beste verhütung? :: Gesundheit & Hund

beste verhütung?

von juergen(YCH) am 04. Oktober 2001 20:46

hallo zusammen,

ich habe 2 irish-setter, hündin 3j und rüde 3,5j.
beide haben noch alles "drin" und "dran".
die hündin bekommt seit 2 jahren eine spritze gegen
die läufigkeit. seit geraumer zeit hat sie probleme mit einer
ausspringenden kniescheibe (so die diagnose) sie hebt
bei einer gewissen laufgeschwindigkeit ihr bein. ta würde
operieren. band oder sehne kürzen, damit die scheibe wieder
besser geführt wird. da ich diese op umgehen will habe ich
eine tier-heilpraktikerin konsultiert. mit homeop. mitteln sollen
bänder und sehnen gestärkt, gifte ausgeleitet werden.
wesentliche kritik waren dabei die homonspritzen. klar sind homone nicht gut. weder bei tier noch bei mensch. dem gedanken folgend - nicht mehr zu spritzen, aber auch keine kastration zu wollen, wird die verhütung jedoch problematisch.
ein gedanke war den rüden zu sterilisieren - sprich - die samenleiter zu trennen.

eine kastration wird von den ta´s immer schnell empfohlen,
scheinschwangerschaft, milchleisten/gebährmutterkrebs usw.
können kommen. könnten kommen!
aber kein mensch lässt sich was rausnehmen, nur so zur
profilaxe- oder?

gibts meinungen? - tipps?
danke, jürgen

von Anna(YCH) am 05. Oktober 2001 09:38

Hallo Jürgen,
von den Hormonspritzen würde ich auch ganz dringend abraten!
Hast Du nicht die Möglichkeit die Beiden während der heißen Tage zu trennen?
Ich habe auch ein unkastriertes Pärchen zu Hause und trenne sie nicht einmal, bin allerdings während der schlimmen Phase immer anwesend und bereit einzuschreiten. :-) Ist manchmal etwas stressig, aber mein Rüde akzeptiert ein "Nein" von mir, wenn er es auch ständig wieder vergißt und ich ihn ca. 30 mal am Tag daran erinnern muß.;-)
Zur zusätzlichen Sicherheit und meiner eigenen Beruhigung hab ich meiner Hündin einen schicken "Keuschheits-Anzug" gebastelt, da ist kein durchkommen mehr möglich.
Ich kenne sehr viele "Pärchenhalter", die alle nachher meinten, sie hätten sich das viel schlimmer vorgestellt. Außerdem entwickelt jeder mit der Zeit seine eigenen abenteuerlichen Strategien....*g*
Die, die am lautesten schreien, es geht nicht und sei womöglich eine Qual für den Rüden, wenn er nicht "darf", haben es meist selbst noch gar nicht ausprobiert.
Klar ist das stressig, aber meist re-agiert der eigene Rüde auch nur während der empfängnisbereiten Zeit seiner Hündin, was in der Regel zwei bis drei Tage sind, in der restlichen Zeit beläßt er es meist bei einer Geruchskontrolle.

Liebe Grüße
Anna

von Karin(YCH) am 05. Oktober 2001 09:45

: die hündin bekommt seit 2 jahren eine spritze gegen
: die läufigkeit. seit geraumer zeit hat sie probleme mit einer
: ausspringenden kniescheibe (so die diagnose) sie hebt
: bei einer gewissen laufgeschwindigkeit ihr bein. ta würde
: operieren. band oder sehne kürzen, damit die scheibe wieder
: besser geführt wird. da ich diese op umgehen will habe ich
: eine tier-heilpraktikerin konsultiert. mit homeop. mitteln sollen
: bänder und sehnen gestärkt, gifte ausgeleitet werden.
: wesentliche kritik waren dabei die homonspritzen. klar sind homone nicht gut. weder bei tier noch bei mensch. dem gedanken folgend - nicht mehr zu spritzen, aber auch keine kastration zu wollen, wird die verhütung jedoch problematisch.
: ein gedanke war den rüden zu sterilisieren - sprich - die samenleiter zu trennen.
:
: eine kastration wird von den ta´s immer schnell empfohlen,
: scheinschwangerschaft, milchleisten/gebährmutterkrebs usw.
: können kommen. könnten kommen!
: aber kein mensch lässt sich was rausnehmen, nur so zur
: profilaxe- oder?
:
: gibts meinungen? - tipps?
: danke, jürgen

Hallo Jürgen

Ich selber gebe meiner Hündin auch die Hormonspritze. Ist aber hier im Forum sehr verufen. Ich finde, dass muss jeder selber wissen. Es gibt wohl bei allem Nachteile. Ich weiss von mehreren Fällen, wo Hündinnen die jahrelang gespritzt wurden, ein sehr hohes Alter ohne Probleme erreichten. Mach einfach das, wovon du selber überzeugt bist.

Gruss
Karin

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 05. Oktober 2001 09:49

Hallo Jürgen,

man kann ein Hundepärchen während der Läufigkeit auch einfach räumlich trennen ;-)

Gruß
Kathi

von jürgen(YCH) am 05. Oktober 2001 15:24

hallo anna,
da ich selbständig bin sind die beiden auch tagsüber bei mir.
von daher wäre immer ein wachsames auge da. wobei ich
da schon die abenteuerlichsten "romeo und julia" geschichten
gehört habe.
das räumliche trennen, vorallem nachts stelle ich mir dann
schon etwas schwieriger vor.
klar muss es jeder selbst wissen, was er tut und was nicht.
solange es nicht med. indiziert ist, möchte ich aber keinen eingriff
vornehmen lassen.
kann man denn vorherbestimmen, wann jetzt nun genau die gefährlichen tage sind? ähnlich wie beim mensch?

wenn du möchtest kannst du dir die zwei chaoten im web anschauen: [members.surfeu.de]

grüße, jürgen

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