Alternative zur Kastration einer Hündin :: Gesundheit & Hund

Alternative zur Kastration einer Hündin

von simone(YCH) am 16. Februar 2001 10:15

: Hallo Gaby,
: ich wollte dem Krebsrisiko vorbeugen und interessiere mich deshalb für
: die Kastration. Da dies aber ein schwerer Eingriff ist habe ich mich entschlossen mehr über die Alternativen zu erfahren.
: Du denkst ich soll alles so lassen wie es ist?
: Die Gefahr von Krebs ist also bedeutend geringer wenn ich nicht "eingreife" wie wenn ich ihr Spritzen verabreichen würde?
:
: Liebe Grüsse
: Thomas
:

hallo thomas
es ist immer wieder schön zu lesen wie den meisten hundebesitzern erzählt wird das nur durch eine kastration das krebsrisiko vermieden wird. wer sagt denn das deine hündin später mal an krebs leiden muß?
auch eine gebärmutterentzündung kann vermieden werden .dazu aber später mehr. nochmals zum krebs,den kannst du nur auschließen wenn du deine hündin vor der ersten läufigkeit kastrieren läßt aber da gibt es dann einige nebenwirkungen die sich nciht immer gleich zeigen aber nach wenigen jahren dann doch auftreten können (inkontienz) die veränderte fellstrucktur ,das neigen zumn dickwerden (es brauch jetzt keiner zu sagen dann fütter halt weniger ,die fehlenden hormone haben auch was mit dem stoffwechsel zu tun und einen hund dann permanent hungern zu lassen oder nur diät zu füttern das ist doch keine lebensqualität)
so dann zu den diversen anderen formen von tumoren wie willst du die verhindern? möchtest du deinen hund das fell über die ohren ziehen um den hautkrebs zu verhindern ? möchtest du diverse organe ersetzen um dort schäden vorzubeugen? wie sieht es denn mit den knochen aus durch den hormonmangel ist ja auch bekannt kann es zur osteoporose kommen das heißt schnellerer verschleiß der gelenke erkrankungen wie arthrose arthitis sind nachfolgend. ein gesunder organismus kann nur in seiner gesammtheit vollfunktionstüchtig sein und dazu gehört jedes kleinste rädchen es sollte also immer alles im ganzen gesehen werden.man kann den tieren sehr gut helfen indem man den hormonhaushalt bei und nach der läufigkeit durch homöopathie reguliert so das selbst die scheinschwangerschaft nicht so stark von uns menschen empfunden wird.
gruß simone

von Gaby(YCH) am 16. Februar 2001 12:46

Hallo Thomas,

also, das Krebsrisiko scheint mir nach allem, was ich aus dem eigenen Bekanntenkreis weiß, bei Spritzen gewaltig höher.

Dazu muß ich aber sagen, das auch eine Kastration nicht unbedingt das Krebsrisiko senkt, denn auch bei wilden Hunden und Wölfen werden Hündinnen regelmäßig läufig, ohne jemals Nachwuchs zu haben und erkranken auch nicht an Krebs.

Bei Spritzen gegen Läufigkeit ist das Risiko von Tumoren an der Milchleiste und Gebärmutterkrebs anscheinend recht hoch, wobei das erst im Alter kommt, also ab ca. 7 Jahren.
Bei unkastrierten Hündinnen bilden sich im Alter gelegentlich Tumore, meist gutartig, an der Milchleiste - die müßtest Du eigentlich auch entfernen lassen, wenn Du Krebs vorbeugen willst.

Was Kastrieren und Krebs betrifft, gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich habe einen Rüden, der Prostataprobleme hatte und es war abzusehen, das es irgendwann bösartig werden könnte. Also habe ich ihn mit 6 Jahren kastrieren lassen. In diesem Alter ist der Hund so ausgereift, das eine Kastration keine Auswirkungen auf das Wesen oder das Aussehen hat, bei jungen Hunden ist das anders.

Ich würde an Deiner Stelle erst mal die ersten Läufigkeiten abwarten, um zu sehen, ob Deine Hündin Probleme hat, wie Scheinschwangerschaft etc.

Sollte sich das so entwickeln, das Du jedesmal bei Scheinschwangerschaft Medikamente geben mußt, wäre Kastration sinnvoll, denn die vielen Medikamente sind nie so optimal.
Aber es gibt auch Hündinnen, bei denen ist bis ins hohe Alter alles problemlos und dann gibt es auch keinen Grund für einen so einschneidenden Eingriff wie eine Kastration.

Wichtig ist auf jeden Fall, das Deine Hündin erstmal erwachsen werden kann. Das ist je nach Rasse zwischen 1 und 3 Jahren der Fall. Es gibt Studien, wonach Hündinnen schon vor der ersten Hitze kastriert werden.

Angeblich soll das Krebsrisiko dadurch geringer sein, aber es ist oft zu beobachten, das die Hündinnen im wesen nicht richtig erwachsen werden und auch eine anderes Aussehen haben als unkastrierte Hündinnen.

Eine Bekannte von mir hat eine Langhaarschäferin und hat diese vor der ersten Hitze kastrieren lassen - sie würde das nie wieder machen lassen, sagt sie, weil genau diese Dinge eingetreten sind.

Gruß, Gaby

von Thomas(YCH) am 16. Februar 2001 15:07

: Hallo Gaby,
vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung. Jetzt weiss ich Bescheid
und werde alles erstmal belassen.
Liebe Grüsse
Thomas

von Thomas(YCH) am 16. Februar 2001 15:12

: Hallo Simone,
was Du da schreibst leuchtet mir schon ein aber wie Du erwähnt hast wurde mir eben erzählt das Krebsrisiko wäre geringer. Nun gut, ich habe beschlossen alles so zu lassen wie es die Natur eingerichtet hat und nur bei Bedarf zu handeln.
Vielen Dank für Dein Posting.
Liebe Grüsse
Thomas

von Nikka(YCH) am 16. Februar 2001 20:00

Hallo Simone,

schön, mal wieder von Dir zu lesen! *freu*
Aber zu dem Krenbsrisiko, da muß ich dann doch mal was schreiben.
Es ist so, daß Gesäugetumoren heutzutage die am häufigsten vorkommende Krebsart bei intakten Hündinnen sind. Die Prognose und die Folgen, die durch Metastasen bei Bösartigkeit auftreten, kennst Du ja selbst.
Es gibt übrigens auch Prädispositionen v.a. beim Dackel und beim Yorkie, Mischlinge sind mittelstark betroffen, wenig hingegen z.B. der DSH.
Eine Kastration kann auch nach der ersten Läufigkeit noch viel bringen - vorher würde ich nicht kastrieren, da mir die Hunde zu dem Zeitpunkt noch nicht ausgereift erscheinen - das Risiko ist immerhin um noch etwa 92 % vermindert. Wenn ich mich also schon vor die Frage stelle, abspritzen zu lassen, würde ich mich doch eher für die Kastration entscheiden.
Die Inkontinenz läßt sich in immerhin geschätzten 80% erfolgreich behandeln, wozu es nicht immer einer Hormonsubstitution oder eine Therapie mit Ephedrin braucht. Bei kleinen Hunden 20 kg tritt sie meist gar nicht erst auf.

Erst mal liebe Grüße,
Nikka

von Cindy(YCH) am 17. Februar 2001 09:00

Hi Sabine,

:es war noch keine Gebärmuttereiterung jedoch fand man schon 2 kleine Zysten. Ob das im Zusammenhang steht, kann ich dir jedoch nicht sagen!


Es kann in Zusammenhang stehen, oder auch nicht. Meine Hündin hatte Zysten an beiden Eierstöcken. Die eine war bereits walnussgross. Und in Folge davon eine Gebärmuttervereiterung. Das ganze mit etwa 9 Jahren. Der TA meinte, die Zysten bestünden mit Sicherheit schon seit sie etwa 4 Jahre alt war. Nur ist nie etwas aufgefallen bis zu dem Tag, an dem sich die Pyo bemerkbar gemacht hat.
Sie hat nie irgendwelche Spritzen zur Unterdrückung der Läufigkeit bekommen. Unsere gesamte Verhütung bestand aus verstärkter Aufsicht während der Läufigkeit und Vermeidung von Kontakt mit Rüden.
Die Züchterin miner jungen Hündin hatte eine Hündin, die hat sie spritzen lassen, da eine Bekannte sie mit auf eine Weltsiegerschau nehmen wollte. In der nächsten Läufigkeit wurde die Hündin gedeckt. Sie hatte nur einen Welpen, und der lebte zwar, war aber derart missgebildet, dass sie sofort den TA rief zum Einschläfern. Sie hatte bis dahin nie eine Missbildung gehabt und danach auch nie mehr. Zusammenhang????

Bevor jetzt jemand schreit wegen des Einschläferns, dass das ja wohl nicht gerechtfertigt sei, nur wegen einer Missbildung. Die gesamte Bauchwand der Hündin von der Scheide bis zum Brustkorb war offen, sprich, die gesamten Eingeweide lagen frei sichtbar da. Sicher, vielleicht hätte man das operieren können, zumindest versuchen. Aber meine persönliche Meinung dazu ist, das Einschläfern war die humanere Lösung. Die Züchterin rief mich noch am gleichen Abend an, war nervlich am Ende, fix und fertig. Ihre erste Frage war, kann das mit der Spritze zusammenhängen? Ich weiss es nicht, würde aber nie meine Hündin spritzen.

Gruss Cindy

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