GI, ich glaube, es wirkt schon. :: Gesundheit & Hund

GI, ich glaube, es wirkt schon.

von Sinje(YCH) am 16. März 2001 17:45

Guten Abend, Frieda,
noch auf die Schnelle eine mail, dann muß ich leider los und stehe erst wieder ab morgen abend zur Verfügung.
Lotta hatte gestern einen "Rückfall" in Sachen Zieperei und Hysterie. Mann, das macht mich echt ferig. Draußen rubbeldiekatz und drinnen panisch vor Jucken. Wir hatten gestern DIE Bewährungsprobe: an einem nahegelegenen See, viele Hunde und los ging's. Manchmal ist mir echt der Atem weggeblieben. Habe mir das ganze Schauspiel etwa eine halbe Stunde angeguckt und bin dann doch lieber schnell wieder nach Hause und wollte Resultate sehen. Und? KEIN Humpeln, eben nur diese Anstellerei (ihre Läufe sind natürlich naß geworden).
Das mit dem hinten besser Stehen scheinst Du ja ähnlich zu beobachten. Ich meine nämlich auch, daß sie hinten nicht mehr die ihr eigene Schon- Ausstellstellung hat. Richtig gelahmt hat sie aber eigentlich immer nur vorne. Und auch das ist im Moment weg. Ich bin einfach nur glücklich.
Wegen des Juckens habe ich vorsichtshalber in der Praxis angerufen und auch gesagt, daß ich bisher mit der GI seeehr zufrieden bin, doch dort hat man mich erst einmal ausgebremst und gesagt, daß wir doch besser noch ein paar Tage warten sollten, dies zu behaupten!!
Aber ich bin da guter Hoffnung.
Habt Ihr Forrest denn schonen müssen? Mir hat man gesagt, alles nur das nicht. Sie soll laufen, laufen, soviel sie kann und will.
Irgendwie habe ich trotzdem Angst, es könnte doch wieder umschlagen, meist schon, wenn man davon spricht... Nicht weiter denken!
Ist Forrest denn auch ein Hütehund? Ich entschuldige Lottas manchmal wirklich seltsames Verhalten Fremden gegenüber gerne mit dieser Tatsache. "Ist halt ein Bouvier"
Mit den anderen Hunden scheint Ihr ja wirklich verdammtes Glück gehabt zu haben, von wegen Gesundheit. Ich kenne auch so manchen Hundebesitzer, der meckert schon über die jährlichen Impfungskosten, geschweige denn, er ist bereit, darüber hinaus für seinen Hund zu bezahlen.
So, meine Zeit ist für heute leider abgelaufen, muß gleich fort. Doch ich freue mich, mehr von Euch zu hören. Aber, wenn ich das jetzt richtige verstanden habe, lahmt Forrest vorne noch, oder?! Oder ist es ähnlich wie bei Angelas Debora nur zeitweise und es gibt auch schon mal Phasen, wo er es nicht tut?
Übrigens sieht Lotta fürchterlich aus. Die rasierten Stellen an der Hüfte fallen gar nicht so immens auf. Die Ellenbogen sind schon hart an der Grenze. Ihre Vorderläufe sehen aus, als hätte sie zwei gebrochene Beine, die anschließend wieder drangesteckt worden sind. Na ja! Ich will nicht klagen.
Wünsche Euch vermutlich fünfen ein schönes, humpelfreies Wochenende. Wir hören wieder voneinander??
So, genug geschwatzt, alles Gute,
Sinje mit Lotta, die ich ständig ermahnen muß, nicht immer an den Wunden zu lecken. (Sie guckt dann immer ganz unschuldig weg)



von Frieda(YCH) am 16. März 2001 20:46

Nabend, Ihr Lieben,

ich glaube Lotta und Forrest haben viel gemeinsam. Ja, hinten scheint mir, ist alles in Ordnung. Vorne humpelt er. Wir sagen immer er tüffelt.Heute beim Spazierengehen war alles wie vor der GI. Schade. Ich lebe im Moment im Wechselbad der Gefühle. Mal freue ich mich halb zu Tode, dann wieder möchte ich nur heulen. Aber im Ganzen ist Forrest auch aufmerksamer geworden und spielt viel mit unserer Lena. Aber geleckt hat er nie, es scheint nicht gejuckt zu haben.Schonen brauchen wir ihn auch nicht, eher mal hochscheuchen. Also vorne hat sich das auch kein Deut gebessert, soll ja auch länger dauern als hinten. Aber wie Du schon sagst, nicht die Hoffnung aufgeben. Forrest ist ein Berner-Schäfer- Mischling. Aber der Berner kommt mehr durch, also ein Hütehund. Ganz lieb und sehr, sehr treu. Der geht keine 20 Meter von uns weg. Sogar im Sommer bei 30 Grad sitz er mit bei uns auf der Terrasse, während Pauli in kalten Keller liegt. Forrest sieht genau so aus, mit den rasierten Stellen. Hinten sieht man nichts, weil er so langes, dickes Fell hat, aber vorne, genau wie du beschrieben hast. Aber das Fell wächst schon ein bißchen nach. Sagt mal, einen Bouvier kriege ich nicht ganz so unter, ist er ähnlich wie ein Bobtail? Dann kann ich ihn einordnen. Sehr wuschelig, grauweißes Fell? Sehr, sehr temperamentvoll? Groß? Ich surfe gleich mal rum, vielleicht finde ich ein Foto?
So, lange Rede, kurzer Sinn. Ich drücke ganz doll die Daumem für die beiden Schlawiner. Euch (vielleicht drei)wünsche ich ein schönes, vermutlich auch argusaugenmäßiges Wochenende, und wir lesen uns entweder morgen oder Sonntag.

Schöne Grüße von den Fünfen.

von Frieda(YCH) am 16. März 2001 21:02

Guten Abend, die zweite,

war gerade surfen, jetzt weiß ich, was ein Bouvier ist. Der ist ja wirklich süß. Gesehen habe ich ihn schon. Ich habe mir die Charakterbeschreibung duchgelesen. Das trifft auch auf unseren Pauli zu. Der Bouvier gehört ja auch zu den Sennenhunden (stand dort, war mir auch neu). So, jetzt weiß ich, mit wem ich es zu tun habe. Forrest sieht aus wie ein Hovarward (oder wie der auch immer geschrieben wird). Nur 20 Kg schwerer und wuscheliger. Nun noch einmal ein schönes Wochenende Euch allen.

Frieda und Co.

von Sinje(YCH) am 17. März 2001 20:44

Guten Abend, Frieda mit Anhang,
bin zurück. Leider humpelt Lotta vorne etwas. Sehr ärgerlich, denn sie hat sich heute beim Spaziergang mit einem der zahlreichen Hunde meiner Mutter dummerweise vertreten. Dieses Humpeln ist also eigentlich völlig normal nach einem "Fehltritt" - so hoffe ich. Schlechter Zeitpunkt!!!
Tja, der Bouvier. Gehört zu den Sennenhunden??? Der Bouvier ist eigentlich ein Ochsentreiberhund, also kein "richtiger" Hütehund wie beispielsweise der Briard o.ä.
Daß Forrest vorne noch keine Fortschritte macht, ist wirklich verdammt traurig. Keinerlei Besserung? Ist er denn stimmungsmäßig auffallend verändert? Hat er vorher nicht so mit Lena gespielt?
Bei Lotta ist vor allem abends eine positive Veränderung zu spüren, sie wirkt insgesamt wacher und beteiligter - ich glaube, ich wiederhole mich, oder? Wie gesagt, vorgestern hat sie wie irre mit dem Schwanz gewedelt, aufstehen war ihr aus eigener Motivation heraus wohl lediglich zu mühselig. Das war vorher wirklich anders, sie war kaum mehr weckbar. Eigentlich haben wir immer gedacht, das ist ein wenig rassetypisch. Sie ist nicht so eine Verschmuste oder Anhängliche. Irgendwie ist sie oft anders als andere Hunde - denkt wahrscheinlich jeder. Sie ist oftmals so launisch, man merkt ihr bereits morgens an, wenn sie vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer auf die Couch wechselt, ob sie gut oder schlecht drauf ist. Begrüßung morgens eher selten. 'Ne Zicke halt - auch 'ne häufige aber akzeptable Ausrede für einen unerzogenen und verwöhnten Hund!!
Bei mehreren Hunden ist das wohl anders. Da will keiner zu kurz kommen und holt sich seine Portion Streicheleinheiten ab. Meine Mutter hat fünf Hunde, da guckt Lotta schon mal ab und an etwas irritiert, wenn sie nicht die ganze Zeit meine Aufmerksamkeit erhält. Im Anschluß ist sie dann meist vorbildlich zugewandt...
Doch jetzt weiche ich vom Thema ab.
Hast Du noch mal was von Angela gehört? Bin ebenfalls gespannt wie es Debora so ergeht.
Geht es Dir nicht mittlerweile auf die Nerven, an fast nichts anderes mehr denken zu können, wie der Hund aufsteht, ob sich sein Gangwerk verändert hat, ob Verhaltensänderungen sichtbar sind und, und, und??
Gott sei dank, merke ich es bei mir ganz deutlich und bremse mich zwischenzeitlich, wenn ich merke, ich übertreibe es ein wenig oder langweile womöglich meine Umwelt mit meiner Beobachterei.
Jetzt ist ja alles noch so furchtbar spannend, wir besinnen uns auf Schulzes Worte, kein Urteil vor Ende der Drei-Wochen-Frist, doch was ist dann??
Habt Ihr denn vorher mal ein Schmerzmittel ausprobiert? Metacam oder Rimadyl? Das Novalgin war doch nur einmalig, bzw. situationsbedingt.
Denn was macht Ihr, wenn es vorne wirklich nicht bergauf geht? Ich möchte Euch nicht verunsichern oder gar entmutigen, doch habt Ihr Euch doch sicherlich zu diesem Thema Gedanken gemacht, oder? Ich denke, falls Lottas Situation unverändert bleiben sollte, wie es im Moment ja glücklicherweise nicht aussieht, so werden wir so lange es geht, das Metacam einsetzen. Denn diese Wirkung war wirklich phänomenal!
Ich denke, morgen werden wir unserem Hund einmal etwas Ruhe gönnen, sie hat bestimmt ganz unabhängig von der Stauchung kräftig Muskelkater, so daß sie morgen bestimmt bis in die Puppen schläft.
Tüffteln ist eigentlich ein netter Begriff für eine so unglückiche Geschichte. Lotta nennt den Hasen-Höppel-Gang ihr eigen. Meinen wir da das gleiche?
So, bin gar nicht mehr so beunruhigt, was Lottas Vorderläufe angeht, meine Freund meint auch gerade, daß sie eigentlich nicht auffällig aufsteht. Mal sehen, wie es weitergeht. Halt mich auf dem Laufenden, unbedingt.
Einen schönen Sonntag noch, macht's gut, Sinje

von Frieda(YCH) am 18. März 2001 06:08

Guten Morgen, Ihr alle (drei?),

ich kann dir eigentlich in Allem zustimmen. Jedem der es hören will, oder auch nicht, erzähle ich von Forrest. Forrest hat auch diesen Hasengang. Sieht immer aus, als ob man ihm die Hinterbeine zusammengebunden hat. Das geht jetzt aber. Ich würde sagen, hinten hat er keine Schmerzen mehr. Vorne ist alles beim Alten. Spazieren wollte er nicht, also nehme ich an, er hat Schmerzen. Wir haben bislang keine Schmerzmittel gegeben. Es ist auch erst die letzten 2 Monate sehr schlimm geworden (ca.). Wenn es nicht weggeht, gibt es Anabolika und vermtl. Schmerzmittel. Das mit den Sennenhunden kann ich auch nicht verstehen. Ich habe über Lycos nach BOUVIER gesucht, Adresse weiß ich nicht mehr. Dort stand es, allerdings SENNHUND. Ich kenn sonst nur den Entlebuchler, Appenzeller, Großen Schweitzer und Berner. Aber wenn Du jetzt schon eine Veränderung an Lotta festgestellt hast, dann wird es bestimmt alles gut. Die 3 Wochen kann ich einfach nicht abwarten, aber ich vermute ich hab keine Wahl. Bei Forrest stagniert die Besserung jetzt. Aber wie gesagt, hinten ist sehr gut. Morgens besser als abends. Ich kann Dich sehr gut verstehen, daß Du an nichts anderes mehr denkst. Abends der letzte und morgens der erste Gedanke, stimmts? Wenn ich morgens runter komme, beobachte ich Forrest sehr genau. Ich glaube, er merkt das auch und bleibt extra lange liegen. Lotta scheint wirklich einen eigenen Charakter zu haben, aber das ist doch schön. Forrest ist auch ein merkwürdiger Hund, aber eben auch einfach gestrickt. Dem sehe ich schon am Gesicht an, was er gerade wieder vorhat. Naja, die letzte Zeit ist er eben sehr ruhig geworden. Früher hat er nur dummes Zeug gemacht, einen Sack Flöhe konnte man leichter bändigen. Zickig ist Lena, Frauen halt. Sie soll gleich zur Auststellung, Babyklasse. Mal sehen, ob sie abräumt.
Nun, mich nervst oder langweilst Du jedenfalls nicht. Ich bin froh eine Gleichgesinnte zu habe, die mir jede Veränderung mitteilt. Du bist auch ein Hundenarr? Wann war Angela den zum vergolden? Und wo?
So, jetzt muß ich los, hier schneit es nämlich, also langsam fahren. Ich schaue auf jeden Fall heut Abend noch einmal rein. Ich wünsch Dir noch einen schönen Sonntag und sag Lotta, sie soll ein bißchen nachsichtig mit Dir sein, denn als Hundemama hat man es auch nicht leicht.

Schöne Grüße

Frieda

von Sinje(YCH) am 18. März 2001 17:41

N'Abend,
na, wie hat Lena abgeschnitten - den Jugendsieger abgesahnt? Welche Rasse? Warum Ausstellung, habt Ihr züchterische Absichten mit ihr? Oder nur so, Formwertbeurteilung? Ich fand es spannend, Lotta mal von einem Richter beurteilen zu lassen. Leider ist sie wegen "etwas temperamentvolles Wesen" nicht direkt in die Nominierung gekommen - sie hat einmal den Richter angeknurrt (ich fand ihn übrgigens auch hochgradig unsympathisch) und ein weiteres Mal hat sie sogar nach oben an die Hand der Richterin geschnappt. Das war eher peinlich, so daß unsere Ambitionen diesbezüglich zurückgegangen sind. Eigentlich sind wir nur dort hin gegangen, weil unsere Züchterin uns darum gebeten hat.
Um jedoch beim Ursprungsthema zu bleiben unter der Rubrik Gesundheit, so kann ich auch heute nur positives berichten. Natürlich sehe ich Lottas Entwicklung mit einer gewissen Skeptik. Eben waren wir auf einem Hundespaziergang, ein lebhafter Berner dabei und los ging's. Es war unglaublich, sie ist einfach nicht tot zu kriegen. Über Gräben, Baumstämme und andere Hindernisse hinweg. Zum Schluß habe ich sie lieber ein Stück an die Leine genommen, weil ich die Panik in den Augen stehen hatte. Einmal hat sie sich sogar überschlagen!
Also, und ich bin sprachlos: sie kommt nach Hause, hat einen Riesenkohldampf, fällt über ihr Futter her und meckert im nachhinein noch, daß es wohl zu wenig war. Lahmheiten bisher noch keine festgestellt, obwohl ich eben diese während unseres Gangs mit fast 100%iger Sicherheit hätte beschwören können!!
Anabolika hat Lotta auch bereits zwei mal in der Vergangenheit bekommen, mit eher mäßigem Erfolg, aber einen Versuch ist es sicherlich wert - Chemie hin oder her.
Fahrt Ihr eigentlich mit ihm Fahrrad? Ich meine, so regelmäßig eine kurze Strecke in laaangsamem Trab? Mir haben bisher alle TÄ gesagt, daß gerade dies eine gute Möglichkeit ist, gezielt Muskeln aufzubauen, natürlich nicht übertreiben.
Ich wünschte Euch, Du könntest poitiveres über Forrest berichten, doch es ist ja wirklich gerade mal eine Woche um (plus 1 Tag).
Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit, ihn homöopathisch begleitend zu unterstützen. Vielleicht Vermiculite o.ä. Guck doch mal in der Suchmaschine nach, von einem Mittel, das Harpagophytum heißt, habe ich auch schon erstaunliches gehört.
Berichte doch noch mal von Deinen Beobachtungen, bis dahin alles Gute,
Sinje

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