Amoxilin o. Ampicilin gegen Borreliose :: Gesundheit & Hund

Amoxilin o. Ampicilin gegen Borreliose

von K. Keck(YCH) am 20. April 2002 08:44

Hallo,

als würden die Rückenprobleme nicht schon reichen!

Im Februar wurde durch Immunoplot nachgewiesen, daß Trudi Borrelioseinfiziert ist (wegen Impfung war keine Titerbestimmung möglich)

7 wochen bekam sie Amoxilin. Leider wurden die Beschwerden nicht besser und wir konzentrierten die Behandlung auf die Rückenprobleme.

Jetzt wurde nochmal ein Immunoplot gemacht, das genau so katastrophal war wie im Februar (7 von 8 Werten positiv).

Frage: Hat jemand die Erfahrung gemacht, daß Amoxilin nichts half aber dann eine anschließende Ampicilinkur geholfen hat??

Kann es auch sein, daß das Labor irrt. Es war jedesmal dasselbe. Ich frage am Dienstag (da muß wegen der Leber nochmal Blut genommen werden), ob man nicht einen weiteren Test bei einem anderen Labor durchführen könnte.

Also langsam reichts, alles auf einmal!! So daß keiner weiß, was die wirkiche Ursache ist und jetzt auch noch die Leberproblematik.!

Viele Grüße

K. Keck

von Anette(YCH) am 20. April 2002 09:50

: Hallo,
:
: Ben bekommt Doxycyclin.
Allerdings soll er das mindestens 6 Wochen bekommen , nächste Woche wird Blut genommen zu Kontrolle, ob die Behandlung angeschlagen hat.
Bei laboklin.de habe ich eine Tabelle gefunden, welche Antibiothika gegen welche Krankheiten helfen, guck da noch mal nach.

Anette

von Helferle(YCH) am 20. April 2002 12:21

:: Kann es auch sein, daß das Labor irrt ::

Borreliose-Diagnostik beim Hund - Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Labor...

www.animal-health-online.de/print/borreliose.htm

von Martina&A&A(YCH) am 20. April 2002 17:19

Hallo Katharina,

bei Arko wurde die Borreliose zuerst auch mit Amoxicillin (Synulox)
behandelt. Ohne Erfolg. Wie hier auch schon geschrieben wurde hat
bei ihm dann Doxycyclin angeschlagen. Es wurde allerdings auch über
einen längeren Zeitraum gegeben.

Zu Trudi's Leberwerten: hast Du Deinen TA schon mal auf das Kortison
angesprochen? Man nennt das 'Glukokortikoidinduzierte Hepatopathie'.
Mein TA sagte damals, das kommt ganz selten vor. Arko war einer dieser
Pechvögel. Bei ihm war es so schlimm, daß ich dachte, wir verlieren ihn.
Er hat innerhalb zwei Wochen über 10 Kilo abgenommen (weil die Leber
überhaupt nichts mehr verstoffwechselte) und bekam Nasenbluten (dadurch
wurde ich eigentlich erst hellhörig). Wir haben das Kortison dann durch
Rimadyl ersetzt. Seine Leberwerte erholten sich innerhalb ganz kurzer
Zeit.
Ich hab dann mal darüber nachgelesen. Theoretisch kann das bei ganz
niedriger Dosierung passieren. Im dümmsten Fall reichen kortisonhaltige
Augentropfen, wenn sie über längeren Zeitraum (länger als 2 Wochen)
angewendet werden.

Liebe Grüße und alles Gute für Dein altes Mädchen

Martina mit Anhang

von Melli(YCH) am 20. April 2002 19:34

Hallo,

: Frage: Hat jemand die Erfahrung gemacht, daß Amoxilin nichts half aber dann eine anschließende Ampicilinkur geholfen hat??


...ich kenne mich mit dieser Behandlungsart nicht aus. Mein Hund wurde ausschließlich homöopathisch behandelt und wir erzielen gute Erfolge. Ich kann Dir nur sehr dazu raten, wenn Du einen wirklich kompetenten Homöopathen an der Hand hast.....kann Dir auch eine sehr gute Homöopathin nennen.


Viele Grüße, Melli

von K. Keck(YCH) am 20. April 2002 20:22

Hallo Martina,
:
: bei Arko wurde die Borreliose zuerst auch mit Amoxicillin (Synulox)
: behandelt. Ohne Erfolg. Wie hier auch schon geschrieben wurde hat
: bei ihm dann Doxycyclin angeschlagen. Es wurde allerdings auch über
: einen längeren Zeitraum gegeben.

das ist sehr interessant, zumal ich heute von einer Humanmedizinerin gehört habe, daß man bei Menschen nur Doxycyclin nimmt, weil Amoxicillin kaum etwas gegen Borrelien ausrichten kann. Ich werde meine TA am Dienstag damit konfrontieren!!

:
: Zu Trudi's Leberwerten: hast Du Deinen TA schon mal auf das Kortison
: angesprochen? Man nennt das 'Glukokortikoidinduzierte Hepatopathie'.
: Mein TA sagte damals, das kommt ganz selten vor. Arko war einer dieser
: Pechvögel. Bei ihm war es so schlimm, daß ich dachte, wir verlieren ihn.
: Er hat innerhalb zwei Wochen über 10 Kilo abgenommen (weil die Leber
: überhaupt nichts mehr verstoffwechselte) und bekam Nasenbluten (dadurch
: wurde ich eigentlich erst hellhörig). Wir haben das Kortison dann durch
: Rimadyl ersetzt. Seine Leberwerte erholten sich innerhalb ganz kurzer
: Zeit.

Das fehlt mir gerade noch. Trudi hat Rimadyl bekommen, erst dann wurden ihre Leberwerte so schlecht. Wir wissen nicht genau, ob es vom Rimadyl kam. Auf jeden Fall haben wir es erst mal eine Woche abgesetzt mit dem Ergebnis, daß Trudi fast gar nicht mehr laufen konnte und nur noch umgefallen ist. Nach einer Woche waren die Leberwerte fast wieder normal, dafür hatte ich einen Hund, der nicht laufen konnte. Also fingen wir mit Kortison an. Ich kann jetzt nur hoffen, daß die Werte nicht wieder hoch gehen. Am Dienstag gehe ich zum Blutabnehmen.

Vielen Dank für die Infos, gerade war die Borreliose angeht.

Viele Grüße

K. Keck

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