Epulidenproblem :: Gesundheit & Hund

Epulidenproblem

von Susanne+Claudio(YCH) am 19. Juni 2002 17:22

Hallo an alle,

wer kann mir raten? Mein 5-jähriger Boxerrüde hat sog. Epuliden entwickelt - also Zahnfleischwucherungen. Die Schneidezähne sind schon fast nicht mehr zu sehen. Beim Kampf um die Beißwurst oder im Schutzdienst kommt es manchmal zu geringfügigen Blutungen. Schmerzen oder Entzündungen hat er keine; Putenhälse und andere Leckereien werden mit vollem Einsatz weggeschmatzt. Das einfachste wäre jetzt die OP, dagegen spricht die Wahrscheinlichkeit, daß die Dinger wiederkommen und das hohe Narkoserisiko beim Boxer.

Weiß jemand, was ich zur Eindämmung der Epuliden sonst unternehmen kann?


Grüße von Susanne+Claudio

von velcro dobe(YCH) am 19. Juni 2002 18:33

Hi Susanne

Mein Dobermann hat auch unter Epuliden gelitten, die dann letzten Monat unter Narkose entfernt worden sind. Deine Sorge wegen der Narkose kann ich sehr gut nachvollziehen - Dino ist während der Operation kollabiert und hat 2mal hintereinander einen Herzstillstand erlitten und musste jeweils reanimiert werden. Allerdings wurden nicht nur Epuliden entfernt, d.h. die Operation hat länger gedauert. Epuliden entfernen an sich geht recht schnell. Ich möchte dir keine Angst machen, nur mit auf den Weg geben, dass eine Narkose immer ein Risiko birgt und dieses ist im Vorfeld nicht unbedingt so einfach abzuschätzen ist.

Wenn die Epuliden schon so groß sind, dass die Zähne fast komplett verdeckt sind, denke ich, dass die Entfernung ratsam ist, denn sie haben schon ein gewisses Wachstumspotenzial und können das Kauen irgendwann erschweren. Bei Dino sind die Epuliden recht schnell angewachsen. Da es sowieso nach der OP ziemlich unangenehm ist, würde ich nicht warten bis sie weiter anwachsen. Damit vergrößert sich die Wundfläche.

Inwiefern Epuliden eingedämmt werden können, ist mir nicht bekannt.

Viele Grüße

Porcha & Dino

von Susanne+Claudio(YCH) am 20. Juni 2002 16:51

Hallo Porcha und Dino,

genau das ist das Problem: meine Hündin wurde im Herbst am Gesäuge operiert, die TA hat ihrer Meinung schon das absolute Minimum an Narkose gegeben, und der Hund lag noch 6 h nach OP reaktionslos. Hätte ich nicht auf Anwesenheit im Aufwachraum bestanden, wäre der Abfall der Körpertemperatur (Kollaps) nicht aufgefallen. Mit Müh und Not, Infusion und Wärmeplatte konnte Sarah wieder aufgetaut werden (24°C Körpertemperatur!!). Deshalb wollte ich versuchen, die Epuliden-OP solange aufzuschieben, bis irgendwann etwas sowieso ansteht, oder die Dinger nur unter leichter Sedierung mit örtlicher Betäubung entfernen lassen. Die Backenzähne sehen gut aus, nur die beim Boxer eh kleinen Schneidezähne verschwinden langsam...

Wie mach ich das nur richtig...

Grüße von Susanne+Claudio

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