Dreimal impfen - zuviel? :: Gesundheit & Hund

Dreimal impfen - zuviel?

von Gaby(YCH) am 18. Februar 2001 17:49

Hi Cindy,
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: : Außerdem halte ich es für die soziale Entwicklung absoluten Schwachsinn, wenn der Impfschutz gerade bei einem Welpen erst drei Wochen oder so nach der Impfung da ist!
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: Sag das nicht mir, sondern der Natur, die so lange braucht. :-)


Pff, ich hab meinen Hund einfach mit 8 Wochen direkt auf den Hundeplatz mitgenommen. Also eigentlich ein Risiko, aber ich habs minimiert und nur mit bekannten, gesunden Hunden Kontakt aufnehmen lassen. Dux lebt noch...;-))

:
: : Das Problem ist aber, wieviele Hunde sind denn gesund? Alleine die Wurmkuren vor den Impfungen belasten doch unheimlich und es gibt viele kritische Stimmen, die Mutationen (wie bei Parvo), Allergien und weitere Dinge mit der Impferei in Zusammenhang bringen.
: :
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: Mutationen kommen immer vor. Viren sind Lebewesen. Sie haben einen genetischen Code, entweder DNA oder RNA. Genetische Codes ändern sich ständig - Mutation. Es gab schon früher, vor 1978, einen Parvo-virus, der beim Hund nachgewiesen wurde. Das sog. canine Parvo-Virus Typ 1. Dieses Virus ist z.B. apathogen. Sprich, da nicht krankmachend war keine Impfung nötig. Theoretisch hätte es sein können, dass sich dieses Virus durch Mutation verändert. Oder? Und dass es dann pathogen ist?
: Also wäre keine Impfung, wie auch immer, daran beteiligt gewesen.
: Da das canine Parvo-Virus Typ 2 mit dem felinen Parvovirus und dem Nerzenteritisvirus eine gewissen Ähnlichkeit hat, geht man davon aus, dass hier ein Zusammenhang besteht. Aber ebenfalls durch Mutation. Ob diese Mutation durch Impfung oder was auch immer stattgefunden hat, ist, soweit ich weiss nicht nachgewissen, also reine Spekulation.

Das ist ja fürchterlich wissenschaftlich...;-))
Also, ich hab grad irgendwo gelesen, das in einigen Ländern (Sizilien?) die herkömmliche Staupe-Impfung anscheinend nicht mehr wirkt, weil es gerade eine Staupe-Epidemie dort gibt.

Liegt das jetzt an einer Mutation des Virus oder an dem Impfstoff? Denn es scheint mit dem Impfstoff im Zusammenhang zu stehen.


: : Es gibt genug Impfstoffe, bei denen seitens der hersteller zugegeben wird, das diese zwei Jahre schützen, trotzdem wird jährlich geimpft. Und es gibt einen Tollwutimpfstoff, der drei Jahre gültig ist, aber leider hier keine Zulassung hat.
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: Woher kommt der Impfstoff, wie ist die Zusammensetzung, was enthält das Lösungsmittel, etc? Gibt es irgendwo Berichte über Zulassungsanträge und entsprechende Ablehnungen?

Auweia, da weiß ich leider nichts genaues. Aber von einigen Firmen heißt es, das im Beipackzettel (den ja nur der TA zu sehen bekommt), von einem längerem Schutz berichtet wird, die Impfung vorsichtshalber trotzdem jährlich stattfinden soll.


: Der Grund, warum er hier in D nicht zugelassen ist, würde mich interessieren. Die herstellende Pharmafirma müsste sich doch gerade dafür interessieren, dass ihr Impfstoff zugelassen wird. Und natürlich auch entsprechende Zulassungsanträge stellen.

Weiß ich leider auch nichts genaues drüber. Der Impfstoff ist in USA zugelassen, soviel weiß ich wenigstens...;-))


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: : Ich hab sowieso eine Heidenangst vor Nadeln und Spritzen, käm mir gar nicht in den Sinn, mich gegen so etwas impfen zu lassen...;-))
:
: Kenn ich doch irgendwoher. :-)

Ach? Bist Du als Kind auch immer vor dem Onkel Doktor weggelaufen?

Eins werd ich nie vergessen: Als mal der Doc mit einer Spritze ankam, bin ich mit einem Satz (als Kleinkind!) vom Tisch in die Arme meiner Mutter gehopst - und die Verräterin hat mich einfach festgehalten!

Ich kam mir ja so bedauernswert mit dieser Rabenmutter vor...Hab ganz schön lange geschmollt...;-))

Übrigens, mit Impfungen bin ich sowieso sehr vorsichtig - da meine Mutter ein Nierentransplantat hat, darf sie nicht geimpft werden und ich besuche meine ELtern nicht, wenn ich frisch geimpft wurde oder in meinem Bekanntenkreis grad Kinderkrankheiten ausgebrochen oder geimpft worden sind.

Grüßlis, Gaby

von Cindy(YCH) am 18. Februar 2001 18:31

Hi Gaby,

: Pff, ich hab meinen Hund einfach mit 8 Wochen direkt auf den Hundeplatz mitgenommen. Also eigentlich ein Risiko, aber ich habs minimiert und nur mit bekannten, gesunden Hunden Kontakt aufnehmen lassen. Dux lebt noch...;-))
:

Ich hab meine Kleine auch mit anderen Hunden zusammengelassen. Eine Bekannte hat regelrecht aufgeschrieen, ob ich denn meine Kleine umbringen wolle. Aber was nicht tötet härtet ab. Ganz einfach.


: Also, ich hab grad irgendwo gelesen, das in einigen Ländern (Sizilien?) die herkömmliche Staupe-Impfung anscheinend nicht mehr wirkt, weil es gerade eine Staupe-Epidemie dort gibt.
:
: Liegt das jetzt an einer Mutation des Virus oder an dem Impfstoff? Denn es scheint mit dem Impfstoff im Zusammenhang zu stehen.
:

Gute Frage, sowohl das Feldvirus als auch das Impfvirus können mutieren. Eigentlich kann man das definitiv nur sagen, wenn beide Virenstämme unterscheidbar sind, denke ich. Entweder aufgrund "natürlicher" Unterschiede, oder weil das Impfvirus einen sog. "Marker" enthält, kurze Gensequenz, die nichts bewirkt, im Feldvirus aber nicht vorhanden ist, und nachgewiesen werden kann.


: : Der Grund, warum er hier in D nicht zugelassen ist, würde mich interessieren. Die herstellende Pharmafirma müsste sich doch gerade dafür interessieren, dass ihr Impfstoff zugelassen wird. Und natürlich auch entsprechende Zulassungsanträge stellen.
:
: Weiß ich leider auch nichts genaues drüber. Der Impfstoff ist in USA zugelassen, soviel weiß ich wenigstens...;-))
:

Auweia, da wäre ich persönlich vorsichtig. In den USA wird viel zugelassen, woran hier nicht mal im Traum daran zu denken ist. Irgendwo habe ich noch eine mail mit dem Bericht einer amerikanischen Züchterin (allerdings von Ende der 80er, heute sind sie ja wohl etwas vorsichtiger geworden). Diese Frau wunderte sich, warum alle ihre Hunde im Permanentgebiss braune Zähne bekamen, Staupezähne. Nach einiger Zeit fiel ihr auf, dass das aber nur die in Amerika bleibenden Hunde betraf.
Alle Hunde, die sie nach Europa verkaufte, bekamen das nicht. Sie hatte bei den europäischen Haltern nachgefragt. Futter, Krankheiten, alles abgecheckt. Der einzige Unterschied war, man höre und staune, die Impfung. In Europa war üblich: SHPL mit 8 Wochen und SHPLT noch mal mit 12 Wochen (kennen wir doch?). In der gleichen Zeit impften die Amerikaner anscheinden das ganze noch zwei Mal. Sobald sie die Impfungen auf das Europäische System umgestellt hatte, in Absprache mit ihrem TA, blieben die Zähne weiss. Allerdings stellte sie noch einiges andere fest, was Unterschiede in Bezug auf die Zusammensetzung von Lösungsmitteln etc für die Impfstoffe zwischen USA und Europa betrifft.
Insofern denke ich, dass man den Aufruhr in den USA bzgl Impfungen nicht unbedingt vollständig auf europäische Verhältnisse übernehmen kann.

: Ach? Bist Du als Kind auch immer vor dem Onkel Doktor weggelaufen?

So ungefähr. :-)

: Eins werd ich nie vergessen: Als mal der Doc mit einer Spritze ankam, bin ich mit einem Satz (als Kleinkind!) vom Tisch in die Arme meiner Mutter gehopst - und die Verräterin hat mich einfach festgehalten!
:
: Ich kam mir ja so bedauernswert mit dieser Rabenmutter vor...Hab ganz schön lange geschmollt...;-))
:

Wir sind schon arme Kinder :-). Aber sieh's mal so, sie hat nur dein Bestes gewollt. Meine Mutter hat mir die Geschichte einer anderen Mutter erzählt, bei uns aus dem Ort. War wohl in den 60ern, Diphterie-Zeit. Alle Kinder sollten gegen Diptherie geimpft werden. Ein kleiner Junge hat geschrieen und geweint. Seine Mutter hat dann nicht zugelassen, dass ihr Bübchen geimpft wird. Einige Wochen später starb er an Diphterie, während alle anderen Kinder im Ort gesund blieben.


: Übrigens, mit Impfungen bin ich sowieso sehr vorsichtig - da meine Mutter ein Nierentransplantat hat, darf sie nicht geimpft werden und ich besuche meine ELtern nicht, wenn ich frisch geimpft wurde oder in meinem Bekanntenkreis grad Kinderkrankheiten ausgebrochen oder geimpft worden sind.
:

Klar, das ist auch verständlich. Sie bekommt bestimmt Immunsuppressoren? Da wäre ihr Immunsystem vielleicht gar nicht in der Lage, mit Impfstoffen umzugehen.

Gruss Cindy

von Birgit(YCH) am 18. Februar 2001 18:55

Hallo Nikka,

: Manchmal schlagen wohl die Impfungen in frühem Alter nicht an, weil noch Antikörper aus der Muttermilch vorhanden waren, deswegen sollte man frühestens ab der 8. Woche impfen.

Das ist mir klar. Deshalb habe ich meine Welpen auch erst ab der 8. Woche impfen lassen und dann noch einmal die 6-fach-Impfung in der 12. Woche. Aber in der 16. Woche noch einmal 6-fach, dagegen wehre ich mich.
Das ist in meinen Augen nur im Interesse der Pharmafirmen.

Viele Grüße
Birgit + Collies

von Gaby(YCH) am 18. Februar 2001 19:06

Hi Cindy,
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: : Pff, ich hab meinen Hund einfach mit 8 Wochen direkt auf den Hundeplatz mitgenommen. Also eigentlich ein Risiko, aber ich habs minimiert und nur mit bekannten, gesunden Hunden Kontakt aufnehmen lassen. Dux lebt noch...;-))
: :
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: Ich hab meine Kleine auch mit anderen Hunden zusammengelassen. Eine Bekannte hat regelrecht aufgeschrieen, ob ich denn meine Kleine umbringen wolle. Aber was nicht tötet härtet ab. Ganz einfach.
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Eben - und das ist schon eine natürliche Impfung...;-))



: : Also, ich hab grad irgendwo gelesen, das in einigen Ländern (Sizilien?) die herkömmliche Staupe-Impfung anscheinend nicht mehr wirkt, weil es gerade eine Staupe-Epidemie dort gibt.
: :
: : Liegt das jetzt an einer Mutation des Virus oder an dem Impfstoff? Denn es scheint mit dem Impfstoff im Zusammenhang zu stehen.
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: Gute Frage, sowohl das Feldvirus als auch das Impfvirus können mutieren. Eigentlich kann man das definitiv nur sagen, wenn beide Virenstämme unterscheidbar sind, denke ich. Entweder aufgrund "natürlicher" Unterschiede, oder weil das Impfvirus einen sog. "Marker" enthält, kurze Gensequenz, die nichts bewirkt, im Feldvirus aber nicht vorhanden ist, und nachgewiesen werden kann.


Das heißt aber konkret, das mein Hund vor dem Staupevirus gar nicht geschützt werden kann - oder?

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: : : Der Grund, warum er hier in D nicht zugelassen ist, würde mich interessieren. Die herstellende Pharmafirma müsste sich doch gerade dafür interessieren, dass ihr Impfstoff zugelassen wird. Und natürlich auch entsprechende Zulassungsanträge stellen.
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: : Weiß ich leider auch nichts genaues drüber. Der Impfstoff ist in USA zugelassen, soviel weiß ich wenigstens...;-))
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: Auweia, da wäre ich persönlich vorsichtig. In den USA wird viel zugelassen, woran hier nicht mal im Traum daran zu denken ist. Irgendwo habe ich noch eine mail mit dem Bericht einer amerikanischen Züchterin (allerdings von Ende der 80er, heute sind sie ja wohl etwas vorsichtiger geworden). Diese Frau wunderte sich, warum alle ihre Hunde im Permanentgebiss braune Zähne bekamen, Staupezähne. Nach einiger Zeit fiel ihr auf, dass das aber nur die in Amerika bleibenden Hunde betraf.
: Alle Hunde, die sie nach Europa verkaufte, bekamen das nicht. Sie hatte bei den europäischen Haltern nachgefragt. Futter, Krankheiten, alles abgecheckt. Der einzige Unterschied war, man höre und staune, die Impfung. In Europa war üblich: SHPL mit 8 Wochen und SHPLT noch mal mit 12 Wochen (kennen wir doch?). In der gleichen Zeit impften die Amerikaner anscheinden das ganze noch zwei Mal. Sobald sie die Impfungen auf das Europäische System umgestellt hatte, in Absprache mit ihrem TA, blieben die Zähne weiss. Allerdings stellte sie noch einiges andere fest, was Unterschiede in Bezug auf die Zusammensetzung von Lösungsmitteln etc für die Impfstoffe zwischen USA und Europa betrifft.
: Insofern denke ich, dass man den Aufruhr in den USA bzgl Impfungen nicht unbedingt vollständig auf europäische Verhältnisse übernehmen kann.

Das ist ja nett.... Aber hier gings doch darum, das Tina ihren Hund dreimal komplett impfen lassen sollte oder so? Vielleicht sollte sie diese Geschichte nachdenklich werden lassen.

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: Wir sind schon arme Kinder :-). Aber sieh's mal so, sie hat nur dein Bestes gewollt. Meine Mutter hat mir die Geschichte einer anderen Mutter erzählt, bei uns aus dem Ort. War wohl in den 60ern, Diphterie-Zeit. Alle Kinder sollten gegen Diptherie geimpft werden. Ein kleiner Junge hat geschrieen und geweint. Seine Mutter hat dann nicht zugelassen, dass ihr Bübchen geimpft wird. Einige Wochen später starb er an Diphterie, während alle anderen Kinder im Ort gesund blieben.


Also, von einigen älteren Leuten weiß ich, das Diptherie nie geimpft wurde, wenn gerade Kinderlähmung grassierte. Irgendwann hab ich den Grund dafür zufällig gelesen: die Diptherie-Impfung erhöht die Empfänglichkeit für Kinderlähmung....;-((

Einen Impfschaden kenne ich übrigens persönlich: Ein Mann in Bremen, er heißt Thomas, erkrankte eine Woche nach der Impfung schwer an Kinderlähmung - er sitzt total verkrüppelt im Rollstuhl und ist nicht in der Lage, sich alleine zu versorgen.

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: : Übrigens, mit Impfungen bin ich sowieso sehr vorsichtig - da meine Mutter ein Nierentransplantat hat, darf sie nicht geimpft werden und ich besuche meine ELtern nicht, wenn ich frisch geimpft wurde oder in meinem Bekanntenkreis grad Kinderkrankheiten ausgebrochen oder geimpft worden sind.
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: Klar, das ist auch verständlich. Sie bekommt bestimmt Immunsuppressoren? Da wäre ihr Immunsystem vielleicht gar nicht in der Lage, mit Impfstoffen umzugehen.

Cyclosporin A hieß das Medikament damals, sie wurde in Göttingen transplantiert. Was sie jetzt nimmt, weiß ich nicht, damals war das Medikament noch so neu, das es immer in Kakao aufgelöst eingenommen werden mußte, bis irgendwann Tabletten rauskamen.

Die Dosis ist inzwischen sehr gering, Lebendimpfungen sind tabu und ihr Psychologie-Studium, das sie mit über 30 angefangen hat, mußte sie aufgeben - denn sie wollte speziell mit Kindern arbeiten, das ging wegen der hohen Infektionsgefahr nicht - auch von geimpten Kindern geht diese ja aus.

Meine Mutter hat sich sehr viel mit Medizin, Impfungen etc. auseinandergesetzt - ich mußte alle Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps und Windpocken bekommen, wurde nicht geimpft, nach der Keuchhusten-Impfung wurde ich mit Pseudo-Krupp ins Krankenhaus gebracht, die Überlebenschancen standen schlecht.

Daher kommt einiges an meinem Halbwissen über diese Geschichten, in Sachen Hund interessiere ich mich weiterhin dafür.


Die wirklich schweren Krankheiten, wie Tetanus etc., dagegen bin ich geimpft - und ich würde meinen Hund IMMER gegen Tollwut impfen lassen, aber ich hab halt inzwischen ein gesundes Mißtrauen.

Dabei fällt mir gerade ein, es gibt ja auch gegen Tollwut Impfungen für Menschen - die wird aber nur für sehr gefährdete Personen angewendet, wegen der Nebenwirkungen.
Stimmt doch auch nachdenklich, oder?

grüßlis, Gaby

von Cindy(YCH) am 18. Februar 2001 21:37

Hi Gaby,

: Dabei fällt mir gerade ein, es gibt ja auch gegen Tollwut Impfungen für Menschen - die wird aber nur für sehr gefährdete Personen angewendet, wegen der Nebenwirkungen.
: Stimmt doch auch nachdenklich, oder?


Na ja, ich lebe noch :-)

Gruss Cindy

von Cindy(YCH) am 18. Februar 2001 22:07

Hi Gaby,

: Eben - und das ist schon eine natürliche Impfung...;-))
:

Klar, ist das schon eine natürliche Impfung. Aber da ich alle Hunde kannte, und wusste, dass diese geimpft und gesund waren, sah ich allgemein auch kein Risiko. Mit völlig unbekannten Hunden, bei denen mir der Gesundheitsstatus absolut unbekannt war, habe ich sie damals nicht zusammengelassen. Okay, Inkubationszeit, das ist natürlich auch wieder ein Risiko. Aber ein kalkuliertes in meinen Augen. Zwingerhusten hat sie trotzdem bekommen, ich sag ja, halte von der 6-fach Impfung nicht viel. Unser TA übrigens auch nicht.

: : Gute Frage, sowohl das Feldvirus als auch das Impfvirus können mutieren. Eigentlich kann man das definitiv nur sagen, wenn beide Virenstämme unterscheidbar sind, denke ich. Entweder aufgrund "natürlicher" Unterschiede, oder weil das Impfvirus einen sog. "Marker" enthält, kurze Gensequenz, die nichts bewirkt, im Feldvirus aber nicht vorhanden ist, und nachgewiesen werden kann.
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: Das heißt aber konkret, das mein Hund vor dem Staupevirus gar nicht geschützt werden kann - oder?
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Das kommt immer auf die Art der Mutation an. Wenn sich die Eiweiss-Sequenz, gegen die durch den Impfstoff AK aufgebaut werden, nicht ändert, schützt die Impfung schon. Nur, wenn sie sich ändert, dann nicht mehr. Ich hoffe zumindest, dass ich das so richtig verstanden habe. :-)

: Das ist ja nett.... Aber hier gings doch darum, das Tina ihren Hund dreimal komplett impfen lassen sollte oder so? Vielleicht sollte sie diese Geschichte nachdenklich werden lassen.
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Ja, zuviel impfen ist ja auch nichts. Nur, gar nicht impfen, wie einige hier im Forum gemeint haben, ist auch nichts. Gesundes Mittelmass, nur, was ist gesund? Also, 3 bis 4 Mal alles zu impfen, halte ich für Quatsch. 3 bis 4 Mal impfen, und dabei die einzelnen Impfungen auseinanderzuziehen, also Tollwut getrennt, evtl Parvo getrennt; da sieht die Sache schon wieder anders aus.

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: Also, von einigen älteren Leuten weiß ich, das Diptherie nie geimpft wurde, wenn gerade Kinderlähmung grassierte. Irgendwann hab ich den Grund dafür zufällig gelesen: die Diptherie-Impfung erhöht die Empfänglichkeit für Kinderlähmung....;-((

Das kann durchaus sein. Und wenn es nur aufgrund des "abgelenkten" Immunsystems ist.

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: Einen Impfschaden kenne ich übrigens persönlich: Ein Mann in Bremen, er heißt Thomas, erkrankte eine Woche nach der Impfung schwer an Kinderlähmung - er sitzt total verkrüppelt im Rollstuhl und ist nicht in der Lage, sich alleine zu versorgen.
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Das ist natürlich traurig. Aber, eine Woche nach der Impfung? Wie lange ist die Inkubationszeit bei Polio? Glaube, die ist länger. Also bestand die Infektion, gegen die geimpft wurde, vielleicht schon. Und Peng.
Andererseits kann evtl natürlich auch ein Schaden am Impfstoff vorgelegen haben. Beim Totimpfstoff durch ungenügende Inaktivierung, und beim Lebendimpfstoff durch Rückmutation. Dritte Möglichkeit ist ein Fehler in der Immunabwehr des Geimpften. Wie lange ist das her bei deinem Bekannten?
Eine 4. Möglichkeit besteht auch darin, dass der Impfstoff, (Totimpfstoff) zu sehr inaktiviert wurde, und damit unwirksam wurde. Diese Art Fehler sollte aber heutzutage durch entsprechende Kontrollen ausgemerzt sein. Ausserdem wird in D der Totimpfstoff eigentlich nicht mehr verwendet, soweit ich weiss.


Gruss Cindy

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