Ohrrandnekrose :: Gesundheit & Hund

Ohrrandnekrose

von Mandy(YCH) am 03. Januar 2003 23:42

Hallo Yorkies!

Meine Hündin 7 1/2 Monate alt hat seit einiger Zeit an den Ohrspitzen (Kippohren) verhärtete Haut bzw. lichteres Fell bekommen und die Stelle sieht etwas schuppig ....nein eher trocken aus. Man sieht es von aussen und von innen an der ganzen Ohrspitze. Ich habe schon verschiedene Cremes ausprobiert damit das Ohr an der Spitze immer schön geschmeidig bleibt, aber es hilft nicht.

Nun meine Frage ist das nun eine Ohrrandnekrose ??

Sie hat keine offene Stellen, keine blutige Kruste und es nässt auch nichts. Ansonsten ist ihr ganzes Fell/Haut in Ordnung, sie glänzt hat keine Schuppen oder kahle Stellen etc.

Kann es sein das das mit der kalten Jahreszeit zusammenhängt ?? Habe gehört das solche Probleme mit den Ohren bei vielen kurzhaarigen Hunden mit Kipp- bzw. Schlappohren vorkommt.

Was kann ich zur Vorsorge machen ?? Habt ihr Tipps ???

Vielen Dank
Mandy mit Dobi-Mix-Hündin Kira

von Andrea(YCH) am 05. Januar 2003 10:01

Hi Mandy, hast Du eine e-mail, dann schicke ich Dir was drüber zu.

Andrea

von Mandy(YCH) am 05. Januar 2003 21:51

Hallo Andrea !!

Ja habe ich, meine Mail-Addy ist:

A.S.T.S.@gmx.de

Bin schon gespannt auf Deine Antwort :-D

Sag mal ich habe jetzt gehört ich könne auch Teebaumöl zum Einreiben der Ohren benutzen. Was hälst Du davon ??
Wiederum habe ich in einem anderen Forum gelesen ich könne einen Ohrverband mit Salbe machen der über längere Zeit drauf bleibt damit das Ohr abheilen kann.

Je mehr man sucht, desto mehr findet man. Bald weiß man selbst nicht mehr was man tun soll. Ich denke aber auch das nicht jede Methode bei jedem Hund wirkt, man muss daher für seinen Hund die Methode rausfinden die bei ihm hilft und bis dahin heisst es ausprobieren...

Bis später
Liebe Grüße
Mandy

von b.bialas(YCH) am 05. Januar 2003 22:11

Hallo Mandy!
Der beste Freund meines Hundes ist ein Deutscher Pinscher, unkupiert mit Kippohren (sieht aus wie ein Minidobermann).Er heißt Fridolin und ist geboren im September 2000. Im März 2001 bekam er an den Ohrrändern die gleichen Symptome wie Dein Hund. Dann wurden daraus juckende Stellen, er schüttelte ständig den Kopf, kratzte sich, es war ganz furchtbar. Teilweise rissen die Ohren ein, verkrusteten dann, aber wenn er sich schüttelte und die Ohren dabei zusammen schlugen, platzten die Stellen auf und er veranstaltete ein regelrechtes Blutbad. Der Besuch bei 4 verschiedenen Tierärzten und einer Tierklinik brachte keine Besserung. Keiner wusste so recht, was es war. Sarkoptesmilben und andere Milben wurden durch die Untersuchung von Hautschabseln ausgeschlossen, der Hund erhielt ständig Antibiotika, ein Tierarzt verband ihm die Ohren, was ihn ganz verrückt machte. Die Tierklinik sprach als erstes davon, die Ohren abzuschneiden. Der letzte Tierarzt erklärte dann, dass es sich um eine hormonelle Störung handele (so genau krieg ich das nicht mehr zusammen), der Körper dieses Gewebe am Ohrrand aber schon abgestoßen habe und es für den Hund wirklich nur die Möglichkeit gäbe, die Ohren ein Stück abzuschneiden, damit er endlich zur Ruhe käme. Schweren Herzens ließ meine Freundin den Eingriff im Mai 2001 durchführen. Der Tierarzt hat das super hinbekommen. Die Ohren sind jetzt nicht mehr spitz zulaufend, sondern etwas rundlicher, aber wer die Rasse nicht wirklich genau kennt, wird niemals merken, dass mit den Ohren etwas nicht richtig ist. Es ist auch super verheilt und Fridolin wurde endlich wieder ein richtig fröhlicher Kerl (hatte ja auch ganz schön was mitmachen müssen!!!). Der Tierarzt hatte damals gesagt, dass die Möglichkeit bestehe, dass das Ganze noch mal wieder kommt, dann müsse man noch ein Stück abschneiden. Und jetzt ist es leider soweit. An beiden Ohren fängt es genauso an wie damals. Bis jetzt scheint es noch nicht so doll zu jucken, denn er schüttelt sich noch nicht so viel, aber die Haare sind schon weg. Soll man jetzt alle 1 ½ Jahre die Ohren kürzen, oder wie soll es weitergehen?
Ich will Die natürlich keine Angst machen, aber die Rassenverwandtheit Deutscher Pinscher - Dobermannmix ist schon gegeben. Damals hab ich das ganze Internet durchforstet und nur einen ähnlichen Fall gefunden. Erstaunlicherweise handelte es sich auch um einen deutschen Pinscher. Allerdings wurden bei ihm doch Sarkoptesmilben festgestellt und er konnte geheilt werden. Ist Dein Hund daraufhin schon untersucht worden?
Schreib doch mal, wie es bei Euch weitergeht. Ich werde jetzt noch Andrea fragen, ob sie mir diese Unterlagen auch mal schickt.
Euch viel Glück!!!
Liebe Grüße
Birgit

von b.bialas(YCH) am 05. Januar 2003 22:14

Hi Andrea!
Könntest Du mir die Unterlagen bitte auch schicken?
b.bialas@web.de
Und lies mal bitte, was ich Mandy geschrieben habe, dann verstehst Du, warum ich so an den Unterlagen interessiert bin.
Ganz herzlichen Dank im Voraus!!!
Liebe Grüße
Birgit

von Andrea(YCH) am 06. Januar 2003 18:13

Hi Mandy, ich schick Dir die Dateien gleich zu.

Von Salbenverbänden und Teebaumöl halte ich nur begrenzt etwas, denn Teebaumöl kann auch zu allergischen Reaktionen führen und Salbenverbände sind nur bei bestimmten Arten von Exzemen angesagt, ansonsten könnten sie das Krankheitsgeschehen verschlimmern. Wichtig wäre erst mal durch einen Arzt abzuklären, was es tatsächlich ist! Also am besten zu einem Dermatologen, wenn Du einen in erreichbarer Nähe hast.

Andrea

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