Aufgeschlagene Schwanzspitze :: Gesundheit & Hund

Aufgeschlagene Schwanzspitze

von Christiane(YCH) am 07. Januar 2002 15:51

Hallo liebe Yorkies,

wer kann mir Infos über mögliche Behandlungsmethoden bei einer sich immer wieder aufschlagenden Schwanzspitze geben? In meinem Fall geht es um meine Patenhündin (Bullterrier-Mix), die sich im Tierheim (Zwingerhaltung) befindet. Ihre Schwanzspitze ist im letzten Zentimeter stark verkrustet, aber meist trocken, manchmal blutet sie ein wenig, es scheint nicht zu schmerzen. Die Tierärztin meinte, dass der Schwanz kupiert werden müsse, wenn es schlimmer wird bzw. der Hund zeigt, dass er Schmerzen hat.
Am besten wäre es sicherlich, wenn die Hündin dauerhaft aus dem Zwinger heraus käme, was aber zur Zeit nicht abzusehen ist. Kann ich sonst irgendetwas tun, um ihr zu helfen?

Für alle Tips jetzt schon mal vielen Dank!

Grüße,
Christiane


von Manuela+W.T.(YCH) am 07. Januar 2002 20:30

Hi Christiane,

versuch mal Hypericum D6, 3x täglich zum Abheilen. Hat beim Golden mener Freundin gut geholfen. Zusätzlich Waschungen mit Calendula Essenz.

LG

Manuela mit Wembley und Talua

von Jess(YCH) am 07. Januar 2002 20:35

Hallo Christiane,

mein Dicker hatte das früher auch (allerdings nicht richtig verkrustet und einen cm lang, wie Du schreibst). Er hat vor Freude mit seinem Schwanz so dermaßen heftig gegen Wände, Türen etc. geschlagen, dass die Spitze (die ersten mm) offen war. Das ist wirklich die denkbar ungünstigste Stelle, an der sich ein Hund verletzen kann! Dort ist einfach zu wenig Haut, um dass das Zuheilen schnell geht. Wir haben öfters versucht einen Schwanzverband zu machen, aber Du kannst Dir ja vorstellen, wie lange der hält (und bei einem Hund in Zwingerhaltung ohne Beaufsichtigung noch kürzer). Eigentlich kann man -denke ich- nur abwarten, ob es irgendwann heilt und zur Not wirklich nur eine teilweise Amputation vornehmen, wobei man so viel Haut stehen lässt, dass diese gut vernäht werden und zusammenheilen kann.

Ich drücke Euch die Daumen, dass es ohne OP noch was wird, liebe Grüße, Jess

von Daniela(YCH) am 07. Januar 2002 20:41


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: wer kann mir Infos über mögliche Behandlungsmethoden bei einer sich immer wieder aufschlagenden Schwanzspitze geben? Ihre Schwanzspitze ist im letzten Zentimeter stark verkrustet, aber meist trocken, manchmal blutet sie ein wenig, es scheint nicht zu schmerzen. Die Tierärztin meinte, dass der Schwanz kupiert werden müsse, wenn es schlimmer wird bzw. der Hund zeigt, dass er Schmerzen hat.

Hallo Christiane!

Bis die Wunde richtig abgeheilt ist, muß die Schwanzspitze gepolstert werden; also, erst die Krusten entfernen (einweichen, z.B. in Calendula- oder Kamillenlösung), Heilsalbe (Panthenol, Traumeel o.ä.) auftragen und einen Polsterverband anlegen, d.h. Watte und dann Klebeband (Tape). Man kann auch ein Stück Heizungsrohrisolierung aus Schaumstoff (gibt´s in unterschiedlichen Kalibern) um die Wattepolsterung legen und am Fell festkleben.

Wenn sich die Spitze massiv entzündet, würde ich sie auch amputieren lassen, bevor die Entzündung in den Rückenmarkskanal aufsteigen kann. Die OP-Wunde muss dann aber auch gegen Anschlagen geschützt werden, sonst geht das Spiel von vorne los.

Den Zwinger auszupolstern (z.B. mit Gummimatten oder Strohbündeln) wird wohl nicht möglich sein?!

Also, viel Glück
Daniela
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von Christiane(YCH) am 09. Januar 2002 16:02

Allen vielen Dank für Eure Antworten, nun muss ich aber noch etwas nachfragen:

: Bis die Wunde richtig abgeheilt ist, muß die Schwanzspitze gepolstert werden; also, erst die Krusten entfernen (einweichen, z.B. in Calendula- oder Kamillenlösung), Heilsalbe (Panthenol, Traumeel o.ä.) auftragen und einen Polsterverband anlegen, d.h. Watte und dann Klebeband (Tape).

Ich fürchte, die Schwanzspitze ist gar nicht akut offen, sondern schon dauerhaft verkustet - der Schwanz sah noch nie besser aus (ich kenne sie jetzt ca. 6 Monate). Ist das dann vielleicht schon eine Art Endzustand, der einfach so bleibt und von allein weder besser noch schlechter wird? Ich denke, der eine oder andere Blutstropfen, den man ab und zu findet, kommt davon, dass sie dann gerade wieder irgendwo angeschlagen hat (wenn ich komme und sie sich freut z. B.). Trotzdem werde ich Kamillenlösung und Heilsalbe mal ausprobieren, es dürfte zumindest nichts schaden können?!

: Wenn sich die Spitze massiv entzündet, würde ich sie auch amputieren lassen, bevor die Entzündung in den Rückenmarkskanal aufsteigen kann.

Hilfe, das klingt gefährlich! Aber da haben mehrere Leute ein Auge drauf, und wie gesagt: Es scheint sich nicht weiter zu entwickeln.

: Den Zwinger auszupolstern (z.B. mit Gummimatten oder Strohbündeln) wird wohl nicht möglich sein?!

Leider ist die Dame im Zwinger absolut unausgelastet und zerknabbert alles kurz und klein, eine Polsterung würde wohl nicht lange halten. Da gibt es im Prinzip nur eins: Ganz schnell ein liebes neues Zuhause ohne Zwinger finden...!

: Also, viel Glück
: Daniela

Danke!
Christiane


von Daniela(YCH) am 09. Januar 2002 21:29


: Ich fürchte, die Schwanzspitze ist gar nicht akut offen, sondern schon dauerhaft verkustet - der Schwanz sah noch nie besser aus (ich kenne sie jetzt ca. 6 Monate). Ist das dann vielleicht schon eine Art Endzustand, der einfach so bleibt und von allein weder besser noch schlechter wird? Ich denke, der eine oder andere Blutstropfen, den man ab und zu findet, kommt davon, dass sie dann gerade wieder irgendwo angeschlagen hat (wenn ich komme und sie sich freut z. B.). Trotzdem werde ich Kamillenlösung und Heilsalbe mal ausprobieren, es dürfte zumindest nichts schaden können?!
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Ohne Polsterung wird das nicht viel bringen, da sich die in Heilung befindlichen Schichten sofort wieder abgerieben werden (bei jedem Schwanzwedeln in der Nähe einer Wand). Die alten Krusten müssen runter, und wenn darunter das rohe Fleisch ist, heißt das, es ist eine chronische Entzündung, wenn rosa Haut darunter ist, ist sie abgeheilt.
Dass sie Bluttropfen verliert heißt,das es nicht geheilt ist. Und solche wunden Stellen verursachen immer Schmerzen. Es muß also auf jeden Fall was geschehen! Die Heilung ist allerdings immer recht langwierig, besonders, wenn es schon so lange geht. Frag doch noch mal den Tierarzt, vielleicht braucht sie ja sogar Antibiotika, damit die Entzündung abheilen kann.

LG
Daniela



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