An die Impfkritiker :: Gesundheit & Hund

An die Impfkritiker

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 24. Mai 2001 07:29

Hi Cindy,

: Allgemeine Untersuchung, Blutentnahme, etc. das alles summiert sich. Und das alles kostet z.B. auch bei der Impfung. Im Normalfall kostet bereits die Allgemeinuntersuchung 20.- bis 30.- DM. Habe die Gebührenordnung nicht genau im Kopf. Ist aber in etwa so. Dann die Injektion respektive die Blutabnahme. Letzteres ist natürlich teurer.

"Allgeine Untersuchung" darf nur kassiert werden wenn auch untersucht wird ;-))
Blutentnahme kostet ca. DM 10,-

: Und die Antikörper werden ja auch wieder abgebaut. Auch hier gibt es von Hund zu Hund Unterschiede.

lt. Auskunft von meinem Labor wird ein sehr hoher Titer langsamer abgebaut als ein niedriger (im Verhältnis gesehen). Wie gesagt, der Befund beim Hund meiner Freundin läßt auf eine 5jährige Impfpause schließen. Erfahrungswert des Labors.

: Wenn Du also sicher gehen willst, dass dein Hund einen genügend hohen Antikörpertiter hat, musst Du regelmässig boostern oder Titer bestimmen. Boostern, also "Nachimpfen" ist so eine Sache. Theoretisch wäre es am sinnvollsten, eine Grundimmunisierung durchzuführen. Also eine Erstimpfung. Danach dann nach einer gewissen Zeit eine Titerbestimmung durchzuführen. Denn, es ist nicht gesagt, dass die Erstimpfung ein Erfolg war. Hund war evtl. krank, hat schlechtes Immunsystem, etc. pp. Und dann, danach in regelmässigen Abständen Titerbestimmung und entsprechend des Titers nachimpfen oder bleiben lassen.

gut erklärt :-) So werde ich es auch in zukunft handhaben.

: Nur, solche Vorschläge als Tierarzt, und dieser Tierarzt wird überall als geldgieriges Monster verschrieen.

Über diese Möglichkeit hat mich in den letzten 20 Jahren KEIN!!! TA aufgeklärt!!!!!
As "geldgierige Monster" würde ich meine TA auch nicht bezeichnen - aber verzichten will sie offensichtlich ungern ;-)

Gruß
Kathi

von Cindy(YCH) am 24. Mai 2001 10:33

:
: Über diese Möglichkeit hat mich in den letzten 20 Jahren KEIN!!! TA aufgeklärt!!!!!
:

Hi Kathi,

viele der Tierärzte bekommen das Impfen als allein seelig machende Tatsache während des Studiums eingetrichtert. Und die Sache mit der Titerbestimmung, dass das mehr oder weniger allgemein angewendet wird, das wird wohl noch einige Zeit dauern, bis das sich durchsetzt. Wobei da auch die Patientenbesitzer eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Ich z.B. habe mir meine Tierärzte danach ausgesucht, wie sie
a) mit meinen Hunden umgehen
b) mit mir umgehen, sprich, bevormunden sie mich, war ich da das letzte Mal,
c) last but not least, Kompetenz.

Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich es da wohl einfacher habe, ich habe selbst Tiermedizin studiert, und bin also nicht ganz unbedarft, auch wenn ich selbst nicht in der Praxis arbeite.
Und da meine TA's das wissen, reagieren sie vermutlich auch ganz anders auf irgendwelche Wünsche meinerseits.

Gruss Cindy

von Melli(YCH) am 24. Mai 2001 12:52

Hallo Cindy,

ich bin mit meinem Hund derzeit in regelmäßiger tierärztlicher Behandlung und meine TÄ kennt den Hund sehr genau. Sie muss also nicht den ganzen Hund von Kopf bis Fuß untersuchen, bevor sie Blut abnimmt für eine Titerbestimmung. Die Blutabnahme kostet 10,- DM bei ihr, genau wie auch Kathi geschrieben hat.


: Gute Frage. Wie oft würdest Du denn kommen wollen?

Keine Ahnung :-) !! Ich denke, es kommt auf das Ergebnis der Titerbestimmung an.
Und was ich auch gerne mal wüßte: Sind denn die Krankheiten, gegen die geimpft wird, immer tödlich ? Wenn das nicht der Fall ist, frage ich mich sowieso, warum gegen so viel geimpft wird. Wenn der Hund die Krankheit denn überhaupt bekommen sollte, kann doch dann behandelt werden. Wäre es so, würde ich ab sofort nur noch alle drei Jahre Tollwut impfen oder wenn ich ins Ausland fahre.

: Theoretisch wäre es am sinnvollsten, eine Grundimmunisierung durchzuführen. Also eine Erstimpfung. Danach dann nach einer gewissen Zeit eine Titerbestimmung durchzuführen. Denn, es ist nicht gesagt, dass die Erstimpfung ein Erfolg war. Hund war evtl. krank, hat schlechtes Immunsystem, etc. pp. Und dann, danach in regelmässigen Abständen Titerbestimmung und entsprechend des Titers nachimpfen oder bleiben lassen.


Wolf ist jetzt gerade drei Jahre alt und er hat bis jetzt die Grundimmunisierung im Welpenalter und im ersten und zweiten Lebensjahr jeweils eine Impfung bekommen (da wußte ich es noch nicht besser). Dieses Jahr werde ich gar nicht impfen lassen (denn jede Impfung soll mindestens 2 Jahre "halten"winking smiley und im nächsten Jahr die Titerbestimmungen machen lassen. Wie ich dann weiter entscheide, sehe ich dann. Ich muss mich auf dem Gebiet erstmal richtig fit machen :-) !!

: Nur, solche Vorschläge als Tierarzt, und dieser Tierarzt wird überall als geldgieriges Monster verschrieen.

Oh nein, bei mir würde er das nicht ! Ich wäre super glücklich, wenn mir so etwas ein TA von selbst erklärt und vorgeschlagen hätte. Dass er mich zumindest über die Impfschäden und den Unsinn der jährlichen Impfung in Kenntnis gesetzt und über mögliche Alternativen aufgeklärt hätte.
Und wie gesagt denke ich auch nicht, dass der TA mit der Titerbestimmung mehr Geld macht.

Viele Grüße, Melli

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 24. Mai 2001 13:09

Hi Cindy,

: viele der Tierärzte bekommen das Impfen als allein seelig machende Tatsache während des Studiums eingetrichtert. Und die Sache mit der Titerbestimmung, dass das mehr oder weniger allgemein angewendet wird, das wird wohl noch einige Zeit dauern, bis das sich durchsetzt.

Unbekannt ist die Titerbestimmung aber nicht. Sie wird zu Einreise in einige Länder gefordert. Also so ganz fremd kann das Ganze wohl nicht sein.

: Wobei da auch die Patientenbesitzer eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Logisch. Wer nix davon weiß, wird auch nix davon erfahren ;-(

: Ich z.B. habe mir meine Tierärzte danach ausgesucht, wie sie
: a) mit meinen Hunden umgehen
: b) mit mir umgehen, sprich, bevormunden sie mich, war ich da das letzte Mal,
: c) last but not least, Kompetenz.

die gleichen Kriterien wie bei mir.

: Ich muss dazu allerdings sagen, dass ich es da wohl einfacher habe, ich habe selbst Tiermedizin studiert, und bin also nicht ganz unbedarft, auch wenn ich selbst nicht in der Praxis arbeite.

ganz so unbedarft bin ich auch nicht ;-)

: Und da meine TA's das wissen, reagieren sie vermutlich auch ganz anders auf irgendwelche Wünsche meinerseits.

Mein Wunsch wurde "erfüllt": Blut wurde abgenommen und zur Titerbestimmung eingeschickt. Ich habe drum gebeten und fertig. Hätte meine TA sich mit mehr als ihrem "Vortrag" "quergestellt" wäre ich zu einem anderen gegangen.

Gruß
Kathi

von Anja Keller(YCH) am 24. Mai 2001 13:37

Hallo Melli,

natürlich sind die Krankheiten nicht immer tödlich.
Staupe ist beim Junghund MEISTENS tödlich.
Tollwut fas immer, da zu spät erkannt.
Zwingerhusten ist gut behandelbar.
Leptospirose ist für den Menschen gefährlich, für den Hund aber nicht tödlich, ebenfalls gut behandelbar.
Parvo ist MEISTENS tödlich für Junghunde, da diese meist einen Kreislaufkollaps erleiden.
Hepatitis hat meist Folgeschäden zu verbuchen, wird schnell chronisch.
(Bei Leberzirrhose stirbt das Tier).

Lieben Gruß
Anja

von Katja + Indy(YCH) am 24. Mai 2001 14:11

Hallo Anja!

: Tollwut fas immer, da zu spät erkannt.
Tollwut IMMER, denn ein an Tollwut erkranktes Tier muß nach dem Seuchenschutzgesetz eingeschläfert werden. Ebenso ein Tier, dessen Impfschutz nicht aktuell ist und das mit einem an Tollwut erkrankten Tier Kontakt gehabt hat, der Ansteckung möglich (!) macht. Geimpfte Tiere müssen "nur" in Quarantäne. Deswegen hat auch mein Hund immer einen aktuellen Tollwut-Impfschutz...

Viele Grüße,

Katja

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