was kann man einem Hund mit Magenproblemen....... :: Gesundheit & Hund

was kann man einem Hund mit Magenproblemen.......

von blodwyn am 29. Oktober 2009 19:29
Mit Würze schmeckt es wirklich besser.....spinning smiley sticking its tongue out
Unsere Süße hat gestern Rindergulaschfleisch angebraten und mit etwas Brühe gewürzt bekommen. War lecker! Und heute hat mein Freund ihr Milchreis mit Putenleber drin gekocht. Wieder mit etwas Brühwürze angereichert. Das hat sie weggeputzt wie nix. Da sie zur Zeit eh sehr schlecht frisst, sind wir froh über alles, was wir in den Hund rein bekommen. Und da war der Tipp mit dem Maggi bzw. Brühe sehr hilfreich.
Allerdings muß man sicher drauf achten, dass möglichst keine Glutamate bzw. Gechmacksverstärker drin sind und dass man nicht zu viel verwendet, weil ja nicht wenig Salz und teilweise auch Zucker in diesen Würzen enthalten ist.
Aber eine Prise kann sicher nicht schaden.
Daher noch mal großes Lob und ganz herzlichen Dank für die Tipps.

Sabine

von Susanne am 29. Oktober 2009 19:49
Ich würd' ausserdem sagen, was sollen bei Deinem alten Hund für "Spätfolgen" wegen verspeistem Glutamat passieren??? Sie ist doch 15 Jahre alt, oder hab' ich mir was Falsches gemerkt??? Das "Jetzt" zählt und da braucht sie eben einen besonderen Anreiz, um zu fressen, damit sie nicht vom Fleisch fällt, da wär mir das "Wodurch" auch ziemlich nebensächlich, Hauptsache, sie frisst... winking smiley

Hunde-Ommis und Opis haben alle Sonderrechte der Welt verdient... smoking smiley
Liebe Grüße Susanne

Krise ist ein produktiver Zustand - man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen!
(Max Frisch)

von Tara am 30. Oktober 2009 22:09
da hast Du sicher recht, Susanne!!!!!

aber wer weiß eigentlich, was Glutamat genau ist???????
da habe ich mal einen sehr interessante Bericht gesehen..........un dich fand es auch so interessant, weil ich leider unter Mygräne leide.....und da ist Glutamat sicher ein Faktor.......und so versuche ich auch es so weit wie möglich zu vermeiden.
Glutamat ist das Salz einer Aminosäure.........Aminosäuren sind die Bestandteile von Proteinen = Eiweiße...........also für sich genommen ist Gluatamat überhaupt nicht schädlich, sondern aogar sehr wichtig in der Ernährung.
außerdem gibt es Menschen, die immer noch in der Lage sind Glutamat zu schmecken........in Urzeiten war das sehr wichtig, weil unsere Vorfahren so ernährungstechnisch hoch stehende Speisen (Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte....) erkennen und schätzen konnten. da dieser Extra-Geschmackssinn schon lange nicht mehr überlebenswichtig ist ist er als Selektionsmerkmal beim Menschen nicht mehr wichtig.........und so stirbt er langsam aber sicher aus. ich meine mich zu erinnern, daß es heute nur noch etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ist, die reines Glutamat schmecken kann.
aber in der Aufbereitung (ich glaube in der Ernährungsmittelindustrie verwendet man Natrium-hydroxy-Glutamat?) erkennen es (fast) alle Menschen wieder........und es funktioniert als Geschmacksverstärker........indem es uns den Gehalt von hochwertigen Proteinen vorgaukelt.

von blodwyn am 01. November 2009 13:30
Ja, Lene ist 15 und da sind uns die Langfristfolgen wirklich herzlich egal....
Ich habe aber heute gesehen, dass in der Brühe, die wir ihr hauchzart ans Futter mischen nun, kein Geschmacksverstärker ist.
Das ist ohnehin ja der Trend....ich erinnere mich noch gut, vor vielen vielen Jahren war ich auf der ANUGA (Lebensmittelmesse) und ging dort zu dem Stand der zwei großen Anbieter von Tütensuppen, -saucen und all diesem Zeug, das damals mit Glutamat voll war. Ich fragte, ob sie nicht auch eine Variante OHNE Geschmacksverstärker anbieten könnten, da ich dieses Zeug für nicht ungefährlich hielte und gerne Produkte kaufen möchte, die frei davon sind. Die Dame schaute mich völlig veständnislos an: Die Gefährlichkeit sei nicht erwiesen (ich dachte nur: Aber auch nicht widerlegt!) und ich sei die einzige Kundin, die das bemängele, die Mehrzahl der Kunden verlange regelrecht danach, daher stellten sie keine Produkte ohne her, da die sich dann nicht verkauften. Blabla. Mich regte das ziemlich auf diese Engstirnigkeit und Borniertheit. Aber jetzt, Jahre später, sind es die gleichen großen Hersteller, die fett auf ihre Packungen schreiben: Ohne Geschmacksverstärker. Ach, sie an: Verlangt der Markt nun doch danach? Fand sich sehr interessant. Und selbst die Brühe vom Discounter für Lene hat diesen Aufdruck. Es gibt also Hoffnung.
Mein Freund ist übrigens schlimm allergisch auf das Zeug. Wenn wir bei einem Chinesen essen gehen (die das ja massenhaft einsetzen) und er vergisst zu sagen, dass er sein Essen bitte ohne Glutamat möchte, beginnt sein Arm kurz nach dem ersten Bissen an wie Feuer zu brennen! Das ist nicht schön. Auch Bauchspeichedrüsenschäden könnten von Glutamat herrühren habe ich mal gelesen und das ADS wird ja auch damit in Zusammenhang gebracht.
Na, wir sind jedenfalls froh, dass es immer mehr Produkte ohne das Zeug gibt (die komischerweise auch schmecken) und dass Lene ihr Futter seit zwei Tagen wieder frisst. Man ist glücklich über jeden Happen, den die alte Dame zu sich nimmt.


Sabine

von Maxi80 am 01. November 2009 17:13
Hallo Sabine,

das ist ja schön, du hast auch so eine alte Dame daheim? Meine Kleine ist jetzt 15 1/2 Jahre alt. Und bei ihr sehe ich einiges mittlerweile auch nicht mehr so eng. Ich bemühe mich zwar immer noch, sie so gesund wie nur möglich zu ernähren. Aber die Globuli, Tabletten und Tropfen gegen die Alters-Wehwehchen gehen nun mal am besten mit Streichwurst, sind ja eh nur kleine Mengen. Kürzlich habe ich eine Probe von (sowieso recht gesundem) Nassfutter (ohne Zusatzstoffe / Zucker o.ä.) bekommen. Das hab ich ihr dann ein bisschen unter ihr normales Futter gemischt und dann hat´s ihr gleich doppelt zu gut geschmeckt, da wurde gleich nicht mehr gemäkelt. ;-) Früher hätte ich das nie gemacht, weil mir klar ist, dass sie ihr Futter dann wahrscheinlich ohne die "Verfeinerung" bald nicht mehr anschaut. Mittlerweile denke ich mir, wenn´s so ist, passiert ja auch nichts. Hauptsache es schmeckt! Kann ja auch gut sein, dass beim Hund im Alter die Geschmacksnerven ähnlich abnehmen wie auch bei alten Menschen. Aufpassen muss man aber natürlich schon, gerade mit salzigen Sachen, weil das für die alten Nieren sicher nicht der Hit ist. Aber in Maßen bin ich da wie gesagt lockerer geworden. (Zugegeben auch in Erziehungsdingen - die grundsätzlichen Dinge sind ohnehin geklärt, mittlerweile sehe ich das ein oder andere, was ich früher nicht geduldet hätte, nicht mehr so eng - was Madam durchaus auch mal ausnutzt... Bin einfach froh um die Zeit, die uns noch gemeinsam bleibt!) :-)

Viele Grüße und noch einen schönen Abend!
Susanne

von blodwyn am 04. November 2009 13:14
Hallo Susanne,

ich stimme Dir da vollkommen zu. Je älter sie werden, desto mehr weicht man von seinen Prinzipien ab - die bei einem jungen Hund noch wichtig sind, da er sonst kaum noch kontrollierbar oder erträglich ist. Aber im Alter? Möchte ich auch nur noch, dass es meinen Tieren gut geht, dass sie in jeder Sekunde, trotz Altersbeschwerden, die sich nicht ganz vermeiden lassen, Lebensqualität haben. Der Hund möchte plötzlich am Tisch was zu Essen? Hätte ich früher mit Mißachtung gestraft. Mit grauer Schnauze aber lasse ich mich sofort erweichen. Madame möchte heute das eine Futter nicht? Dann hätte ich früher gesagt "Pech". Bei der Oma suche ich so lange nach etwas, das ihren Geschmack trifft, bis wir beide glücklich sind. Es ist doofes Wetter und sie mag nur kurz pinkeln? Dann soll sie auch nicht mehr müssen. Ich weiß, dass sie sich eigentlich bewegen müßte (Muskeln sind kaum noch vorhanden), aber ich mag sie auch nicht zwingen. Sie möchte Einzelhund sein? Soll sie. Zweiter Hund ist nicht mehr solange sie da ist und auch die Katze, die neu bei uns ist, halten wir von ihr fern, weil sie die nicht mag. Wir versuchen wirklich der Süßen denn Himmel zu Füßen zu legen (schöne Wortbastelei, aber gefiel mir grade...).
Salz in Maßen ist okay, solange sie genu zu saufen hat. Futter mit Sahne oder Leberwurst "anfetten" auch. Mein 18-jähriger Hund fraß nur noch, wenn er "angefixt" wurde mit einem Klecks Sprühsahne auf dem Futter. Der Zucker darin war mir egal, Hauptsache Tom frass.
Ob es mit den Geschmacksnerven zu tun hat, weiß ich nicht. Ich denke eher, der Appetit nimmt generell ab und sie werden auch etwas tüddelig im Kopf, so dass da Verknüpfungen, die früher noch da waren, nicht mehr zu funktionieren scheinen. EINE klappt aber meist bis zuletzt: Wie wickel ich Frauchen um den Finger - häufig veräppelt Lene mich regelrecht. Sie weiß, dass wenn sie tut, als habe sie gar keinen Appetit, ich mit was Tollem um die Ecke komme. Sie konditioniert mich immer noch sehr erfolgreich - aber ich freue mich so sehr darüber!
Dann Euch und Eurer alten Lady (oder ist es ein Herr?) auch alles Gute und noch eine lange Zeit,

Sabine

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