Analdrüsen verstopft oder warum. :: Gesundheit & Hund

Analdrüsen verstopft oder warum.

von Anne(YCH) am 06. Februar 2001 17:01


Hallo Yorkies!

Ich , bzw. meine Hündin hat seit ein paar Tagen ein Problem mit ihrem Kotabsatz. Sie versucht einen Haufen zu machen, und es kommt nichts, sie dreht sich zigmal im Kreis, sucht nach einem Platz, und nichts kommt. Sie schaut mich dann oft ganz verzweifelt an. Wenn sie es dann doch endlich geschafft hat dauert es nicht lange und alles beginnt von vorne. Die Konsistenz der Haufen ist eigentlich normal, nur die Würste sind sehr dünn.
Der TA meinte die Analdrüsen wären verstopft und hat sie ausgedrückt.
Ich konnte aber kein Schlittenfahren oder verstärkten Juckreiz bei ihr feststellen. Außerdem ist sie momentan läufig.
Sie bekommt Trockenfutter und Frischkost etwa im Verhältnis 2:1.
Ihre Kotabsatz war immer fest, gut geformt und 2-3 mal tgl.

Liegt das nun tatsächlich an den Analdrüsen oder steckt etwas anders dahinter. Fremdkörper schließe ich eigentlich eher aus.
Hat es vielleicht mit der Läufigkeit zu tun.

Danke schon im voraus.

Grüße
Anne

von Birgit(YCH) am 06. Februar 2001 17:13

Analdrüsenproblem?

Hallo, Anne!

Also, dass eine Hündin während der Läufigkeit Probleme mit dem Kotabsatz hat, habe ich noch nicht gehört. Vielleicht bin ich etwas übervorsichtig, aber ich hätte sie beim Tierarzt lieber zunächst mal auf Fremdkörper röntgen lassen. "Bleistiftstühle" kenne ich allerdings auch aus der Humanmedizin. Dort wird dann häufig eine Verengung der Darmwände vermutet (z. B. durch Wucherungen). Ich schlage vor, Du läßt sie noch einmal gründlich untersuchen, evtl. bei einem anderen Arzt.
Alles Gute für Euch!
Birgit

von Sinje(YCH) am 06. Februar 2001 17:29

Hallo Anne,
vielleicht solltest Du einmal etwas Öl unters Futter mischen, 1 - 2 Eßlöffel, damit der Stuhl gleitfähiger wird.
Analdrüsenverstopfung muß ja nun nicht immer mit Schlittenfahren einhergehen. Bei meiner Hündin war es einmal so schlimm, daß ihre Rute wie abgeknickt runterhing. Ich hatte damals Panik, sie hätte eine Verletzung am Rücken. Zudem konnte sie nicht mehr vernünftig laufen. Der TA hat dann aber auch gesagt, daß Holland in Not ist, so daß sogar lokal mit Antibiose behandelt werden mußte. Hat Dein TA denn gesagt, daß sie richtig schlimm verstopft war oder kam nicht so viel raus?
Wie lang ist das Ausdrücken denn jetzt her? Wenn es zwei Wochen oder länger zurückliegt, könnte es ja wieder daran liegen.
Mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen, beste Grüße,
Sinje

von steffi+sandy(YCH) am 11. Februar 2001 19:22

Hallo Anne!
Das mit den Analbeuteln kann gut sein, wenn diese voll sind oder entzündet, kann es den Hunden beim Kotabsatz natürlich Schmerzen bereiten. Wenn Dein Tierarzt etwas ausdrücken konnte,lag es mit Sicherheit daran. Ich würde Dir aber empfehlen, entweder nur Trockenfutter zu geben oder einmal die Woche Rinderknochen zu geben, um den Kot fester zu machen. Auf keinen Fall Öl dazugeben,dann wird der Kot ja noch weicher.
Die Analbeutel leeren sich ja normalerweise von selbst durch den Kotabsatz, wenn dieser zu weich ist, kann es zu einer Verstopfung kommen, deswegen kann man durch ein Härtermachen des Kots versuchen, das Problem zu lösen.
Bei meiner Hündin hat das wunderbar geklappt mit der Futterumstellung,seitdem hat sie keine Probleme mehr. Übrigens ist meine Hündin auch nicht Schlittengefahren, das ist kein zwingendes Symptom. Do solltest das auf alle Fälle mal ausprobieren,sonst kannst du nämlich ständig die Analbeutel ausdrücken lassen.
Liebe Grüße Steffi

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