Portosynthetischer Shunt :: Gesundheit & Hund

Portosynthetischer Shunt

von Birgit K.(YCH) am 05. März 2003 13:21

Hallo Tessa,
wenn bei einem so jungen Hund eine solche Krankheit auftritt, ist sie angeboren! Wird der Shunt erst mit einem Jahr diagnostiziert, kann er theoretisch erworben sein. Der Züchter haftet, auch wenn die Krankheit von ihm nicht zu erkennen war. Das neue Kaufrecht weist dem Käufer eine Gewährleistung zu, unabhängig davon, ob der Verkäufer wissenlich oder unwissentlich gehandelt hat. Bei einem gewerblichen Züchter muß dieser die Beweislast tragen. Ein verantwortungsvoller Züchter wird in einem solchen Fall den Kaufvertrag wandeln un den Welpen zurücknehmen. Gruß Birgit K.

von Ilona(YCH) am 05. März 2003 15:48

: Hallo
: Dank Euch für die Antworten.
Der momentane Gesundheitszustand meines Hundes ist, dass sie sehr schlecht frisst und auch schon mager ist. Sie läuft kaum umher und wenn, dann steht sie in der Ecke und will immer nach oben.Sie taumelt wie ein Betrunkener umher und macht auch unter sich. Spielen will sie garnicht, es ist ein armseliger Anblick. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund sich noch wohl fühlt. Ich hab wirklich den Eindruck, sie will nicht mehr und ich weiß noch immer nicht was ich tun soll.Viele haben mir zur Euternasie geraten und wieder andere zur OP. Die einen meinen die Ärzte wollen nur ausprobieren und die anderen meinen es lohnt sich der OP. Wie weit soll man gehen und wann ist der Zeitpunkt gekommen, wo keine Hilfe mehr notwendig ist. Sonst sagen das ein die Ärzte aber in meinem Fall sagt kein Arzt machen sie das oder das. Was soll man davon noch halten. Mir und meinem Hund hilft das nicht weiter. Ich werde wohl noch ein paar Tage abwarten und dann entscheiden was wird. Gruß Ilona

von Ilona(YCH) am 05. März 2003 15:57

: Hallo
Eine Wandlung des Vertrages will ich nicht mehr. Ich habe der Züchterin mehrere Angebote gemacht: Wandlung des Vertrages, Austausch gegen einen anderen Hund, Halber Kaufpreis an uns zurück, Teilen der Arztkosten zu je 1/2. Alles das hat keine Früchte getragen im Gegeteil belächelt hat man mich.Wenn es möglich wäre die kleine operieren zu lassen und die Züchterin müßte das bezahlen, dann würde ich der kleinen noch eine Eholungskur nach dem OP gönnen. Ich bin so stink sauer auf diese Züchterin weil sie meint alle Rechte stehen auf Ihrer Seite und ich bin nur der unzufriedene Kunde. Das ist nicht der Fall, mein WElpe ist totkrank und das interessiert nicht den Züchter und auch nicht den Verein für den die Züchterin züchtet. Ich sag doch ich bin müde belächelt wurden.Diese Frau nennt sich Züchter und auch noch Zuchtwart, jetzt muß ich mal lachen. Wenn man Hunde züchtet und verkauft, dann muß man auch mit den Leuten reden und versuchen eine Einigung zu finde. Ich gehe morgen zum Anwalt und dann sehen wir weiter. Gruß Ilona

von Rene(YCH) am 05. März 2003 18:19

Tipp: sag das dem TA, der den Hund behandelt bzw. erlöst auf jeden Fall vorher, dass das zum Anwalt gehen soll, damit er den Fall entsprechend 'gerichtstauglich' dokumentiert: Fotos, Blutbild, Gutachten, Pathobefund, Kontraströntgen (notfalls nach dem Tod, damit das Welpi nichts durchmachen muss, was für sein Weiterleben nicht notwednig ist). Ohne eindeutige Beweise wird es sonst außer Gerichtskosten wenig Neues geben, zumindest sehe ich das als Risiko!

Ideal wäre ein Pathobefund einer Uniklinik, die sozusagen den 'Obergutachter' bildet in solchen Fällen. Auch eine gründliche Untersuchung des Geschwisterchens, ob das ebenfalls so - nur weniger akut/schwer - betroffen ist, wäre da günstig.

Interessanter Zuchtverband: eigentlich sollten bei einer erblichen Geschichte die Eltern aus der Zucht genommen werden... was ist es denn für eine Rasse?

toitoi, das alles mit möglichst wenig weiterem Leiden für Mensch und Hund(e) ausgeht.


Rene

von Rene(YCH) am 05. März 2003 18:33

Falls Du das noch nicht wissen solltest bzw. für interessierte Mitleser:
die seltsamen VErhaltenssymptome kommen daher, dass hier Stoffwechselprodukte im Blut, die eigentlich zuerst über die Leber gefiltert werden sollten, durch ein nach der Geburt 'versehentlich' nicht verschlossenes Blutgefäß aus dem Bauchraum ins Gehirn gelangen, dies sozusagen 'zumüllen', vergiften.

Um hier weitere Schäden zu vermeiden sollte dder Welpe
a) strengste Leberdiät und eweisarme Diät leben - was kein geeignetes Aufzuchtfutter ist, also nur kürzfristig eingesetzt werden darf, damit der Allgemeinzustand soweit stabil wird, dass eine OP überhaupt Sinn macht (sofern möglich)
und b) baldmöglichst operiert oder erlöst werden - alles andere ist eine unnötige Marterei, ohne Aussicht auf Besserung.

Die Operation selbst ist (solange der Welpe nicht schon zu verfallen ist) für einen spezialisierten Chirurgen eigentlich kein Problem. Der Welpe kann sich voraussichtlich - wenn er Narkose und Umstellungs- sowie Heilungsphase überlebt - auch ganz normal weiter entwickeln (sofern keine weiteren Probleme vorliegen und solange das Gehirn noch nicht dauerhaft in seiner Entwicklung beeinträchtigt wurde.

Ich kenne sogar Sporthunde, die in ihrer Jugend die entsprechenden 2 schweren OP durchmachten, ohne Nachteile, jetzt fröhliche Hunde sind.
Bei denen waren die Symptome allerdings von vornherein etwas bzw deutlich geringer, setzten auch etwas später ein.

toitoi für eine gute Entscheidung - eine spezialisierte Klinik wird sich ja findenlassen: wenn diese einem dann nach dem bisherigen Krankenbereicht wenig Hoffnungen für eine völlige Gesundung macht, kann man dem Buzzi die weitere Fahrt/ Untersuchung/ Verzögerung ja guten Gewissens ersparen.

Eine Garantie für ein OP-ERgebnis wird einem allerdings kein TA geben können.

Rene

von Ilona(YCH) am 05. März 2003 20:21

Hallo Rene
Ich danke Dir für Deine Antworten. Es handelt sich hier um die Rasse " Lhasa Apso " ( bekannt???). Ich werde auf jeden Fall mich bemühen diese Unterlagen zusammen zu bekommen und wenn es das letzte ist was ich tun kann für die kleine. Auch werde ich sie nach dem tod patholigisch untersuchen lassenund mir ein ausführlichen Bericht schreiben lassen. Die ist zwar nicht gerade in meinem Sinne ( weil mann da die Tiere immer so auseinander nimmt ohne rücksicht auf das Wesen ) aber auch das werde ich tun schon um die Schwester retten zu können. Ich werde diese Schwester aber nicht an die Züchterin zurück geben, weil ich mir sicher bin, dass sie diese kleine verschwinden läßt und freudig weiter züchtet mit den Elterntieren. Ich habe schon mit anderen Züchtern gesprochen und die sagten ich sollte das beim Amtstierarzt melden damit diese Frau ein Zuchtverbot für diese Elterntiere bekommt. Auch das werde ich wohl tun da mit mir ja keiner vom Verein vernünftig spricht.Die sind sich Ihrer Sache sehr sicher und das macht mich so wütend. Hier ist ein kleiner hund der Tag für Tag um sein Leben kämpft,und die lachen darüber, ich kann es noch immer nicht fassen. Es ist kein kleiner Verein im Gegeteil ein größerer. Es ist aber nicht ich betone nicht VDH. bis bald

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