Homöopathie, wann Wirkung? :: Gesundheit & Hund

Homöopathie, wann Wirkung?

von Christa(YCH) am 18. Dezember 2001 19:05

Liebe Yorkies,
meine Strolchi bekommt zur Linderung, Heilung oder Umstimmung ihres Hautproblems an den Pfoten seit mehr als drei Wochen homöopathische Substanzen, teils oral, teils als Injektion, teils lokal auf die betroffenen Stellen, alle Mittel nach ausführlicher Anamnese von einer mir kompetent wirkenden THP ausgearbeitet. Seit 6 Wochen erfolgt parallel eine Entgiftung mit Derivatio H Tabletten.

Nachdem ich letzte Woche eine gewisse Besserungen feststellte, (bis auf eine Pfote schien alles "ruhiger", trockener, normaler auszusehen, eine Pfote allerdings hatte schlimme Entzündungen) sieht es jetzt so aus:
3 Pfoten sind recht gut, aber nicht gesund und schlechter als vorige Woche, machen aber offenbar keine Beschwerden.
Eine Pfote ist schlimmer entzündet und scheint zeitweise Schmerzen zu bereiten.

Ich kenne mich mit der Verabreichung homöop. Mittel nicht gut aus. In den wenigen, eher allgemein gehaltenen Gesundheitsbüchern, die ich zu diesem Thema besitze, wird immer von einem kurzzeitigen Reiz gesprochen.

Ich möchte gern von Yorkies, die sich mit Homöopathie auskennen, wissen, ob der Heilungsprozess sich über viele viele Wochen hinziehen kann, bzw. ob es sinnvoll ist, die Mittel 10 Wochen lang (so ist es geplant) zu verabreichen.

Es ist machbar, aber für Strolchi schon auch eine Belastung, wenn mehrmals täglich Tropfen, Pfoten reinigen, einsalben, Tablette, Globuli, Spritze geben (1 x wöchentlich) anstehen.

Eigentlich möchte ich wissen, ob nach drei Wochen noch Chance auf wirkliche Besserung besteht.

Bitte keine Mutmaßungen und Tipps für andere Präparate, Salben, Schuhe. Wir haben alles durch, und ich möchte einfach erfahren, WANN homöop. Mittel helfen müßten, wenn sie es dann tun.

Vielen Dank und liebe Grüße

Christa


von Eva(YCH) am 18. Dezember 2001 19:21

Hallo Christa,

ich weiß von der homöopathischen Behandlung von Menschen, daß ein Mittel nach 3-5 Wochen irgendeine Wirkung zeigen sollte (das kann auch eine Erstverschlimmerung oder das Verschieben von Symptomen auf eine andere Krankheitsebene sein - beides ein gutes Zeichen).

Wenn gar nichts passiert, was der Homöopath auf sein Mittel zurückführen kann, dann wird er ein neues ausprobieren, weil das richtige Simile noch nicht gefunden wurde.
Das gilt zumindest für Hochpotenzen, von denen nur einmal eine Gabe alle paar Wochen gegeben wird.
Dein Hund wird anscheinend mit Niedrig-Potenzen behandelt, aber auch da sollte man nach 3 Wochen etwas erkennen können.

Für Laien sind Veränderungen oft schwer einzuordnen, aber wenn Du Deinen Hund gut beobachtest, und eine erfahrene Homöopathin an der Hand hast, dann wird sie wissen, wie sie nun weiterbehandeln soll.
(Neues Mittel oder gleiches in einer anderen Potenz)

Arbeitet deine THP denn nach der klassischen Homöopathie?

Gute Besserung!

Eva

von Sylle(YCH) am 18. Dezember 2001 20:47

Liebe Christa,
das kann man so pauschal nicht sagen. Es gibt auch in der Hoö ganz verschiedene "Schulen". Meine Erfahrung: Hochpotenzen sollten nach einmaliger Gabe Wirkung zeigen (evt. nach einiger Zeit wiederholen), bei mittleren braucht man mehr Geduld. Niederpotenzen sollten innerhalb 1-3 Tage Wirkung zeigen (nicht heilen, aber verändern). Alles in allem...man muß dem Einzelfall entsprechend behandeln.
Daß Strolchi auch nicht klassisch hoö behandelt wird, macht die Prognose nicht einfacher.
Hast Du denn noch Vertrauen in die THP? Das ist kein zu unterschätzender Faktor.
Meine Erfahrung, aber bloß meine Laienerfahrung, ist: es gibt 1 richtiges Mittel, Kombinationen sind immer Kompromisse, was nicht heißt, daß die nicht auch helfen, aber nicht im klassischen Sinn (was ja letztendlich egal ist, Hauptsache, es hilft).
HaST Du nicht Lust, Dich selbst einzuarbeiten? Habe letztlich bei amazon ein gutes Repertorium plus materia medica, sowie ein tierärztliches Repertorium bestellt (Empfehlungen aus einem hoö-forum).
Alles Gute
Sylle

von Christa(YCH) am 19. Dezember 2001 11:24

Liebe Eva und Sylle,

herzlichen Dank für Eure Antworten. Nachdem T-Online mich nun endlich wieder ins Netz läßt (Serverausfall in HH :-(( ), konnte ich sie endlich lesen.

Ich habe grundsätzlich Vertrauen zu meiner THP, hatte aber auch schon oft genug anfangs Vertrauen zu diversen TÄ und wünschte, ich hätte mehr Wissen.Ich will ihr nichts unterstellen, aber nach Erfahrungen mit den TÄ denke ich halt auch immer, je länger die Behandlung sich hinzieht, desto höher ist der Verdienst.
Ich werde wohl versuchen, mir bessere Kenntnisse anzueignen.
Erstmal bin ich durch Eure Antworten ein klein bißchen schlauer.
Nächste Woche, wenn ich die THP wieder spreche, will ich versuchen, genauere Informationen über "Sinn oder Unsinn" einer weiteren Behandlung mit diesen Mitteln zu bekommen.

Ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest und alles Liebe und Gute für Euch und Eure Vierbeiner!

Christa

von chri & Pu(YCH) am 20. Dezember 2001 21:41

Hallo
ich kenn mich in der Hömopathie nicht super aus, aber so viel ich weiss, sollten h.mittel nich mit anderen genommen werden. Natürlich giebt es eine ersverschlimmerung, dann sollte es aber wieder besser werden. Ich selber werde h.atisch behandelt und habe sehr gute erfahrungen. Meine schwester z.B hatte eine Gehirnerschütterung und als sie dann die Mittel bekahm, ging es ihr schon wieder supergut.
ich persöhnlich würde mich an einen Fachmann wenden, oder an einen TA
tschüssy Chri und Punto

von Christa(YCH) am 21. Dezember 2001 19:26

Hallo Chri,

vielen Dank auch für Deine Einschätzung.

: ich persöhnlich würde mich an einen Fachmann wenden, oder an einen TA

Ich bin in Behandlung bei einer THP, also einer Fachfrau. Dennoch wollte ich gern Meinungen von versierten Homöopathen hören.
Mein TA hält leider gar nichts von Naturheilkunde. Wäre toll, wenn ich einen fände, der auch das toleriert oder sogar als Ergänzung befürwortet.

Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest

Christa und Strolchi

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