HILFE! :: Gesundheit & Hund

HILFE!

von Krissy(YCH) am 06. Januar 2001 12:55

: Hallo Krissy
: na, dann warte doch erst mal das ergebnis des bluttestes ab.
: was wurde denn da getestet?
: wie alt ist denn die hündin eigentlich?
: was für eine rasse ist es?
: aufgrund welcher symptome bist du denn überhaupt zum tierarzt gegangen?
: ist es möglich, dass bei dir in der gegend in letzter zeit rattengift ausgelegt wurde?
:
Hallo,
meine Hündin ist 3 Jahre alt. Sie hat sich ständig übergeben, mindestens einmal am Tag und sie hat alles in sich reingefressen was sie gefunden hat. Sie hat sogar den Aschenbecher leergefressen. Nein, bei uns wird kein Rattengift ausgelegt. Dann wären die Symtome auch nicht die gleichen. Unsere andere Hündin wurde nämlich schonmal vergiftet und da war es weitaus schlimmer als bei ihr. Wenn ich die Ergebnisse habe schreibe ich mal was rausgekommen ist.
Krissy

von Krissy(YCH) am 06. Januar 2001 12:59

: Hallo Krissy!
:
: Was hat denn Deine Hündin für Symptome? Nierenversagen und eine kaputte Leber ist ja kein ganz unauffälliges Krankheitsbild...
: "Bluter" im Sinne von Hämophilie wird Deine Hündin wahrscheinlich nicht sein, wenn sie kastriert ist, wäre das bei der OP aufgefallen. Wenn die Leber aber kaputt ist, werden die zur Blutgerinnung nötigen Faktoren nicht mehr ausreichend gebildet. Das sieht dann ähnlich aus (die Blutung kommt nicht zum Stillstand), hat aber völlig andere Ursachen als die "Bluterkrankheit".
: Wie hat das denn angefangen? Hat sie evtl. etwas Vergiftetes gefressen? Rattengift zum Beispiel hebt die Blutgerinnung auf.
: Viele Grüße,
:
: Katja
Hi Katja,
seit ich sie habe übergibt sie sich ständig und frisst alles was sie findet. Vom Radiergummi bis hin zur Asche aus dem Aschenbecher. Und auch so hat sie eine kleine Macke. Manchmal wenn man sie anfasst knurrt sie oder schnappt. Als ob sie schmerzen hätte. Ich denke das was Du sagst mit dem Bluten weil die Leber kapputt ist kommt schon eher hin. Aber da gegen gibt es doch bestimmt Medikamente oder?
Krissy

von Claudia u. Daisy(YCH) am 06. Januar 2001 14:58

: Ich war heute mit meiner Hündin beim Tierarzt. Er hat gesagt sie sei schwer krank. Warscheinlich Nierenversagen und kaputte Leber. Als er ihr Blut abgenommen hat hat er noch festgestellt das sie Bluter ist. Der Einstich von der Nadel hat fast eine Stunde gebraucht um wieder zu verheilen. Sie hat geblutet wie sonstwas. Hat irgendwer Erfahrung damit? Bitte helft mir, denn der Tierarzt hat gesagt, das es sehr schwer wird einen Hund der Bluter ist zu halten. Sie muss ja total eingeschränkt werden. Sie kann ja schon an der kleinsten Verletzung verbluten!!!!! Bitte schreibt schnell zurück. Morgen muss ich nochmal hin um die Ergebnisse vom Bluttest abzuholen.
: Danke schonmal im Vorraus.
: Krissy

Liebe Krissy!
Das dein Hund Bluter sein soll, finde ich auch recht komisch. Da hätte sie die Kastration wahrscheinlich nicht überlebt. Das es von der Leber kommt, klingt da schon logischer.
In Giessen ist die Justus-Liebig-Uni-Tierklinik. Telefon: 0641/38604. Diese Klinik soll auf Erkrankungen der inneren Organe spezialisiert sein und auch telefonische Auskunft geben.
Liebe Grüße!
Claudia und Daisy

von Katja + Indy(YCH) am 06. Januar 2001 16:34


Hallo Krissy!

: seit ich sie habe übergibt sie sich ständig und frisst alles was sie findet. Vom Radiergummi bis hin zur Asche aus dem Aschenbecher. Und auch so hat sie eine kleine Macke. Manchmal wenn man sie anfasst knurrt sie oder schnappt. Als ob sie schmerzen hätte.
Ein so wahlloser Fresser kann sich natürlich allerlei "kaputtgefressen" haben :-( Wenn sie tatsächlich ein beginnendes Nierenversagen und eine derartig derangierte Leber hat, hat sie auch Juckreiz? Erbrechen paßt zum Organversagen, wie riecht der Hund?

: Ich denke das was Du sagst mit dem Bluten weil die Leber kapputt ist kommt schon eher hin. Aber da gegen gibt es doch bestimmt Medikamente oder?
Mit den Medikamenten ist das nicht so einfach. Man kann die fehlenden Faktoren ersetzen, aber das ist teuer (RICHTIG teuer). Beim Menschen macht man das in Abhängigkeit vom Zustand, aber ob das bei Hunden gemacht wird, weiß ich nicht. Evtl. hat sie einen Vitamin K-Mangel (falls sie Rattengift erwischt hat, kann ja weniger sein als bei Eurer anderen Hündin), dann kann man Vit. K geben und das Problem so in den Griff kriegen. Wenn die Leber allerdings von so kaputt ist, daß die Faktoren der Blutgerinnung nicht mehr synthetisiert werden können, kann ich Dir da nicht viel Hoffnung machen. Aber jetzt schaut erstmal, was die Blutwerte ergeben und dann könnt Ihr im Zweifelsfall eine größere Klinik konsultieren. So raten wir hier nur im Blauen herum, weil wir keine Befunde haben.
Alles Gute,

Katja

von Rainer(YCH) am 06. Januar 2001 18:26

:confused smileyo raten wir hier nur im Blauen herum, weil wir keine Befunde haben.

genau so ist es

Rainer

von Mina(YCH) am 06. Januar 2001 18:49

Hallo Krissy,
mach das unbedingt! Bei der Kastration hätte das jemanden auffallen müssen, wenn der Hund Bluter wäre! In einem meiner schlauen Bücher steht unter anderem, dass bei weiblichen Tieren nur sehr selten Bluter vorkommen. Es gibt drei Arten der Bluter, bei einer davon können auch die Hündinnen betroffen sein, allerdings verläuft bei denen dann die Blutgerinnung normal, nur vererben sie an alle Nachkommen die fehlende Blutgerinnung.
Laut meinem Buch haben betroffene Hunde häufig Nasenbluten, Bluten an Gelenken, Schleimhäuten und Körperhöhlen. Die betroffenen Tiere verbluten schließlich und werden hierdurch kaum älter als fünf bis sieben Monate.
Also denke ich, dass sich eine weitere, kompetente Meinung zu allen Problemen unbedingt lohnt!
Mina

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