Leukose u. Lymphdrüsenkrebs b. Schnauzer :: Gesundheit & Hund

Leukose u. Lymphdrüsenkrebs b. Schnauzer

von Sandy(YCH) am 03. März 2003 21:18

Unsere 11 jährige Schnauzer-Dame hat laut verschiedener TA Leukose bzw. Krebs. Die Lymphdrüsen sind teilweise so sehr angeschwollen, daß sie manchmal sehr schwer Luft. Am ganzen Körper sind Beueln und am Hals ist es am schlimmsten. Dann geht es ihr an manchen Tagen wieder so gut, daß sie wie ein junger Hund durch die Gegend hüpft.
Unser jetziger TA sagte das Hunde keinen Schmerz zeigen. Jetzt wissen wir nicht was wir machen sollen. Leben lassen 8vielleicht nur weil wir uns nicht trennen können und sie noch einige Monate behalten wollen), oder einschläfern.
Es ist so schrecklich schwer eine Entscheidung zu treffen.
Wer von euch kann uns "Ratschläge" geben, bzw. war einmal in einer ähnlichen Situation???

Wir wissen nicht mehr weiter?!?!?!?

von Bea(YCH) am 03. März 2003 21:42

Ich kann Dir gut nachfühlen. Ich hab vor 6 Jahren bei meinem Hund die Diagnose "extrem schwerer Herzklappenfehler" erhalten. Es gab Tage, da gings im super gut und dann wieder solche da konnte er fast nicht mehr raus um sein Geschäft zu verrichten. Wir wussten lange nicht, was wir tun sollten. So gingen die Tage und Wochen dahin und plötzlich zeigte uns der Hund, dass er nicht mehr leben wollte. Alles war auf einmal völlig klar und wir konnten uns in diesem Moment auch einfacher von ihm trennen, weil wir wussten, dass er es so wollte.

Ich rate Dir, nimm nicht Rücksicht auf Dich (klingt hart, ist aber nicht so gemeint), sondern lass Deinem Hund die Zeit, die er jetzt braucht. Er wird Dir sicherlich ein Zeichen geben, wenn es soweit ist. Geniess die Zeit mit ihm und vorallem die schönen Tage!

Ich wünsch Dir viel, viel Glück und Kraft.

Liebe Grüsse
Bea

von Gaby(YCH) am 06. März 2003 16:41

: Unsere 11 jährige Schnauzer-Dame hat laut verschiedener TA Leukose bzw. Krebs. Die Lymphdrüsen sind teilweise so sehr angeschwollen, daß sie manchmal sehr schwer Luft. Am ganzen Körper sind Beueln und am Hals ist es am schlimmsten. Dann geht es ihr an manchen Tagen wieder so gut, daß sie wie ein junger Hund durch die Gegend hüpft.
: Unser jetziger TA sagte das Hunde keinen Schmerz zeigen. Jetzt wissen wir nicht was wir machen sollen. Leben lassen 8vielleicht nur weil wir uns nicht trennen können und sie noch einige Monate behalten wollen), oder einschläfern.
: Es ist so schrecklich schwer eine Entscheidung zu treffen.
: Wer von euch kann uns "Ratschläge" geben, bzw. war einmal in einer ähnlichen Situation???
:
: Wir wissen nicht mehr weiter?!?!?!?

Liebe Sandy!

Es ist fast genau vier Jahre her, daß wir die Diagnose Lymphdrüsenkrebs für unseren 5-jährigen Briard-BeardedCollie Mischling Merlin bekamen.Unsere Ärztin sagte uns auch, dass es ein sich sehr schnell entwickelnder Krebs sei. Es war wie bei Euch, die Lymphknoten waren stark gschwollen, am Anfang in den Hinterbeinen, später auch am Hals. Es fühlte sich an wie eine Perlenkette.

Zuerst merkte man Merlin nicht viel an, etwas später wurde er etwas schlapp und kam beim Joggen nicht mehr so gut mit, wir haben die Aktivitäten ganz allmählich runtergefahren, aber viel viel Zeit mit ihm verbracht und ihm viel Ruhe gegeben. Er hat nie Anzeichen von Schmerzen gezeigt und die Ärztin hat uns auch versichert, dass er keine haben würde, und das ist ja auch das, was man seinem Hund ersparen möchte.Zwei Monate später bekamm er Hustenanfälle. Wir haben dann unter Narkose eine Röntgenaufnahme von der Lunge gemacht und ihn aus dieser Narkose nicht mehr erwachen lassen, denn der Krebs hatte sich auf Lunge und Luftröhre ausgeweitet.Er hätte nur noch wenige Tage zu leben gehabt.

Ich möchte dir mit diesem Bericht keine Angst machen, ich möchte dir nur sagen, dass du wissen wirst, wann der richtige Moment gekommen ist, wenn du deine Schnauzerdame genau beobachtest.Wenn man mit einem Hund so lange zusammenlebt, kennt man ihn und kann sein Befinden einschätzen. Er wird dir zeigen, wie er sich fühlt.
Bei uns war es keinen Tag zu früh und keinen Tag zu spät, obwohl es natürlich insgesamt viel zu früh war, sich von ihm zu trennen.
Wir denken heute noch viel an ihn und er wird immer unser geliebter erster Hund bleiben.
Herzliche Grüße
Gaby



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von Sandy(YCH) am 06. März 2003 17:09

: : Unsere 11 jährige Schnauzer-Dame hat laut verschiedener TA Leukose bzw. Krebs. Die Lymphdrüsen sind teilweise so sehr angeschwollen, daß sie manchmal sehr schwer Luft. Am ganzen Körper sind Beueln und am Hals ist es am schlimmsten. Dann geht es ihr an manchen Tagen wieder so gut, daß sie wie ein junger Hund durch die Gegend hüpft.
: : Unser jetziger TA sagte das Hunde keinen Schmerz zeigen. Jetzt wissen wir nicht was wir machen sollen. Leben lassen 8vielleicht nur weil wir uns nicht trennen können und sie noch einige Monate behalten wollen), oder einschläfern.
: : Es ist so schrecklich schwer eine Entscheidung zu treffen.
: : Wer von euch kann uns "Ratschläge" geben, bzw. war einmal in einer ähnlichen Situation???
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: : Wir wissen nicht mehr weiter?!?!?!?
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: Liebe Sandy!
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: Es ist fast genau vier Jahre her, daß wir die Diagnose Lymphdrüsenkrebs für unseren 5-jährigen Briard-BeardedCollie Mischling Merlin bekamen.Unsere Ärztin sagte uns auch, dass es ein sich sehr schnell entwickelnder Krebs sei. Es war wie bei Euch, die Lymphknoten waren stark gschwollen, am Anfang in den Hinterbeinen, später auch am Hals. Es fühlte sich an wie eine Perlenkette.
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: Zuerst merkte man Merlin nicht viel an, etwas später wurde er etwas schlapp und kam beim Joggen nicht mehr so gut mit, wir haben die Aktivitäten ganz allmählich runtergefahren, aber viel viel Zeit mit ihm verbracht und ihm viel Ruhe gegeben. Er hat nie Anzeichen von Schmerzen gezeigt und die Ärztin hat uns auch versichert, dass er keine haben würde, und das ist ja auch das, was man seinem Hund ersparen möchte.Zwei Monate später bekamm er Hustenanfälle. Wir haben dann unter Narkose eine Röntgenaufnahme von der Lunge gemacht und ihn aus dieser Narkose nicht mehr erwachen lassen, denn der Krebs hatte sich auf Lunge und Luftröhre ausgeweitet.Er hätte nur noch wenige Tage zu leben gehabt.
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: Ich möchte dir mit diesem Bericht keine Angst machen, ich möchte dir nur sagen, dass du wissen wirst, wann der richtige Moment gekommen ist, wenn du deine Schnauzerdame genau beobachtest.Wenn man mit einem Hund so lange zusammenlebt, kennt man ihn und kann sein Befinden einschätzen. Er wird dir zeigen, wie er sich fühlt.
: Bei uns war es keinen Tag zu früh und keinen Tag zu spät, obwohl es natürlich insgesamt viel zu früh war, sich von ihm zu trennen.
: Wir denken heute noch viel an ihn und er wird immer unser geliebter erster Hund bleiben.
: Herzliche Grüße
: Gaby
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Vielen Dank liebe Gaby. Das ist echt schlimm wenn man seinen Hund so sieht. Du kannst es ja nachvollziehen, bei dir war es ja noch "schlimmer", weil eurer Hund noch so jung war. Bis jetzt habe ich noch nicht das Gefühl als wolle sie Abschied nehmen. Ich hoffe sie zeigt es mir rechtzeitig wenn sie nicht mehr möchte.

Vielen Dank und viele liebe Grüße
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von Sandy(YCH) am 06. März 2003 17:12

: Ich kann Dir gut nachfühlen. Ich hab vor 6 Jahren bei meinem Hund die Diagnose "extrem schwerer Herzklappenfehler" erhalten. Es gab Tage, da gings im super gut und dann wieder solche da konnte er fast nicht mehr raus um sein Geschäft zu verrichten. Wir wussten lange nicht, was wir tun sollten. So gingen die Tage und Wochen dahin und plötzlich zeigte uns der Hund, dass er nicht mehr leben wollte. Alles war auf einmal völlig klar und wir konnten uns in diesem Moment auch einfacher von ihm trennen, weil wir wussten, dass er es so wollte.
:
: Ich rate Dir, nimm nicht Rücksicht auf Dich (klingt hart, ist aber nicht so gemeint), sondern lass Deinem Hund die Zeit, die er jetzt braucht. Er wird Dir sicherlich ein Zeichen geben, wenn es soweit ist. Geniess die Zeit mit ihm und vorallem die schönen Tage!
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: Ich wünsch Dir viel, viel Glück und Kraft.
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: Liebe Grüsse
: Bea

Hallo Bea,

vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir in meiner Ansicht sehr geholfen. Ih werde auf jeden Fall im Interesse unserer Ayka handeln. Man darf nicht so egoistisch sein. Aber derzeit genieße ich noch die Zeit mit ihr, denn noch ist es nicht soweit. Ich glaube auch das sie mir zeigt wenn sie nicht mehr möchte und dann kann man schnell handeln.

Vielen Dank und liebe Grüße


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