Magengeschwür oder was? :: Gesundheit & Hund

Magengeschwür oder was?

von Silke(YCH) am 01. März 2002 07:47

Hi Yorkies!

Mein Hund (15 Monate alt) stellt mich wirklich vor ein Rätsel. Seit sie etwa ein halbes Jahr alt ist, hat sie regelmäßig alle 1-2 Monate eine Gastritis (sagt die Tierärztin). Normalerweise äußert sich das in morgendlichem Schleim- oder Futter-Erbrechen (je nachdem, ob sie schon gefressen hat), so etwa 2 Tage lang, immer 1, höchstens 2 Mal und dann ist es vorbei. Einmal hatte sie auch Fieber.

Jetzt ist es heute morgen schon das 2. Mal passiert, daß sie bei so einer "Kotz-Attacke" scheinbar Blut im Erbrochenen hatte, so kleine rote Punkte. Ansonsten geht es ihr gut, sie hat kein Fieber, keine Magenschmerzen (zumindest reagiert sie nicht auf Druck in der Magengegend), sie frißt normal (wenn ich sie lasse), tobt herum, spielt... Eigentlich müßte es ihr doch grottenschlecht gehen, vor allem, wenn sie vielleicht ein blutendes Magengeschwür hat!? Oder ist das vielleicht gar kein Blut gewesen, sonder irgendwas, was sie vorher gefressen hat?

Wenn ich mit ihr zu meiner TÄ gehe, bekommt sie sicher wieder die üblichen Medikamente (damals als sie Fieber hatte, bekam sie noch Antibiotika) - aber ich glaube, damit ist es vielleicht auf Dauer nicht getan, oder? Sollte ich mal eine Magenspiegelung machen lassen?

Ich muß dazu sagen, daß sie so ziemlich alles frißt, was ihr vor die Schnauze kommt und aus jeder Pfütze trinkt. Da ich sie bei uns im Pferdestall frei herumlaufen lasse, läßt sich das auch kaum verhindern - ich kann sie ja nicht 2 Stunden lang anbinden. Auch auf Spaziergängen stürzt sie sich außerhalb unserer Rechweite auf jede Pfütze (könnte ja anders schmecken, als die vorherige...).

Was meint Ihr, kann es sein, daß mein Hund ein Magengeschwür hat und man es ihr (bis auf das Erbrechen) überhaupt nicht anmerkt?!?

Ratlose Grüße, Silke

von Manuela + 2 Barfers(YCH) am 01. März 2002 08:58

Hi Silke,

ich denke, Du solltest eine Magenspiegleung machen lassen. Unbedingt auch auf Helicobacter pylori testen lassen, denn die lösen Schleimhautentzündungen aus. Die Blutspuren können, müssen aber nicht auf ein Magengeschwür hindeuten, aber auf jeden Fall auf eine dicke fette Gestritis, die behandelt werden muss. Ohne dass ich Dir zur Selbstmedikamentation raten will, einige Tipps: Die 2stündliche Gabe von Bariumsulfat hilft die Schleimhaut heilen. Alternativ gibt es Entero Teknosal Saft in der Apotheke. Bei Erbrechen hilft Nux vomica Homaccord aus der Apotheke (homöopathisch). Die chronische Gastritis könntest Du auch von einer THP behandeln lassen. Voraussetzung ist aber, dass nicht ein Fremdkörper, Helicobacter oder etwas anderes die Gastritis ausgelöst hat.

LG

Manuela mit Wembley und Talua

von Silke(YCH) am 01. März 2002 09:18

Hallo Manuela!

Dann werde ich meine TÄ heute mal auf den Pott setzen - ich möchte wirklich so langsam wissen, wo diese ewige Erbrecherei herkommt!

Was ich daran so merkwürdig finde, ist eben, daß sie sich eigentlich nur frühmorgens übergibt (so ab 4.00 Uhr etwa), meistens, wenn der Magen leer ist. Danach ist den ganzen Tag über nichts los. Das geht dann so 2, höchstens 3 Tage lang so und dann ist es wieder wie weggeblasen. Ist doch komisch, oder? Eine Freundin von mir hatte mal eine Gastritis, der ging es den ganzen Tag schlecht, und das tagelang...

Muß der Hund für eine Magenspiegelung in Narkose gelegt werden, weißt Du, wie das vor sich geht?

Oh Mann, immer zum Wochenende *seufz*...

LG, Silke

von Manuela + 2 Barfers(YCH) am 01. März 2002 10:07

: Was ich daran so merkwürdig finde, ist eben, daß sie sich eigentlich nur frühmorgens übergibt (so ab 4.00 Uhr etwa), meistens, wenn der Magen leer ist. Danach ist den ganzen Tag über nichts los

Meine Hündin hatte ein Magengeschwür und hat nur ein einziges Mal erbrochen, eine braune Masse (verdautes Blut), dafür aber gefressen wie ein Wolf. Wie sieht der Kot aus. Eine Blutung im oberen Magen-Darm-Trakt hat schwarzen Kot zur Folge. Ich würde den Kot ebenfalls unbedingt untersuchen lassen.

: Muß der Hund für eine Magenspiegelung in Narkose gelegt werden, weißt Du, wie das vor sich geht?

Ja, dafür gibt es eine leichte Narkose. Dem Hund wird ein Schlauch eingeführt, ist wie beim Menschen. Auch Proben werden mit dem Endoskop entnommen und im Labor ausgewertet.
:

Viel Glück

Manuela mit Wembley und Talua

von Silke(YCH) am 01. März 2002 10:15

Hallo Manuela!

: Meine Hündin hatte ein Magengeschwür und hat nur ein einziges Mal erbrochen, eine braune Masse (verdautes Blut), dafür aber gefressen wie ein Wolf.

Und wie habt Ihr das wegbekommen? Operativ oder mit Medikamenten?

:Wie sieht der Kot aus. Eine Blutung im oberen Magen-Darm-Trakt hat schwarzen Kot zur Folge. Ich würde den Kot ebenfalls unbedingt untersuchen lassen.

Der Kot ist normal, wie immer. Eher hellbraun sogar.

: Viel Glück

Danke, ich hoffe, ich bekomme heute noch einen Termin beim TA.

LG,Silke

von Manuela + 2 Barfers(YCH) am 01. März 2002 10:34

: Und wie habt Ihr das wegbekommen? Operativ oder mit Medikamenten?

Mit Medikamenten. Magensäurehemmer, ein Mittel, um die Blutung zu stoppen, und ein schleimhautschützendes Mittel. Natürlich auch Magen-Darm-Diät. Das Ganze 6 Wochen lang. Ist auch nicht wieder aufgetreten
:
: Der Kot ist normal, wie immer. Eher hellbraun sogar.

Kleinste Partikel sind nicht immer sichtbar. Es kommt wahrscheinlich auf die Blutung an.

: Danke, ich hoffe, ich bekomme heute noch einen Termin beim TA.

Hoffentlich hat der ein Endoskop.
:
LG

Manuela mit Wembley und Talua

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