Hinterhand steif- Rimadyl und Fortiflex :: Gesundheit & Hund

Hinterhand steif- Rimadyl und Fortiflex

von Eva und Rio(YCH) am 03. Januar 2001 13:26

Hallo Michaela,
Danke für die Hilfe, als "nicht-Fachmann" steht man selbst bei einer guten Tierärztin, die sich Mühe gibt, alles zu erklären teilweise auf dem Schlauch, vor allem, wenn man sowieso etwas durch den Wind ist.

: Abduktion heisst lediglich das Abspreizen beweglicher Körperteile, bes. von Gliedmaßen ...
Ja, genau das hat sie auch gemacht. Nach vorne konnte sie ohne jede Reaktion biegen, nach Hinten zeigte sie aber deutliche Schmerzen.

: Der Wirkstoff von Rimadyl ist Carprofen. Das ist ein nichtsteroidaler Entzündungshemmer mit analgetischer (=schmerzstillender) und antipyretischer(=fiebersenkende) Wirkung.
Mir war hauptsächlich wichtig, daß es kein allgemeines Schmerzmittel ist, daß jeglichen Schmerz überdeckt. Schließlich ist es keine gesicherte Diagnose, sondern nur ein starker Verdacht. Aber Rimadyl scheint tatsächlich das beste Mittel in der jetzigen Situation zu sein. Hoffen wir, daß es hilft...

: Fortiflex besteht aus Chondroitinsulfat, was natürlicher Knorpelextrakt ist und einen wichtigen Teil des Knorpelgewebes bildet; ausserdem ist noch Natriumchondroitinsulfat drin, das zur Verbesserung von Festigkeit und Elastizität des Knorpels beitragen soll.
: Chitosan wird aus dem Panzer von Krustentieren gewonnen und besteht aus Glucosaminen. Chitosan wird vom Tier in Glukosamin umgesetzt, welches zusätzlich die Synthese von Knorpelsubstanz stimulieren soll.
: (auf dieser Basis gibt es verschiedenste ähnliche Futtermittelzusätze ...)
Ja, und keiner weiß so ganz genau, ob sie nun helfen *seufz*
Für mich ist es einen Versuch wert, zumal ich meiner Tierärztin vertraue und sie es ihrem Hund auch gibt.

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: Wenn die Behandlung mit Rimadyl erfolgreich abgeschlossen ist, würde ich eine sog. Ausleitung (=Entgiftung) vornehmen ...
Wie macht man sowas? Durch Homöopathische Mittel, eine gezielte Fütterung oder ein anderes Medikamemt? Davon erwähnte meine Tierärztin nämlich nichts, leider gibt es in homöopathischer Sicht hier keinen einzigen Tierarzt, der einem helfen könnte.

das Zeug wirkt in der Regel gut (bei richtiger Diagnose) ... sollte aber nie in eine Dauermedikation ausarten ...
Rio hat heute eine Injektion Rimadyl bekommen, die Wirkung müßte sich heute Nachmittag oder spätestens morgen früh zeigen. Dann soll ich es noch 7 Tage geben. Die TA meinte aber auch, ich solle, falls sich keine Besserung zeigt jederzeit kommen, dann müßten wir eben doch Röntgenaufnahmen machen...
Danke auf jede Fall,
Eva und Humpeline

von Birgit(YCH) am 03. Januar 2001 15:06

Sie lag neben mir in ihrem Korb und ich meinte, sie solle sie halt liegenlassen. Als ich dann um 10 (langschläfer läßt grüßen) aufgestanden bin, und die Treppe runterwollte, ist es mir aufgefallen: Rio konnte mir der Hinterhand gar nicht mehr runter, stand da und guckte hilflos. Also habe ich sie runtergetragen, wo sie sich sofort wieder hinsetzte und keinen Zuck mehr machte. Beim Laufen war sie total verspannt hinten, hatte offensichtlich Schmerzen.

Hallo,

wollte nur anmerken, dass mein alter Rüde auch eine Zeit hatte, wo er nicht mehr aufstehen wollte, auch manchmal dabei aufjaulte, beim gehen hinten wankte oder hinten einfach umkippte. Er "saß" dann auch einfach so da.

Mein TA hat geröngt, neben viel Arthrose war auch stark Spondylose zu sehen. Vielleicht wäre röntgen gar nicht so verkehrt.

Gute Besserung
Birgit

von Martina(YCH) am 03. Januar 2001 16:35

Hallo Eva,

bei lahmer Hinterhand fällt mir spontan Borreliose ein. Der Berner
Sennenhund meiner Freundin konnte auch von einem Tag auf den anderen
nicht mehr aufstehen, er kam mit den Hinterbeinen nicht mehr hoch.

Ist nur so eine Idee, damit nichts übersehen wird.

Gute Besserung für Rio
Liebe Grüße
Martina mit Anka und Arko

von Eva und Rio(YCH) am 04. Januar 2001 00:42

Hallo Martina,
danke für den Hinweis. Borreliose hatte ich im Sommer schonmal checken lassen, weil sie da leichte Probleme mit der Vorderhand hatte, die sich aber auch legten.
Das Rimadyl scheint übrigens hervorragend anzuschlagen, heute Nachmittag war Madame beleidigt, daß ich nur die kurze Runde genommen habe, statt ausgiebig zu gehen yawning smiley)
Ach ja, was meinst Du: Trotz Schmerzfreiheit die Rimadyl-Tabletten trotzdem die vollen 7 Tage geben (schließlich weiß ich nicht, ob die Schmerzen nur deshalb weggingen), oder doch eher damit aufhören (ich bin mit Medikamenten lieber etwas sparsamer)?
Nachtgrüsslis,
Eva

von Eva und Rio(YCH) am 04. Januar 2001 00:54

Hallo Birgit,
auf die Möglichkeit von Spondylose hat mich meine Tierärztin auch schon hingewiesen. Als ich sie aber nach den Behandlungsmethoden fragte, meinte sie, bei einer nicht sehr stark ausgeprägten Spondylose (und stark kann sie eigentlich nicht sein, weil sie das erste mal irgendwelche so gearteten Symptome zeigt) wäre die Behandlung auch nicht viel anders als das oben genannte. Also haben wir gemeinsam beschlossen, ein Röntgen, wozu Rio ja wieder narkotisiert werden müßte (hatten wir im vergangenen Jahr einige male, leider) zumindest zu verschieben und zu sehen, ob die Medikamente anschlagen (tun sie, heute Abend wollte sie schon wieder toben). Trotzdem danke für den Hinweis, ich hoffe mal, daß das genauere Nachsehen in nächster Zeit nicht nötig sein wird yawning smiley)
Liebe Grüße,
Eva und "Ich-bin-schon-wieder-fit"-Rio

von Martina(YCH) am 04. Januar 2001 07:58

Hallo Eva,

also 7 Tage denke ich, kannst Du das Rimadyl schon geben. Wichtig ist
ja, daß die Entzündung ausheilt, und dafür braucht es halt nun mal ein
bißchen Zeit. Lieber jetzt die 7 Tage durchstehen, als daß dann alles
wieder aufflammt und Du mußt von vorne beginnen.


Also hoffen wir, daß alles wieder gut wird.
Daumendrückende Grüße
Martina mit Anka und Arko

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