Bauchspeicheldrüse exokrine Hilfe :: Gesundheit & Hund

Bauchspeicheldrüse exokrine Hilfe

von René(YCH) am 03. Juni 2001 17:22

Hallo,

Unsere Lady eine L-DSH Hündin, 5,5 Jahre alt, leidet seit letztem Jahr an einer exokrine Pakreasinsuffizienz,die wir durch Pankrex-vet Tabletten dann auch recht gut in den Griff bekamen.
Während 6 Monaten ging alles gut, bis Anfang April dieses Jahres wo sie Rückfälle bekam.
Das heisst, am Morgen fühlt Lady sich nicht wohl,(zwischen 4-6Uhr), hat Bauchgeräusche u. auch erhebliche Schmerzen, an fressen ist nicht zu denken. Der Kot am Morgen ist breiig, schleimig,gelb. Nachmittags befindet sich dann auch noch hellrotes Blut im Kot. Ist das schleimige Blut raus bessert sich ihr Zustand dann zusehends und sie beginnt Futter zu fordern, was sie auch bekommt. Vorbote dieser Krisen, sind die Heisshungerattacken am Abend vorher.
Diese Rückfälle wiederholen sich im 8 bis 10 Tage Rhytmus und wir beschlossen es mit der Homöopathie zu versuchen, da die verschiedenen T.A. befanden, mehr als bis jetzt kann man nicht helfen. Sie bekam bis dahin 3x Täglich 100g Eukanuba Intestinal + 3 Pillen Pankrex.
Wir haben uns Literatur von der Homöopathie besorgt und mit viel Intresse in diesem Forum die verschiedenen Beiträge gelesen.
Um ihr dann weiter zu helfen gaben wir eine 1/2 Stunde vor jedem Fressen 1 Tabl. Eichhornia D2 und für die Schmerzen Traumel, zusätzlich mischten wir ihr Luvos Heilerde unter das Fressen. Wir fanden, dass das allgemeine Befinden der Hündin sich verbesserte, doch regelmässig, wenn auch weniger heftig, wurde ihr wieder schlecht, es befand sich aber weniger Blut und Schleim im Stuhl.
Wir dachten noch, dass wir unserer Lady evtl. zusätzlich Mercurius sulubilis D6 nach dem Fressen verabreichen sollten(wegen dem gelben Stuhl mit Blutbeimischung) Auch haben wir von Haronga D4 gelesen, aber wir trauen uns nicht dies einzusetzen, weil wir die verschiedenen Wechselwirkungen der Mittel nicht kennen und auch nicht wissen ob bei dieser chronischen Krankheit noch akute Schübe auftreten können. Denn niemand konnte uns die Frage beantworten ob das Blut im Stuhl zum Krankheitsbild gehört oder ob dies eine andere Krankheit ist.
Bei uns in Luxemburg fanden wir leider keinen T.A. der sich mit Homöopathie beschäftigt u. die andere T.A. konnten uns ebenfalls keinen Rat geben wie wir die Bauchschmerzen bei der Hündin mildern könnten.

Wir wären sehr froh, wenn jemand uns weiterhelfen würde.

René

von Rainer(YCH) am 03. Juni 2001 18:09

Hallo René,

die exokrine Pankrasinsuffizienz des erwachsenen Hundes verläuft schubförmig. Meist versagt die Fettverdauung. Es gab (gibt? hoffe ich jedenfalls) auch Pankreasenzympräparate, die man dem Futter zumischen kann. Dann wird das gewissermassen schon im Napf etwas vorverdaut. Mit fällt aber der Name nicht mehr ein. Soweit ich weiss enthalten die neben Pankreasenzymen (Amylase, Lipase auch noch Taurocholat, also Rindergalle)
Ansonsten solltest Du mal folgendes probieren: unter www.tiermedizin.de
gibt es ein Tierärzteformum (bereich: "public" anwählen, dann unter "aktuelles" in das Fragenforum "hund"... usw. ) einen Pc kannst Du ja bedienen.
Es dauert sicher einge Zeit, bis eine Antwort da ist, aber ich glaube es lohnt sich, denn die ist dann kompetent.
Wenn Du einer von der weniger schreckhaften Sorte bist, kannst Du mal probieren ob der Kot in Wasser schwimmt. Das ist ein sicheres Zeichen für unverdautes Fett, das schwimmt bekanntlich.

Rainer

von Melli(YCH) am 04. Juni 2001 10:07

Hallo Renè,

habe Dir eine private Mail geschickt.

Grüße, Melli & Wolf

von René(YCH) am 04. Juni 2001 19:38

: Hallo René,
:
: die exokrine Pankrasinsuffizienz des erwachsenen Hundes verläuft schubförmig. Meist versagt die Fettverdauung. Es gab (gibt? hoffe ich jedenfalls) auch Pankreasenzympräparate, die man dem Futter zumischen kann. Dann wird das gewissermassen schon im Napf etwas vorverdaut. Mit fällt aber der Name nicht mehr ein. Soweit ich weiss enthalten die neben Pankreasenzymen (Amylase, Lipase auch noch Taurocholat, also Rindergalle)
: Ansonsten solltest Du mal folgendes probieren: unter www.tiermedizin.de
: gibt es ein Tierärzteformum (bereich: "public" anwählen, dann unter "aktuelles" in das Fragenforum "hund"... usw. ) einen Pc kannst Du ja bedienen.
: Es dauert sicher einge Zeit, bis eine Antwort da ist, aber ich glaube es lohnt sich, denn die ist dann kompetent.
: Wenn Du einer von der weniger schreckhaften Sorte bist, kannst Du mal probieren ob der Kot in Wasser schwimmt. Das ist ein sicheres Zeichen für unverdautes Fett, das schwimmt bekanntlich.
:
: Rainer
Hallo Rainer

Vielen Dank für deine Tips und den Link wo ich sofort ein Mail
gesendet, habe und das mit dem schwimmen probier ich auch noch aus.
Sollte dir der Name des enzympräparats noch einfallen sende mir
bitte ein Mail.
René

von rainer(YCH) am 04. Juni 2001 19:58

Hallo René,
das ging mir heute ständig durch den Kopf, aber mir fällt der Name der Enzympräparate nicht mehr ein. Jedenfalls habe ich eine alte Veröffentlichung gefunden, wonach man das Futter 4-6 Stunden mit dem "pulverförmigen" Enzympräparat bei Zimmertemperatur "vorverdauen" lassen soll. Das soll gute Erfolge gebracht haben. Vielleicht bekommst Du ja noch einen Hinweis, wie das zu erhalten ist. Du hast ja schliesslich einen "Dauerpatienten" denn heilbar ist es leider nicht.

Rainer

von PeBe(YCH) am 05. Juni 2001 08:35

Hallo René, Hallo Rainer,

die pulverförmige Form heisst einfach nur "PANKREATIN". Es ist ein weisses Pulver, dass ca. 1/2 Stunde vor dem Fressen schon mit reichlich Flüssigkeit auf das Futter gegeben wird. Das Futter wird dann schon im Napf zersetzt. Dieses reine Pankreatin kannst du nur über den Tierarzt beziehen. Meine TA bezieht es direkt vom Hersteller (allerdings muss sie größere Mengen abnehmen). Es gibt allerdings auch in der Apotheke Pankreas-Pulver zu kaufen. Dieses ist dann auch noch gemischt mit div. Vitaminen - ist allerdings auch viel teurer und meine TÄ sagt, es wirkt auch nicht so gut. Allerdings haben einige TÄ, die nicht viel mit Pankreasinsuffizienz zu tun haben, Schwierigkeiten die Bezugsquelle zu finden. Ich glaube mit der Homöopathie kannst du sowieso nur unterstützend tätig sein - von alleinigen Gaben würde ich absehen.

Mein DSH-Langhaar Rüde lebt nun schon seit ca. 6 Jahren mit Pankreatin und kommt damit sehr gut zurecht.

Auf den Seiten www.ggtm.de kannst du ja mal dem Ansprechpartner für Homöopathie schreiben. Vielleicht weiss er ja Rat und auch eine Adresse in deiner Nähe.

Alles Gute noch und sag mal Bescheid, wie es weiter gegangen ist.

Gruß

Petra

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