Baldiger Tod. :: Gesundheit & Hund

Baldiger Tod.

von Kurt(YCH) am 12. November 2002 21:01

: DAS sollte man aber BEVOR man sich ein Tier anschafft,egal ob Hunde,Katzen oder Vögel.

sie muß doch nicht dabei sein bis er tot ist. da hat der hund doch auch nix mehr davon, da schläft er doch eh.

Kurt

von chantal(YCH) am 12. November 2002 21:30

: :Ich glaube ich waürde beim Tierarzt zusammenbrechen, wenn ich meine Hündin einschläfern lassen müsste oder überhaupt da hin gehen muss............
:
: Genau DAS darfst du nicht!
: Deine Hündin wird deinen "Zusammenbruch" noch viel früher wahrnehmen als du!
: Es wäre unfähr ihr gegenüber sie 1.leiden zu lassen und 2.ihr zu spüren geben,das du,als warscheinlich Bezugsperson,so am Ende bist.

Nicht jeder hat in solch einer Situation die Kontrolle so sehr über seine Emotionen, welche man sowieso nicht in dem Masse unterdrücken kann, dass der Hund sie nicht bemerken würde. Den Tieren macht man nichts vor. Was wir ihnen nach aussen vormachen, interessiert sie nicht. Was in uns vor geht, spüren sie und danach richten sie sich.
Ein kranker Hund weiss recht gut, wie es um ihn steht und vielleicht würde er gar nicht verstehen, wieso sein geliebtes Herrchen so tut als wäre nichts. Das ist halt meine Meinung.


:
: :Ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht "anfreunden"!!!
:
: DAS sollte man aber BEVOR man sich ein Tier anschafft,egal ob Hunde,Katzen oder Vögel.
: Ich spreche da auch mit unseren Welpeninteressenten drüber.
: Das scheint für viele "hart" zu sein,aber die Überlegung,schaffe ich es mein Tier bis zum letzten Atemzug zu begleiten,ist nun mal nicht einfach und nicht jeder kann es.
: Wer es nicht kann,sollte sich genau überlegen ob er einem Tier ein Zuhause geben möchte.


Die Ueberlegung, einem Tier ein Zuhause zu geben hängt doch wohl nicht nur davon ab, ob man bereit ist, es bis zu seinem letzten Atemzug zu begleiten. Erst möchte man ein Tier ja mal durch sein Leben begleiten.
Zwar ist es schön für den Hund beim Sterben nicht alleingelassen zu werden. Auch ist es sehr wichtig. Doch jeder sollte das für sich selbst entscheiden können. Nicht jeder kann es. Ich konnte es, doch würde ich mir nicht erlauben jemanden anderen zu verurteilen, der es nicht konnte.


Gruss, Chantal

von Moni(YCH) am 12. November 2002 21:58

Liebe Nora,

auch ich sitze jetzt hier und ringe mit den Tränen, obwohl wir uns nicht kennen.
Ich habe auch einen Tibet Terrier. Er ist erst 2,5 Jahre alt, aber schon jetzt habe ich Angst, falls einmal der Tag kommen sollte.
Auf alle Fälle werde ich bis zum Schluß bei ihm bleiben und ich habe schon heute meinem Mann das Versprechen abgenommen, daß er das für mich übernimmt, sollte ich selbst nicht mehr da sein.

Ich weiß gar nicht,wie ich dich trösten kann, aber ich weiß daß dein Tibi sehr geliebt wird und ein schönes Leben an Deiner Seite hat.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und noch eine schöne Zeit mit Deinem Zottel.

Viele Grüße
Moni

und viele Grüße von Buddy mit einem leisen schnief....

von Brigitte(YCH) am 12. November 2002 22:23

Liebe Nora!
Heute mußte ich meine kleine Yorkiedame Cindy einschläfern lassen,
Sie hatte ziemliche Tumore ,die sehr schnell wuchsen,nebenbei hatte sie ein Ektzem daß über Nacht aufplatzte und sogar schon die Muskeln freilegte.Hätte ich meine Cindy noch operieren lassen,so hätte man den halben Hund aufschneiden müssen,wahrscheinlich hätte es nichts mehr gebracht da sie sicher schon Methastasen in der Lunge hatte.
Meine Cindy war knapp 10 und ein sehr temperamentvolles ,kleines liebes Wesen.Bis vor kurzen hatte sie ein unbeschwertes Leben ohne Schmerzen.
Da ich sie über alles liebe,hätte ich es nicht zusammengebracht sie leiden zu sehen.Auch wollte ich ihr große Schmerzen ersparen.Ich glaube auch nicht an Wunder ,der Krebs ist eine unberechende Krankheit,dann noch dieses kuriose Abzess wo ich mir ganz sicher bin ,daß dieser mit dem Krebs bereits zusammenhing.
Ich sitze hier mit großen Tränen in den Augen ....,sie fehlt mir sehr
mein süßer kleiner Buza.
Und doch bin ich überzeugt ,daß richtige getan zu haben.
Ich habe ihr daß größte Leid von ihrem Leben erspart!


:In tiefer trauer
Brigitte
:
: Wie seid ihr denn mit dem Tod eures Tieres umgegangen. Ich glaube ich waürde beim Tierarzt zusammenbrechen, wenn ich meine Hündin einschläfern lassen müsste oder überhaupt da hin gehen muss............ Ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht "anfreunden"!!!
:
:

von Petra(YCH) am 13. November 2002 06:02

Erstens denke ich,ist es hier nicht angebracht darüber zu dikutieren,kannst ja ein gesondertes Thema eröffnen!
:
: sie muß doch nicht dabei sein bis er tot ist. da hat der hund doch auch nix mehr davon, da schläft er doch eh.
:
Zweitens finde ich DIESE Meinung total daneben!
Denn erstmal muß das Tier schlafen und oft ist es,da das Herz schwach ist,die Gesundheit angegriffen ist,schon (fast) tot.

Es ist nun mal MEINE Meinung,das ein Tier (völlig egal welches Haustier) ein Recht darauf hat,SEINE Bezugsperson bis zum letzten Atemzug bei sich zu haben.
Gerade in der Situation "einschläfern".
Stirbt ein Tier während einer OP oder an einem Sekundentod,ist es sehr schlimm,aber dann darf man sich keine Vorwürfe machen,es "sollte" so sein.

Ich übernehme Verantwortung für ein Tier und das gilt für mich bis zum Schluß!
Es wäre feige einen Anderen zu bitten mir diesen Schritt abzunehmen und mit dieser Feigheit könnte ich nicht klar kommen.

Petra

von Sabine(YCH) am 13. November 2002 06:49

Hallo,

Anfang vorigen Jahres traf uns (meinen Mann und mich) unerwartet die Diagnose Knochenkrebs bei unserer Dobermannhündin. Sie hatte leicht gelahmt und wir dachten höchstens an eine Entzündung oder so. Als der Arzt und sagte, dass wir sie verlieren werden, war es ein Schock für uns. Wir sind heulend nach hause gefahren. Wir haben ein Schmerzmittel mitbekommen, das gab ich ihr immer , wenn es ihr nicht gut ging. Ich habe in dieser Zeit gelernt, den Hund genau zu beobachten, denn bessy hat nie gejammert und geklagt. Ich habe eine Woche lang Rotz und wasser geheult. Bessy hat noch 3 Monate gelebt. Als wir uns noch mal Schmerztabletten holten, glaubte der TA garnicht, dass sie noch leben könnte. Ich denke, sie hatte einen unheimlichen Lebeswillen. Irgendwann hab ich nicht mehr geheult, ich hab mit ihr geredet. Als es dann soweit war, wußte ich sofort bescheid. Bessy wollte nicht mehr aufstehen, fressen, saufen. Ihe Augen waren so unendlich traurig. Da wußte ich, sie wollte nicht mehr. Sie hatte so schlimme Schmerzen, da halfen auch keine Tabletten mehr.
Meine Kinder sind viel beser damit umgegangen als wir erwachsenen. ich denke, wir sollten lernen, den Tod anzunehmen und nicht auf Wunder zu hoffen. Der Tod gehört zum Leben dazu. Wir hatten damals schon den Oscar, unseren zweithund. Ich glaube, der hat uns sehr geholfen.
Wir reden heute noch oft von Bessy, auch von unserem ersten Hund. Jeder Abschied tut weh. Spätestens dann, wenn man einen geliebten menschen verliert. begreift man, dass die Trauer nötig und wichtig ist, doch irgenwann leben sie in unserem herzen weiter. Man muß lernen loszulassen, sonst wird man verrückt.

Sabine & Oscar


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