Borreliose in Schüben :: Gesundheit & Hund

Borreliose in Schüben

von Karin K.(YCH) am 06. Februar 2002 14:59

Hallo,

Dazu möchte ich auch noch meinen "Senf" dazugeben.

Wir hatten bereits 2 Hunde mit Borrelliose. Der TA bei dem wir damals mit der Hündin waren war wohl kein "Zeckenexperte". Er machte wohl eine Blutuntersuchung, diagnostizierte dann aber eine Schilddrüsen-Unterfunktion. So bekamt die Hündin Schilddrüsen Medis. Danach ging es ihr auch eine Zeitlang besser, der Rückfall war aber ziemlich heftig. Bei den Spaziergängen hatten wir immer Angst sie fiele einfach um....Bei einer neuen Untersuchung wurde dann Borrelliose festgestellt. Leider verging bis zur Diagnose sehr viel Zeit, so dass sich die Bakterien bereits fest eingenistet hatten.

Wir haben uns dann bei einer anderen TA genauer informiert und bekamen die selben Infos wie Du. Je schneller man die genaue Diagnose stellt, umso höher die Chance dass man den Hund stabilisieren kann. Wenn zuviel Zeit vergeht ist die Krankheit absolut nicht mehr aufzuhalten und greift dann auch die inneren Organe an:-(

Bei meinem Rüden haben wir natürlich sehr schnell geschnallt was los ist und konnten dann sofort reagieren - ihm gehts auch heute noch blendend.

Liebe Grüsse
Karin K.

von K. Keck(YCH) am 06. Februar 2002 17:51

Hallo Melli,

hab noch ne Frage vergessen:

Wie erkennst Du die Schübe?? Welche Symptome zeigt Dein Hund?

Grüße

K. Keck

von Melli(YCH) am 06. Februar 2002 18:23

Hallo,

seine ersten Symptome waren entsetzliche Hautprobleme, gefolgt von den typischen Lahmheiten.
Die Hautprobleme brauchten eine ganze Zeit, bis sie verschwanden, die Lahmheiten wechselten.
Als die Haut gerade wieder vollständig abgeheilt war, kam ein erster Schub und die Hautprobleme flammten an einigen Stelen wieder auf, aber lange nicht so schlimm und eben nicht überall, dafür war der Juckreiz sehr extrem.
Die Lahmheiten entwickelten sich nun mehr zu einer Schonhaltung nach starker Belastung, die Kniegelenke und Ellenbogengelenke fühlten sich hin und wieder warm an.
Als letztes kam das Nervensystem an die Reihe, Wolf hatte hin und wieder so eine Art Hexenschuß, als wenn er bei einer falschen Bewegung einen Stromschlag bekam und konnte sich dann nicht mehr oder nur sehr schlecht weiter bewegen.
Ich erkenne einen Schub also an Rückenproblemen, Hautproblemen (sind jetzt aber lange nicht mehr aufgetreten, Haut sieht top aus)und empfindlichen Gelenken.
Manchmal kam / kommt auch noch eine extreme Abgeschlagenheit dazu und ein großes Schlafbedürfnis bzw. eine extreme Unruhe.
Ich beobachte meinen Hund sehr genau und bemerke kleine Veränderungen immer besser / früher und kann somit mit der homöopathischen TÄ schnell reagieren. Ich hatte damals nach Verschwinden der ersten ganz schlimmen Symptome (ist nie wieder so schlimm gewesen seit dem) noch mal eine Titerbestimmung machen lassen und die war absolut in Ordnung. Aber wie wir ja nun wissen, sagt allein das gar nichts aus und die Symptome können noch weiterhin auftreten.
Ist eine sehr komplizierte Angelegenheit, aber ich bin guter Dinge, dass wir das auf Dauer 100%ig hinbekommen.

Viele Grüße, Melli & Wolf (dem es gerade wieder richtig gut geht)

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