Borreliose in Schüben :: Gesundheit & Hund

Borreliose in Schüben

von K. Keck(YCH) am 05. Februar 2002 21:30

Hallo,

das Thema wurde schon häufig besprochen. Aber ich kann mich nicht erinnern, über die Möglichkeit des Krankheitsverslaufs in Schüben gelesen zu haben.

Deshalb hier meine Frage: nach Angaben eines von mir befragten TA bleiben die Borrelien im Hund, auch nach der erfolgreichen Antibiotikakur und Abklingen aller Symptome. Es kann immer wieder zu Schüben kommen, die wieder mit dem selben Krankheitsbild auftauchen. Ein Nachweis, ob der Hund gerade einen Schub hat oder nicht, ist labortechnisch nur schwer möglich (wenn das falsch ist, wie kann man es nachweisen?). Nur eine weitere erfolgreiche wochenlange Antibiotikabehandlung würde die Erkenntnis bringen, daß es wieder ein Schub war.

Wurde er Hund zwischen nach dem ersten Schub, der erfolgreich behandelt wurde (kein Krankheitsbild mehr) gegen Borreliose geimpft, kann das einen weiteren Schub auslösen (lt. Aussagen des TA darf ein erkrankter Hund - auch wenn er erfolgreich behandelt wurde - nicht mehr geimpft werden).

Welche Infos habt Ihr und wer hat einen Hund, der bereits mehrere Schübe hinter sich hat und/oder nach einer Behandlung gegen Borreliose geimpft wurde.

Ich frage das, weil meine alte Trudi ja seit Wochen Probleme mit dem Rücken hat und scheinbar weder homöopathische noch schulmedizinische Behandlungen irgend etwas bringen. Jetzt lahmt sie auch noch seit einigen Tagen vorne rechts. Das brachte mich auf die Idee mit der Borreliose-Infektion. Im vorletzten Winter wurde über Titterbestimmung eine Infektion festgestellt und erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Leider ließ ich sie im Frühjahr 2001 impfen, was nach meinen jetztigen Infos und dem was ich im Forum gelesen habe, nur schaden kann.

Es ist schon verrückt. Frage 2 verschiedene Tierärzte und hinterher weißt Du gar nix mehr (so geht es mir zur Zeit).

Viele Grüße und in der Hoffnung, nicht noch verwirrter zu sein, wenn ihr mir antwortet.

K. Keck


von Dani(YCH) am 06. Februar 2002 07:38

Hallo K. Keck,

zum Thema Borreliose-Schub bei Hunden habe ich noch keine informativen Seiten im Internet gefunden. In der Humanmedizin wird darüber mehr berichtet.

Auf der Seite [www.dieterhassler.de] findest Du Infos zum chronischen Stadium der Borreliose.

Ohje, Humanmedizin/Tiermedizin hoffentlich verwirrt Dich das jetzt nicht noch mehr.

Liebe Grüße
Dani

von Me & Bär(YCH) am 06. Februar 2002 09:54

: Hallo,

die Hündin einer Bekannten hat vor 2 Jahren eine Borreliose Imfung bekommen, ohne vorher den Titer bestimmen zu lassen:
Ergebnis war eine heftige Borreliose (Ausgelöst durch die Imfpung), die auch nicht als solche erkannt wurde: Sprich es wurde auf alles mögliche untersucht (von HD bis zum Bandscheibenvorfall) und erst ca. 6 Monate nach den ersten Symptomen stand die Borreliose fest.

Sie wurde dann behandelt und hat seitdem immer wieder, alle paar Monate akute Schübe - mßte bereits mehrmals mit Antibiotika behandelt werden, weil sie sehr hohes Fieber hat und zudem kaum aufstehen oder laufen kann. Sicher ein Extrem-Fall - geimpft wird sie seitdem nicht mehr. Sie hat seitdem auch Herzarrythmien und eine Herzschwäche...

Ein relativ sicherer Nachweis könnte durch ein Liquor-Entnahme(Gehirnflüssigkeitspunktion) gemacht werden, aber das ist m. E. ein absolut schwerwiegender Eingriff, da ein "Loch" in die Schädeldecke gebohrt werden müßte :-((

Ich drücke Euch die Daumen, dass es bei Deiner Trudi nicht zu solch häufigen "Rückfällen" kommt!

Liebe Grüße,
Me & BÄr (der damals zeitgleich geimpft wurde und dem nichts fehlte - heute wird aber auch er nicht mehr geimpft)

von Melli(YCH) am 06. Februar 2002 11:14

Hallo,

: Deshalb hier meine Frage: nach Angaben eines von mir befragten TA bleiben die Borrelien im Hund, auch nach der erfolgreichen Antibiotikakur und Abklingen aller Symptome.


Mir wurde berichtet, dass man die Bakterien sehr wohl komplett aus dem Körper verbannen kann.


:Es kann immer wieder zu Schüben kommen, die wieder mit dem selben Krankheitsbild auftauchen.


Ja, das wurde mir auch gesagt. Aber auch, dass es so ist, dass diese Schübe bei richtiger Behandlung immer milder und in längeren Abständen kommen (bis zur endgültigen Heilung) und genau das kann ich bei meinem Hund beobachten, der in dieser Sache von Beginn an rein homöopathisch behandelt wird.



: Ein Nachweis, ob der Hund gerade einen Schub hat oder nicht, ist labortechnisch nur schwer möglich (wenn das falsch ist, wie kann man es nachweisen?).


Ja, das wurde mich ebenso gesagt. Ich kann mittlerweile aber einen Schub sehr gut selbst erkennen bei meinem Hund und meine homöopathische TÄ erst recht.



: Nur eine weitere erfolgreiche wochenlange Antibiotikabehandlung würde die Erkenntnis bringen, daß es wieder ein Schub war.


....sehe ich wie gesagt nicht so, aber ich kann ja nur für meinen Hund sprechen. Antibiotika bekommt er bis jetzt sowieso nicht und einen Schub erkenne ich selbst schon immer besser. Dass es ein erneuter Schub war, erkenne ich jedoch auch daran, dass die homöopathische Behandlung (mit anfangs typischen Mitteln wie Schlangegift usw.) dann voll angeschlagen hat.



: Wurde er Hund zwischen nach dem ersten Schub, der erfolgreich behandelt wurde (kein Krankheitsbild mehr) gegen Borreliose geimpft, kann das einen weiteren Schub auslösen (lt. Aussagen des TA darf ein erkrankter Hund - auch wenn er erfolgreich behandelt wurde - nicht mehr geimpft werden).



Sehr richtig, so wurde es mir auch gesagt und ich würde mich auch daran halten. Mein Hund wurde bisher nicht gegen Borreliose geimpft und wird es auch in Zukunft nicht.



: Welche Infos habt Ihr und wer hat einen Hund, der bereits mehrere Schübe hinter sich hat und/oder nach einer Behandlung gegen Borreliose geimpft wurde.


Wie gesagt wird mein Hund homöoapthisch behandelt. Er hatte schon ein paar Schübe, die tatsächlich von Schub zu Schub wesentlich milder verlaufen und die Abstände der Schübe vergrößern sich bzw. verringert sich auch der Schub selbst, dauert also wesentlich kürzer an als zu Anfang.



: Im vorletzten Winter wurde über Titterbestimmung eine Infektion festgestellt und erfolgreich mit Antibiotika behandelt. Leider ließ ich sie im Frühjahr 2001 impfen, was nach meinen jetztigen Infos und dem was ich im Forum gelesen habe, nur schaden kann.



Oh ja, das hättest Du nicht tun sollen. Hattest Du dem damaligen TA denn nicht erzählt, dass Deine Hündin schon mal Borreliose hatte ?


Viele Grüße, Melli & Wolf

von K. Keck(YCH) am 06. Februar 2002 11:49

Hallo,

ich wünschte mir, wir hätten hier homöopahtisch versierte TA, die sich die Mühe machen. Aber leider habe ich keinen gefunden bisher und ich habe schon genügend Anläufe bei allen möglichen Erkrankungen gewagt mit unterschiedlichen Leuten. Ich muß ehrlich sagen, ich hab da kein Vertrauen mehr. Da ich hier niemanden habe, bleibt mir wohl nur die Antibiotika-Behandlung. Wenn ich einen falschen homöopathischen Ansatz wähle, kann sich ein eventueller Schub vermutlich ja noch verschlimmern (weil ja nicht zeitlich mit Antibiotika behandelt werden darf) und das Risiko werde/würde ich wohl nicht eingehen.

Mein Hauptproblem ist zur Zeit einfach, daß ich nicht weiß, ob die Beschwerden auf Borrelien zurückzuführen sind oder nicht. Und bisher konnte mir da auch keiner helfen.

Ich suche nun schon überall und habe auch verschiedene Labors und "Experten" angemailt. Heute Nachmittag werde ich versuchen, mit einem weiteren TA sprechen, der vor 2 Jahren hier im Forum mal als "Zeckenexperte" genannt wurde.

: Oh ja, das hättest Du nicht tun sollen. Hattest Du dem damaligen TA denn nicht erzählt, dass Deine Hündin schon mal Borreliose hatte ?

Natürlich!! Dennoch hielt er es für sinnvoll!! Dazu werde ich ich die Leute aber nochmal ins Gebet nehmen, da ich die letzten Tage nirgends gelesen habe, daß eine Impfung unter diesen Umständen sinnvoll ist. Aber ich vermute, daß die Impfstoff-Herstellerfirma da nicht unschuldig ist.

Viele Grüße

K. Keck, die es langsam satt hat, selbst auf Ursachensuche gehen zu müssen. Schliesslich bin ich kein TA!!

von Melli(YCH) am 06. Februar 2002 13:44

Hallo,

: K. Keck, die es langsam satt hat, selbst auf Ursachensuche gehen zu müssen. Schliesslich bin ich kein TA!!


....das glaube ich Dir aufs Wort, ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute für Deine Hündin !!

Viele Grüße, Melli & Wolf

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