Nervenschnitt in der Hüfte :: Gesundheit & Hund

Nervenschnitt in der Hüfte

von Danni Gina+Harvey(YCH) am 11. Dezember 2001 10:40

Hallo Yorkies,

wie ihr vielleicht schon gelesen habt, hat meine Gina trotz GI schwerste Probleme mit der Hüfte, sowie starke Schmerzen.
Mein TA hat mir einen Nervenschnitt empfohlen. Ich stehe dieser Sache skeptisch gegenüber. Zudem habe ich gehört, daß die Nervenenden nach einiger Zeit wieder "zusammenfinden" können und daß ein erneuter Nervenschnitt dann fast unmöglich wäre.

Hat jemand von euch bei seinem Hund einen Nervenschnitt durchführen lassen? Oder kennt ihr einen Hund mit Nervenschnitt?

Ich bin sehr unschlüssig, allerdings kann ich kaum mehr ansehen, wie Gina trotz Schmerz- und Entzündungshemmenden Mitteln ständig mit diesen Schmerzen leben muß.

Danke für die Infos.

Lb. Grüsse,

Danni

von Marion(YCH) am 11. Dezember 2001 10:47

Hallo Danni,

meine Luna hatte auch schwerste HD und ist vor genau 3 Monaten operiert worden allerdings wurde die Hüfte wieder korrekt in die Pfanne gestellt. Mein TA ist auf HD spezialiert und hat mir von dem Nervenschnitt abgeraten aus den gleichen Gründen wie du schon sagtest sie wachsen wieder zusammen und die Ursache das heisst die Fehlstellung ist dadurch nicht behoben. Was sagt er denn zu einer Operation Richtigstellung des Hüftgelenks ??

Lieben Gruß Marion und Luna

von katharina(YCH) am 11. Dezember 2001 13:10

Hallo Danni,

wir haben bei unserem Hund vor ca. einem Jahr den Nervenschnitt machen lassen. er hatte allerding nur eine einseitige, leichte HD. wir haben das eigentlich machen lassen, damit sich dort keine (oder wenig) artrose bildet, denn ist der hund etwas älter operiert man ja nicht mehr so leicht, dazu kommt, daß unser hund relativ schwer ist und dadurch die gelenke natürlich mehr belastet werden. wir waren damit beim spezialisten und der hat uns bei dieser leichten HD eben zu der kleinen op - also dem nervenschnitt geraten. mein hund hatte allerdings noch keine schmerzen. fakt ist, daß du bei einem hund, der trotz medikamenten schmerzen hat etwas unternehmen solltest. ob nun eine geradstellung, ein nervenschnitt oder ein neues hüftgelenk, das ist wohl eine frage für den fachmann, und nicht für mich. was ich dir allerdings sagen kann ist, daß der hund nach einem nervenschnitt anders läuft. meiner “schlenkert“ seinen hinterfuß etwas nach aussen und zieht ihn dann rein (wie eine halbkreisbewegung) fällt aber nur im trab auf! das liegt daran, dass ja der äußere muskel quasi lahmgelegt wird, wodurch das gelenk wieder in die pfanne rutscht.
soviel zum nervenschnitt. noch fragen?

tschüssi
katharina + schorsch

von Ingrid und Sina(YCH) am 11. Dezember 2001 19:21

Hallo Marion,

davon habe ich noch bislang nichts gehört, bin aber sehr interessiert. Allerdings habe ich mit mit HD auch noch nicht so auseinander setzen müssen. Sina hat zwar schwere HD eine Seite und mittelschwere HD andere Seite, aber bislang hat sie noch keine Probleme. *klopf auf Holz*, sie ist jetzt 2,5 Jahre alt.

Trotzdem bin ich natürlich jetzt schon an allen Infos interessiert, denn das Thema könnte ja mal auf mich zukommen.

Aus welcher Ecke kommst Du bzw. wo ist Dein TA?

Viele Grüsse

Ingrid und Sina

von Ingrid und Sina(YCH) am 11. Dezember 2001 19:38

Hallo Danni,

zu dem Thema konkret kann ich Dir nicht viel sagen. Nur dass mein TA mal meinte, dass man das eher bei jungen Hunden macht und bei älteren versucht man ein neues Gelenk einzusezten (weil das nicht so lange hält)?. Jedenfalls meine ich mich, so erinnern zu können.

Ich würde aber so eine OP nicht ausschliesslich auf das Anraten eines TAs machen, sonderen noch 2 andere fragen, evlt. sogar eine Tier-Uni aufsuchen und mich über alles informieren.

Ich kann Dir nur noch eine Anregung mitsenden, von der ich aber nicht weiss, ob sie was bringt. Denn sie stammt ausgerechnet von dem Dorf TA hier, zu dem ich mit Sina noch nicht mal im absouten Notfall gehen würde.

Es geht um einen DSH-Mix, Rüde, jetzt 10 Jahre alt. Als er ca. 5 Jahre alt war, konnte er vor Schmerzen kaum noch laufen. Er bekam erst mal Kortison (kritisch, weiss ich), damit die Schmerzen nachliessen. Und dann schlich man ihn langsam in ein homöpathisches Mittel aus, mit dem Namen: ReVet RV25. Davon bekommt er täglich 6 - 8 Globulis. Ich weiss nicht, was das ist, habe ich leider nicht herausbekommen. Aber vielleicht kennt es ja jemand hier?

Ich weiss nur eines: Dieser Hund ist heute 10 Jahre alt und hat überhaupt keine Schmerzen. Er läuft gerne und lange. Das Einzige was er macht, er läuft sehr leichtfüssig, auch wenn er rennt. Sieht sehr elegant aus.

Und er ist eher dünn, klar bei HD ist jedes Gramm zuviel.

Also höre mal nach und rum und ich wünsche Dir, dass Du für Gina die beste Lösung findest.

Viele Grüsse

Ingrid und Sina

von Marion(YCH) am 12. Dezember 2001 09:02

Hallo Ingrid,

ich komme aus Köln mein TA auch aber operiert wurde sie in der Lüneburger-Heide weil mein TA zu der Zeit in Urlaub war und alles sehr schnell gehen mußte. Meine meisten Informationen habe ich über die www.arche-nienaber.de bekommen. Es gibt auch noch eine gute Klinik in Duisburg. Das heisst es gibt heute sehr viele gute TA-Klinik die sich auf HD spezialisiert haben. Wenn du noch Fragen hast dann frag ruhig.

Liebe Grüße, Marion & Luna

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