Dringend! Lebertumor! :: Gesundheit & Hund

Dringend! Lebertumor!

von Susi(YCH) am 09. Mai 2001 10:14

Hilfe, ich bin fürchterlich in Sorge. Bei meinem Schäferhund-Mix (12 Jahre) wurde der Verdacht auf einen Lebertumor geäußert. Es wird am Freitag bei einer Ultraschalluntersuchung genauer festgestellt. Auf jeden Fall besteht eine Leberinsuffizienz. Der TA meint, bei einem Tumor wäre nichts zu machen. Todesurteil??? Was kann ich tun? Wie schnell schreitet so etwas fort? Wer kann mir Tipps/Rezepte für eine Leberdiät geben?
Bitte helft mir, ich wäre sehr dankbar.
Susi und der kranke Eddy

von Ingrid und Sina(YCH) am 09. Mai 2001 11:07

Hi Susi,

ich habe leider eine schlechte Nachricht für Dich, Dein Tierarzt hat recht.

Meine letzte Hündin hatte 2 Jahre lang immer wieder extrem schlechte Leberwerte. Ultraschalls o.B. Wir machten Leberkuren usw., das brachte die Werte dann kurzfristig wieder in bessere Bereiche.

Im Dezember 2000 war ein Ultraschall, weil der GLDH Wert 10 fach erhöht war. Es war etwas zu sehen, sah aber für den TH der das US machte, nicht nach Tumor o.ä. aus (obowhl die Leberwerte darauf hindeuteten). Also Leberkur und Werte wieder stabil.

Mona hatte auch Magen-Darmprobleme und immer wieder Fälle wo es ihr total besch.. ging. Im Mai wechselte ich den TA (sie hatte vom anderen TA ohne mein Wissen dauernd Kortison bekommen, deshalb ging es ihr auch zwischenzeitlich gut, als ich das mit dem Kortison herausfand wechselte ich sofort). Der neue TA schlug wegen der Magen/Darmgeschichte eine Spiegelung vor. Das klappte auch gut, Befund war Morbus Chrom.

Allerdings baute sie eine Woche nach der Narkose total ab und Freitags ging dann gar nichts mehr. Leberwerte waren wieder im Keller. IHr ging es stündlich schlechter, da machte er ein Ultraschall und röntge: 2 Lebertumore, 50 % Lungenmetastasen, Wasser im Bauch. Ich holte sie nochmal für eine Nacht nach Hause um Abschied zu nehmen.

Vor der Narkose ging es ihr noch gut, man merkte nichts. Der TA sagte durch die Narkose wurde das ganze beschleunigt, normalerweise wäre es 3 -4 Wochen später so schlimm gekommen.

Also: Im Dezember noch nichts bzw. die Entwicklung eines Tumors, im Mai 2 grösser Tumore und Metastasen.

Ich las dann mal bei netdoktor.de dass sich Lebertumore überwiegend aus schlechten Leberwerten entwickeln.

Susi, es tut mir furchtbar leid, aber wenn sich diese Diagnose bewahrheitet, dann sieht es schlecht aus, sehr schlecht.

Versuche die Zeit, die ihr jetzt noch habt zu geniessen. Aber sei nicht zu traurig, denn das merkt er. Lass ihn innerlich los. Mona hatte ja immer wieder schlechte Phasen, aber auch gute. In den schlechten Phasen sagte ich ihr immer, sie dürfe noch nicht gehen, ich würde sie noch brauchen. Und dann rappelte sie sich wieder. Irgendwann sagte ich ihr mal, als es ihr wieder schlecht ging, dass sie gehen könnte, wenn sie das wolle. Und da baute sie ab (es war die Woche nach der Narkose).

Wenn es soweit ist, wird er Dir das signalisieren, dann solltest Du ihn auch ganz gehen lassen.

Mona war übrigens 11,5 Jahre alt. Am 14. Mai ist es 1 Jahr her.

Sie hat Platz gemacht für Sina, die in der Nacht zum 13. Mai in Deutschland landete und ein echter Problemhund ist. Es sollte so sein, denn Sina ist wild geboren und hat panische Angst vor Menschen. Mir haben schon viele gesagt, dass sie froh wären, dass Sina bei mir ist, denn sie wäre sonst zum Wanderpokal geworden.

Ich wünsche DIr viel Kraft für die nächste Zeit

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