Amoxilin o. Ampicilin gegen Borreliose :: Gesundheit & Hund

Amoxilin o. Ampicilin gegen Borreliose

von K. Keck(YCH) am 20. April 2002 20:31

Hallo,

Vielen Dank für das Angebot.

Um ehrlich zu sein, versuche ich seit Jahren einen guten Homöopathen zu finden, erfolglos. Ich habe es schon bei mind. 1 Dutzend versucht. Zwecklos. Entweder es hat überhaupt nichts geholfen oder nur wenig, dafür wurde ich abezockt (30 DM für eine Telefonat usw.).

Leider habe ich deshalb den Glauben ein wenig verloren. Auch bei Trudis Problemen habe ich bis vor einigen Wochen auf Homöopathie gesetzt. Es wurde nur immer schlimmer. Erst jetzt durch das Kortison geht es Trudi halbwegs gut.

Ich werde selbstverständlich versuchen, von dem Zeug wieder runterzukommen, aber leider hab ich keine Zeit noch viel mehr zu versuchen. Auch nicht bei der Borreliose.

Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du mir den Homöopathen nennen könntest. Ich werde ihn vielleicht zu Rate ziehen, wenn klassische Methoden nicht mehr helfen.

Bitte nicht böse sein, daß ich das so sehe, aber ich habe seit 14 Jahren Hunde und immer immer wieder homöopathische Versuche gestartet, die wirklich noch NIE etwas gebracht haben (bei lebenskritischen Krankheiten, bei Ekzemen oder anderen "harmlsosen" Erkrankungen schon). Meine erste Hündin wäre fast hopps gegangen, weil ich der Homöopathin vertraut hatte (natürlich gibt es auch diese Erfahrunge mit Schulmedizinern, deshalb bin ich auch immer hin und her gerissen...).

Viele Grüße

K. Keck

von Melli(YCH) am 20. April 2002 21:49

Hallo,

: Vielen Dank für das Angebot.
: Um ehrlich zu sein, versuche ich seit Jahren einen guten Homöopathen zu finden, erfolglos. Ich habe es schon bei mind. 1 Dutzend versucht. Zwecklos. Entweder es hat überhaupt nichts geholfen oder nur wenig, dafür wurde ich abezockt (30 DM für eine Telefonat usw.).


...ich denke auch, dass es nicht so viele richtig gute Homöopathen gibt.


: Leider habe ich deshalb den Glauben ein wenig verloren.


...kann ich gut nachvollziehen, aber es gibt ganz bestimmt noch gute Leute auf dem Gebiet, ich habe einen lebenden Beweis hier in meiner Stadt :-)!



: Dennoch würde ich mich freuen, wenn Du mir den Homöopathen nennen könntest. Ich werde ihn vielleicht zu Rate ziehen, wenn klassische Methoden nicht mehr helfen.


...der Homöopath ist eine SIE und eine sehr einfühlsame Frau. Am besten wäre es natürlich, wenn Du wirklich hinfahren würdest, denn nur so kann sie wirklich richtig helfen. Ich weiß nicht, in wie fern sie sich auf solche Ferngeschichten einlässt. Gerade weil Deine Hündin ja auch mehrere Probleme hat, ist das erstmal eine komplizierte erste Sitzung, um ihr bestmöglichst zu helfen.


: Bitte nicht böse sein, daß ich das so sehe, aber ich habe seit 14 Jahren Hunde und immer immer wieder homöopathische Versuche gestartet, die wirklich noch NIE etwas gebracht haben (bei lebenskritischen Krankheiten, bei Ekzemen oder anderen "harmlsosen" Erkrankungen schon). Meine erste Hündin wäre fast hopps gegangen, weil ich der Homöopathin vertraut hatte (natürlich gibt es auch diese Erfahrunge mit Schulmedizinern, deshalb bin ich auch immer hin und her gerissen...).


...bin doch nicht böse, kann ich gut verstehen. Ich habe halt ein riesen Glück gehabt, diese Frau zu finden Zumal sie auch normale Schulmedizinerin ist, also von beiden Bereichen Ahnung hat, was ich sehr angenehm finde. Sie arbeitet zwar ganz klassisch homöopathisch, kennt aber die Grenzen und greift dann notfalls auf die Schulmedzin zurück (ist aber eher selten *grins*), was ich alles sehr angenehm und beruhigend finde.

Ich schreibe Dir dann mal privat ihre Adresse, also bis später.


Viele Grüße, Melli

von Melli(YCH) am 20. April 2002 21:53

Hallo noch mal,


Du hast ja Deine eMail-Adresse gar nicht angegeben, dann kann ich Dir die Adresse also noch gar nicht schicken. Gib mir also Bescheid (kannst mir auch privat schreiben), wenn Du die Adresse haben möchtest.

Viele Grüße, Melli

von Simone mit Oso/Luna(YCH) am 21. April 2002 11:34

Hallo!

Ich habe auf meiner HP mal was über Borreliose geschrieben. Bei meinem Oso hat auch das erste Antibiotikum nicht geholfen und er mußte dann ein zweites bekommen.
Gruß, Simone

von Martina&A&A(YCH) am 21. April 2002 21:05

Hallo Katharina,

ja, sprich das mal an. Arko's Fall ist ja der Beweis, daß Amoxicillin
nicht immer wirkt. Zur Erläuterung:

Erste Symptome war bei Arko ein Horner-Syndrom. Das ist eine Schädigung
des Sympathikus-Nervs, was wiederum eine Lähmung der Augenmuskulatur
bewirkt (kein Pupillenreflex, Nickhautvorfall, hängende Augenlider).
Gleich ab der ersten TA-Sitzung wurde Arko mit Synulox und Kortison
behandelt. An diesem Tag wurde auch eine Blutprobe für den Borreliose-
Test genommen. Das Ergebnis war grenzwertig. Im Verlauf der Behandlung
traten die schon beschriebenen Komplikationen mit der Leber auf.
Irgendwann so nach 2 - 3 Wochen bekam Arko plötzlich sehr hohes Fieber,
teilweise knapp 41°. Das Krankheitsbild wurde immer diffuser, zumal
ich mir ziemlich sicher war, daß das von einer evtl. Borrelioseinfektion
nicht mehr kommen könne. Schließlich bekam er ja schon wochenlang das
Synulox. Mein TA bestand aber darauf, nochmals Blut für einen erneuten
Borreliose-Test abzunehmen. Ich sah zwar keinen rechten Sinn darin,
habe dann aber doch zugestimmt. Das Ergebnis war der Hammer. Arko's
Infektionstiter war nach 3 Wochen Amoxicillin-Behandlung um das drei-
fache gestiegen. Von grenzwertig nach eindeutig positiv. Nach dem
Wechsel auf das Doxycyclin ist zumindest das Fieber sofort zurück-
gegangen, bis sein Auge wieder in Ordnung war, dauerte es Monate.
Wir haben das Doxycyclin dann wochenlang gegeben (wie lange genau, weiß
ich nicht mehr) und erst, als die Blutprobe einen negativen Titer
lieferte, abgesetzt.

Hoffentlich kommt ihr bald mal auf einen grünen Zweig. Bei Trudi geht
das ja schon ziemlich lange. Ich drück Euch die Daumen!

Viele Grüße
Martina mit Anhang

von K. Keck(YCH) am 24. April 2002 10:06

Hallo,

ich habe also mit meiner TA gesprochen. Sie sagt, Amoxicilin und Ampicilin seien bei Hunden durchaus das übliche. Doxicylin sei schlechter verträglich und könnte eben die Leber angreifen.

Nun hat Trudi Probleme mit der Leber und kann also zur Zeit keinesfalls dieses Antibiotika bekommen. Die TA meint aber auch, daß die Bandenwerte erst nach einiger Zeit zurückgingen. Die Antibiotikakur ist erst Ende März beendet worden. Ich soll also noch 6 Wochen warten und nochmals ein Immunoplot machen lassen.

Zudem hat Trudi sehr gut auf das Kortison angesprochen, so daß der Verdacht nahe liegt, daß doch die anderen Rückenerkrankungen die Laufprobleme verursachen. Leider verträgt Trudi das Kortison auch nicht so toll (sie ist nachts unruhig, hechelt auch tagsüber mehr als früher). Aber welches Übel ist das Kleinere? Also so wie vorletztes Wochenende (vor der Kortisongabe) kann man einen Hund nicht lange leiden lassen...

Übernächste Woche fahre ich ins Rehazentrum Bad Wildungen und werde mal mit denen schwätzen und hoffe, daß das was nutzt. Die Massagen, die zur Zeit von einer TA-Helferin bei Trudi gemacht werden, tun ihr sichtlich gut. Sie läuft danach viel lockerer (leider mag sie das nicht, aber das liegt an dem Umfeld der TA-Klinik....da denkt Trudi ausschließlich und nur ans Essen und will immer in Richtung Leckerchendose....außerdem ist dort ein ständiges Kommen und gehen - trotz Nebenzimmer nicht ganz zu beeinflussen)

Vielen Dank für Deine Infos.

K. Keck


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