Baldiger Tod. :: Gesundheit & Hund

Baldiger Tod.

von eve(YCH) am 13. November 2002 07:20

Hallo Nora

: Wie seid ihr denn mit dem Tod eures Tieres umgegangen. Ich glaube ich :waürde beim Tierarzt zusammenbrechen, wenn ich meine Hündin :einschläfern lassen müsste oder überhaupt da hin gehen muss............ :Ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht "anfreunden"!!!

Vor kurzen habe ich das gleiche durchmachen müssen. Ich hatte auch gedacht ich schaffe das nicht.
Als dann die Zeit kam, wurde ich plötzlich stark. Ich hätte selbst nie geglaubt, welche Kraft ich habe. Ich hatte mein Tier bis zum Schluß in den Armen, zwar tränenüberströmt und es hat mir auch sehr weh getan. Ich bin meinen Tieren schuldig, daß ich sie in den letzten Stunden nicht alleine lasse.
Dieses Abschiednehmen war mir ganz wichtig und hilft mir ein bißchen über den großen Verlust.
Ich hoffe, Du wirst auch die Kraft haben.
In Gedanken bin ich bei Dir.
Eve

von uta(YCH) am 13. November 2002 07:52

Hallo Nora,
ich möchte Dir eine kleine Geschichte erzählen: Wir mussten vor 4 Wochen unseren besten Freund, der leider nur 7 Jahre wurde, wegen Nierenversagens einschläfern lassen. Innerhalb nur 1 Woche ist er jeden Tag ein Stückchen mehr gestorben. Ich verbrachte Tag und Nacht neben ihm und in der letzten Nacht konnte er nur noch seine Augen bewegen. 2 Infusionen des TA blieben erfolglos, seine Nieren waren kaputt. Unsere Hündin hat mir geholfen den schnellen Entschluss nach 1 Woche zu treffen: Lag sie oft neben ihm und schaute missverständlich ihren Freund an, so ist sie in der letzten Nacht von ihrem Schlafplatz in den Flur ausgewandert und hat ihn am Morgen gänzlich ignoriert. Unser kleiner Sohn bemerkte dies und sagte: "Mama, ich glaub` Casha merkt, dass Tarek nicht mehr leben will, oder?" Plötzlich hatte ich sehr viel Kraft und Mut zum Handeln. Tarek ist am gleichen Morgen im Beisein seiner Familie eingeschläfert worden.

Ganz liebe Grüße
Uta

von Pat1(YCH) am 13. November 2002 08:52


: sie muß doch nicht dabei sein bis er tot ist. da hat der hund doch auch nix mehr davon, da schläft er doch eh.
:
lieber kurt
doch,man muss.diverse sinne schalten ganz zuletzt ab,und in dieser zeitspanne werde ich mein tier nicht verlassen.und wenn ich nachher rotz u wasser heul-ich rede mit ihm und berühre es bis zum schluss.
sicher fällt das einem schwerer als anderen.aber ganz hart gesagt;ICH BIN ES DEM TIER SCHULDIG.
sein lebenlang hat es sich an mich angepasst,ich habe es benutzt,als partner,hobby,sport...,wobei benutzt nicht neg.gemeint ist,denn umgekehrt hatte es ja auch was davon,wenn es gut lief,war es eine ausgeglichene wechselbeziehung - und nun lasse ich es alleine?
im leben nicht.
zudem ist diese situation nicht nur negativ,auch wenn man das erst mal kapieren muss.
tod gehört zum leben.dies anzunehmen,und damit umzugehen,was verzweiflung u trauer nciht ausschliesst,ist für die stabilität der seele,und fürs weiterleben,unerlässlich.davor zu fliehen ist keine lösung.
Einen freund lass ich nicht im stich,nur weil ich angst hab.keinen vier-und auch keinen zweibeinigen!!!
gruss pat

von Yna(YCH) am 13. November 2002 09:31

Hi Pat!

Seh ich ganz genau wie du.

: Einen freund lass ich nicht im stich,nur weil ich angst hab.keinen vier-und auch keinen zweibeinigen!!!

Nein, das sollte wirklich nicht passieren. Und vor allem, man kann es nie mehr ändern, plagt einen später das schlechte Gefühl, man hätte es falsch gemacht... der Zug ist abgefahren. Angst hätte ich davor mich nicht etwas zusammenreißen zu können, meinem Tier ein schlechter Begleiter zu sein, weil ich vor lauter Schmerz und Trauer kaum noch meine Gedanken sortieren kann. In diesem Moment nix zu geben habe...

Und wie ich grade merke ist heute nicht der Tag, an dem ich gut über sowas schreiben kann.... hab schon das Wasser im Gesicht...

Gruß,
Yna, sonst nicht so nah am Wasser gebaut

von Heike2(YCH) am 13. November 2002 09:57

Hallo Nora,

das ist eine traurige Geschichte mit deinem Hund. Aber leider ist es nunmal so, dass Tod und Krankheit auch zum Leben dazu gehören.

Ich habe immer alle meine Tiere bis zum Schluss begleitet. Natürlich ist das nicht einfach, aber auch das gehört zu einer Freundschaft zwischen Hund und Mensch dazu.

Was ich immer sehr schwierig fand war, dass man eigentlich selbst entscheidet, wann das Ende kommt. Das ist für menschliche Begriffe nicht leicht. Aber sieh es doch so: du kannst sie, wenn es wirklich zu schlimm wird, erlösen lassen und sie muss sich nicht endlos quälen.

Nutze die Zeit mit ihr, aber akzeptiere auch, dass sie mal sterben wird und mach ihr den Weg dorthin leichter, indem du ihr zeigst, dass sie dort, wo sie hingeht, keine Schmerzen mehr haben wird.

Heike

von Ma.(YCH) am 13. November 2002 10:17

Liebe Nora, ich denke Du wirst es schaffen Deine Kleine auf ihrem letzten Weg zu begleiten, einfach weil Du sie liebst und ich denke jeder Hundehalter ist das auch seinem Freund schuldig.
Vielleicht bleibt Euch ja doch mehr Zeit als angenommen, das wünsche ich Euch.
Ich habe zwei Hunde einschläfern müssen, beide zwar schon alt 14,15 Jahre aber es war jedesmal schwer.Bei Lobo kam es überraschend und das war besonders schwer, bei Rocky war es vorrauszusehen daß er das Ende von 2001 nicht mehr erlebt, es ist denke ich etwas leichter wenn man sich verabschieden kann.
Vergessen werde ich meine zwei nie, wenn ich heute Bilder von ihnen sehe kommen mir die Tränen, aber ich denke auch an die schöne Zeit die wir miteinander hatten.
Viele Grüsse und Glück Euch beiden, Ma

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