Abzesse zwischen den Zehen :: Gesundheit & Hund

Abzesse zwischen den Zehen

von Ute(YCH) am 14. Juli 1999 07:55

Hallo Barbara,
vielen Dank für die Anregung.
Milben scheinen es nicht zu sein. Da mein Hund dieses Problem nun bereits seit 3 Jahren kontinuierlich hat, war ich auch bei dementsprechend vielen Tierärzten. Leider wußte niemand eine Lösung, d.h. es gab wagemutige Diagnosen, die aber meines Erachtens völlig abwegig waren ("Schweiß, der nicht austreten kann", "Störung im Lymphsystem", "Granne", "Autoimmunkrankheit, er produziert Antikörper gegen seine eigenen Blutzellen" usw. usw.)
Das komische ist eben, daß die Verhärtungen an beiden Vorderpfoten nur zwischen dem 3. und 4. äußeren Ballen entstehen. Die anderen Zwischenräume sind völlig normal!!
Es ist ein Rätsel...

Grüße, Ute

von Nicole(YCH) am 27. September 1999 20:27

Hallo Ute,
Zwar etwas spät, aber vielleicht bekommst du meine mail ja doch noch.
Ich hatte selbst bis April einen Westie (er ist nicht an der Sache mit den Füßen gestorben, sei beruhigt!), der zumindest etwas sehr ähnliches hatte. An den Vorderpfoten (zwischen den Zehen, tlw. auch zwischen den Ballen unter den Füßen) haben sich von Zeit zu Zeit (im Schnitt alle zwei Wochen, tlw. auch öfter, hinterher weniger) dicke, mit Eiter und Blut gefüllte "Blasen" gebildet, die sich nach ein paar Tagen öffneten und dann wieder einige Zeit Ruhe gaben, bis alles wieder von vorn anfing. Während der ganz schlimmen (heilpraktikerlosen) Zeit hat Danny kaum gefressen, wir mußten ihn spazieren tragen und er lag nur rum, sobald sich die Blasen geöffnet hatten, ging es besser. Das ging so über 5 Jahre, bis zum Schluß. Sämtliche Tierärzte haben versagt, erspare Deinem Hund vor allem die Operationen (hilft nicht), ziehe ihm keine Strümpfe über (bei Danny ist es dann nur sehr schlecht verheilt dann) und Kortison etc. hilft auch nicht. Gelindert und desinfiziert hat ein Bad der Füße in "Wundsteinessenz" von Dr. Scheller, das hat ihm immer richtig gutgetan. Was bei Danny gut angeschlagen hat, war eine Behandlung durch zwei Tierheilpraktiker. Ganz wegbekommen haben wir die Sache nicht, die Zeiträume haben sich aber verkürzt, und er hatte kaum noch Schmerzen. Durch die Gabe von Kortison über ein halbes Jahr war er in sehr schlechter körperlicher Verfassung, auch das hat sich absolut gebessert. Was das ist? So genau weiß ich das auch nicht, der Heilpraktiker hat es immer so erklärt, daß das gesamte Immunsystem aus dem Gleichgewicht ist, und daß die Giftstoffe, die zuviel sind, sich einen Weg aus dem Körper suchen. Deshalb wurde Danny zunächst "entgiftet", da hatte er dann z.B. ziemlich schlimme Ohren. Es ist keine angenehme Sache, die Therapie, da die Sache evtl. zunächst schlimmer wird bzw. sich andere Wege sucht. Aber, wenn Du glaubst, daß Dein Hund das gleiche wie meiner hat, kann ich Dir dazu raten, es zu versuchen. Für Danny hat es sich auf jeden Fall gelohnt, er hatte noch schöne Jahre. Schreib mir einfach eine Mail an meine angegebene Adresse, falls Du Interesse an weiteren Infos bzw. Adressen hast.
Viele Grüße Nicole

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