GI, ich glaube, es wirkt schon. :: Gesundheit & Hund

GI, ich glaube, es wirkt schon.

von Frieda(YCH) am 13. März 2001 19:04

Meinem Forrest geht es wieder gut. Ich glaube sogar besser. Ich lasse ihn nicht mehr aus den Augen. Ich hoffe, daß ich mir nichts einbilde. Der TA sprach von mindestens 1 Woche, bei ED sogar von 3 Wochen. Forrest hat leider beides. Ich bin gespannt wie ein Flitzbogen.
So, jetzt muß ich wieder gucken gehen, leider ist er müde.

Schöne Grüße an alle Wauwis, Frauchen und Herrchen

Frieda, Forrest, Pauli und Lena

von Sinje(YCH) am 14. März 2001 18:21

Hallo Frieda,
na, herzlichen Glückwunsch. Hoffentlich bleibt es so gut.
Heute, am zweiten Tag danach, meine ich auch, sagen zu können, daß man eine positive Wirkung sieht. Wir kommen gerade vom Hundeplatz. Eigentlich wollte ich Lotta einfach nur mal ein bißchen spielen lassen mit ihren Freunden, doch irgendwie machte sie nicht den Eindruck, als würde ihr das reichen. Also haben wir ein bißchen mitgearbeitet. Aussagen über ihre Vitalität - sie ist beim Fußgehen ständig freudig an mir hoch gesprungen (nun ja, ich hatte natürlich den Ball in der Hand)- habe ich zuerst etwas abgetan und gesagt, das könne ja eigentlich gar nicht sein, doch, oh Wunder, kein anschließendes Humpeln!!!
Bei Lotta ist es immer erst im nachhinein aufgefallen. Was mir wohl auffällt ist, daß sie einen Mordsappetit hat. Eigentlich gehört sie zu der Sorte Hunde, die der Futterschüssel selbst bei Kohldampf beleidigt den Rücken kehrt.
Hoffentlich bleibt es so!!!
Ich melde mich wieder, sei gewarnt!!
Zudem interessiert mich Euer Weiterkommen, schließlich haben Forrest und Lotta die gleiche Geschichte hinter sich. Wie alt ist Forrest?
Schönen Abend noch, Sinje


von Frieda(YCH) am 14. März 2001 18:48

Hallo ihr zwei tapferen Helden,

es freut mich zu lesen, daß es Deinem Hund auch besser geht. Forrest (4 Jahre) hat schon einen Leidensweg hinter sich. Als Welpe wurde er verstoßen. (Er kommt vom Bauernhof). Er wog nur 3500 gr., sollte aber schon 7000 gr. wiegen. Forrest war unser erster Hund, deshalb haben wir auch nicht gesehen, daß er sehr krank war. Am 31.12. haben wir ihn geholt. Gesehen, verliebt, mitgenommen. Wir wollten nur mal gucken. Im Februar sollten wir unser neues Haus beziehen und dann sollte auch ein Hund her. Wir wollten eigentlich einen Berner. Naja, wie gesagt: verliebt. Am 02.01. dann der erste Schock: Durchfall, gleich zum Tierarzt, der hat getan was er konnte, ich war schon Dauergast bei ihm. Forrest ging es immer schlechter, wog nur noch 2700 gr. und war schon fast ausgetrocknet. Dann Spritzen (Flüssigkeit)unter die Haut. Der TA sagte, entweder er übersteht die Nacht, dann hat er es geschafft, oder nicht. Er wünschte mir auf jeden Fall viel Glück. Forrest überlebte und es ging aufwärts. Dann, ca. ein halbes Jahr später bekam er Fieber, Gliederschmerzen. Das hieß, Dauergast bei TA. Blut abnehmen, Tropf, Kortison. Jedesmal wenn wir Kortison abgesetzt habe, bekam er wieder Fieber. Dann die Schreckensnachricht: Borilliose. Das hieß: Dauergast bei TA. Tropf, und weil wir unseren Hund nicht alleine lassen wollten, haben wir Ostersonntag, Ostermontag beim Tierazt verbracht. Aber auch das hat er überstanden. Ihm ging es sichtbar besser. Aus dem Kortison haben wir uns rausgeschlichen, und seit einem Jahr braucht er das nicht mehr. Und jetzt: HD und ED. Das ist wirklich ein Sorgenkind. Ich schätze, daß er uns schon an die 6000,-- DM gekostet hat. Aber auch die nächsten 6000,-- DM würde ich zahlen, wenn ich weiß, daß es ihm gut geht.
So, ich hoffe, ich habe dich nicht gelangweilt.

Wenn du für mich eine Hundegeschichte hast, schreib sie mir.

Frieda

von Sinje(YCH) am 14. März 2001 19:13

Oh Frieda,
da kann ich mit dienen-mit einer Hundegeschichte.
Lotta hat bereits im zarten Welpenalter Lahmheiten gezeigt. Meiner Mutter, erfahrene Züchterin, ist dies sofort aufgefallen und hat uns ermahnt, weniger hochprozentiges Futter zu geben. Damit ging dann alles los, ich weiß nicht, wieviele TAbesuche wir hinter uns haben, aber eine hat mich mal gefragt, ob ich nicht ein Zimmer bei ihr nehmen möchte...
Alles wurde immer nur abgetan mit Wachstumsstörungen. Wir haben alles mitgemacht, Futterumstellung, Schonung, Schonung - bis sie seltsam wurde. Ich habe immer viel Wert auf Verträglickeit gelegt. Sie ist ein Hütehund und demgemäß gerne etwas zurückhaltend Fremden gegenüber - eigentlich reagiert sie auch schon einmal aggressiv fremden Menschen gegenüber und dann gerade bei solchen, die es gut meinen und ihr so von oben in liebreizend säuselnder Stimme sagen, wie lieb sie doch sei.
Mehrfache Röntgenaufnahmen. Ich kenne mittlerweile alle umliegenden TÄ und bin letztlich wieder bei der zweiten gelandet. Es ist schon der Hammer. Wir haben uns schon mehrfach mit dem Thema Einschläfern befaßt, im Sinne Lottas. Schließlich konnte sie nie richtig laufen, nein, falsch: im Anschluß hat sie immer gelahmt. Sie ist für einen Bouvier ausgesprochen aktiv und neugierig. Im Spiel hat sie es nie gemerkt, wann sie aufhören sollte, tja dafür nachher umso mehr. Mittlerweile ist sie zwei und immer noch sehr babyhaft im gesamten Verhalten.
Irgendwie haben wir vorher nicht darüber nachgedacht, daß es so belastend ist, einen Hund zu haben. Was natürlcih nicht heißen soll, daß wir ihr Dasein bereuen, nein, ich würde so vieles für sie tun, nahezu alles, abgesehen von einer künstlichen Hüfte. Ansonsten ist sie mein Baby und kein anderer Hund, sollte es nach ihr noch einmal einen geben oder irgendwann ein zweiter ins Haus kommen, wird jemals ihren Stellenwert einnehmen. Du verstehst, was ich meine, oder?
Vielleicht ist es gerade ihre traurige Vergangenheit, die meine Bindung zu ihr so intensiviert hat. Übrigens ist gerade mein Freund nach Hause gekommen. Lotta wollte nicht unbedingt aufstehen, hat irre mit dem Schwanz gewedelt. Ich habe sie natürlich zum Aufstehen motiviert und leider ging das nur sehr beschwerlich. Muskelkater???
Ach, ich mach mich da echt verrückt, glaube ich, obwohl Du wahrscheinlich keinen Deut besser bist!
So, will auch nicht langweilen- Du tust es übrigens nicht.
Sinje

von Silke(YCH) am 15. März 2001 10:34

Würde mich brennend interessieren, wo die GI durchgeführt wurde. Habe nämlich eine DSH zuhause, 10 Monate, mit ED und evt. leichter HD. Wer kann mir etwas zur GI und deren Erfolgsaussichten berichten.
Danke schon im Voraus!!!

von Frieda Petra(YCH) am 16. März 2001 09:01

Guten Morgen ihr zwei,

war gestern ein bißchen im Streß und konnte nicht antworten. Im Moment zählt ja jeder Tag.
Das mit deiner Lotta tut mir wirklich leid. Dann hat sie bisher auch kein schönes Hundeleben geführt. Da will ich ihr mal doppelt die Daumem drücken, daß sie wieder beschwerdefrei wird.
Nun die gute Nachricht: Forrest läuft und spring wie ein junger Hund, zumindest hinten. Es ist deutlich besser geworden (7. Tag). Das bilde ich mir auch nicht ein. Die Ellenbogen dauern wohl noch etwas. Ich bin überglücklich. Du mußt mir unbedingt schreiben, wie es Lotta geht (5.Tag?). Vielleicht hatte sie ja wirklich Muskelkater, oder war einfach nur schlapp. Hunde sind auch nur Menschen. Als Forrest es nach der GI so schlecht ging, haben wir ihm Novalgin gegeben. Dann ging es ihm besser, also wird er Schmerzen gehabt haben. Aber jetzt: FREUDE, es ist wie ein kleines Wunder. Obwohl ich trotzdem noch sehr skeptisch bin. Geht es Dir auch so? Gestern war Forrest das erste Mal wieder spazieren. Er lief besser und war auch nicht so schnell schlapp.
Ich weiß, wie es Dir geht mit Lotta. Forrest ist auch mein absoluter Schatz. Pauli haben wir 5 Monate nach Forrest geholt. Ein Baby, das ist er heute noch. Pauli ist auch 4 Jahre alt. Dann haben wir unsere Lena geholt (Dez. 2000). Aber Forrest ist und bleibt unser Liebling, das heißt natürlich nicht, daß die anderen weniger wert sind. Wir lieben alle drei. Wahrscheinlich ist es wie bei einem behinderten Kind. Pauli und Lena waren auch nie krank. Pauli haben wir auch gleich mitröntgen lassen. Der ist völlig in Ordnung. Zum Thema Einschläfern:
Davon halte ich nicht viel. Wenn es dem Hund schlecht geht und er quält sich wirklich, wird bei Lotta wohl gewesen sein, würde ich auch darüber nachdenken. Sehr interessant ist auch, daß Lotta aggressiv reagiert, das macht Forrest auch. Obwohl ihm wirklich noch keiner was getan hat. Bei Fremden ist er sehr skeptisch. Er bellt jeden an der kommt oder geht. Gebissen hat er noch nicht. Das würde ich ihm auch nicht raten.
Forrest interessiert auch nicht, ob die Leute nett oder doof sind.
So, nun berichte ganz schnell, wie es Lotta geht, bin neugierig.

Schöne Grüße

Frieda

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