorschlag.nicht das pferd von hinten aufzäumen wollen.


: Warum willst du sie denn unbedint anfassen? Gerade in stresssituationen solltest du das völlig unterlassen. Leika hat schon genug mit sich zu tun. Angefasst werden gehört nicht zu den natürlichen bedürfnissen eines hundes - im gegenteil.

hei martin
hier vertrete ich eine andere sicht,resultiert nat. aus den gemachten erfahrungen,ist ja aber bei dir nicht anders.
ich habe mit hunden,die verdroschen wurden,gelernt,daß das anfassen sehr hilfreich ist.
für hund selbst nat. erstmal stress,weshalb das anfassen nicht gleich am anfang steht.
wenn die entwicklung aber erstmal im rollen ist,ich also an einem punkt bin,wo der hund zwar noch abduckt,minimal ausweicht,oder aber nur zögerlich,aber erkennbar willig herankommen möchte,wo er also schon bereit ist,sich "auszuliefern" ,da kommt dem anfassen mM nach eine grosse bedeutung zu.
nat. nicht antatschen um jeden preis,weil ich das so will.nein,schon abgestimmt auf den jeweiligen hund u situation.
das jetzt weiter auszuführen,dauert.aber vielleicht verstehst du auch so,was ich mein,und kannst antworten.
gruss pat

von Elke(YCH) am 16. Januar 2003 13:33

Hallo Elisabeth,

ich bin der Meinung, dass du noch viel viel Vertrauensarbeit leisten mußt! D.H. nicht die Geduld verlieren oder verzweifeln! In solchen Fällen solltest du an das was sich possitiv geändert hat und was du bisjetzt mit ihr geleistet hast denken und daraus wieder Kraft zusammeln! Lobe Sie immer wenn sie einen Fortschritt macht (egal wie klein er ist!!!!) besträke sie in ihrer possitiven Verhalten, ignoriere das "falsche verhalten". Hier ein Beispiel: Hund will nicht ran kommen! (Egal aus welchem Grund) Hund schaut nur hier bereits die freude dem Hundmitteilen, das du dies gut findest. und wieder rufen, setzt sie nun ein Schritt auf dich zu, so solltest du dich noch mehr Freuen (Bitte dies auch dem Hund zeigen) das sie es richtig macht. (geht sie zurück ignorieren und wieder von vornebeginnen!!!!) Also dieses heran kommen solltest du in einem Grundstück das eingezäunt ist üben und dir dabei auch viel viel zeit lassen!!!(Eventuel dazwis´chen Schmöckern smiling smiley)) ).
Für ausserhalb (beim Spazieren Gehen) würde ich sie erst mal an eine 10 m Leine nehmen, und mit ihr so (wie beschrieben)das herankommen üben. (Vieleicht hast du am Weihnachten die Hundeschule die im Arte gelaufen ist gesehen?)

Wie gesagt arbeite am Vertrauen und der Sicherheit deines Hundes!!! Ganz Wichtig!!!! Und dich nicht ins bogshorn jagen lassen! (Von Fremden: 'ach der arme Hund...etc.') Und ganz noch was ist wichtig, DU MUSST VOLL UND GANZ HINTER DEINER AUSBILDUNGSMETHODE; ART UND WEISE DEINES HÄNDLING MIT DEINER KLEINEN STEHEN. Jede Ungereimtheit diesbezüglich merkt sie!
Ich kann dies aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Hier die kurzgeschichte meines Hundes(6J): Er kam als Welpe zu mir, bis zum 12 Lebensmonat ganz normaler Hund (keine menschenangst, mit jedem Mensch gespielt), mit 12 Monaten HD-Röngung bei fremden TA (hier keine Narkose sondern Schwere Beruhigung!!!) danach bereits leichtes zurück weichen vor fremden Menschen, mit 15 M. bei einem Probetraining voen jemenden total erschreckt worden, von da an nur noch panik vor fremden Personen. Wollte mich bereits von ihm trennen als ich an einen guten Ausbilder kam, der hat mitr den nötigen "Fußtritt" verpasst! Ich hab ihn dann mit seiner Angst konfrontiert! Jeder Fremde durfte ihn streicheln und ein Leckerlie geben!!!! Hat funktioniert! Jetzt nach ca. 4 Jahren harte Arbeit, Geduld und Liebe, ist er wieder ein Lebensfroher und Sichererhund und sogar der Hundechef eines kleinen Rudels :-)), er spielt wieder mit jedem geht zu jedem. Tja nur eines ist geblieben erläßt sich halt nicht von jedem Anfassen aber anderer seits kommt es vor, das er einer Fremden Person das Gesicht wäscht ;-))). (Diese Geschichte, entspricht 100 % der Wahrheit und soll dir als gutes Beispiel dienen und Mut machen)

Auch ich kann dir nur die Literatur und Vidoe Calmins Signals von Turid Rugaas ans ´Herz legen (hätte ich diese früher gehabt, wäre vieles einfacher gewesen!) und ich möchte dir noch ein Vidoe empfehlen ebenfals von Animal lern Verlag: Gemeinsam Unterwegs von Clarissa v. Reinhardt.

kanns mir wenn du möchtest mal Mailen.

Gruß
Elke und Rudel

von Martin + Mirko(YCH) am 16. Januar 2003 13:06

Grüß Dich Pat,

: nat. nicht antatschen um jeden preis,weil ich das so will.nein,schon abgestimmt auf den jeweiligen hund u situation.

Genau. Wenn der (ängstliche)hund in einer entspannten situation ist, kann man mit anfassen beginnen und dulden von berührungen steigern. Das ist sogar absolut notwendig (TA, unfall etc.) Nur in der schon stressigen situation ist es nicht förderlich nach meinen erfahrungen.

tschüß Martin & Mirko

p.s. und der obermogul muss auch lernen, dass er angefasst wird, ohne sich einfach entziehen zu können ... smiling smiley

von Pat1(YCH) am 16. Januar 2003 13:47


: Genau. Wenn der (ängstliche)hund in einer entspannten situation ist, kann man mit anfassen beginnen und dulden von berührungen steigern. Das ist sogar absolut notwendig (TA, unfall etc.)

hei
richtig.

Nur in der schon stressigen situation ist es nicht förderlich nach meinen erfahrungen.

jein:-)
das geht nat. erst ab einem bestimmten entwicklungsstand,das ist klar.
aber ich bin nicht der ansicht,daß ich,wenn ich diesen bestimmten stand erreicht habe,auch weiterhin immer erst eine entspannte situation abwarten oder herstellen sollte.so hatte ich dich zumindest verstanden.
irgendwann sollte man mal das "normale leben" mit einbeziehen.und dazu gehört für mich auch,zu beginnen,hund zu greifen.warum das nötig sein kann im alltag,dafür gibts ja 1000 und einen grund.daß das dann durchaus mal stress nach sich zieht,ist klar.aber wenn dieser dosiert ist,und ich vor allem auf ihn eingestellt bin und somit auch auf reaktion hund,ist das zu handeln.
habe das gerne und tus auch heute noch,ins toben eingeflochten.
stand: hund ist bereits soweit,daß er im toben auf mich zurennt,und auch dicht an mir vorbei,die distanz also auf fast null reduziert ist und er sich durch mich in keinster weise mehr ablenken lässt in seinen bewegungen,solange ich nicht agiere.
wenn sie dann zb an mir vorbeisauste,im verfolgungswahn ihres kameraden,begann ich,durch handausstrecken einfach so über ihren rücken zu fahren.die berührung gestaltet sich dann durchaus etwas heftiger durch das hundetempo.
bums,hund stand und guckte:-)
was war das?
ich sprach sie an und nannte sie feinen hund.das wars.wieder der kaffeetasse zugewandt.hund lässt sich wieder animieren zum spiel,wiederholung.
tage später,als die berührung akzeptiert ist,dann ein erster versuch,sie mit dem arm "abzufangen",ohne sie festzuhalten.
und so weiter.
das ende vom lied ist dann eine bewußte stressige situation,in der sie abgefangen und festgehalten wurde.hier kam es mir drauf an,zu sehen,wie sie reagiert.ist sie soweit gefestigt,daß sie ausser versuch herauszukommen nichts unternimmt,auch keine angst zeigt,sich schnell beruhigen und auf mich lenken lässt?
sich schnell körperlich entspannt und aufnahmebereit ist?
als mehrhundler ist es mir sehr wichtig,jeden hund richtig greifen zu können,egal,was gerade ist.da machen auch die verkappten keine ausnahme.gerade die nicht.
gruss pat

: : p.s. und der obermogul muss auch lernen, dass er angefasst wird, ohne sich einfach entziehen zu können ... smiling smiley

und ,hat ers gelernt?:-)
:

von Elisabeth mit Leika(YCH) am 16. Januar 2003 15:02

hallo zusammen,

ich glaube, daß ich nicht richtig verstanden worden bin.

normalerweise hat leika keine angst vor mir!
ganz am anfang, als sie aus dem tierheim kam schon. jetzt nicht mehr!
wochen und monatelang hatten wir überhaupt keine probleme!

und dann ist sie an den e-zaun geraten. leztes frühjahr hat sie dort schonmal eine "geschossen" gekommen. und jetzt kam auch noch mein blödes kommando dazu.

es ist also hauptsächlich "ortsbezogen"!
an dem selben tag allerdings, sie hatte ihre angst wohl noch nicht 100% abgebaut, hat sie nochmal angst bekommen, obwohl ich nur auf eine wiese hinter ihr hergegangen bin. normalerweise tu ich das dort an der stelle nicht. sie macht ihr geschäft und wir gehen weiter. diesmal wolte ich über die wiese nach hause gehen. das war dann die situation, wo ich zuhause in der tür gesessen hab...

@martin:
"Ignoriere ihre ängstlichkeit. Tue das was du tun wolltest, ohne dich um den hund zu kümmern."

schön und gut... aber sie ist vom stall auf die strasse gelaufen. die autos waren so nett und haben gebremst...
ich war froh, als ich sie wenigstens auf die andere strassenseite locken konnte und ich hatte angst, wenn ich richtung nach hause gehe, daß sie vielleicht nochmal auf die strasse läuft.
ich will sie anfassen, weil sie danach wenigstens wieder zu mir kommt, sich anleinen lässt und sie nicht "panisch auf die strasse rennt", nur weil sie denkt, ich will ihr was.
nach dem ersten anfassen besteht eine unsicherheit bei ihr, aber nicht mehr die angst.

aber ich verstehe, was du meinst. nur an dem ort was/ist das nicht möglich.

ich wollte (in der haustür sitzend), daß sie ihre angst überwindet und zu mir kommt. aber das ist wohl zu viel verlangt...

@klaus:
ja das problem besteht eigentlich nur am stall. ich denke, ich werd sie regelmässig an der leine mit dort hin nehmen (ich geh eh nur 1 mal die woche dorthin), und dafür sorgen, daß sie das blöde erlebniss langsam verarbeitet.

": wenn sie zu mir kommt, was dann? leckerchen geben? auf sie einreden?
: weg gehen?
Nichts von all dem, laß sie einfach in Ruhe. Sie muß lernen, daß sie in Deiner Nähe sein kann und daß das sicher ist. Das ist der beste Weg um sowas zu lösen. "
ich dachte halt, daß ich sie mit leckerchen etc. schneller davon überzeugen kann, daß ich ihr nichts böses will.
aber gut. ich werd sie in ruhe lassen.

@pat:
wie oben schon geschrieben, monatelang hatten wir bezüglich der angst überhaupt keine probleme. und jetzt hier, weit weg vom stall auch nicht.
hier ist sie absolut zuverlässig. man kann eigentlich alles mit ihr anstellen. sie ist immer freudig bei der sache.

vielleicht hat sie ausgerechnet mit e-zäunen schon früher blöde erfahrungen gemacht. leider merkt sie nicht wo es hergekommen ist. sie rennt nach wie vor unter allen zäunen her. wir wohnen auf dem land...

@elke
danke für deine aufmunterung und unterstützung.

ich werde dafür sorgen, daß leika am stall nicht mehr an den e-zaun kommen kann. entweder leine, oder ich schalte den strom ab.
mit der zeit wird die erinnerung wohl verblassen und durch positve erinnerungen ersetzt werden. aber ich werd dort wohl immer besonders aufpassen müssen.

vielen dank für eure antworten
Elisabeth mit Leika





von Pat1(YCH) am 17. Januar 2003 06:09

guten morgen
dann hab ich dich wohl wirklich falsch interpretiert.
wenn am stall ne strasse ist,dann würde ich sie dort nicht mehr so frei laufen lassen,aber darauf bist du ja schon gekommen.leinenlos gaaanz langsam aufbauen,nicht daß sie dann wenn sie freikommt vor lauter freude undefinierbar durch die gegend saust.
weiterhin würde ich ihr,weil ja nun mal ein unsicherheitsfaktor besteht,wesentlich mehr zeit u aufmerksamkeit widmen,was das arbeiten mit ihr angeht,damit ihr das so schnell wie mögl in den griff bekommt.
gruss pat

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